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Becken wiederbeleben - Bitte um Hilfe

Dieses Thema im Forum "Wirbellose" wurde erstellt von *Mona*, 21 Januar 2012.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 11 Benutzern beobachtet..
  1. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 21 Januar 2012
    Hallo,

    ich hab mir Ende 2008 ein 54-l-Becken für Red-Fire-Garnelen, rosa Posthornschnecken und Turmdeckelschnecken eingerichtet. Der erste Besatz Red-Fire-Garnelen hat sich anfangs recht wacker gehalten, ab und zu hab ich auch kleine Nelen rumschwimmen sehen. Irgendwann wurden sie dann langsam immer weniger. Außerdem starben die ganzen großen PHS und später auch die TDS. Ich hab dann nochmal mit Garnelen reingesetzt, die aber recht schnell (ca. über ein viertel Jahr) wieder dezimiert waren, ohne dass ich großartig tote Garnelen im Becken gefunden hätte. Ich hab vor allem das Schneckensterben auf die massenhaft vorhandenen Muschelkrebse zurückgeführt, bin die Viehcher aber nie losgeworden.
    Aktuell dümpelt das Becken mehr oder weniger "verwahrlost" vor sich hin, da mir irgendwann die Lust dran vergangen ist. Es leben noch zwei oder drei der Garnelen der letzten Besetzung (Ende 2009/Anfang 2010 - weiß ich nicht mehr so genau). Die halten sich wacker und sind offensichtlich nicht tot zu kriegen. Außerdem sind noch einige kleiner PHS da, die aber nie über eine bestimmte Größe rauskommen und dann sterben. (Ist echt frustrierend, die sind bei meiner Schwiegermutter im Becken eine Plage und bei mir überleben nichtmal die...) Der Aquarienboden sieht aus wie ein Schneckenfriedhof. Turmdeckelschnecken seh ich keine lebenden mehr. Sonst ist das AQ mit einer Mangrovenwurzel bestückt, das ehemals darauf gebundene Javamoos hat inzwischen das ganze Becken zugewuchert (hab ich heute nach dem Wasserwechsel mal massiv ausgedünnt). Andere Pflanzen wie Valisneria und Wasserpest sind nur noch rudimentär vorhanden. Mal schauen, ob sie sich nochmal erholen, nachdem ich das Javamoos gestutzt habe. Ach ja, und Muschelkrebse leben natürlich nach wie vor im Becken und das nicht zu knapp. Hüpferlinge hab ich heute gesehen und vor längerem mal einen Fadenwurm. Sonst ist mir bisher nichts aufgefallen an Getier.

    Wie geht ich jetzt am Besten vor, um das Becken nochmal wiederzubeleben? Ich möchte diesmal alles richtig machen und so gerne ein schönes Garnelenbecken haben.
    Würdet ihr alles komplett raushauen aus dem Aquarium und neu machen? Also inklusive Bodengrund etc.? Ich hab damals einen schwarzen Kies für Garnelenbecken verwendet, der seit einigen Monaten nach dem Start an manchen Stellen durch die Scheibe so aussieht als ob er grünspanig wäre, kann das sein? (Und eventuell etwas mit dem Sterben von den Garnelen und Schnecken zu tun haben?)
    Als Filter verwende ich einen Hamburger-Mattenfilter mit tschechischem Luftheber.
    Oder denkt ihr, ich kann das Becken im Grunde so lassen und "einfach" wieder aufhübschen mit Mulm absaugen, Schneckenhäuser raussammeln, neue Pflanzen, neue Schnecken, neue Garnelen? Vielleicht vorher noch ein paar Guppys rein, wenn die Wasserwerte passen, damit sie mir die Muschelkrebse dezimieren?

    Ich hab mir jetzt mal einen Testkoffer bestellt, um die Wasserwerte im Aquarium zu checken (teile ich euch dann mit). Vielleicht liegt ja da irgendwas im Argen.
    Die vom Wasserversorger angegebenen Werte sind:
    PH: 7,75
    GH: 16,6
    KH: (keine Ahnung, angegeben ist nur Hydrogencarbonat 266 mg/l - keine Ahnung ob und wie man das umrechnen könnte)
    Leitfähigkeit: 786 bei 25 Grad
    Nitrit: < 0.01
    Nitrat: < 0,7
    Ammoniak: (Ammonium < 0,02)
    Kupfer: 0,054

    Der PH-Wert und die Gesamthärte sind sogar für die Red-Fire-Garnelen grenzwertig oder? Bezüglich Härte liest man ja unterschiedliches, aber häufig habe ich als Maximum was von 16 gelesen.

