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CO2 Anlage Schuld am Tod von Garnelen?

Dieses Thema im Forum "Krankheiten und Probleme" wurde erstellt von Miri, 28 Mai 2010.

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Dieses Thema wird von 11 Benutzern beobachtet..
  1. Miri
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    Miri GF-Mitglied

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    Miri 28 Mai 2010
    Hallo zusammen,

    ich habe ein kleines Problem. Bei mir sind zwei Garnelen innerhalb einer Woche gestorben. Genau vor einer Woche habe ich einen CO2 Starter von Dennerle in mein 30 Liter Cube gesetzt, da ich massiv Algenprobleme hatte. Kann dies ein Grund für das Sterben sein oder ist das einfach ein blöder Zufall?


    Liebe Grüße Mirjam
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  3. Palinurus
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    Palinurus GF-Mitglied

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    Palinurus 28 Mai 2010
    Hi Mirjam

    Wenn es eine CO2 Vergiftung gewesen wäre, wären wahrscheinlich nicht nur zwei gestorben. Es wird also ein Zufall sein. Aber eine CO2 Anlage ist kein Muss für ein Aq sondern außer für bestimmte empfindliche Pflanzen ein Luxus, außerdem ein Kostenfaktor, der sich nicht bezahlt macht, und eine mögliche Fehlerquelle. Und zur Schönheit eines Beckens trägt ein Diffusor oder Flipper auch nicht gerade bei.

    MfG.
    Wolfgang
  4. patrickH
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    patrickH GF-Mitglied

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    patrickH 28 Mai 2010
    Ich tippe auch auf einen Zufall. Den Einsatz von CO2 Anlagen empfinde ich allerdings nicht als sinnfrei und der zuvor angesprochene optische Aspekt kann durchaus auch anders beurteilt werden.
  5. croydon_de
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    croydon_de GF-Mitglied

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    croydon_de 28 Mai 2010
    Insbesondere gegen Algen... Da bringt CO2 nichts positives...

    Gruß,
    Croydon
  6. Julia²
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    Julia² GF-Mitglied

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    Julia² 28 Mai 2010
    ich glaube da unterliegst du einem Trugschluss....
  7. Miri
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    Miri 28 Mai 2010
    Danke für eure schnellen Antworten. Da bin ich ja ein wenig beruhigt. Das stimmt schon, dass die CO2 Anlage nicht gerade optisch ansprechend ist. Bei flowgrow wurde mir das allerdings empfohlen und die Zugabe von Easycarbo, als Sofortmaßnahme gegen mein Algenproblem. Und ich muss sagen, dass die Algen fast weg sind und auch die Pflanzen einen guten Schuss gemacht haben. Wie gesagt, ich habe es als Sofortmaßnahme verwendet.

    Lieben Gruß, Miri
  8. Palinurus
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    Palinurus GF-Mitglied

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    Palinurus 29 Mai 2010
    Hi

    @Patrick: ...und der zuvor angesprochene optische Aspekt kann durchaus auch anders beurteilt werden.

    Klar! Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten. Aber für mein ästhetisches Empfinden ist es ein Gräuel, wenn, vor allem in kleinen Cubes Heizung, Thermometer, Innenfilter und CO2 Anlage die am meisten ins Auge springenden Teile sind, die erst dann aus dem Blickfeld entschwinden, wenn man der kleinen Garnelen wegen ganz nah herangehen muss. Nach den Regeln, mit denen in den Niederlanden vorbildliche Aquarien bis hinauf zum besten Aquarium der Nation bewertet werden, würden solche Becken mit Glanz und Gloria durchfallen.

    MfG.
    Wolfgang

    MfG.
  9. not_high
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    not_high GF-Mitglied

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    not_high 7 Juni 2010
    Ich habe es geschafft mit co2 40 Amanos über nacht zu töten:heul::heul::heul:

    Ich denke mal das der PH-Wert abgestüzt ist und das fanden die Jungs gar nicht cool.

