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Beste Technik für den Wasserwechsel?

Dieses Thema im Forum "Allgemein" wurde erstellt von rrosin, 20 September 2020.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 20 September 2020
    Ich wollte mal fragen, wie Ihr Euren Wasserwechsel so durchführt?

    Ich verwende aufgesalzenes Osmosewasser, d.h. ich muss mit Eimern arbeiten. Das Ablassen aus dem Becken gestaltet sich noch relativ praktikabel, da ich da gleich Mulm mit absauge. Für das Einlassen habe ich mir einen Haken an die Decke gedübelt, damit der Eimer hoch genug hängt. Das geht zwar einigermaßen, aber das Rumhantieren mit dem Schlauch ist doch recht unkomfortabel.
    Ich dachte jetzt daran, den Eimer neben das Becken zu stellen und mit einer Pumpe im Eimer oder einer Außenfilter-Pumpe das Wasser ins Becken zu pumpen. Macht das jemand so oder gibt es noch bessere Alternativen?

    Gruß Reiner
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  3. KeRo
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    KeRo GF-Mitglied

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    KeRo 20 September 2020
    Guten Morgen Reiner,

    die Wasserwechselgeschichte lässt sich ja beliebig verkomplizieren. Je nachdem, wie viele Becken man hat, möchte man das ein oder andere automatisiert durchführen können.

    Hier stehen bspw. 12 Becken von 5l bis 200l. Wenn ich überall einen WW mache, sind das gut 250l. Teilweise Osmosewasser pur, und teilweise gemischt mit Leitungswasser.
    Meine Osmoseanlage bräuchte dafür je nach Wetter zwischen 5-6h.
    In der Zeit kann man wunderbar Pflegearbeiten am Becken durchführen. Das ist hier hauptsächlich Pflanzen zurückschneiden und Mulm suchen.

    Das Wasser wird im Übrigen direkt in das Becken gegeben. Da nehme ich die DirectFlow-Anlage wörtlich.
    Habe hierzu ein Set mit Löffeln, da weiß ich in etwa, wie viel welcher Löffel an "Leitwert" zuführt. Das reicht in der Praxis vollkommen aus.
    Salz gibt es also erst, wenn das Wasser im Becken gewechselt ist (50-80% werden gewechselt).

    Für die verschiedenen Becken muss ich also nur den 25m Schlauch der Osmoseanlage von Glas zu Glas tragen. Ist ein sehr angenehmes "Eimerschleppen".
    Für das Verschneiden mit LW habe ich hier eine Gießkanne und kann dort 10l in etwa einer Minute einfüllen. Die Hand drunter verhindert, dass der Boden unnötig aufgewirbelt wird.

    In einigen Gruppen stehen bspw. Anlagen jenseits der 100 Becken. Da ist dann meist der Wasserzulauf automatisiert. Es gibt eine große Tonne mit bspw. 2000l und dort befindet sich immer aufbereitetes Osmosewasser. Das kann man noch mit einer Strömungspumpe zum Umrühren bestücken und einer Förderpumpe zum An-die-Becken-Verteilen. Den Wasserablass kann man über eine Art Überlauf realisieren, natürlich mit Schutzgitter ^^

    Am wenigsten Aufwand hat man aber, indem man kein Wasserwechsel bzw diesen nur sehr selten durchführen muss.
    Dazu müssen die Abbauketten vollständig funktionieren. Am besten entsteht kaum organische Belastung, die das Becken verwerten muss. Hier experimentiere ich aktuell mit Purigen und Kompost. Letzteres ist zum Einbringen von gut funktionierenden Abbauketten (die sind nicht selbstverständlich) und ersteres soll die organische Belastung niedrig halten.