    Vielen Dank erstmal für´s Lesen des Romans und ein noch größeres Dankeschön, wenn jemand ein paar Tipps, Ratschläge für mich hat, wie ich das Ganze jetzt am Besten angehen soll.
  2. LittleSkyDream
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    LittleSkyDream GF-Mitglied

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    LittleSkyDream 21 Januar 2012
    Wg den Muschelkrebsen aus CrustaHunter:
    "Die beste Prophylaxe ist (wie so oft) die mäßige Futtergabe.
    Muschelkrebse lassen sich auch gut absammeln, indem man z.B. eine Scheibe Gurke ins Becken legt und wartet, bis sie mit Muschelkrebsen bedeckt ist - dann einfach herausnehmen."
  3. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 21 Januar 2012
    Ja, die lieben und angeblich harmlosen (glaub ich nicht mehr dran) Muschelkrebse... Also noch weniger füttern kann ich nicht, da bestimmt seit 1,5 Jahren nichts mehr an Futter in das Aquarium gewandert ist. Aber das Absammeln könnte ich so mal probieren. Mal schauen, ob man die Viecher dadurch merklich dezimieren kann.
  4. Sharkhunter
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    Sharkhunter Guest

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    Sharkhunter 21 Januar 2012
    Hi,

    wenn Du die Schneckenhäuser im Becken lässt, darfst Du Dich über die Härte nicht wundern.

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  5. Algerich
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    Algerich GF-Mitglied

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    Algerich 21 Januar 2012
    Es gibt verschiedene Ansatzpunkte:

    - zunächst würde ich feststellen, wo das Kupfer herkommt und versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.

    - sodann würde ich den Boden entweder komplett erneuern oder einer gründlichen Reinigung unterziehen. Wenn du den Verdacht hast, dass sich Fäulnisherde gebildet haben könnten, reicht bloßes Mulmabsaugen wohl nicht aus

    - bei dieser Gelegenheit würde ich die toten Schneckenhäuser entfernen

    - die Wasserwerte solltest Du mit Deinem Leitungswasser vergleichen um festzustellen, welche Abweichungen sich im Aquarium einstellen

    - Das Javamoos sollte, falls noch nicht geschehen, auf einen Stein oder eine Wurzel aufgebunden werden, dann fällt das Zurückschneiden leichter

    - Das Kümmern der anderen Pflanzen liegt kaum am Wuchern des Mooses, sondern eher an einem Mangel an Dünger. Versuche es mit einem Eisenpräparat aber achte auf Garnelenverträglichkeit (kein Kupfer!).

    - Die Pflanzen sollten aufgestockt und zur Beschleunigung des Wiedereinlaufens unbedingt auch schnellwachsende Pflanzen eingebracht werden. Wenn Du keine Stengelpflanzen magst, versuche es mit Schwimmpflanzen.

    - Das Becken muss dann, wie bereits erwähnt, wieder einlaufen, weil Du auch bei einer gründlichen Reinigung des Bodengrundes zu viele Bakterien vernichtet haben wirst. Während dieser Zeit können die neuen Pflanzen gewässert werden; für die Garnelen muss eine Übergangslösung gefunden werden. Schon während des Einlaufens würde ich einige Turmdeckelschnecken einsetzen. Nach Überwinden des Nitritpeaks kann dann die neue Garnelenpopulation einziehen.
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  6. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 21 Januar 2012
    Versteh ich jetzt nicht. Wer sagt denn, dass ich mich über die Härte wunder? Die oben von mir angeführten Werte sind bisher nur die Angaben des Wasserversorgers. Gewundert hätte ich mich wahrscheinlich erst, wenn mein bestellter Testkoffer endlich da ist und das Wasser im Aquarium dann noch härter sein sollte...
  7. Sharkhunter
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    Sharkhunter Guest

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    Sharkhunter 21 Januar 2012
    Hi,

    den Wasserversorger habe ich überlesen - oder er stand vorhin noch nicht da.

    ## Tipatipped by Flyer ##
  8. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 21 Januar 2012
    Doch, er stand da - nur nicht so groß und unterstrichen ;)
  9. H.U.G.O.
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    H.U.G.O. Chef von die Blödies

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    H.U.G.O. 21 Januar 2012
    Hi,
    würde folgendes machen (kein Rat! sondern eine Möglichkeit ;)).

