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Garnelen sterben - Apfelschnecken-Babys inaktiv und wachsen nicht

Mowa

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Wenn du emerse Pflanzen nutzt, ist ganz wichtig: Die Pflanze darf für längere nicht in Berührung mit Pestiziden oder so gekommen sein. Frisch aus der Gärtnerei könnte also problematisch sein, lieber im Bekanntenkreis rumfragen.

Hei, da ich einen dezenten Wasserpflanzentick habe, bin ich gerade wieder dabei, meine emersen Kulturen hochzufahren..ich finde es einfach nur göttlich, Wasserpflanzen in der emersen Form und mit Blüten sehen und pflegen zu können. Dann gibt es bei mir auch wieder absolut gift und algenfreie Pflanzen..am liebsten im Tausch gegen Zeug das bei Euch zu viel is und was ich brauchen kann. Emerse Wasserpflanzen sind einfach Genial..man muß nicht gucken, das man sich Krankheiten, Algen oder Parasiten ins Becken holt..das einzige, was man beachten muß..die Pflanzen stellen sich dann auf submers um und es kann sein, das sie die emersen Pflanzenteile absterben lassen..das ist vollkommen normal, weil die nicht für das Leben unter Wasser angepasst sind..auch an den Pflanzen in der Natur, die Jahreszeitlich überschwemmt werden, ist das absolut das Gleiche...also dann nicht ärgern, sondern zurückschneiden..aus dem Stumpf treibt es dann gerne nochmal aus und die frisch gewachsenen submersen Pflanzenteile wachsen erstmal sehr kräftig, weil sie das eingemachte der emersen Pflanzenteile nutzen können. Wenn das verbraucht ist, muß was nachkommen..ob das jetzt aus dem Frischwasser und Futter, oder aus der Dünger/Co2flasche kommt, ist egal..es muß nur vollständig und ausreichend sein.
Siehe Liebigsches Minimumgesetz.
VG Monika
 

Katzenfische

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Garneleneier
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...hab erwartet, dass das mit Algen schwierig werden kann mit nur HCC und Moos^^
Ich kann jedem nur empfelen sich das Büchlein "Algenfibel" vom Dähneverlag zu kaufen. Dann hat man schon mal eine Portion Grundwissen.

ich kenne Leute, die wären hellauf begeistert..zb. Ulli Bauer...die liebt so Zeug ;-)
Oh, wie schade, daß @Ulli Bauer so gar nicht mehr auftaucht :cool: . Eine sehr kompetente Persönlichkeit. :)
 

Mr. Snooze

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Wenn du nichts findest, melde dich nochmal, hier gibt es sowohl Efeutute (hatte ich auch schon in einem Problembecken) wie auch Grünlilie.

:hehe:


Würde gerne auf dein Angebot zurück kommen, wohne aber in Tirol. Würde jedoch natürlich für Fracht, Aufwand und Material aufkommen. Falls das für dich passt.

Was ich nicht ganz verstehe, wo ich die Pflanzen anbring? Daneben auf einem Podest? Darüber aufhängen? Oder kommen bei dir dir Saugnäpfe da zum Einsatz?

Lg
 

Mr. Snooze

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Stimmt ... macht aber bei der Behandlung keinen Unterschied.
(Erstaunlich bei der für europäische Froschlaichalgen zu hohen Temperatur. Amerikanischer?)

LG
Karin

Also hab ich die von wo eingeschleppt?

Wie viel Wasserwechsel würdest du mir nach den 2 Wochen empfehlen?

Lg
 

Brackiefan

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Hi Mario,

so:

20220428_184040.jpg

Das sind Saugnäpfe mit einem kleinen Kabelbindern, Ringnäpfe gehen natürlich auch.

Du wohnst ja wärmer als wir. Vielleicht ist die Art bei euch schon etabliert. Dann reichen Sporen aus der Luft.

Ich mache Wasserwechsel vom Zustand des Beckens abhängig, würde aber mindestens 1x/Woche 30-50% empfehlen.
Wenn dein Nitrat sehr hoch ist (über 20 mg), dann eher 50%.
Wichtig ist, dass die Werte des Wechselwassers denen im Becken möglichst nahe kommen - deshalb immer beide messen, bis du ein Gefühl dafür bekommst.

LG
Karin
 
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spielkind7

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Würde gerne auf dein Angebot zurück kommen, wohne aber in Tirol. Würde jedoch natürlich für Fracht, Aufwand und Material aufkommen. Falls das für dich passt.
Schick mir einfach deine Adresse per PM. Dann schaue ich nächste Woche, dass ich einen kleinen Ableger auf den Weg bringe. Vor dem Wochenende macht das bei einer Brief-Laufzeit von 2-3 Werktagen ja keinen Sinn mehr.