    Bei normaler dosierung sollte da aber nichts passieren..
  10. Enrico Rudolph
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    Enrico Rudolph GF-Mitglied

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    Enrico Rudolph 7 Juni 2010
    Hi

    wieviel CO2 haste den ins Wasser reingedrückt ? ... jede Verdoppelung des CO2 Gehaltes bringt beim pH Wert jeweils nur ein Minus von 0,3 Punkten ... dh ein "Säuresturz" durch CO2 dazu müßtest du schon ultra-extreme CO2 Werte im Wasser erreichen ...
  11. Klabauter
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    Klabauter GF-Mitglied

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    Klabauter 7 Juni 2010
    Moin,

    hmmm, da würden mich aber mal ein paar Parameter interessieren:

    pH-Wert
    KH-Wert
    Pflanzdichte
    Wasservolumen (netto) des Beckens
    CO2-Menge (Blasen/Minute)

    Je nach Pflanzenarten erachte ich eine CO2-Zugabe durchaus für sinnvoll, da diese den Wuchs von höheren Pflanzen fördern können (wenn die anderen Parameter für diese Pflanzen auch im Optimum liegen) und dadurch eine Nahrungskonkurrenz zu Algen entsteht und deren Wachstum gehemmt wird.
    Wer ein dicht bepflanztes Aquarium mit sauerstoffbedürftigen Bewohnern besitzt, sollte ggf. über den Einsatz eines mit Hilfe einer Zeitschaltuhr gesteuerten Magnetventils nachdenken (Nachtabschaltung). Dann kann ich das definitv ausschließen ...
  12. Palinurus
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    Palinurus GF-Mitglied

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    Palinurus 7 Juni 2010
    Hi (Name?)

    @?Ich denke mal das der PH-Wert abgestüzt ist und das fanden die Jungs gar nicht cool.

    CO2 ist auch ein Atemgas, dass unabhängig vom pH Wert tödlich sein kann.

    @ Dirk: (wenn die anderen Parameter für diese Pflanzen auch im Optimum liegen)

    Das eben ist das Problem! Es sind einfach zu viele Parameter, als dass man sie als Laie alle kännte oder sogar beeinflussen könnte. Es gibt Leute, die ohne diese technischen Mittel ein bombiges Pflanzenwachstum haben, ohne dass sie genau sagen könnten warum? Und es gibt die, bei denen auch CO2 Düngung keine Verbesserung bringt, weil andere, unbekannte Parameter im Aq. nicht stimmen. Jedes technische Gerät am Aq kann bei Versagen einen GAU auslösen. Zwar kommen technische Pannen nicht häufig vor, aber jeder, der sich auf Technik verlässt, muss ein Versagen in Form eines Zuviel einkalkulieren, von Handhabungsfehlern oder falscher Diagnose gar nicht zu reden.

    MfG.
    Wolfgang
  13. Snowy79
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    Snowy79 GF-Mitglied

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    Snowy79 7 Juni 2010
    Hallo Wolfgang,

    wir hatten auf unserem letzten Stammi einen sehr interssanten Vortrag von Aquafim, wobei wir ein wenig Einblick hinter die ganzen Düngungswissenschaften erhalten haben. Am interessantesten für mich war die Aussage, dass es einen großen Einfluss hat, wie das Ursprungswasser zusammen gesetzt ist. Je nachdem kann eine Düngung extrem wichtig sein, oder komplett überflüssig... und darin ist wohl auch der Hauptgrund zu sehen, warum es bei dem einen, der es SO macht super funktioniert, wobei es bei dem anderen, der genau das selbe macht, garnicht hinhaut...

    Liebe Grüße
    Andrea
  14. Klabauter
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    Klabauter GF-Mitglied

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    Klabauter 7 Juni 2010

    Hallo Wolfgang,

    Deine Aussage kann ich in dieser Form so nicht stehen lassen.
    Ich habe in keinem meiner Beiträge bisher einen sinnfreien Einsatz von CO2 und/oder Dünger propagiert. Ferner habe ich stets immer von den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Pflanzenarten gesprochen. Diese Unterschiede treten selbstverständlich auch bei verwandten Arten innerhalb einer Gattung auf.

    Kohlendioxid
    - Dennoch ist durch zahlreiche Untersuchungen zweifelsfrei festgestellt worden, dass stark assimilierende Aquarienpflanzen eine große Menge CO2 verbrauchen. Nur bei einem niedrigen pH-Wert sind überwiegend freies CO2 und ein sehr geringer Anteil Kohlensäure vorhanden. Wird diese Konzentration durch die Assimilationstätigkeit entzogen, verhalten sich die Pflanzen sehr verschieden. Einige Arten reagieren mit Wachstumsstillstand (z.B. eine Vielzahl bisher untersuchter Wassermoose -u.a. Fontinalis antipyretica), andere sind fähig, auch die Hydrogencarbonat-Ionen zu assimilieren (biogene Entkalkung) - vergl. KASSELMANN 2001, 2009

    Also macht es abhängig von der Pflanzenart, der Besatz- und Bewuchsdichte, der Temperatur, der Härte und dem pH-Wert durchaus Sinn, CO2 zuzuführen.