    Wenn der Koffer da ist mal alles durchmessen.
    Da deine Tiere ständig gestorben sind könnte auch was mit der Wurzel oder dem Bodengrund sein.
    Würde das Becken wahrscheinlich neu machen und alles bis auf Tiere und Moos weglassen.
    Becken gründlich auswaschen, Moos (Pflanzen) durch langes wässern mit häufigen Wasserwechseln (beides auch mit Mineralwasser), vielleicht hat man so eine Chance die Muschelkrebse los zu werden.
    Nach einer erneuten Einlaufphase hätte man ein recht schönes und anspuchsloses Aquarium, da das Moos auch ohne Dünger gut wächst und vor allem gut aussieht.

    Gab maln Thread zum Thema MK+PHS, in dem es darum ging, dass die MK unter die Gehäuse der PHS krochen...
    Find ihn gerade leider nicht.
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  10. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 22 Januar 2012
    Hallo Algerich,

    danke für Deine Antwort. Bin wirklich für jeden Hinweis dankbar :-)


    Naja, die Angabe mit dem Kupfer stammt ebenfalls vom hiesigen Wasserversorger. Sobald mein Testkoffer da ist, werde ich das Leitungswasser und das Wasser im AQ durchtesten. Mal angenommen der Kupferwert im Leitungswasser bestätigt sich, wenn ich selber nachmesse, wären diese 0,054 mg/l für die Garnelen schon ein Problem oder bei welchem Wert wird´s kritisch?

    Einen konkreten Verdacht auf Fäulnisherde habe ich eigentlich nicht. Würde sich das in den Wasserwerten irgendwie widerspiegeln, wenn da was im Argen liegt (sorry, bin echt blutiger AQ-Anfänger...). Nitrat/Nitrit?
    An dem Bodengrund kommen mir nur diese paar grünlichen Stellen, wo man das durch die Scheibe sehen kann, komisch vor. Sieht wirklich aus wie Grünspan. Aber das kann doch beim besten Willen nicht sein, dass einem ein Bodengrund speziell für Garnelen verkauft wird, wo Kupfer (--> Grünspan) enthalten ist. Vielleicht bild ich´s mir auch nur ein. Naja, der Wassertest wird´s zeigen, denn dann ist das Wasser bestimmt entsprechend kräftig mit Kupfer belastet.

    Gibt´s da ein gängiges Präparat, das man unbedenklich im Garnelenbecken einsetzen kann? Ich hab zugegebenermaßen noch nie gedüngt in dem Becken, weil ich immer Angst hatte um die Garnelen. Die Beleuchtungsdauer war glaube ich auch zu kurz, hab ich beim Stöbern hier im Forum festgestellt. Ich hatte das Licht nur von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr an und dann nochmal von 16.00 - 22.00 Uhr. Macht aber nur 10 Stunden. Zu wenig, oder?

    Wie könnte diese Übergangslösung für die Garnelen aussehen? Sind zwar ohnehin nur noch zwei, aber die möchte ich ungern killen, nachdem sie sich bis jetzt so wacker gehalten haben. Einfach in ein Gefäß und jeden Tag Wasserwechsel? Kann sowas gutgehen über einen Zeitraum von 2-3 Wochen bis das AQ wieder fit ist?


    Danke, H.U.G.O für Deine Tipps!

    Ja, da hab ich damals auch schon gepostet (und jetzt aktuell ebenfalls), da ich eben genau diese Beobachtung auch gemacht hatte. Ich hab desöfteren einen Muschelkrebs im Gehäuse einer noch lebenden großen PHS gesehen! Bei den TDS kann ich´s nicht sagen, da die Gehäuse ja nicht so schön durchsichtig sind. Schon echt blöd mit den Viechern, aber so wirklich los wird man sie wohl eher nicht.

    Beim Neueinrichten des AQ hab ich schon fast Panik, dass ich mir noch anderes Getier wie Planarien o.ä. einschleppe. Gibt´s überhaupt ein Becken ohne irgendwelche Plagegeister?


    Hat sonst noch jemand ein paar Tipps/Antworten auf die Fragen im ersten Post? Wäre echt nett, wenn sich noch ein paar erfahrene Garnelenhalter erbarmen würden. Danke :-)
  11. Akira Shrimp
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    Akira Shrimp -gesperrt-

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    Akira Shrimp 22 Januar 2012
    HAllo Nicole

    Wo wohnst du denn?
    Vielleicht würde jemand deine letzten Garnelen für dich in Pflege nehmen bis das Becken wieder soweit ist

    Ich würde dir empfehlen

    -Alles was noch lebt rausholen
    -Schnecken absammeln die rumliegen
    -Bodengrund reinigen
    -Holz nochmal mit kochendem wasser abspülen
    - Filter gut reinigen

    und dann einfach wieder neu einfahren lassen

    Das wäre der einfachste Weg
    und wegen den Muschelkrebsen solltest du mal schauen.. wenn es nach dem Neustart immernoch einige sind, dann kauf dir noch ein paar kleine Fische die sich sicher um die Krebse kümmern werden :)

    Ich setze in meine kleinen Becken auch immer mal wieder guppys rein, die sich dann ne woche lang den Bauch vollschlagen mit den Muschelkrebsen und dann ist erstmal ruhe :)
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  12. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 22 Januar 2012
    Hallo Akira Shrimp!

