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Erste Erfahrungen mit 3D Drucker

Dieses Thema im Forum "Bastelanleitungen" wurde erstellt von JustinX, 17 November 2017.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. JustinX
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    JustinX 17 November 2017
    Hallo,

    Seit Heute bin ich stolzer Besitzer eines Anycubic i3 Mega 3D Drucker [​IMG]
    Nach längerem zögern habe ich mich dann doch zu einem ersten Versuch in überschaubarer Preisklasse entschieden.

    Die Ersten Test Modelle habe ich mit Tinkercad (Browser Version) erstellt und mit cura Drucker tauglich gemacht.

    IMG_20171116_201044.jpg IMG_20171116_201110.jpg

    Das soll ein Halter für eine 12mm PH Elektrode sein, den ich am Rahmen eine Juwel ähnlichen Deckels befestige.

    Tinkercad ist eine gut erlernbare Version eine CAD Programm, da die Mittel deutlich überschaubarer sind als bei Profi Versionen.
    Die Anwendung hat so seine Tücken, aber wenn man die kennt, kann man damit recht gut und schnell die ersten Erfahrungen sammeln und den Drucker ausprobieren.
    Die Maße sind bei meinem Drucker etwa 0,5mm kleiner geworden als im Programm angegeben.
    Da ich das jetzt weiß, wird das beim nächsten Druck berücksichtigt.

    Von der Druck Qualität bin ich recht positiv überrascht (die Fotos sehen irgend wie schlechter aus als es sich in real macht und auch anfühlt), zumal das der zweite Druck war und ich sicherlich noch nicht das Optimum an Einstellungen habe.

    Der Drucker ist nicht wirklich leise (wer noch die erste XBox kennt, die war leise dagegen [​IMG] ), aber zum Glück kein Fiepen oder Pfeifen, nur laute Luftbewegung und die Schrittmotore.
    Der Ausdruck des Halters hat etwas über 2 Std. gebraucht, was für ein gut 35*35*17mm großen Ausdruck sicherlich kein Rekord ist, aber halt auch die höchste Qualitätsstufe, 0,06mm Schichtdicke.

    Die Anwendung von Cura ist auch gut machbar.
    Zu erst musste ich den Drucker und desen Bauraum hinzu fügen und seine wichtigsten Grundparameter (Druckgeschwindigkeit, Temperaturen, Heatbed, etc.) eingeben.
    Das muss man aber nur ein mal tun, und das erstellen der Datei dauert dann nur wenige Sekunden.

    Dann mit der Datei auf die Speicherkarte, diese in den Drucker, Vorgang starten und dann viel Geduld und Lärm Toleranz.

    Werde sicher die nächsten Tage reichlich ausprobieren und hoffen das ich einen Bekannten Finde, der mir in Zukunft eines der besseren CAD Programme nahe bringen kann.

    mfg Andre
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  3. Knickohr
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    Knickohr 17 November 2017
    Wilkommen im Club :D

    Jupp, hat anständiges Druckvolumen. Haste komplett gekauft oder selbst gebastelt ?

    Ja, nutze ich auch. Man kann schon anständige Sachen damit machen wenn man das Tool einigermaßen kennt. Nur aufpassen ! Tinkercad exportiert oftmals die Files mit Fehlern. Die meisten slicer reparieren das, kann aber hin und wieder zu komischen Effekten führen oder sogar Löcher beim Druck entstehen. Ich würde (und ich mache) jedes File kontrollieren ob es fehlerfrei und "wasserdicht" ist. Schau da mal rein, das repariert dann auch gleich das File : https://service.netfabb.com/login.php (kostenlos, nur Anmeldung erforderlich, keine Werbung)

    Über kurz oder lang wirst Du dich nach einen "richtigen" slicer umsehen. Das Programm ist gut, aber nur sehr begrenzt in den Einstellmöglichkeiten. Gibt immer wieder Fälle wo man "nachtunen" muß. Schau Dich mal nach slic3r um (auch kostenlos). Im ersten Moment wirste erschlagen sein, aber es läßt fast keine Wünsche offen, in meinen Augen sehr komfortabel wenn man es mal "geschnallt" hat.