    Zu den anderen Parametern:

    Sauerstoff
    - Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Atmungsintensität höherer Wasserpflanzen abhängig ist von dem Sauerstoffgehalt des Wasser. So sinkt ihre Atmung bei fallender O2-Spannung, während ein mit Sauerstoff übersättigtes Wasser zu einer deutlichen Atmungssteigerung der Wasserpflanzen führt. - vergl. GESSNER 1959
    Den Sauerstoffproduzenten stehen die -zehrer gegenüber: Pflanzen während der Dunkelphase, Mikroorganismen, zum nur geringen Teil Fische. - vergl. KASSELMANN 2001
    Der Sättigungswert des Sauerstoffs ist im hohen Maße von der Temp. abhängig. Daraus könnte man als "GAU" ableiten: Hohe Temp., dichter Bewuchs, viel Mulm & Mikroorganismen + Filterausfall über Nacht = Exitus eines dichten Besatzes.

    Bodengrund
    - Die meisten der kultivierten Aquarienpflanzen sind Sumpfpflanzen, die ihren Nährstoffbedarf über ein ausgedehntes Wurzelwerk dem Boden entnehmen (Ausnahmen z.B. "echte" Wasserpflanzen, viele Moose). Bodengrundanalysen (vergl. KASSELMANN 2001, HORST 1986) haben belegt, dass das Nährstoffdepot in natürlichen Gewässern meist recht groß ist. Zudem ist die Substratgröße und -beschaffenheit (Lehm (also Sand und Ton) + ein hoher Humusanteil) dergestalt, dass sie sich auf die Verhältnisse eines Aquariums nur begrenzt übertragen läßt, da sowohl die Anzahl an Bodenorganismen geringer ist als auch eine ausreichende Durchströmung des Bodengrundes fehlt. Zudem ist das Verhältnis Wasser zu Bodengrund im Aquarium meist kleiner als im natürlichen Lebensraum.
    Selbstverständlich gibt es auch Pflanzen, die sich an anaerobe Böden angepaßt haben bzw. diese bevorzugen, z.B. Seerosengewächse und Ludwigien. - vergl. KASSELMANN 2001

    So, was kann ich meinem Becken also veranstalten, um eine partielle Durchströmung des Bodengrundes zu erreichen? Beispielsweise eine Bodenheizung einbauen ...

    Licht
    - Lichtbeschaffenheit (Spektrum), Lichtmenge (vergl. SAUER 1989), sowie Beleuchtungsdauer sind zumindest für die Mehrzahl der in Aquarienkultur gepflegten Pflanzen untersucht, dass auf eine Vielzahl entsprechender Tabellen mit Minimum-, Optimum- und Maximumwerten zurückgegriffen werden kann.

    Nährstoffe
    - es gilt immer noch das "Gesetz des Minimums" (LIEBIG 1855). Fehlt auch nur ein Nährstoff oder ist er nicht in ausreichender Menge vorhanden, stellt er den begrenzenden Wachstumsfaktor dar. Dahingehend fehlen aber bzgl. bestimmter Aquarienpflanzen bis heute wissenschaftlich gesicherte Laborexperimente. Da die Ansprüche der Pflanzenarten sehr unterschiedlich sein können, hilft hier nur ein besonnener und sparsamer Einsatz von Düngern unter Beobachtung der Wirkung bzw. vorher auftretender Mangelsymptome. Aber die Erfahrungsberichte von Privatleuten und Untersuchungen der Gärtnereien nehmen stetig zu und können zumindest als Anhaltspunkt fungieren.

    Nun zu Deinen Einwänden:
    Wo sind das zu viele Parameter? Wieso sollte man sie nicht kennen? Warum kann man sie nicht beeinflussen?
    Es gibt einmal eine Vielzahl von Biotopuntersuchungen seriöser Wissenschaftler(-innen), so z.B. Kasselmann (D), Dr. Josef Bogner (D), Prof.Dr. Niels Jacobsen (DK), Prof.Dr. C.D.K. Cook (CH) - um nur einige zu nennen. Ferner gibt es immer noch den VDA-Arbeitskreis Wasserpflanzen ... und die nie genannten Helden, die oftmals bei Wind und Wetter die Drecksarbeit im Gelände gemacht haben.
    Aber ich muß nicht studiert haben oder mein Steilwandzelt in der Uni-Bibliothek aufschlagen, um diese Daten zu erjagen oder zu verstehen. In einigen recht fundierten, seriösen Standardwerken sind diese Daten farbenfroh und leserfreundlich zusammengestellt, aufgeteilt in Familie, Synonyme, Etymologie, Verbreitung, Beschreibung, Kultur, Ökologie und sonstiges, garniert mit hübschen Bildern - in Farbe und bunt.

