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Achtung SPD - Regelung von Tierhaltung, Verbot Wildfänge

Dieses Thema im Forum "Aus aller Welt" wurde erstellt von NebelGeîst, 29 März 2013.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 18 Benutzern beobachtet..
  1. NebelGeîst
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    NebelGeîst Wiki Autor Wiki Autor

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    NebelGeîst 29 März 2013
    Hallo,

    vielleicht erinnert ihr euch noch an die Petition gegen ein Verbot der Exotenhaltung?
    Die SPD ist auf Wählerfang in der Tierschützerfraktion:

    http://www.spd.de/scalableImageBlob/92664/data/20130311_regierungsprogramm_2013-data.pdf
    Seite 77.

    Es mag wie immer heiße Luft sein. Trotzdem sollte sich Widerstand mobilisieren, der aufklärt, welchen Teil die Haltung von Exoten zur Arterhaltung und damit zum Tierschutz beiträgt.

    Ich hab die Forensuche mit verschiedenen passenden Suchbegriffen gefütter, hab aber keinen entsprechenden Thread gefunden. Bitte einfach mit Hinweis schließen, falls es das Thema schon gibt und ich den Thread übersehen habe.
  2. Andy160471
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    Andy160471 GF-Mitglied

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    Andy160471 29 März 2013
    also bei aller liebe zur heimtierhaltung
    aber nach nem beitrag der privaten tierhaltung zum arterhalt zu suchen hat ,glaub ich, viel von schönreden.
    hab noch von keinem privaten auswilderungsprogamm gelesen oder gehört.
  3. NebelGeîst
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    NebelGeîst Wiki Autor Wiki Autor

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    NebelGeîst 29 März 2013
    Warum hat Arterhaltung etwas mit Auswilderung zu tun?
    Es gibt Tiere, die in der Gefangenschaft gehalten und vermehrt werden, in der Natur aber am Aussterben sind. Ambystoma mexicanum ist hierfür ein Beispiel. Die Wildpopulation wurde 2009 auf 700 bis 1200 Exemplare geschätzt. Angesichts der kaum bis nichtvorhandenen Sichtungen von wildlebenden Axolotln und der zunehmenden Verschmutzung des Heimatgewässers dürfte man mit einem Aussterben der Wildpopulation in nicht all zu ferner Zukunft rechnen. In Aquarien werden sie allerdings erfolgreich gehalten und vermehrt. Die Art bleibt also erhalten, wenn auch in Gefangenschaft. Ich nenne das Arterhaltung.
    Wie du mir das als Schönreden nachweisen willst, wäre interessant. :)
    Ähnlich sieht es mit anderen Endemiten aus, die dann auch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben (Verschwinden oder Verschmutzung des stark begrenzten Verbreitungsgebietes).
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  4. realcyrus
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    realcyrus GF-Mitglied

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    realcyrus 29 März 2013
    Ok, und wie schaffe ich es, eine Art, die in der Wildpopulation kaum oder nicht mehr vorhanden ist, zu expotieren? Wozu noch ein Verbot?
    Jedoch sollte eine Population, die Überlebenschancen hat schon geschützt werden.

    Was die Haltung angeht, gehe ich dacor Sie zu unterstützen statt zu verbieten oder zu erschweren. Eine vernünftige Regelung wird wohl kaum Möglich sein, hat ja schon bei Hunden nicht geklappt.
  5. Nano-Olli
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    Nano-Olli GF-Mitglied

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    Nano-Olli 29 März 2013
    Also: Sollte es wirklich so kommen: Fleissig Garnelen zuechten!!! ;)
  6. NebelGeîst
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    NebelGeîst Wiki Autor Wiki Autor