    Da mußt Du nachtunen ! Das kann und darf nicht sein. Kann man einstellen, sogenannter gCode denn man im Drucker speichern kann. Diverse Mxxx-Parameter sind zu setzen. Mach Dich mal schlau, sind Korrekturparameter, hat jeder Drucker. Zumal nicht jede Achse gleich ist. Es gibt viele "Test-Things", mit denen Du diese Parameter ermitteln und korrigieren kannst.

    Sieht für den ersten Druck wirklich sehr gut aus :thumbup:

    3D-Druck braucht Zeit. Oftmals dauert das die ganze Nacht oder sogar Tage. Also abwarten und Tee trinken.

    Gegen den Lärm kann man ein Gehäuse drum herum machen. Und die Schichtdicke muß nicht immer maximal dünn sein, meißt reicht 0,2mm vollkommen aus. Dann gehts auch etwas schneller. Übrigens kann man nicht jedes Material so fein drucken !

    Ach ja, nochwas. Wenn Du Teile für das Aquarium (im Wasser) druckst, dann ist PLA nicht das Material der Wahl. Im Laufe der Zeit (Jahre bis Monate) wird das brüchig und löst sich sogar auf (PLA wird in der Medizin für Implantate verwendet die sich im Laufe der Zeit gesundheitlich unbedenklich "auflösen"). Das Material der Wahl für "Wasser-Dinge" ist PET oder PC.

    Ansonsten : "I'm not as maker, I'm a printer ;) "

    Things gibt allgemein im Thingiverse, schau mal rein, es gibt nichts, was es nicht schon gibt. Wirst sicher das eine oder andere nützliche und auch unnützliche finden :hehe:

    Thomas
    Zuletzt bearbeitet: 17 November 2017
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  4. JustinX
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    JustinX 17 November 2017
    Version 2 der Halterung:

    So kommt sie aus dem Drucker:

    IMG_20171117_143341.jpg IMG_20171117_143350.jpg IMG_20171117_143410.jpg

    Dieses mal habe ich gleich an das Loch für die Schraube gedacht.

    So sieht das ganze dann nach etwas Nachbearbeitung aus:

    IMG_20171117_150138.jpg IMG_20171117_150150.jpg

    Mit PH Elektrode:

    IMG_20171117_150240.jpg

    Und am Einsatzort:

    IMG_20171117_153755.jpg

    Noch nicht ganz perfekt, die Elektrode muss noch mehr nach unten, aber im Großen und Ganzen ganz anständig.
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  5. JustinX
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    JustinX 17 November 2017
    @ Thomas:
    Habe mit etwas suchen eine Anleitung zu justieren gefunden und ein "20mm calibration cube" Vorlage.
    Mit dem USB Kabel und Cura ( nur bis Version 15.04.6, danach fehlt diese Funktion wohl, die Oberfläche ist auch anders) konnte ich es dann anpassen, so das der zweite Ausdruck bei genau 20x20x20mm ist.
    Habe schon mal nachgesehen, Nylon und PET gehen wohl auch und sollen auch nicht riechen.
  6. Knickohr
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    Knickohr 20 November 2017
    Ja, so geht das. Du brauchst aber dazu kein Cura, das geht mit anderen Programmen auch, z.B. Pronterface. Damit kann man auch eine Temperatur- und PID-Kalibrierung machen.

    Nylon ist sehr schwer zu drucken, würde ich Dir für den Anfang nicht empfehlen. PET tuts allemal.

    Thomas
  7. JustinX
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    JustinX 20 November 2017
    Hallo,

    das nächste Projekt war ein Halter für den 9mm Schlauch meiner Nachfüllanlage:

    IMG_20171120_180345.jpg IMG_20171120_180353.jpg IMG_20171120_180444.jpg

    Am Aquarium:

    IMG_20171120_180759.jpg

    Der Halter eines Händlers (auch gedruckt):

    IMG_20171120_180815.jpg

    Der Kostet 6€+ Porto, meiner ~1€
    Beim Halter des Händlers sollte ein 9mm Schlauch durch passen, mein 9mm Silikon Schlauch passte da erst nach kräftig feilen durch.

