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Filtermatte, was man alles drauß machen kann

Mowa

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Hei, hab im Keller noch einen Stapel schwarze Filtermatten rumliegen, in mittelgrob und fein.
Meistens nutze ich sie ohne Kabelkanäle an der Schmalen Seite eingeklemmt als HMF.
HMF3.jpg

Eigentlich sehr praktisch und langlebig, aber zum saubermachen mit Besatz etwas unpraktisch. In einem Video hab ich jetzt bei einem Züchter gesehen, die machen 2 rein und man kann dann immer die Vordere leicht rausmachen und nach saubermachen, kommt die dann hinten dran. Dieses Regal steht jetzt 10 Jahre und die Matten sind durch..die eine wird vom Sog sowas von an die Scheibe gedrückt, das kaum noch Wasser bis zum Luftheber kommt..jetzt müßte ich die ersetzen, aber hab da einen Haufen Junge Panzerwelse drin. Außerdem kippt sie neuerdings bei 80% WW ins Becken..das hat sie 10 Jahre lang nicht gemacht.

Deswegen überlege ich gerade, irgendwie aus den 3cm dicken Matten ein frei stehendes Standmodell zu machen. Oder doch wieder über die Rückwand? Ach ich weiß auch nicht...

Würde mich freuen, wenn ihr Eure Verwendungen für Filtermatten mit Vor und Nachteilen, sowie paar Worten zum basteln hier reinstellen würdet...Ich liebe diese Filtermatten...und mag Außenfilter und eigentlich auch Innenfilter nicht so gerne...Überzeugend ist für mich die große Ansaugfläche und das die Tiere zb. Futter an den Matten noch abholen können. Feine Matten verstopfen erstaunlicherweise bei genügend großer Ansaugfläche weniger, als mittelgrobe Matten, weil die Partikel vor der Matte hängen bleiben und nicht reingezogen werden. Die Tier können dort noch Futter abholen und man kann sie leicht beim WW absaugen. Mittelgrobe müssen ehr mal ausgebaut und ausgewaschen werden. Am Anfang seltener, wenn die Matten labberig werden, dann öfter..später als 4 Jahre.
Habe auch 2x selbstgebaute mobile Eckversion, mit Mittelgroben Matten.
Tausendteilematte5.jpg
Im Prinzip ganz gut, aber durch die Biegung werden die Pooren gequetscht, was den Durchfluss später oder wenn sie zu sind verschlechtert. Die würde ich gerne mal durch 10x10xBeckenhöhe ersetzen. Wobei das Jammern auf hohem Niveau ist, weil die doch sehr lange ohne Reinigung stehen...dann muß man aber gleich ran, wenn die Pumpenkammer leergesaugt wird.
Tausendthelong7ganz.jpg
So sah das nach Neueinrichtung aus...
Neueste Idee ist es, die alten Matten noch irgendwie weiter zu verwenden...Streifen zu schneiden und diese mit Bucen, Javafarnen oder Anubien zu bepflanzen und auf Algenmagneten zu binden um sie an der Scheibe anzubringen. Die dürfen dann aber nicht zu dick sein, damit keine Sauerstoffarmen Vorgänge stattfinden. Auch mit Moos könnte man sie gut bepflanzen oder Laichmöppe für Medaka basteln...
Bin gespannt auf Eure Filtermattenideen...Achja.hier noch schnell ein Negativbeispiel
LittleshrimpaniacsCR2.jpg
Das hab ich für Hochzuchtbienen gemacht. Mit Soil und Sand...hab es geliebt, aber es war höchst ungesund für die Bienengarnelen. Sie haben das nichtmal ein halbes Jahr mitgemacht...schade...weil praktisch war es Und schön fand ich es auch...Nur Matte reinigen ging garnicht ohne es zu zerrupfen...
LittleshrimpaniacsCR8.jpg





VG Monika
 
Hi Monika,
findest Du nicht das man auch übertreiben kann mit der Weiterverwendung? Wenn die Matten lapprig werden, kommen sie in den Hausmüll. Sonst bin schon einer der alles mögliche noch behält, weil man es nochmal brauchen könnte.
 