    Was hat das jetzt mit einem "Laien" zu tun, wenn z.B. der Kauf eines seriösen Buches die meisten der "Unwägbarkeiten" ausmerzt? Lesekundigkeit setzt keinen Experten voraus, einen gewissen Alphabetismus vorausgesetzt. Die Anzahl der Parameter habe ich genannt, beeinflußbar sind sie alle.
    Wenn sich jemand auf zehn Seiten über Haltungsbedingungen für Garnelen informiert, sollte ich das gleiche Interesse auch für die Pflanzen aufbringen - wenn diese den gleichen Stellenwert für mich besitzen.

    Zitat:
    ... Es gibt Leute, die ohne diese technischen Mittel ein bombiges Pflanzenwachstum haben, ohne dass sie genau sagen könnten warum? Und es gibt die, bei denen auch CO2 Düngung keine Verbesserung bringt, weil andere, unbekannte Parameter im Aq. nicht stimmen. ...

    Habe ich das jemals in Abrede gestellt?
    1. Mal am Rande, Filter, Heizung und künstliche Lichtquellen sind auch technische Hilfsmittel - und können einem Defekt unterliegen.
    2. Wenn ein "bombiges Pflanzenwachstum" vorliegt, dann werden die vorherrschenden Parameter im Aquarium mit den optimalen Werten (der Bedürfnisse) der eingesetzten Pflanzenarten übereinstimmen - nicht mehr und nicht weniger, und auch nicht mehr und nicht weniger habe ich jemals behauptet.
    3. Wenn "CO2 Düngung keine Verbesserung bringt", wird entweder der Assimilationsbedarf der jeweiligen Pflanzenart gedeckt sein, oder aber eben ein oder mehrere der o.a. Parameter für die jeweilige Pflanzenart nicht im Optimum liegen - also ich kann da nichts Unbekanntes entdecken.

    Nochmal, wenn ich meine Bepflanzung höher gewichte (im Vergleich zu "nur ein bisschen Grün"), sollte ich mich vorab informieren. Entweder wähle ich die Pflanzen zu meinen existierenden Parametern, oder ich muss die Parameter erreichen, um eine bestimmte Pflanzenart pflegen zu können - was mir letztendlich auch die Art meines Besatzes diktieren kann.

    - Du vergesellschaftest doch auch keine Diskus-Fische mit Malawibarschen?
    - Wenn ich absolute "Hochzucht-Bienengarnelen" oder "Taiwanbienen" auf 2cm Substrat halte, macht die Bepflanzung mit Cryptocoryne affinis nicht unbedingt Sinn.
    - Wenn ich eine Echinodorus opacus mit starker Wurzelbildung und einer Vorliebe für durchströmte Lehmböden pflegen möchte, dann wird ein 30l-Würfel für Bodenheizung + Pflanze einfach zu klein sein, von Temperaturerhöhungen für bestimmte Garnelen mal ganz abgesehen - dann brauche ich mehr "Raum".
    - Wenn ich nur Nixkraut und Moose im Becken habe, macht der Einsatz von Düngetabletten oder -kugeln wenig Sinn.
    - Wenn ich echte Sumpfpflanzen submers pflege, macht die alleinige Verwendung von Flüssigdünger keinen Sinn.

    CO2-Düngung
    Entsprechend meiner Bepflanzung haben alle meine Becken hier eine CO2-Düngung. Nein, ich verwende kein "Bio-CO2", ich bin Flaschenkind ... Warum? Weil es mir damals "einfacher" erschien, alle Flaschen sind in Halterungen angeschraubt, vorschriftsmäßig mit Stoßbügel versehen, Druckminderer- und Regelarmatur und Rückschlagventil sind vorhanden, Zuleitung über Flipper div. Hersteller (gibt da nur einen derzeit, mit dem ich nicht zufrieden bin), die Druckschläuche werden alle 2-3 Jahre ausgetauscht, wenn sie hart werden. An den großen Becken sind Magnetventile und/oder kombinierte pH-Abschaltung vorhanden ... mehr kann ich nicht tun.
    Wenn es versagen sollte und dadurch Schaden eintritt, wäre es bedauerlich. Aber ich muß auch jeden Tag am Straßenverkehr teilnehmen, und der bedroht direkt mein Leben.