    @Thomas:
    Ich habe letztendlich PET-G und TPU (zur Probe eine 250g Rolle) bestellt.

    Der Unterschied zwischen Cura und slicer ist echt krass, cura ist einfacher, tut sich aber manchmal schwer, wollte eine alternatives Gehäuse für den Extruder drucken, da hat Cura schon die Umrandung nicht gedruckt bekommen ohne das sie sich löste.
    Slicer hat es anders angefangen und es ging ohne Probleme.
    Zuletzt bearbeitet: 20 November 2017
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  8. JustinX
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    JustinX 22 November 2017
    Hallo,


    Heute habe ich zum ersten mal PETG gedruckt, das ich eigentlich in Zukunft gerne generell drucken würde.


    IMG_20171122_205706.jpg


    links der PLA druck rechts der PETG


    optisch erst mal wenig unterschied in der Farbe.

    Die Druckqualität des PETG ist noch verbesserungswürdig, da muss ich noch an den Einstellungen arbeiten.

    Generell braucht es wohl höhere Temperaturen, der erste Test war mit 230°/80°, bei PLA sind es 205°/60° im Vergleich.

    Die Druckzeit steigt auch etwas da man PETG etwas langsamer drucken soll.

    Habtisch und von der Steifigkeit kann ich erst mal keinen großen unterschied erkennen.
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  9. Knickohr
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    Knickohr 24 November 2017
    PETG muß heiß gedruckt werden damit es eine gute Layerhaftung hat. Aufpassen muß man allerdings, je nachdem was für ein Druckbett Du hast, damit es nicht daran kleben bleibt wie Pech ! Das kann einem schon mal das Druckbett versauen.

    Ich drucke PETG mit 240/85 (erster Layer), dann 240/80 (Hotend/Druckbett). Bei PLA kannst Du auch mal versuchen etwas niedriger mit der Druckbetttemperatur zu gehen. Meiner Meinung nach reichen da 50° weil PLA eine Glasungstemperatur von ca. 55° hat. Alles andere würde Dein "Ting" langsam schmelzen lassen. Das sind aber alles grobe Richtwerte, jeder Drucker verhält sich da anders.

    Oh doch, breche es mal. PLA bricht stupf und rau. PETG ist etwas elastisch. Richtig gedruckt läßt sich PETG sogar biegen ohne zu brechen. Natürlich alles in gewissen Grenzen.

    Thomas
  10. JustinX
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    JustinX 24 November 2017
    Hallo,

    ich habe eben einen neuen Trichter für meine Kaffeemühle mit PET gedruckt.
    Da habe ich nur 230° und 70° Druckbett Temperatur gedruckt und die Oberfläche ist deutlich besser geworden als neulich der erste Versuch mit 240°/80°.

    IMG_20171124_205038.jpg

    Links PLA rechts PET
    Die Anhaftung am Druckbett ist ok, lässt sich mit wenig kraft gut lösen, die Stützstrukturen ließen sich auch gut entfernen, bin ganz zufrieden.
    Es ist auch genau so fest wie das PLA.
    Zuletzt bearbeitet: 24 November 2017
  11. Knickohr
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    Knickohr 24 November 2017
    PETG

    Ist einfach zu drucken mit den richtigen Parametern und es ist Wasserdicht wenn die Layerhaftung stimmt.

    Mundstück für den aFAN Lüfter :

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Speziell für mein Wandaquarium angefertigt. Das Originalteil hat zu feste auf eine Stelle der Wasseroberfläche geblasen. Das hier bläst nur noch flach über die Oberfläche und erzeugt somit einen wesentlich gleichmäßigen Abkühlungseffekt.