Hei, find ich halt praktisch, meine kleinen Javafarne auf die Matte zu packen, ein Netz drüber und darauf wachsen lassen...muß man ja nicht, kann man aber...Andere drucke sich halt so Balkons im 3-Drucker...
Wenn ich jetzt anfange in dem Regal die Matten zu wechseln, ist das so viel, das ich das nicht verwerten kann..also werd ich ums Wegwerfen nicht rumkommen...is halt so

Man könnte aber aus den alten auch noch Würfel schneiden und als Zusatzfiltermaterial in die Eckfilter stopfen...grad wenn man eine neue Matte reinsetzt. Wenn sie ihren Dienst (animpfen) getan haben, weg damit...
VG Monika
 
Man könnte aber aus den alten auch noch Würfel schneiden und als Zusatzfiltermaterial in die Eckfilter stopfen...grad wenn man eine neue Matte reinsetzt.
Mit den mobilen mache ich es ähnlich, wenn ich da einen neuen nehme, verwende ich unten den alten (ungereinigten) Stöpsel und schon ist geimpft. Deine Bemerkung das die Biegung beim Eck-HMF die Strömung behindert, lies mir ein Licht aufgehen.:D Eck-HMF habe ich zwar keine mehr, aber es stimmt die vertragen nix, die waren damals dauernd zu.
 
Hi Monika,
Im Prinzip ganz gut, aber durch die Biegung werden die Pooren gequetscht, was den Durchfluss später oder wenn sie zu sind verschlechtert.
Eine Idee wäre, die Filterecke etwas grösser abteilen, die Matte nicht biegen, sondern diagonal gerade reinstellen. Komisch, ständig stört mich auch der Gedanke mit den gequetschten Poren und so einfach ist die Lösung. Nur die Kanten müssen leicht an die Spitze Nutform angeglichen werden.

Feine Matten verstopfen erstaunlicherweise bei genügend großer Ansaugfläche weniger, als mittelgrobe Matten, weil die Partikel vor der Matte hängen bleiben und nicht reingezogen werden. Die Tier können dort noch Futter abholen und man kann sie leicht beim WW absaugen. Mittelgrobe müssen ehr mal ausgebaut und ausgewaschen werden.
Um welche Porengrösse handelt es sich bei dieser Beschreibung: ppi 60, 45, 30, 20 10?

die Matten sind durch..die eine wird vom Sog sowas von an die Scheibe gedrückt, das kaum noch Wasser bis zum Luftheber kommt..
Dagegen gibt es beim Teichzubehör wo die Matten grösser und die Pumpen stärker sind so Gitter mit Stegen, wo das Wasser durch die Stege fliessen kann. Ansonsten kannst Du dafür Deine ganz alten Matten in Streifen schneiden hinten an die noch guten Matten im Strahlenmuster Richtung Pumpe mit wenig cm Freiraum zu dieser annähen - und nochmal 10 Jahre. Alle 5 cm ein Sinterglasröhrchen täte es auch. ABER, wenn die Matten chemisch durch sind, zersetzen die sich irgendwann und es entsteht Mikroplastik und das ist für Garnelen ungesund. Vielleicht doch besser in die Tonne kloppen.

Hans, tut mir leid, ich kann nicht anders als der Moni unter die Arme greifen. (Ich kann sie dort ja auch mal kitzeln :drool5: .)
 
Mit den mobilen mache ich es ähnlich, wenn ich da einen neuen nehme, verwende ich unten den alten (ungereinigten) Stöpsel und schon ist geimpft. Deine Bemerkung das die Biegung beim Eck-HMF die Strömung behindert, lies mir ein Licht aufgehen.:D Eck-HMF habe ich zwar keine mehr, aber es stimmt die vertragen nix, die waren damals dauernd zu.
Hei, und das reicht mit dem Stöpsel? In dem betreffenden Becken bei mir wohl ehr nicht, weil chronisch überbesetzt...aber es naht bald die Lösung...ein Bekannter kommt bald und holt sich einen Satz Cory Panda für sein 1,8m Becken :thumbup: Das dauert aber nicht lange und es ist wieder so voll..die Pandas sind derart übermotiviert...

Naja, die beiden EckHMF hab ich schon sehr lange...Die sind, wenn das Becken im Querformat steht einfach schöner als über die schmale Seite. Einmal hab ich bei denen die Matte tauschen müssen, weil sie in immer kürzeren Abständen dicht waren. Dann hab ich mal Pumpen wechseln müssen und hab seit längerem Aquael 500 drin. Die kann man so schön drosseln und wenn man sie halt nicht so sehr laufen läßt, kommt das Wasser schnell genug nach, das sie die Pumpenkammer nicht leersaugen. Das auch zum Thema Geschwindigkeit der Strömung in HMF. Manchmal sind andere Dinge einfach wichtiger. zb. das man nicht dauernd alles zerlegen muß...oder Notfälle im Becken hat...