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    NebelGeîst 29 März 2013
    Die Haltung von Endemiten muss aber auch erst mal ermöglicht werden, und zwar bevor eine Wildpopulation verschwindet. Dazu ist es notwendig, Wildfänge zu halten, denn wenn keine Wildtiere entnommen werden, kann auch keine Population in Gefangenschaft entstehen. Und nicht alle Wildtiere, die entnommen werden, bilden gleich stabile Popupationen, es muss erst durch Erfahrungen ermittelt werden, wie die Tiere in gefangenschaft zu halten und zu vermehren sind. Dass es solche Startschwierigkeiten gibt, zeigen die Endemiten (Garnelen) der Zentralseen von Sulawesi. Ohne Wildfänge könnten die Tiere, die heute gehalten und vermehrt werden können, eben nicht stabilen Einzug ins Aquarium halten. Erkenntnisse und Produkte wie Härtesalze, Futtermittel aber auch Haltungsmethoden, die die Erfolgsaussichten erhöhen, gäbe es nicht.
    Die Entnahme der Wildtiere führt hier nicht so sehr zu einer möglichen Gefährdung, wie es Industrie und Bergbau tun (es gab hier im Forum oder im lotsen bzw. einem anderen Wirbellosenforum einen Thread, in dem expizite Beispiele genannt wurden um die Malili-Seen).
  7. Klabuster
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    Klabuster GF-Mitglied

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    Klabuster 29 März 2013
    Hallo,

    ein älterer, aber trotzdem aktueller Artikel zu dem Thema: http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2012/06/06/tierschutz-und-exotenhaltung-alle-masstabe-verrutscht/

    Geht es um Arterhaltung, muss man sicher auch über den Beckenrand des eigenen, womöglich einzigen, Aquariums blicken.
    So las ich vor einiger Zeit über Habitate in Südamerika und Asien, die nur deswegen noch erhalten geblieben sind, weil die dortige Bevölkerung festgestellt hat, daß der regelmäßige Export von Wildfängen über die Zeit ertragreicher ist, als das Roden und nur kurzfristig Geld bringende Ausbeuten der Region.
  8. Andy160471
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    Andy160471 GF-Mitglied

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    Andy160471 29 März 2013
    naja ist halt ne Standpunkt frage ob man eine art deren einzige Exemplare in Haltung(privat,zoo) leben noch real als existent ansieht.ich nicht,denn hier ist die Haltung nur eine künstliche Aufrechterhaltung.viele Tierarten sind doch auch erst durch die exotenhaltung und den damit verbundenen Wildfängen in Bedrohung geraten.
    hier mal ein Beispiel aus der Vogelwelt,der Beo der bestand war stellenweise schon sehr bedroht durch die zahlreichen wildfänge(leider ist er in Gefangenschaft nicht sehr vermehrungsfreudig) mittlerweile ist der bestand aber wieder als stabil anzusehen aufgrund von Einfuhrverboten.also genau dem verbot des handels mit Wildfängen.
    warum werden den von einigen arten wildfänge im handel angeboten,trotz des transportrisikos und der Transportkosten,weil es sich dabei fast immer um arten handelt die in Gefangenschaft nicht oder nur schwer vermehrt werden können.hier wird also dem natürlichen stamm noch vermehrungsmöglichkeit genommen durch entnahme,meist auch noch junger Tiere.allzuoft geschieht das dann auch mit hinweis auf die Arterhaltung...is ja auch klar und logisch,ich kann das Tier nicht vermehren in Gefangenschaft aber erstmal raus aus der Natur damit.deshalb bin ich ganz klar der Meinung,heimtierhaltung ja aber nur aus nachzuchten.
    und was ist gegen eine bundeseinheitliche reglung zu sagen ich denke mal nichts.allein wenn ich mir die verschiedenen Verordnungen zum angelsport in den einzellnen Bundesländern ansehe.einige Sachen die woanders erlaubt sind kosten mich bei mir ne Stange Geld oder auch mal meinen Angelschein.
    in der tierhaltung siehts nicht viel besser aus.

    andy
  9. cambarus
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    cambarus 29 März 2013
    Hallo Andy,