    Schöne Grüße
    Kevin
  4. matthias e
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    matthias e GF-Mitglied GF Supporter

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    matthias e 28 September 2020
    Hallo Reiner,

    Dann gebe ich hier meine aktuelle Situation auch mal zum besten.
    Ich habe eine Regenwasserzisterne mit ca. 7.000 Liter Wasser, darin ist eine Tauchpumpe die das Wasser raus befördert wenn ich es brauche. Dann geht es durch einen Aktivkohlefilter --> Mischbett (Vollentsalzungspatron), erst hier wird es dann in die Ringleitung eingespeist. Jedes Aqua hat einen kleinen Wasserhahn, den ich dann je nach belieben auf und zumachen kann.
    Da ich mit einer Literleisung von bis zu 1.800 Liter / Stunde arbeite, geht das relativ zügig mit dem auffüllen.

    Das Ablassen funktioniert ähnlich, jedes Aqua hat ein Wasserhahn, den ich auf und zu machen kann. Das wars, nichts automatisiert, nur gut durchdacht.
  5. graetenlos
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    graetenlos GF-Mitglied

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    graetenlos 28 September 2020
    Hallo,
    ich verwende eine kleine 12V Tauch-Pumpe aus dem Camping-Bereich, die ich in den Kanister stecke und so das Wasser in das Aquarium pumpe.
    Grüße, Johannes
  6. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 29 September 2020
    Hallo Johannes,

    genau sowas suche ich. Hast Du vielleicht eine Modellbezeichung oder Bezugsquelle für mich? Meine Experimente mit einer Ebay-Pumpe waren nicht sehr fruchtbar.

    Gruß Reiner
  7. graetenlos
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    graetenlos GF-Mitglied

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    graetenlos 29 September 2020
    Zuletzt bearbeitet: 29 September 2020
    rrosin gefällt das.
  8. Vaastav
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    Vaastav GF-Mitglied GF Supporter

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    Vaastav 29 September 2020
    Hallo Johannes,
    was kostet die Comet Pumpe?
    Ich habe mir eine China Pumpe Brushless für 5€ in der Bucht bestellt. Die hält schon das 2 Jahr.
    "DC 12V Micro Brushless Wasser Pumpe Auto wasserdichte elektrische Tauchpump"
  9. rrosin
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    rrosin 29 September 2020
    Hallo Johannes,

    danke, ist bestellt. Ich berichte nach dem nächsten Wasserwechsel.

    Gruß Reiner
  10. Garnelensucht
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    Garnelensucht GF-Mitglied

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    Garnelensucht 30 September 2020
    Ich nutze 10 L Kanister. Sehr nervig, für zwei Becken brauche ich etwa 8 - 10 Stunden. Wobei ich hier auch einen 10 L für Trinkwasser mit befülle. Die Dennerle Osmose 190 ist definitiv nicht zu empfehlen, wenn man mehr als ein Nanobecken will. Ich wechsele in der Regel 50 % pro Woche, also rund 40 L insgesamt + 10 L für Trinkwasser.

    Eine größere Anlage wäre was, am Besten so günstig wie möglich. Wisst ihr ob beispielsweise die Anlagen für 200 € (Osmotech) signifikant schneller sind? Alternativ habe ich auch daran gedacht eine gebraucht zu kaufen und die Filter nachzukaufen zum selber wechseln. Bei meiner habe ich das noch nie gemacht, die ist aus Mitte 2018 - Macht aber nichts, da das Leitungswasser schon sehr weich und sauber ist, den Garnelen nach zu urteilen ist das Wasser immer noch gut. Sie vermehren sich ja auch wie Sau. Langfristig würde ich gerne eine größere Anlage haben und diese dann auch gleich ordentlich mit in den Wasserhahn integrieren, sodass man idealerweise sogar das Trinkwasser direkt zapfen kann ohne es vorher zu sammeln. Dies würde aber eine ausreichend starke Anlage voraussetzen.
  11. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 30 September 2020
    Ich mache mein Osmosewasser auch mit Kanistern, bei mir sind es inzwischen 126 Liter (3x22 und 4x15) und braucht zwischen 11,5 und 14 Stunden.