Katzenfische, ja, die Idee is nicht schlecht, aber die Eckmodelle aus Acryl schneiden, biegen und mit Tangit kleben, hat mich so gestresst, das ich das nicht einfach nochmal machen will...Immerhin tun sie seit über 10 Jahren relativ klaglos ihren Dienst...Alternative wäre für mich eine noch vorhandene neue 10x10x Beckenhöhe Patrone zu nehmen. Die hätte dann rundum Ansaugfläche...So fette Teile hatte ich noch keine, nur die 7x7x Beckenhöhe. Die waren aber echt klasse von der Standzeit und Reinigung...Preisgünstiger, bequemer und schneller gehts echt nicht.

Das sie sich zersetzen hab ich noch nicht mitbekommen...spätestens wenn sie labberig werden und nimmer da bleiben, wo sie sein sollen, müssen sie ersetzt werden. Sonst nerven sie nur noch...das is so nach 5-6 Jahren. So lange hält keine einzige Orginalpatrone/Matte von den ganzen Innen und Außenfiltern mit Gehäuse..die sind auf Verschleiß hergestellt..eine super Gelddruckmaschine, wenn nur spezielle Filtermedien reinpassen.
Ich schneid mir auch für Innenfilter alles aus den Matten...geht super und hält viel länger...die hab ich auch in den Eheim Filtern und sogar das Schwämmchen für den Dennerle Eckfilter.

Das mit den Filterröllchen drannähen is eine super Idee..aber die Matte is nach 10 Jahren einfach durch...Ich schneid ne Neue und muß die halt noch wässern...
VG Monika
 
Die mobilen HMF haben für mich den Vorteil, das sie anzeigen wenn sie voll sind, irgendwann zieht es die nach innen, dann ist Zeit zur Reinigung. Die 10x10 cm sind schon Klötze, dafür stehen sie aber auch in längeren Größen, die 7x7 cm sind halt in der Höhe schnell am Ende.
Hei, und das reicht mit dem Stöpsel?
Das sind keine neuen Becken, nur neue Filterpatronen, das würde auch ohne Filter animpfen gehen. Wenn Du allerdings wegen der Besatzdichte Bedenken hast, Du bist vor Ort, ich nicht. So stark besetzte Becken habe ich in der Regel gar nicht, mit der NZ von Fischen reicht es mir erstmal wieder. Die Polycentropsis mitten im Winter im Lebendfutter zu versorgen war heftig und schlecht geplant. :D
 
Hei, naja..ich hab nicht nur stark besetzte Becken..zb. die hier:
6 Parotocinclus Haroldoi, mit ca. 30 Yellowfire und paar PHS, das ist für meine Begriffe nicht überbesetzt und da fällt auch nicht viel Futter rein. Aber ich wäre untröstlich, wenn denen was passiert. Die ersten Mädels nehmen an Umfang zu..sie sind jetzt etwa 1/2 Jahr bei mir.
Parotocinclus haroldoi.jpg
Die sind in einem über 10 Jahre alten halbierten 54er. Auf der andern Seite sind die KBO mit Nachwuchs, also 2x 27 Liter Zuchtbecken. Darin waren früher Dennerle Eckfilter..ging ganz gut, hat aber bald genervt. Weil die dann dauernd dicht waren. Im laufenden Betrieb Filterpatronen komplett austauschen hab ich schon immer gehasst und auch diverse blöde Erfahrungen damit. Dann hab ich Minipat mit Eheimpatronen rein, die mit schwarzem Feinstrumpf überzogen sind..die sind schon seit Jahren durch und ich muß täglich gucken, das die sich nicht zusammenziehen. Da sollen besagte 7x7xBeckenhöhe, minus Minipat rein. Finde die haben die perfekte Größe für Nanocubes. Muß ich mal machen..hab auch noch eine, sogar gewässert...geh ich dennächst mal an. Die Mittelgroben werden ebenfalls mit Feinstrumpfhose überzogen. Das vereint Durcklässigkeit und Vorteile feiner Poorung. Ich könnte die ja auch reinstellen und erstmal mit Luftheber betreiben. Und dann so nach 4 Wochen die Minipat draufstecken..müßte halt einer machen...irgendwie is die Zeit mal wieder knapp...
die 7x7 cm sind halt in der Höhe schnell am Ende.
Ja, das stimmt...ich hab sie deswegen in 2 x 112cm schräg drin liegen. Ok, sie hängen am Kabel der Aquael 500, das soll ja nicht sein, aber ich hab unten einen Stein hingelegt, damit sie nicht wegrutschen. Hinter meinem Pflanzengewirr sieht man das nicht..man könne sie auch in der "Hinten unten" oder in der "hinten oben quer" Version einbauen...bei ersterer halt ein Rohr mit Bogen rein und oben die Pumpe draufstecken oder halt die Patrone mit Pumpe irgendwie am Beckenrand einhängen, oder 3 große Scheibenputzmagneten an die Patrone nähen (ok, nicht grad billig)
VG Monika
 