Den Rest der Frage hat Karin ja schon inkl Foto beantwortet. :)
So ähnlich hatte ich die Efeutute auch im Becken. Einfach durch den Ring eines Saugnapfs durchgesteckt, so das die Wurzel im Wasser war. Da kommt keine ganze Pflanze rein. So ein kleiner Grünlilien-Ableger hat am Wurzelansatz vielleicht einen halben Zentimeter Durchmesser.
 

Mephistopheles

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Wir haben früher mit Blumenkastenfiltern experimentiert.
Kannst Du ja mal nach googeln.

Gefüllt waren sie mit normalem Blähton und bepflanzt mit Efeutute.
Auf einer Seite Wasser mittels Pumpe rein, auf der anderen Seite direkt über einen Schlauch zurück ins Becken.
Der Durchfluss darf minimal sein, da der Blähton eh erst wieder Wasser aufnimmt, wenn die Pflanze welches gezogen hat.
Man braucht allerdings über dem Becken etwas Platz und dort sollte auch hinreichend Licht hinkommen, da eine zusätzliche Beleuchtung zu aufwändig/teuer ist.
Die Efeutute wächst in der Regel recht zügig und muss auch irgendwann zurückgeschnitten werden, da durch die Blätter Wasser verdampft und dadurch mehr Wasser aus dem Becken verloren geht.

Der Vorteil dabei ist, dass sich keine Wurzeln im Aquarium befinden, die bei Beschädigung Probleme bereiten können.
Die Filter haben messbar funktioniert.
Allerdings hat sich herausgestellt, dass eine Vorfilterung sinnvoll ist, da sonst der Blähton verschlammt.
Man musste zwar mehr nachfüllen, konnte aber die Wasserwechselintervalle reduzieren.

Meiner Meinung nach ist das neben (teuren und aufwändigen) Nitratharzröhren auf Ionentauscherbasis die effektivste Art, Nitrat (und auch Phosphat) zu reduzieren.
Alles, was mit sauerstofffreien Zonen propagiert wird, ist deutlich weniger effektiv und braucht Volumen im Becken, was man oft nicht hat oder einen aufwändigen Bau außerhalb des Beckens.
 

Mr. Snooze

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Beim Zusammensetzen von 2 Stämmen besteht immer die Gefahr einer BU (Bakterielle Unverträglichkeit).

Wenn eine BU zustande gekommen ist, bleibt diese dann? Es sind ja alle Tiere vom 2. Stamm gestorben, ist dann das Problem einer BU ebenfalls weg? Oder zirkuliert das jetzt in meinem Becken zwischen den Tieren oder wird man diese Keime mit Wasserwechsel über Zeit wieder ganz los?

Dazu kann ich leider nichts finden.

Lg
 

Mowa

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Der Vorteil dabei ist, dass sich keine Wurzeln im Aquarium befinden, die bei Beschädigung Probleme bereiten können.

Hei, Efeutute macht keine Probleme im Aquarium..ich hab davon ein Monsterteil überm 240er
240er Nov 2019.jpg
Das Teil muß regelmäßig auch unter Wasser beschnitten werden, sonst wäre das ganze Becken nurnoch eine einzige Wurzel...aber das Ding säuft Dünger wie blöd...

Alles, was mit sauerstofffreien Zonen propagiert wird, ist deutlich weniger effektiv und braucht Volumen im Becken, was man oft nicht hat oder einen aufwändigen Bau außerhalb des Beckens.
Da reicht eine zugesetzte Filterpatrone, im Filter oder auch aufgesteckt oder ein alter HMF. Da is das Nitrat weg..und zwar sowas von..da kannste AR N, GH+ boost, NPK oder KNo3 reinschütten soviel Du willst..am nächsten Tag is es weg...
Aber der aller effektivste Nitratentferner ist Wasserwechsel, sofern das Wasser nicht zu hoch belastet ist. Es ist ja nicht nur zu viel Nitrat, was Ärger macht..gibt ja noch anderes...allen vorneweg, die Bakterien im freien Wasser. 10% Wasserwechsel entfernt 10% der problematischen Stoffe/Bakterien/Pilzsporen/Schwärmer, 70% entfernt 70% davon...
Bei Neocaridina überhauptganzundgarkein Problem, bei Caridina Logemani zieht der Soil das alles gerade...