    Eine teurere Anlage lohnt sich m.E. nicht, ich denke die verwenden alle die gleichen Komponenten. Meine ist von Ebay und hat 100GPD, angegeben ist sie mit 385 Liter/Tag, realistisch sind bei mir je nach Temperatur und Wasserdruck 210 - 260. Ich nehme an die Dennerle 190 hat eine 50GPD-Membran und damit ziemlich genau die halbe Leistung.

    Um die Leistung zu steigern, gibt es einige Ansaätze:

    - Umzug vom Erdgeschoss in den Keller hat bei mir ca. 10% Steigerung gebracht
    - Man kann den Wasserdruck erhöhen - entweder am Hauswasseranschluss oder durch eine Pumpe. Bei höherem Druck ist aber auch der Verschleiß höher
    - Austausch der Membrane (ggfs. muss der Druckbegrenzer mitgetauscht werden). Dummerweise braucht man dann meist auch ein neues, größeres Membrangehäuse und man landet dann bei Ersatzteilpreisen, die zusammen über dem einer neuen Anlage liegen
    - Die Vorfilter schaffen einen deutlich höheren Durchsatz als die Membrane, man kann also eine zweite oder dritte Membran parallel schalten. Am besten jeweils mit eigenem Druckbegrenzer und Spülventil

    Bis man damit auf brauchbare Zapfzeiten für Trinkwasser kommt, muss man wohl einigen Aufwand betreiben. Die meisten Trinkwasseranlagen haben einen Zwischenspeicher.

    Gruß Reiner
  12. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 2 Oktober 2020
    Wie angedroht hier ein kurzer Erfahrungsbericht vom ersten Wasserwechsel mit der Tauchpumpe.

    Obwohl ich aus der Hüfte heraus einfach mal losgelegt habe mit fliegender Verdrahtung und nicht gut passendem Schlauch, war das Ergebnis sehr vielversprechend. Zwei Eimer waren in schätzungsweise drei Minuten im Becken, ohne Überschwemmung oder Rumgeplansche. Ich muss jetzt noch an meiner Infrastruktur basteln, eine saubere Verkabelung mit Schalter, Halter für Pumpe und Schlauch und einen vernünftigen Wassereinlauf - aber insgesamt bin ich mit der Lösung sehr zufrieden.

    Danke @graetenlos für den Tipp mit der Tauchpumpe!

    Gruß Reiner
  13. graetenlos
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    graetenlos GF-Mitglied

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    graetenlos 10 Oktober 2020
    Hallo Reiner,
    ich verwende 20 Liter Kanister. Da passt die Pumpe gerade in die Öffnung. Der Kanister steht auf einer Bank neben dem Aquarium, damit die Förderhöhe nicht so groß ist. So geht das Umpumpen sehr zügig.
    Wenn der erste Kanister leer ist, kurz den Schlauch aus dem Becken und dann die Pumpe aus (damit nichts zurück läuft), Pumpe in den nächsten Kanister und wieder Schalter an.
    Ich habe auch einmal eine Pumpe mit Rückschlagventil verwendet, aber dann steht nach dem Wasserwechsel das Wasser im Schlauch und das gibt anschließend leicht eine große Sauerei ;-)
    Also lieber ohne Rückschlagventil.
    Grüße, Johannes
  14. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 11 Oktober 2020
    Hallo Johannes,

    das klingt, als müsste ich mir neue Kanister kaufen. Meine Pumpe ist 37mm dick und passt in meine Kanister nicht rein. Fürs erste kann ich aber mit dem Geplansche mit den Eimern ganz gut leben.

    Gruß Reiner
  15. Vaastav
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    Vaastav GF-Mitglied GF Supporter

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    Vaastav 12 Oktober 2020
    Hallo Reiner,
    anbei mein Wasserwechsel,

    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2020

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