    Thomas
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  12. JustinX
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    JustinX 25 November 2017
    welches CAD Programm nutz du?
    Da mir die bezüglich alle Fähigkeiten fehlen, sind alle bisherigen Modelle mit Tinkercad entstanden.
    Aktuell habe ich schon Blender installiert und suche einen Weg das zu erlernen, mal sehen ob das was wird.

    Und ich habe schon die ersten vergrößerungs Gedanken, ein Gerät mit zwei Extrudern muss her, will die Stützstrukturen aus Wasserlöslichem Material drucken...
    Leider lässt sich meiner dazu wohl nicht umrüsten.
    Zuletzt bearbeitet: 25 November 2017
  13. Knickohr
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    Knickohr 25 November 2017
    Ganz genau ;)

    Blender ist ein Wahnsinn, da mußt Du komplett um/neu lernen :o

    Es gibt eine Alternative zu mehreren Extrudern, schau mal bei Prusa Multimaterial. Aber muß das wirklich sein ? Mit geschickter Platzierung läßt sich einiges erreichen.

    Thomas
  14. JustinX
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    JustinX 25 November 2017
    Sicherlich habe ich da noch lern und Optimierungs Bedarf, aber letztendlich sieht man meistens wo das Stützmaterial Kontakt hatte.
    Und schleifen führt ja leider dazu das die Materialien stumpf werden, und die Optik sieht dann mäßig aus...

    Aber aktuell heißt es erst Mal üben.
    Werde Mal sehen ob ich morgen das TPU ausprobieren kann.

    Den Schlauchhalter habe ich bisher immer liegend gedruckt, was zu Lasten der Unterseite ging, jetzt drucke ich ihn gerade stehend, Mal sehen ob es besser wird.
    Slicer hat jedenfalls fast 5x so lange zum berechnen Gebrauch.
    Zuletzt bearbeitet: 25 November 2017
  15. JustinX
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    JustinX 25 November 2017
    Hallo,

    es geht langsam vorwärts:

    IMG_20171125_174428.jpg

    Der linke ist aus PET liegend gedruckt, der rechte aus PET stehend gedruckt.
    Obwohl der linke mit 0,1mm Schicht dicke und der rechte mit 0,15mm Schicht dicke gedruckt ist, ist die Oberfläche deutlich besser, viel glatter, und schneller ging es auch noch.
    so ist es schon ganz ok, zumal stehend weniger Stützmaterial entfernt werden muss.
  16. Knickohr
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    Knickohr 27 November 2017
    Die beste Option ist, immer wenn möglich ohne Stützmaterial zu drucken. Durch geschicktes Platzieren, drehen, wenden, ... kann man es meist so hinbiegen. 45° Überhang ist kein Problem, den Fehler machen viele. Der Drucker kann zwar nicht in die Luft drucken, aber 50 bis 60° Überhang schafft er schon (mehr oder weniger).

    [​IMG]

    Viel Spaß mit dem TPU. Nur gleich als Warnung, paß auf das das Filament auch gut durch den Extruder geht. Verstopfungen sind die Hölle ! Und paß auch auf das das Zeugs nicht am Druckbett dauerhaft kleben bleibt :o

    [​IMG]

    Runde Oberlächen sehen immer schlecht aus, ganz gleich welche Schichtdicke. Immer so drehen das das runde in der Horizontalen liegt.

    Ist doch egal, wie lange der Slicer braucht, der Druck dauert jedenfalls viel länger ;)

    Thomas
    Zuletzt bearbeitet: 27 November 2017
  17. JustinX
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    JustinX 27 November 2017
    Hallo,

    Das TPU zum Drucken zu bringen war nicht einfach aktuell mit 230° und 70° geht es, ist aber noch nicht gut in der Oberfläche.
    Kleben tut es wie Sau auf dem Heizbett, da werde ich noch Mal niedrigere Temperaturen ausprobieren.