VG Monika
 
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spielkind7

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Hei, Efeutute macht keine Probleme im Aquarium..ich hab davon ein Monsterteil überm 240er
Anhang anzeigen 251699
Das Teil muß regelmäßig auch unter Wasser beschnitten werden, sonst wäre das ganze Becken nurnoch eine einzige Wurzel...
[OT on] :eek: Krass! Das muss ich Schatzi zeigen. Die große Efeutute hier (nicht im Aquarium) dreht nur Runden um den Raum. [/OT off]

Wenn eine BU zustande gekommen ist, bleibt diese dann? Es sind ja alle Tiere vom 2. Stamm gestorben, ist dann das Problem einer BU ebenfalls weg? Oder zirkuliert das jetzt in meinem Becken zwischen den Tieren oder wird man diese Keime mit Wasserwechsel über Zeit wieder ganz los?
Daher die Bakterien natürlich immer im Wasser sind (die wollen wir haben, Bakterien an sich sind nicht böse), besteht die Gefahr einer BU immer, wenn du Garnelen aus verschiedenen Becken / Quellen / etc. zusammen setzt.
Hier ist das gut erklärt und auch, was man zur Prävention sowie als Rettungsversuch machen kann: https://www.garnelenhaus.de/wiki/bakterielle-unvertraeglichkeit-bu-oder
 
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Mowa

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[OT on] Krass! Das muss ich Schatzi zeigen. Die große Efeutute hier (nicht im Aquarium) dreht nur Runden um den Raum. [/OT off]
Hei, die ist bestimmt schon 20 Jahre, wenn nicht älter.
Über dem Becken hat Schatzi mir eine Seilgarnitur für Gardinen im 8er hingetackert. Daran wird sie immerwieder festgebunden und verwoben. Das Ding säuft auch nicht schlecht...das Becken is ja auch offen, aber ich glaub, die Pflanze verdunstet mehr als die Wasseroberfläche
:oEigentlich will ich ja in dem Becken auch andere schöne Pflanzen halten...aber das gestaltet sich schon schwierig, weil das Teil nicht nur Wasser und Nitrat säuft wie bekloppt. Da verschwindet mein schöner teurer Dünger...Ich hab mir schon öfters einen Nitrat dauertest gewünscht...dann wär es einfacher...Für PH und Ammonium gibt es sowas..warum nicht auch für Nitrat?
https://www.aquasabi.de/Seachem-Ammonia-Alert
https://www.aquasabi.de/Seachem-ph-Alert
VG Monika
 
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Brackiefan

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Hallo Mario,

diese Bakterien trägst du mit den Wasserwechseln wieder aus.
Das Problem ist, dass die noch vorhandenen Tiere dadurch möglicherweise dauerhaften Schaden genommen haben und in der Folgezeit auch verenden.

LG
Karin
 

cheraxfan

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Hi,
nenne es BUV oder wie Du willst. Manchmal frage ich mich schon wo da fremde Bakterien hergekommen sein sollen. Es muß ja nicht immer die selbe Ursache haben. Wenn dieses Sterben, jeder Züchter kennt es, angefangen hat kann man es fast nicht mehr aufhalten. Bisher ist es mir erst 2-mal gelungen. Aktuell betrifft es meine Aura Blue, irgendwann habe ich bemerkt das die Garnelen weniger werden. Am Anfang findet man fast nie Leichen, weil sie so schnell gefressen werden. Mittlerweile sind vom ganzen Stamm noch 5-10 Tiere übrig, die zwar alle eine guten Eindruck machen aber trotzdem irgendwann trüb werden und sterben. Das ist so ein Fall wo ich keine Ahnung habe wie das zustande gekommen ist, die AuraBlue leben von Anfang (ca 1 Jahr) an alleine, es kamen auch keine Pflanzen, Frost- oder Lebendfutter dazu. Glücklicherweise hatte ich beim ersten Verdacht eine tragende Mutti und 2 Männchen umquartiert, die Jungen sind inzwischen geschlüpft, auch da stellt sich die Frage wieso geht das, warum sind die 3 nicht infiziert? Das ich blind im Nebel stochernd, die 3 gesunden Tiere im ganzen Becken gefunden habe glaubt ja wohl keiner.
 

Fey

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Wenn eine BU zustande gekommen ist, bleibt diese dann? Es sind ja alle Tiere vom 2. Stamm gestorben, ist dann das Problem einer BU ebenfalls weg? Oder zirkuliert das jetzt in meinem Becken zwischen den Tieren oder wird man diese Keime mit Wasserwechsel über Zeit wieder ganz los?
Dazu kann ich leider nichts finden.
Luca hat schon einen guten Link zu dem Thema eingestellt :thumbup:

Ansonsten ist die BU ein komplexes und schwieriges Thema. "Den auslösenden Keim" gibt es ja strenggenommen auch eigentlich gar nicht. Mit großen Wasserwechseln senkst du die Keimdichte, das entlastet das Immunsystem und mit etwas Glück berappeln sich die Tiere wieder. Manche probieren es auch mit einem Antibiotikum (Baytril), das tötet dann alle Bakterien ab. Eine Garantie ob es hilft gibt es aber nicht. Wenn die Tiere schon zu geschwächt sind, bringt auch das AB nichts. Ich würde es nicht einsetzen, und eigentlich dürfen Tierärzte es auch nicht mehr so einfach rausgeben nach einer Gesetzesänderung.