    lassen wir doch die Arterhaltung zwecks Wiederaussetzung doch einmal außen vor. Das Verbot von Wildformen betrifft also alle Haustiere (inklusive Fische, Garnelen, Krebse, Schnecken, etc.), die so aussehen, wie ihre frei lebenden Artgenossen, das ist doch der Punkt. Oder glaubst du, der Zollbeamte oder der Veterinär am Flughafen können unterscheiden, was Naturentnahme und was Zuchtfarm ist? Man wird es sich so einfach machen, wie mit den Apfelschnecken. Das angebliche Problem auf südspanischen Reisfeldern geht auf eine Pomacea-Art (Apfelschnecke) zurück, importiert und gehandelt werden darf seit letztem November keine einzige Art der Gattung Pomacea mehr - auch nicht all die über Jahrtzehnte herausgezüchteten Farbformen.
    Ohne Wildformen dürfte die Aquaristik (und nur von ihr schreibe ich hier, obwohl das sicher auch für andere Bereiche der Heimtiere zutrifft) sehr an Attraktivität verlieren. Denk mal an Neonsalmler, Panzerwelse, L-Welse, Hummel- und Tigergarnelen, Cambarellus-Arten, um nur einige zu nennen. Wer das Vorgehen von Politikern und Bürokraten kennt, der kann sich wohl sicher sein, dass es da dann auch keine Ausnahme für den "Aquarianer mit Führerschein" gibt. Ein durchaus vorstellbares und deshalb bedrohliches Szenario.

    Gruß,
    Friedrich
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  10. NebelGeîst
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    NebelGeîst Wiki Autor Wiki Autor

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    NebelGeîst 29 März 2013
    Wenn eine Art in der Natur akut bedroht ist, macht es natürlich Sinn, ein Exportverbot in andere Länder zu verhängen. Das ist aber eine andere Frage und hat nichts mit einem generellen Verbot von Wildfängen zu tun.

    Warum werden, vor allem in der Aquaristik, Wildfänge angeboten? Weil es oft deutlich günstiger ist, sie als Wildfänge anzubieten. Ob man für einen Schwarmfisch, von dem man 20 Individuen kaufen möchte, 1,79€ oder 6,99€ bezahlt, ist eben ein Unterschied. Trotzdem gibt es Halter, die diese Fische ambitioniert nachziehen. So wie es auch immer noch Menschen gibt, die Freude daran haben, Amanogarnelen nachzuziehen, obwohl das mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden ist, als bei vielen Schwarmfischen, die hauptsächlich als WF im laden landen..
    Es sind dies aber auch Tiere, deren bestand nicht akut gefährdet ist.
    Sicher gibt es auch Tiere, die noch garnicht in Gefangenschaft nachgezogen worden sind und es auch nicht werden. Viele in der Aquaristik gehaltene Schnecken zum Beispiel. Viele, die darum wissen, meiden von sich aus diese Tiere schon. Obwohl auch diese in der Natur weit davon entfernt sind, auszusterben, es daher wenig sinnvoll ist, im Zusammanhang mit dem erhalt tatsächlich bedrohter Tiere darüber zu diskutieren.

    Nachzuchten kann es defacto nur geben, wenn zuvor Wildfänge entnommen wurden.
    Ich bin sehr dafür, wo verfügbar, nur Nachzuchten zu kaufen, aus vielerlei Gründen, auch, weil diese meist stabiler und gesünder in Gefangenschaft stehen. Das heißt aber nicht, das Wildfänge im Ganzen zu verteufeln sind.

    Was gegen eine gemeingültige (Neu-)Regelung spräche?
    Der Mumpitz, der teilweise im Gutachten zu den Mindestanforderungen an die Haltung von Zierfischen von 1998 verbrochen wurde, was teilweise kein Tierleid vermeidet, sondern es VERURSACHT, da die 'Experten' vielleicht Experten im allgemeinen Bereich sind, aber von den Arten, über die sie urteilen, teilweise keinerlei praktische Erfahrung haben und sich Informationen aus 'Fach'literatur stützen, die mehrfach falsch oder unvollständig abgeschrieben/übersetzt wurde und daher keinerlei Wert besitzt.
    Dann wird es per Gesetz beschlossen, dass kampffische ausschließlich als Harem in becken ab 54l gehalten werden dürfen.
  11. Andy160471
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    Andy160471 GF-Mitglied

