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Planung 12l techniklos mit Caridina?

Dieses Thema im Forum "Haltung / Einrichtung" wurde erstellt von Immo01, 20 April 2017.

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Dieses Thema wird von 7 Benutzern beobachtet..
  1. Immo01
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    Immo01 GF-Mitglied

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    Immo01 20 April 2017
    Hallo liebe Garnelenfreunde,
    wie es so ist, plane ich gerade ein weiteres Becken(Nr. 3)- obwohl erst heute meine ersten "vermehrungsfreudigen" kleinen Knirpse eingezogen sind (meine jahrelange Amanogarnelenhaltung nehme ich mal raus). Ich bin erstmal wild am spinnen und hoffe hier noch einige Tipps zu bekommen, vielleicht mache ich auch ganz doofe Fehler in der Planung und ich sollte es lieber sein lassen, dass müsstet ihr mir dann auch sagen, bin stets für Kritik offen :) Für diejenigen, die nicht so viel lesen möchten, werde ich weiter unten nochmal eine kleine Zusammenfassung aufstellen.

    Erstmal zur groben Planung und wie ich darauf kam:
    Seit einigen Monaten (müssten ca. 10 sein...) habe ich auf meiner Fensterbank immer einige Schneckenvasen (2l) laufen, die sehr gut funktionieren, da keinerlei Fütterung mache ich meistens nicht einmal einen WW sondern fülle nur verdunstetes Wasser auf (mir ist sehr wohl bewusst, dass ich regelmäßig kleinere WW für die Garnelen machen müsste). Es sind Dachfenster, wo niemals direkt Sonne einstrahlt, aber die Pflanzen zeigen bei mir teils sogar einen besseren Wuchs als in den Aquarien, Algenprobleme hatte ich nie. Dadurch, das hier alles einfach läuft, bin ich so begeistert davon, und würde gerne ein kleines 12l Becken aufstellen. Da ich noch jede Menge Amazonia Soil aus einem gründlich verplantem Versuch, Neocaridina auf Soil zu halten, über habe, kommen hier nur Caridinas infrage, worauf ich auf die hübschen Crystal Reds gestoßen bin und mich verliebt habe.
    Natürlich weiß ich, dass sie Bienenwasser (sind ja auch bees :D) benötigen, da ich aber eh mein Leitungswasser selbst für die Neos aufsalzen muss, verfüge ich schon über die Mittelchen, Regenwasser entsprechend aufzuhärten ( würde gerne erstmal ohne UOA auskommen wollen).
    Wie gesagt wollte ich das ganze techniklos halten, allerdings soll ein Mini Oxydator für ausreichend Sauerstoff sorgen (gerade in den heißen Monaten). Auf Filter, Heizung etc. möchte ich vorerst verzichten. Im Sommer wurde es in den Vasen höchstens 28°C und auch im Winter hat mein Zimmer stets 20°, mit regelmäßigen kleinen WW sollte die Temperatur hoffentlich kein Problem werden...

    An Pflanzen dachte ich an etwas Moos (Korallenmoos?), MMC und Staurogyne repens, beides soll ja mit normalem Licht einigermaßen wachsen. Ansonsten plane ich noch eine kleine Fingerwurzel einzusetzen sowie einige Drachensteine, um den Aufbau interessanter zu gestalten. Abdeckung würde eine 29cmx21cm große Glasplatte werden.


    Nochmal ein Überblick über die erste Planung:
    -Caridina logemanni
    -(vermehrungswillige Schneckenart)
    -12l, 30x20x20, Abdeckung Glasscheibe 29x21
    -Bodengrund Soil ADA Amazonia
    -Fensterbankbecken ohne direkte Sonneneinstrahlung, Dachfenster
    -kein Filter, zusätzliches Licht o. Heizstab
    -"Bienenwasser" durch Regenwasser (direkt vom Himmel) aufgesalzen mit BeeShrimp GH+
    -MMC, Korallenmoos, Staurogyne repens
    -Drachensteine, Fingerwurzel, Oxydator


    Nun habe ich einige Fragen. Zum einen, würdet ihr mir/euch es zutrauen, Caridinas so zu halten, oder denkt ihr, das Becken würde zu schnell umkippen (zu klein?)? Denkt ihr, der gedüngte Soil (auch wenn schon einen Monat in Gebrauch) könnte Algenprobleme verursachen? Ich habe irgendwo gehört, das Tüpfelgarnelen (oder waren es Tigergarnelen?) eher mal Fehler verzeihen würden, stimmt das und wären sie eine bessere Alternative?