    So, und aus diesen Gründen habe ich mich bei not_high nach anderen Parametern erkundigt. Ich habe weder CO2 als Ursache für Garnelentod bezichtigt, noch als Grund ausgeschlossen. Und ich habe auch keinen bedenkenlosen und sinnfreien Einsatz von CO2 propagiert.
  15. _NiHiL_
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    _NiHiL_ GF-Mitglied

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    _NiHiL_ 7 Juni 2010
    Hallo,

    Was genau soll Co2 gegen Algen bringen?
    Das ein guter Pflanzenwachstum Algenprophylaxe ist, da stimme ich komplett zu.
    Aber das bekomme ich, bei den meisten Pflanzen ganz ohne CO2-Zugabe, hin.
  16. Eddy85
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    Eddy85 7 Juni 2010
    Jetzt muss ich auch mal was dazu sagen

    Wolfgang hat meiner meinung recht (nicht nur mit dem optischen aspekt)

    eine co2 düngung ist MEINER meinung nach total für die katz...
    Es stimmt das da sehr viele parameter zusammen kommen...(flaschenhals...passt einer nicht nutzen andere auch nichts)

    Und der erste und entscheidende ist das licht...
    Für normale aq macht es garkeinen sinn da das licht zu schwach ist als das die pflanzen was damit anfangen können...das bisschen was diese zum wuchs verwenden können ist eh im wasser (normalerweise)

    Behaupte ich etz einfach mal...

    mfg
  17. realcyrus
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    realcyrus GF-Mitglied

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    realcyrus 7 Juni 2010
    Hallo Andrea,

    meinst Du damit CO² Düngung oder generelle Düngung mit Kombidüngern?

    Allgemein:
    Grundsätzlich sage ich ich ja immer, wenn sich zuviele Algen im Becken entwickeln sind zuviele Nährstoffe da. Ich fütter dann eine Zeitlang weniger und hab das bisher immer so in den Griff bekommen.
  18. BonesMC
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    BonesMC 7 Juni 2010
    Du schreibst von "Licht" und dann das "das bisschen was diese zum wuchs verwenden ist eh im wasser"? das bisschen Licht ist im Wasser? Bei mir ist kein Licht im Wasser...

    ...aber bei mir wachsen die Pflanzen besser seitdem ich eine BioCO2 Anlage benutze...da ist nichts für die Katz, es sei denn die Pflanzen haben sich genau an dem Tag der Inbetriebnahme des BioCO2 gedacht "och, ab heute wachsen wir zum Spass schneller und grüner" :)
  19. Eddy85
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    Eddy85 7 Juni 2010
    man kann sich auch dumm stellen ich habe auch co2 düngung geschrieben...
    wenn du das falsch verstanden hast zweifel ich n bisschen an dir:P

    der glauben und auch die tatsache dafür geld ausgegeben zu haben kann den selben effekt erzielen...streite ich auch garnicht ab das es bei manchen nur so wuchert...dann müssen die leute halt mehr gärtnern... :-D


    mfg
  20. _NiHiL_
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    _NiHiL_ 7 Juni 2010
    Hi,

    wenn man viel Licht einsetzt und massiv Dünger, dann macht CO2-Zugabe auch Sinn.

    Das viele Pflanzen auch mit einer Beleuchtung weit unter 0,5 Watt/Liter,
    ohne Zusatz von Düngung (abgesehen von Tierkot) und CO2 wachsen, sehe ich im jedem meiner Aquarien.
    Ich schmeiss alle zwei Wochen Pflanzen aus dem AQ, weil sie mir den Blick versauen.
    Viele beschneiden ihre Pflanzen nicht, so dass neue Triebe erst gar nicht genug Licht abbekommen.
    Evtl. sollte man da zuerst ansetzen?

    Man muss bei einigen exotischen Arten Abstriche bei der Wuchsgeschwindigkeit, Form und Dichte machen.

    Aber die meisten der gängigen Aquarien-Pflanzen brauchen definitiv den CO2-Schnickes nicht.

    Ähnlich wie beim tierischen Besatz, haben auch Pflanzen verschiedene Ansprüche.

    Man sollte eben nicht Glossostigma mit Vallisneria vergleichen...
  21. Eddy85
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    Eddy85 GF-Mitglied

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    Eddy85 7 Juni 2010
    danke

    ich habe ja geschrieben für normale aq

    (preis leistung zählt bei mir auch wohlgemerkt)

    obs was bringt oder obs sinn macht sind dann auch nochmal 2 paar schuhe

    mfg

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