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    Andy160471 29 März 2013
    also was die art der bundesweiten reglung angeht sind wir gleicher Meinung,sie muss natürlich ordentlich und fundiert erarbeitet werden und ihrem sinn entsprechen.
    zum Thema der wildfänge,es ist viel einfacher zu überschauen ein generelles verbot zu erlassen und dann gewisse ausnahmereglungen zu genehmigen z.b. die gezielte entnahme einiger weniger Exemplare zum aufbau eines zuchtstammes. hier würde dann aber der teil der halter entfallen der vorgibt der Arterhaltung Rechnung tragen zu wollen aber eigentlich nur irgendwas seltenes haben will.es wird kontrolierbarer wer ,was und warum hält.
    ich kenne selber leider einige exotenhalter denen es nur darum geht das ihr Haustier sooo selten ist und die sich nen ****** darum kümmern was die entnahme ihrer Tiere für die Population bedeutet.ich muss zugeben das ich daher bei dem Thema eventuell etwas enge grenzen ziehe.
    ich sehen da aber in dieser gesetzesplanung wirklich ne Möglichkeit diesen Herrschaften beizukommen und die Tiere vor ihnen zu schützen.

    andy
  12. cambarus
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    cambarus 29 März 2013
    Hallo Andy,

    das ist leider eine weit verbreitete, sehr naive Sichtweise. Wozu Ausnahmegenehmigungen? Wildfänge=Wildformen, niemand kann dir genau sagen, ob die Tiere irgendwo gezüchtet oder gefangen wurden. Und was EU-weit mit einem Verbot belegt ist, das wird zumindest in Deutschland auch so umgesetzt.

    Gruß,
    Friedrich
  13. NebelGeîst
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    NebelGeîst 29 März 2013
    Hi,

    wusstest du, dass einer Tierart nur ein Schutzstatus eingeräumt wird, wenn sie wissenschaftlich beschrieben wurde? Es gibt viele Tiere, auch Endemiten, die noch nicht beschrieben wurden, die daher als Art keinen Schutzstatus bekommen. Die aber dennoch gefährdet sind.
    Auch davon gibt es einige, die erfolgreich teilweise auch erst seit kurzem hier zu Lande gepflegt und vermehrt werden..

    Aber die ganzen Argumente wiederholen sich und wurden schon gebracht bei der Diskussion zum Antrag auf ein generelles Haltungsverbot von Exoten.
  14. cambarus
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    cambarus 29 März 2013
    Hallo Nebelgeist,

    da kann ich noch einen drauf setzen. Hatte im November auch einige neue Garnelenformen als Caridina sp. bei Flughafenzoll und -veterinär angemeldet. In einem informativen Gespräch gab man mir bei der Einreise zu verstehen, dass für den Import und auf dem Gesundheitszeugnis alle Tiere mit dem korrekten wissenschaftlichen Namen zwecks Überprüfung benannt werden müssen. Kein wissenschaftlicher Artname - kein Import. :faint: Und jetzt kommst du...

    Gruß,
    Friedrich
  15. NebelGeîst
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    NebelGeîst Wiki Autor Wiki Autor

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    NebelGeîst 29 März 2013
    Nun, es wurden ja auch Garnelen und Fische vor ihrer wissenschftlichen Beschreibung eingeführt (die teils noch immer nicht beschrieben sind), zum Beispiel die Bienengarnele oder Betta sp Palangkaraya und B. mahachaiensis (B. sp Mahachai), wieso ging das da? Glaube da einfach an die Unfähigkeit des Personals vorort ^^
  16. cambarus
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    cambarus 29 März 2013
    Hallo Nebelgeist,

    die Gesetzgebung wird nun einmal laufend verschärft. In den 70ern bezahlten manche Naturkundemuseen für konserviertes Material, in den 80ern genügte für den Privatmann ein Empfehlungsschreiben eines Museums oder einer Universität, usw. Das ist heute vollkommen anders und du kannst deine Importe in die EU nur noch über wenige zugelassene Flughäfen organisieren. Aber das auszudiskutieren, würde hier zu weit führen...

    Gruß,
    Friedrich
  17. NebelGeîst
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    NebelGeîst 29 März 2013
    Naja, teilweise sind es wie gesagt Tiere, die noch nicht wissenschaftlich beschrieben und erst kürzlich importiert (da erst kürzlich entdeckt) wurden.. Das impliziert ja, dass diese Regelung sehr sehr neu sein müsste?
    Aber egal. Weicht vom eigentlichen Thema ab.