    Ich würde mich über allerhand Kritik freuen, auch wenn ihr noch etwas findet, was keinen Sinn macht, immer her mit Verbesserungen :)
    Ich möchte noch einmal erwähnen, dass ich alle Zeit der Welt habe und keine Hau-ruck-Aktion machen werde, mein 30er lief auch vier Monate ein, woraufhin heute der Hauptbesatz kam- ich kann also lange Wasserwerte und ähnliches stabilisieren, und das ganze am Ende dann doch nur als Schneckencube laufen lassen. Wenn ihr allerdings denkt, ich würde es wahrscheinlich nachher bereuen (Geld ist als Schülerin immer knapp), sagt es mir gerne :rolleyes:

    In jedem Fall liebe Grüße an alle fleißigen Leser, ich gehe jetzt erstmal schlafen und freue mich auf Antworten:sleep::thumbup:



    Edit: Zeichnung ist erstellt, habe nur noch nicht herausgefunden wie man es anhängt :/
    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2017
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  3. Anja0807
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    Anja0807 GF-Mitglied

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    Anja0807 20 April 2017
    Guten Morgen
    Ich würde an deiner Stelle einen kleinen Filter mit ins Becken setzen. Die kosten kein Vermögen.
    Es sind Tiere und würde damit keine " Experimente" machen.
    28 Grad sind schon recht viel im Sommer. Könntest du das Becken in dieser Zeit auch wo anders hinstellen?
  4. Mowa
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    Mowa 20 April 2017
    Hei, zur Haltung würde ich auf jedenfall auch ein Pümpchen anbringen. Was spricht dagegen?
    Allerdings weis ich auch, das selbst Caridina im Eimer nicht schlecht leben, wenn man den Mulm absetzen lässt nach reinigung um die Minis später rauszufangen. Ich hab da auchschon Trsgende rein, nach entlassen die Muttis zurück ins Aquarium und fie Jungen bis 1cm drinnaufgezogen. Klappt wunderbar, bisschen Herbstlaub, paar Wasserflöhe, etwas Moos zum abweiden dazu und der Mulm sind das einzige Futter.
    Der Eimer steht selbst bei 35 grad im Sommer draußen auf dem Balkon mit etwa 5-10cm Wasser. Perlhühner kommen dann auch oft noch aus dem Moos, grad schön ist es...die gehen auch etwa mit 10cm zurück zu den Alten.

    Ich ,äme jedoch nie auf die Idee, den Garnelen den Eimer als einziges Quartier anzubieten. Es ist eigentlich nur, um mal paar mehr Bees zu gewinnen und den Stamm zu stärken.

    Großer Unterschied ist das "Setup" wenig Mulm, Moos, kein Bodengrund, Oberfläche im Verhältnis zur Wassersäule größer, zwecks Gasaustausch. Keine Fütterung mit gehaltvollem Futter.

    So kann das funktionieren, im 12 Literbecken sind die Verhältnisse meist anders. Kleiner Unterschied, große Wirkung.

    Als Babybude würd ich das gutheißen, aber nicht als dauerhafte Unterkunft für Adulte Tiere.
    Vg Monika
  5. Immo01
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    Immo01 20 April 2017
    Hallo, danke erstmal für eure Antworten :)
    Eigentlich spricht dagegen nur die kleine Größe des Beckens und die große Power des Filters, für mich kommt eigentlich nur der PatMini infrage. Aber ist notiert, gefährliche Versuche möchte ich schließlich auch nicht machen. Also kommt einer rein :)
    Ja, ich habe an sich genug Platz, um das Becken doch in eine andere Ecke des Zimmers oder in Abseite/Keller zu stellen- da bekomme ich leider von den kleinen nicht viel mit, aber was sein muss muss ja sein und ist wahrscheinlich auch besser für die Tiere- eine Garnelensuppe möchte ich schließlich nicht haben :)

    @Mowa Wäre das deiner Meinung nach mit 25l hier etwas anderes? 25l passt noch drauf, viel mehr aber nicht... In 25l mit Filterung dürfte ja eigentlich nur die Lichtzufuhr anders als in normalen Becken sein?


    Ich bin froh über eure Anregungen/eure Kritik :)
    Liebe Grüße Immo
    Anja0807 gefällt das.
  6. BlueFire
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    BlueFire 20 April 2017
    Das wären ja Megaperls... Ich tippe auf eine versehentliche 0 :)
  7. Mowa
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    Mowa 20 April 2017
    :smilielol5:Grmpf...10 mm natürlich...:hehe:
    Vg Monika
  8. the Matt
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    the Matt GF-Mitglied

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    the Matt 20 April 2017
    Huhu!
    So ein 12L Standardding auf der Fensterbank mit ner kleinen LED Funzel und Blue Tiger Garnelen ging bei mir lange Zeit richtig gut. Als ich das Becken (für Platz auf der Fensterbank, sonst liefe es sicher heute noch) aufgelöst habe, waren ca 40 Garnelen in allen Größen drin.
    Aber: Das Becken lief mit Sand und einigen Lavabrocken, ohne Extradünger und nur sehr wenig Futter.
  9. Mowa
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    Mowa GF-Mitglied

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    Mowa 20 April 2017
    LittleshrimpaniacsCR7.jpg Hei, beim 25 Liter ist das Problem das gleiche.
    Mieses Verhältnis von Höhe zu Oberfläche.
    Neos machen das evt. bisschen länger mit, Bienen ehr nicht.
    Neos kann man mit Karpfen vergleichen und Caridina mit Forellen.
    Was die min/max Bedürfnisse betrifft.
    Und dann hätten wir noch die lieben Glockentierchen.
    Ich hatte die schon oft zb. Wenn neue Garnelen zum Eingewöhnen in der Faunabox hockten.
    3 Tage und die sehen aus wie der Weihnachtsmann.