Ich möchte nochmal die Idee von Barbara mit einem geraden Eck-HMF aufgreifen. Wenn man hinter die Matte ein steifes Gitter legt, sollte dies die Stabilität der Matte gewährleisten. Ein stabiler Eck-HMF ohne Porenquetschung ist geboren. :thumbup:
 
Wenn man die Aufhängung des Eck-HMF, egal ob man Glasstreifen oder Kabelkanäle verwendet, im Winkel anpasst, sollte das tatsächlich gehen. Bei einer 3 cm Matte kann sein das man was hinterlegen muß, eine 5 cm starke Matte sollte alleine stehen. Jetzt muß man nur noch die Matte sauber im richtigen Winkel (sollte wohl immer 45°sein) zuschneiden.
 
Hei, es darf halt nicht viel neben und unter der Matte durchfließen können, sonst geht das Wasser da durch und nicht durch die Pooren. Mir sind geklebte Kabelkanäle und allsowas immer suspekt. Kann mir nicht vorstellen, das sowas ewig hält, wenn es eine tragende Rolle spielt und dann geht sowas immer im dümmsten Moment kaputt und man steht mit dem Rücken zur Wand.
VG Monika
 
Ein ordentlich mit Silikon verklebter Kabelkanal hält mindestens so lange wie die Verklebung der Scheiben am Aquarium. Das Plastik der Kabelkanäle hält ebenso lange, wenn es nicht mit roher Gewalt malträtiert wird. Ich hatte über 10 Jahre lang einen so konstruierten Eck-HMF laufen - es waren keine Ermüdungserscheinungen an Konstruktion und Material erkennbar.
 
Hei, Silicon verbindet sich nicht mit Kunststoffen auf Dauer, wie ich das bei meiner Beckenabtrennung schmerzlich feststellen mußte. Deswegen ist mir das suspekt. Wenn man die Matte an der schmalen Seite einklemmt und 2mm breiter schneidet, braucht man keinen Kabelkanal. Wenn würde ich da wieder einen Acrylkasten vorziehen. Dann könnte man aber auch gleich einen negativen HMF machen. Das spart noch mehr Platz ein. Da gab es auchmal ein Foto im Netz, aber das gibt es nicht mehr..hab ich letztens mal gesucht. Es muß halt noch die Pumpe/der Luftheber (naja, der ist ja recht schmal) und evt. ein Heizer dahinter passen.
VG Monika
 
Man könnte den Kabelkanal an der Klebebseite ordentlich perforieren, damit das Silikon in die Löcher quillt und zusätzlichen Halt bietet.

Meinst Du mit einem negativen HMF eine zur Ecke hin gebogene Matte? Das könnte über ein hinterlegtes und entsprechend gebogenes Gitter realisiert werden. Nur bei den Berührungspunkten zum Glas muss man sich noch etwas einfallen lassen. Hans hat schon Ideen dazu geäußert.
 
Sooo, hab mir einen Bilderrahmen gekauft, um ein Überlaufbecken zu basteln.
Billiger kommt man nicht an Glas..eigentlich wollte ich so Rahmenlose Bilderrähmchen benutzen, aber bin nicht in ein Möbelgeschäft gekommen.
Egal...da man Bilderrahmenglas ja nicht schneiden kann, meistens ist es Sicherheitsglas und zerspringt in 1000Teile, hab ich mir gedacht..ich nehme einfach feine cm dicke Filtermatte, schneide einen 3cm breiten Streifen von der Matte ab. Dort wo die unteren Ecken sind, wird ein Keil rausgeschnitten und die Matte längs eingeritzt. Dann das Glas dort einsetzen so das an 3 Seiten etwas Filtermatte ist, ähnlich wie ein Dichtungsgummi und an der oberen Kannte kommt so ein Plastikstreifen, in den man Dokumente reinklammern kann. Perfekt wäre dann, auf der einen Seite ein Loch für den Luftheber reinzuschneiden und ihn durchzuführen. Denke aber das wird Platzmäßig nicht reichen. Also muß der Luftheber vom Minifilter über das Glas drüber, aber mit längerem Rohr damit das Wasser druch das ganze Becken läuft. Der Luftheber wird so eingestellt, das das Wasser mit etwas Zug über das Glas läuft und Larven mitnimmt. Es soll für die Dario Tigris und Elassoma sein. Deren Larven hängen sich gerne die ersten Tage kurz unter die Wasseroberfläche... Überlaufbecken gibt es zu kaufen, auch für Oberflächenorientierte Larven gut zu gebrauchen...
Jetzt zu meinem Problem..darüber hab ich schon öfters nachgedacht. Die Dario Tigris sind jetzt seit einem halben Jahr in einem zugewucherten Becken, ohne Filter. Nur Licht ist drüber. Wenn ich da jetzt einen Filter reinbaue, gibts dann Nitrit oder nicht? Weil evt. liegt ja Ammonium vor und kein Nitrat? Es ist eine feine helle, flockige Mulmschicht am Boden.

