Get your Shrimp here

Temporär verwendeten Außenfilter verstauen

Toni160

GF-Mitglied
Mitglied seit
03. Jun 2023
Beiträge
1
Bewertungen
0
Punkte
0
Garneleneier
971
Hallo liebe Forums-Mitglieder,

mein Leitungswasser ist leider erheblich kupferbelastet, weshalb ich bislang keine Garnelen halten konnte. In diesem Forum habe ich gelesen, dass einige Mitglieder sich eine Filterstation für ihr Leitungswasser gebaut haben (https://www.garnelenforum.de/board/threads/kupfer-aus-wasser-entfernen-so-habe-ich-es-gelöst.25397/).

Das möchte ich auch probieren und habe mir bereits einen günstigen Außenfilter besorgt. Was ich vorher allerdings nicht bedacht hatte: Wie verstaut man einen Außenfilter, der nur alle paar Wochen in Benutzung ist? Kann das Wasser da drin bleiben? Wie geht ihr sicher, dass nichts ausläuft?

Ich hoffe, ihr habt ein paar gute Anregungen für mich!

Liebe grüße
Anton
 
Ein Wasseraufbereiter reicht nicht aus?
Hier hatten wir das Thema vor kurzem

Eine Osmoseanlage kommt auch nicht in Frage?
Je nachdem was du für Garnelen halten willst und wie dein Leitungswasser neben den Kupferwerten "aussieht", kommst du womöglich eh nicht drumrum.
(dazu können andere mehr beitragen, meine Tiere leben in Leitungswasser und sind entsprechend ausgesucht)

Doch zu deiner Frage:

Bei dem von dir beschriebenen Aufbau würde ich persönlich den Filter nach Gebrauch leer machen - und hätte mir statt eines Außenfilter einen kleinen Innenfilter geholt, den man direkt in den Eimer packen kann
Die Filtermedien würde ich gut durchtrocknen lassen (bei Matten oder Siporax oder Zeolith oder...) und vor jeden Gebrauch ordentlich durchspülen. Oder wegwerfen (bei Filterwatte, die setzt sich schnell zu). Andernfalls hätte ich Sorge, dass sich in der "stehenden" Feuchtigkeit Schimmel oder fiese Bakterien bilden.
Die Aktivkohle kann man womöglich ein paar Mal benutzen - absolut keine Ahnung wie oft oder wie gut das geht. Vom reinen Bauchgefühl her würde ich die auch immer durchtrocknen.

Aber alles nur geraten und Bauchgefühl.
@Mephistopheles Das Thema schreit quasi nach deinem Input. :)
 
Hi Anton,

wie wäre es mit Zeolith oder Montmorillonit?

Das Zeug bindet Schwermetalle und setzt sich immer am Boden ab. Pulver in den Eimer mit Wasser, kräftig umrühren und warten, bis es sich nach wenigen Minuten abgesetzt hat. Man kann den Bodensatz im Eimer belassen oder absaugen, bevor das behandelte Wasser ohne(!) Aufbereiter ins Aquarium kommt.

Ich lasse es immer mehrere Stunden wirken und rühre in der Zeit mehrfach um.

Vorsichtshalber solltest Du das aufbereitete Wasser vor der (ersten) Verwendung auf Kupfer testen.
 
Vorsichtshalber solltest Du das aufbereitete Wasser vor der (ersten) Verwendung auf Kupfer testen.
Wozu?
Alle handelsüblichen Tests schlagen erst positiv an, wenn die Letalgrenze für Wirbellose längst überschritten wurde.
 
Hei, ja, frage mich auch gerade, wo das Kupfer herkommt und wieviel es ist.
Weil ich nehme schon mind. 20 Jahre mein Regenwasser, das über ein Kupferfallrohr in die Tonnen läuft.
Damit hab ich überhaupt keine Probleme...
VG Monika
 
Tja Monika,

Deine Kupferleitungen sind gut eingefahren, bzw. haben eine stabile Patina.

Toni, habt ihr neue Wasserhähne? Dann den ersten Liter verwerfen. Bei neuen Leitungen mehrere Liter verwerfen. Des weiteren schließe ich mich den Wasseraufbereiterern auf mineralischer Basis an.
 
Hei, die waren auch mal neu...
VG Monika
 
Damit im Leitungswasser eine erhöhte Kupferkonzentration entstehen kann, braucht es eigentlich nur 2 Faktoren. Unbehandelte bzw. unbeschichtete Kupferleitungen und Wasser mit einem niedrigen PH Wert. Je nach Beschaffenheit des Wassers kann bereits ein PH Wert von 7,3 problematisch sein.


Monikas Fallrohr ist also künstlich beschichtet oder einfach oxidiert.
 
Hei, oxidiert..geht bei Kupfer ja schnell...
Aber klar, es fließt Regenwasser durch...das ist ja sauer...
Hihi..vielleicht hilft das wenige Kupfer auch gegen Parasiten und Algen :hehe:
Ich hab es nie gemessen...wäre warscheinlich eh nicht nachweisbar, weil die Tests ja erst bei höheren Konzentrationen anschlagen...
VG Monika
 
Hi Moni,
Hei, die waren auch mal neu...
Und neu, schön blank gibt mehr ab.

Aber jetzt sind sie alt.
Patina, beschichtet, oxidiert, ...

Und solange nicht aus unebenen Stellen, darin abgestandenes Wasser kommt welches ja auch Zeit braucht zur Anreicherung, ...
 
Und wie alt? Meine Regenrinnen sind 20 Jahre alt, da glänzt nix mehr. Ich messe ein wenig Kupfer, aber habe schon gelernt, dass im sauren Bereich die Werte eh nicht stimmen. Ich muss wirklich mal auf Wasserflohjagd gehen, wie schön wäre es, könnte ich es benutzen. In meinem kleinen Gartenteich, in den ein Teil des Dachwassers läuft, gibt es aber auch keine Stechmücken :?:
 
In meinem kleinen Gartenteich, in den ein Teil des Dachwassers läuft, gibt es aber auch keine Stechmücken :?:
Das ist nicht notwendigerweise ein Zeichen für Kupfer, Mückenweibchen legen ihre Eier nicht in jedes Gewässer. Gewässer mit Laubeintrag werden eindeutig bevorzugt. Mach doch mal den Test mit Wasserflöhen, wenn sie dort überleben bist Du auf der sicheren Seite.
 
Hei, mach mal nen Rasenschnittteebeutel (Feinstrumpfsocke mit Rasenschnitt füllen ab und zu den Teebeutel so stupfen, wie das beim Tee auch üblich ist :hehe: ) und häng den in einen Eimer mit Deinem Regenwasser...Die wollen es schön schlotzig...Das liegt sicherlich nicht an Kupfer...Mückenlarventeebeutel.jpg
 
Also lecker aussehen ist was anderes. Aber bekannter Weise sind die Geschmäcker ja verschieden. :hehe:
 
Zurück
Oben