    Total happy bin ich mit meinem einen 12er, das seit letztes Jahr läuft.
    3cm Matte über die ganze Rückwand, 1cm Envi Soil mit Luftheber betrieben.
    Da sind soooviele Bees drin, das Ding kannste quasi nicht umnieten.
    Ok, man verliert Platz, gewinnt aber mega Stabilität.
    Das Ding könnte man auch mit einer kleinen Springbrunnenpumpe betreiben.
    Drn Minipat find ich für 12 Liter auch zu arg. Den muss man dann so drossrln, das nur ein winziges Loch übrig bleibt.
    Das ist dann schnell mal zugesetzt.
    Mom, ich hol mal Bilder vom Einrichten des Beckens.
    Nur mal so als Gedanklichen Input.
    Wenn ich aber die Wahl hätte zwischen 12 und 25 Liter, würde ich immer zum größeren Becken greifen.
    Ein 12er is ruckzuck zu voll und dann geht entweder der Tertor los, mit wohin mit den Süßen, oder die Population wächst rückwärts...
    Vg Monika
    Äks..jetzt hängt es oben...egal..das is es...ich mach noch eins von letztem Monat...

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    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2017
  10. Mowa
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    Mowa 20 April 2017
    Grmpf..Zeit abgelaufen...
    LittleshrimpaniacsCR8.jpg
    LittleshrimpaniacsCR9.jpg
    August letzten Jahres und jetzt...
    Den Sandteil buddeln sie mir immerwieder zu..ok, dann halt nicht....
    Was auch super läuft und schon 3 Jahre, ist Bodenfilter mit Akadama auch in 12 Liter
    Littleshrimpaniacsunten1.jpg
    Achnee...5 Jahre :glotz:
    Littleshrimpaniacscrusta.jpg
    Die Uralten Taiwanermischlinge sind immernoch fit, Junge gabs diesjahr noch keine, steht aber auch sehr kalt das Regal mit mit den Littleshrimpmaniacs. Im Winter hatten die diesjahr unter 15 Grad..in der Mitte steht jetzt das mit dem HMF und CR.
    Das muß ich mal neu machen...dann läufts wieder besser...
    VG Monika

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    Immo01 20 April 2017
    Das sind sehr schöne Becken @Mowa ! Allerdings kommt der HintergrundHMF für mich nicht infrage, auf der anderen Seite würden sich durch die vermehrte Sonneneinstrahlung schließlich doch Algen bilden und es käme weniger Licht im Becken an.

    Als Filterung würde eher der Bodenfilter mit PatMini betrieben zur Wahl stehen, Luftpumpe durch Lärmbelastung kommt nicht in frage, ich möchte in dem Zimmer schließlich noch schlafen. Dadurch, dass ich mir aber einige mehrere Zentimeter tief wurzelnde Pflanzen ausgeguckt habe, denke ich, dass das eventuell doch nicht die beste Idee wäre? Was meint ihr? Oder würde der Bodengrund gammeln?


    In 25l dürfte doch eigentlich auch der normale PatMini funktionieren, oder doch nicht? Den Wasserstand wollte ich eh niedriger halten, um so 20cm Höhe zu bekommen, dann muss ich mir ja auch nicht so viele Gedanken um die Aufheizung durch eine Abdeckscheibe machen, wenn ich sie weglasse? Ich habe gelernt, sparsam zu füttern, und wenn ich mit einer Glasschale dafür sorge, dass die Futtermittel das Soil nicht zum Gammeln bringen und zügig entferne dürfte hier doch auch nicht viel in Sachen Schadstoffbelastung passieren, oder doch? :/
    Düngung wollte ich erstmal verzichten, der Soil bringt ja auch noch etwas mit, auch wenn er keine Nährstoffschleuder mehr sein sollte, da er ja schon einen Monat im Einsatz war.


    Habt ihr noch Tipps in punkto Filterung/ stabile Werte erzeugen?
    Danke für eure bisherige Hilfe :)

    Edit: Jetzt habe ich das erst mit der Stabilität verstanden. Im 25l könnte ich sicher eine Seite freimachen und dort so einen HMF hinstellen, mit schwazer Folie verkleiden, sodass kaum Licht reinkommt. Bietet dann ja auch ordentlich Filterfläche? Pumpe hab ich hier noch stehen :)
    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2017

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