Glücklicherweise hatte ich beim ersten Verdacht eine tragende Mutti und 2 Männchen umquartiert, die Jungen sind inzwischen geschlüpft, auch da stellt sich die Frage wieso geht das, warum sind die 3 nicht infiziert? Das ich blind im Nebel stochernd, die 3 gesunden Tiere im ganzen Becken gefunden habe glaubt ja wohl keiner.
Hast du sie in ein "frisches" Becken gesetzt (ohne andere Garnelen, neues Wasser etc.)? Wenn die Keimdichte sehr gering ist und die Garnelen noch nicht so angegriffen waren, hat das vielleicht den Unterschied gemacht. Es sind ja in aller Regel keine rein (obligat) pathogenen Keime, die eine bakterielle Infektion auslösen, sondern die "normalen" Bakterien, die immer vorkommen und nur bei geschwächten Tieren eine Infektion auslösen (fakultativ pathogene Keime). Manchmal steht man bei den kleinen Biestern auch einfach vor einem Rätsel :confused: Die 3 und ihr Nachwuchs kommen durch?
 

Brackiefan

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Es sind ja in aller Regel keine rein (obligat) pathogenen Keime, die eine bakterielle Infektion auslösen, sondern die "normalen" Bakterien, die immer vorkommen und nur bei geschwächten Tieren eine Infektion auslösen (fakultativ pathogene Keime).

Hast du zu diesem Thema Studien gefunden und könntest du den Link einstellen?
Ich habe bisher vergeblich danach gesucht.

LG
Karin
 

cheraxfan

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Hast du sie in ein "frisches" Becken gesetzt (ohne andere Garnelen, neues Wasser etc.)?
Ich habe immer 2 kleine 10l Becken mitlaufen, für Notfälle, in so eines habe ich die 3 gesetzt. Diese Becken werden aufgefrischt, sobald der jeweilige "Notfall" das Becken verlassen hat, sind also frisch aber nicht neu.
Hat eigentlich mal jemand infizierte Garnelen untersuchen lassen, das man wüsste um welche Keime es sich handelt?
 
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Mowa

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Garneleneier
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Hei, glaube das is bei Dir dieses Phänomen, das manche Becken nach einem Jahr nicht mehr funktionieren. Es sind irgendwelche Bakterien, soviel is sicher. Ich bilde mir ein, das es die sind, die Stickstoff veratmen und evt. unter Sauerstoffabschluss auch Schwefelwasserstoff und Salpetersäure generieren. Das vertragen Bienengarnelen nicht. Das sind nicht direkt krankheitserreger, sondern einfach zu viele Bakterien...
Das kann man vermeiden, in dem man den Boden wirklich nur sehr dünn hat und den Filter dauernd sauber macht...oder wie ich es jetzt empfohlen bekommen habe, 5mm Soil, Licht..eine gut wachsende Pflanze, Wasserflöhe und sonst nix...Und dann immer Sprungbereit, wenns querläuft, umsetzen in ein anderes Becken, das genauso aufgesetzt ist.
Und weiter gehts...das benutzte wieder richtig reinigen und bereit machen für den nächsten Sprung..und wenn man nicht schnell genug springt, gibts Tote...
VG Monika
 

cheraxfan

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Hi Monika,
da habe ich 1 Becken das läuft seit 2015, das ist dermaßen stabil und widerspricht allem was man für richtig hält. Und dann das mit den AuraBlue, im Prinzip die Umsetzung Deiner Beschreibung, fängt nach einem guten Jahr an zu tillen, messbar ist aber nichts. Wasserwechseln kann ich bis ich schwarz werde. Gibt es eine Möglichkeit Schwefelwasserstoff und Salpetersäure direkt zu messen, bzw. was könnte da noch entstehen?
 

Mowa

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Hei, ist im Prinzip egal, was entsteht...das Ergebnis ist das Gleiche...
Wenn Du noch ein leeres Becken hast, versuch das doch mal...so wie ich das oben beschrieben habe..das sind dann halt eigentlich ehr zweckmäßige Setups, aber ich hab das Szenario mit nach 1 Jahr zuverlässig sterbenden Garnelen satt..ich möchte mal was stabiles, dauerhaftes..ein Jahr ist sooo schnell vorbei...es nervt.
Bei den Kardinalsgarnelen funktioniert "weniger ist mehr" auch glänzend...
Große Filter mit langen Standzeiten und dicke Bodengründe mögen sie genausowenig wie die Logemanis...
VG Monika
 
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