    Es ist auch nicht zu erwarten, dass alle gewerblichen Börsen geschlossen werden. Das würde ja immense Verluste für den Staat bedeuten, da es alle Heimtier- und Aquaristikmessen mit Lebendtierverkauf und damit Millionen an Umsatz beträfe, auf die entsprechende Umsatzsteuer anfiele.
  18. Andy160471
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    Andy160471 29 März 2013
    tja und verschärft werden die Verordnungen zum überwiegenden teil wegen der modefuzies und volli.... die alles was es gibt um jeden preis ohne sinn und verstand in ihren 4 wänden haben wollen.weils exotisch ist,weils elitär ist.klar bringen die Gesetze einschnitte und Probleme für die echten tierliebhaber mit sich.
    aber den Tieren zuliebe sollte man das doch wohl wegstecken können.
    es ist überall so,je mehr idis sich auf nem "Spielfeld" tummeln umso stärker muss regulierend eingegriffen werden.
    Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden seinerzeit auch nicht aus ner laune herraus eingeführt ,sondern weil immer mehr unfälle wegen mangelnder Rücksichtnahme auftraten.
    ich kann durchaus verstehen und nachvollziehen das euch die geplanten Veränderungen stinken,aber vergesst nicht, das nicht alle in den Tieren Lebewesen sehen ,sondern deko und Status.kaimane in becken die den meisten nichtmal als Badewanne reichen würden und,und,und.
  19. NebelGeîst
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    NebelGeîst 29 März 2013
    Die Intention der SPD ist aber ganz klar, Wählr aus dem Bereich Tierschutz zu gewinnen, NICHT, das Leben der Tiere hierzulande und auf dem Rest des Planeten zu verbessern. Schon alleine wegen dieses Standpunktes wird es schwer, sinnvolle Regelungen auszuarbeiten. ;)
    Es ist recht wahrscheinlich, dass dieser Punkt ohnehin nur heiße Luft ist und nie umgesetzt wird, auch bei einem Wahlsieg.
    Aber trotzdem muss die Möglichkeit im keim erstickt werden.
    Eine Regelung der Tierhaltung auf Basis (teilweise fehlerhafter) Gutachten wie dem von 1998 ist dagegen nicht sooo unwahrscheinlich, zumindest mMn. Und auch dem muss man vorbeugen.
    Denn für jede Art eine sinnvolle Regelung zu finden, wäre ein unverstellbares Mammutprojekt, denn für die Regelungen jeder einzelnen Art müssten mehrere Züchter, sachverständige Biologen und Veterinäre herangezogen werden, die gemeinsam an diesen arbeiten. Das wird es nicht geben. Da ist ein Szenario der gesetzlich vorgeschriebenen Qualhaltung von Kampffischen im Harem in einem 54l Becken wahrscheinlicher. ;)
    Auch hier gilt zudem, Regelungen können nur für eine Art getroffen werden, die vor dem gesetz existiert, die also wissenschaftlich beschrieben ist und auf deren Beschreibung man sich stützen kann.
    Es gibt bereits Regelungen für besonders gefährdeter oder potenziell gefährliche Spezies. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland. Hier eine einheitliche Regelung zu schaffen, würde Sinn machen, ja.

    Aber auch diese Argumente stehen grötenteils schon in den vorangegangenen Diskussionen. :)
  20. cambarus
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    cambarus 29 März 2013
    Hallo Nebelgeist,

    wenn es um Gesundheitszeugnisse geht, dann ist das schon - relativ - neu, da die jetzt EU-weit einheitlich geregelt werden. Garnelen fallen damit übrigens unter das Tierseuchengesetz, was dann auch schon wieder etwas anders ist als bei Fischen.

    Das mit den Börsen und eventuellen USt-Verlusten ist sicher kein Argument, denn bei entsprechender Nachfrage lässt sich der Markt sehr wohl auch über den Fachhandel bedienen. Da verteilt sich der Umsatz eben auf viele Geschäfte und längere Zeiträume. Und wenn es um finanzielle Interessen geht, dann schau mal nach, auf wie viele Millionen der Verwaltungsaufwand beziffert wird, der nötig ist, um zum Beispiel die Daten zu den meldepflichtigen Arten zu pflegen. Mir schwebt da eine Zahl von 60 Mio. vor, wenn ich das richtig behalten habe.

    Gruß,
    Friedrich

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