Den Bau werde ich dokumentieren, wenn es losgeht...Vielleicht bekomme ich noch einen rahmenlosen Bilderrahmen bis dahin. Die Kanten sind einfach besser verarbeitet...

VG Monika
 
Hi Monika ,

warum glaubst Du, dass da nicht schon die Nitrosomas und Nitrobacter vorhanden sind?

Da würde ich bei Unsicherheit SpecialBlend zu Hilfe nehmen oder ADA bietet ein Produkt mit noch mehr unterschiedlichen Bakterienstämmen.
 
Warum sollte es ein Nitriproblem geben. Der neue Filter ist sauber, ist Besiedlungsfläche sonst nichts, der wird ganz normal besiedelt werden und dann funktionieren. Wenn ich HMF-Patronen auswechsle ist das nichts anderes, manchmal gibt es ein paar Tage eine leichte Trübung.
 
Hei, sowas
SpecialBlend zu Hilfe nehmen oder ADA bietet ein Produkt
hab ich noch nie benutzt...bei mir ist das Mittel der Wahl in solchen Fällen meistens einfach Wasserwechsel...Dann is Nitrit auch weg...Was bei den ganzen Winzbarschen immer ganz praktisch ist...die kriegen ja Artemia, diese werden zwar immer abgespült, aber trotzdem reichert sich darin pö a pö etwas Kochsalz an. Und das wiederum neutralisiert Nitrit...haben wir mal Anton von Wasserpanscher.at gelernt...Er hat eine Methode, Zierfische retten in 60 Sekunden...dazu gehört auch Salzzugabe...
VG Monika
 
reichert sich darin pö a pö etwas Kochsalz an. Und das wiederum neutralisiert Nitrit...
Das tut es leider nicht - ganz im Gegenteil ...

Der Reihe nach:

Fische nehmen Nitrit über Rezeptoren an den Kiemen auf. Diese Rezeptoren können auch Chlorid aufnehmen und bevorzugen dieses. Wenn man den Chloridgehalt im Wasser deutlich erhöht, werden die Rezeptoren durch das Chlorid so blockiert, dass sie kaum oder kein Nitrit mehr aufnehmen können.

Es geht bei der Zugabe von Kochsalz (NaCl) bei hohem Nitrit also nicht um das Salz (Na), sondern um das Chlorid (Cl).

Das Salz als zwangsläufige Beigabe stellt sowohl für den Fisch als auch für die Beckenbiologie ein Problem dar.

Salz verändert den osmotischen Druck im Wasser und der Fisch muß sich daran anpassen. Das belastet seinen Organismus zusätzlich (zum Nitrit).

Reine Süßwasserbakterienstämme sind nicht besonders salztollerant. Ein Teil der Bakterien stirbt ab und wird durch Stämme ersetzt, die salztolleranter sind. Das dauert einige Tage - und verschärft so das Nitritproblem ...

Salzzugabe bei hohem Nitrit ist als absolut letzte Akutmaßnahme zu betrachten (wie ein Intubieren bei akuter Atemnot).
Wenn ich befürchte, dass meine Fische die Zeit, die ein Wasserwechsel in Anspruch nimmt, nicht überleben würden, dann gebe ich Salz zu (und schädige so das Beckenbiom).
LG
Karin
 
Fische nehmen Nitrit über Rezeptoren an den Kiemen auf. Diese Rezeptoren können auch Chlorid aufnehmen und bevorzugen dieses. Wenn man den Chloridgehalt im Wasser deutlich erhöht, werden die Rezeptoren durch das Chlorid so blockiert, dass sie kaum oder kein Nitrit mehr aufnehmen können.
Hi Karin,
Ist das auch der Grund, warum Brackwassertiere einen höheren Nitritgehalt aushalten ?
 
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