    Das ist der 3 oder 4 Versuch mit der Dichtung für den Wasserbehälter der Rancilio Silvia:

    IMG_20171126_185335.jpg IMG_20171126_185752.jpg

    Die Maße passen, nur die Oberfläche sieht noch mistig aus.
    TPU wird auf jeden Fall nicht mein lieblings Material.
    PETG finde ich aber sehr gut, das lässt sich toll verarbeiten.
    Zuletzt bearbeitet: 27 November 2017
  18. Knickohr
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    Knickohr 27 November 2017
    Nochmal der Hinweis :

    3D Druck ist ist nicht wirklich wasserdicht, auch nicht bei flexiblen Materialien. Paß also auf mit Dichtungen, Ringen und so ein Zeuchs ;)

    Wenns zu fest am Bett klebt, einfach mal mit einem dreckigen Staubtuch das Bett abreiben. Oder als Alternative mit dem Pritt-Stift dünn einschmieren. Das ist zwar auch Kleber, aber der löst sich wieder.

    Thomas
    Zuletzt bearbeitet: 27 November 2017
  19. JustinX
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    JustinX 27 November 2017
    In dem Fall soll die "Dichtung" nur verhindern, das Wasser in die Maschine Läuft, wenn ich Mal gepennt habe und den Max Strich ignoriere.
    Die auf dem Foto gezeigt, war zumindest so dicht, das nur noch alle 2-3 Sekunden ein Tropfen Wasser raus kam als der Behälter bis zur Oberkante gefüllt war.
    Ohne diese Dichtung würden aber ~200ml in wenigen Sekunden in die Maschine laufen.

    Das kein Haushalts 3D Drucker gut genug ist um Druckfeste Ergebnisse zu erzielen ist mir klar, dahe würde ich auch keine Schlauchverbinder für außerhalb des Wasser drucken.
  20. Knickohr
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    Knickohr 27 November 2017
    Auch professionelle FDM 3D-Drucker sind das nicht ohne weitere Behandlung. Was dicht sein soll sind die SLA-Drucker.

    https://www.filamentworld.de/3d-druckverfahren/

    Thomas
  21. JustinX
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    JustinX 23 Dezember 2017
    Hallo,

    die letzen Wochen habe ich so einiges Probiert, und diverses Filament bestellt,aber alles PETG, damit bin ich sehr zufrieden, lässt sich sehr gut drucken.
    Vor allem die farbig transparenten Filamente habe es mir angetan, weil man auf denen die Nachbearbeitung nicht so sieht, schneiden und feilen fällt deutlich weniger auf, und wenn mann hinterher mit dezent Heißluft drauf geht, sieht man es fast gar nicht mehr.
    Da ich bisher kein regelbaren Heiluft Fön/Gebläse habe und es daher auf der arbeit ausprobieren musste, werde ich mir wohl mal eine Heißluft Entlötstation besorgen, die sind regelbar und nicht so groß.

    Des weiteren habe ich mir noch Simplify3D als slicer gegönnt und bin sehr positiv überrascht worden.
    Hatte so meine zweifel, zumal es keine Demo Version gibt, aber simplify3d ist im Druckergebnis so viel besser als slic3r und cura, das sich die Ausgabe auf dauer lohnen wird.
    Aber aus das zog wieder viel probe drucken nach sich.

    Heute habe ich was im ersten Moment eher unspektakuläres Gedruckt:

    IMG_20171223_164947.jpg IMG_20171223_165041.jpg IMG_20171223_165500.jpg

    Das ist eine Behälter um meine Stachelaale gezielt zu füttern ohne das ihnen die Tinanti und Kongosalmler das Futter klauen.
    Den Deckel habe ich nur deswegen gebaut, um innen besser sauber machen zu können, und falls mal einer zu dumm ist, ihn besser raus zu bekommen....

    Hier noch mal mein alt bekannter Schlauchhalter, in transparent farblos und transparent grün:

    IMG_20171223_172146.jpg

    Der farblose noch mit sli3r gedruckt der grüne schon mit simplify3d.
    Kommt auf dem Foto optisch nicht so gut rüber, aber die Oberfläche des grünen ist viel feiner, auch musste ich viel weniger Stützmaterial drucken und entfernen, und das entfernen ging deutlich besser.

    mfg Andre
    Zuletzt bearbeitet: 23 Dezember 2017
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