    Ich wohne nördlich von Nürnberg (Nähe Erlangen). Hm, keine Ahnung ob sowas funktioniert. Da müssten die Garnelen ja auch irgendwie in ein bestehendes Becken integriert werden.

    Ich bilde mir ein, dass ich erst gestern irgendwo hier im Forum gelesen habe, dass man Wurzel nicht abkochen soll. Wobei es wahrscheinlich ein Unterschied ist, ob ich nur mit kochendem Wasser abspüle, wie Du schreibst, oder richtig im Wasser mitkochen lasse.

    Ich schau schon die ganze Zeit nach geeigneten Fischen, da mir das als super Möglichkeit erscheint, die Muschelkrebse in Schach zu halten. Aber irgendwie finde ich nichts passendes (angenommen die Wasserwerte bestätigen sich wie vom Wasserversorger angegeben.) Entweder ist der PH-Wert zu hoch, das Wasser zu hart, die Temperatur (Zimmertemperatur, ca. 20 Grad) zu niedrig, das Becken zu klein... Am ehesten würden vielleicht tatsächlich Guppys passen. Ein Bekannter sucht auch laufend nach Abnehmern, da sich die Guppys bei ihm vermehren wie nix. Allerdings müssten sie dann bei mir im Becken bleiben und dann haben die Garnelen vermutlich schlechte Karten, oder? Kennst Du außer Guppys, Moskitobärbling (würden mir super gefallen, passt aber der PH nicht), Perlhuhnbärblingen und Zwergpanzerwels noch Fischlis, die gehen könnten?
  13. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 26 Januar 2012
    Hallo Profis,

    ich nochmal ;-)

    Gestern kam endlich mein Testkoffer und jetzt habe ich grade fast eineinhalb Stunden lang das Leitungswasser und das Wasser momentan im Aquarium durchgetestet. Hat richtig Spaß gemacht und ich hab mich ein bisschen gefühlt wie früher im Chemie-LK :-)

    Würdet ihr bitte die Wasserwerte vor allem aus dem Aquarium mal anschauen und mir sagen, ob euch irgendwas auffällt, was problematisch sein könnte. Würdet ihr auf Basis dieser Werte das Becken lieber komplett neu machen oder reicht es eurer Meinung nach, es optisch wieder etwas zu "pimpen" und neu zu besetzen?

    Der letzte Wasserwechsel (ca. 30%) war übrigens vor 7 Tagen.

    Werte Aquarium:

    pH: 8,0 gH: 13,0 kH: 8,0 Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat: 0 Phosphat: 0,5 Eisen: 0 Kupfer: 0-0,1

    Werte Leitungswasser:

    pH: 7,5-8,0 gH 13,0 kH: 11,0 Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat: 0 Phospat: 0-0,1 Eisen: 0 Kupfer: 0-0,1


    Ich hab in letzter Zeit viel nachgelesen und zumindest mir sticht jetzt nichts ins Auge, was im Aquarium grundsätzlich schief laufen könnte. Allerdings verstehe ich viele Zusammenhänge nicht.
    Der pH ist mit 8,0 ziemlich hoch, ist aber wohl nicht zu ändern, da das Wasser ja praktisch annähernd so aus der Leitung kommt.
    Wie kommt es zustande, dass der kH-Wert im Leitungswasser 11,0 und im Aquarium dann nur 8,0 ist? Wisst ihr das? Wo ist die "Härte" hin?
    Wodurch entsteht der Phospat-Wert, was hat er zu sagen und wie kommt es, dass er im Becken höher ist als aus der Leitung?
    Bei einem Eisenwert von 0 wäre es vermutlich doch mal sinnvoll einen garnelensicheren Dünger ins Becken zu geben, wenn ich möchte, dass wieder ein paar Pflänzchen wachsen, richtig?
    Kupfer ist so noch akzeptabel, oder? Bin mir nicht hundertprozentig sicher, ob was nachweisbar war, hab mir aber eine minimale Verfärbung beim Tröpfchentest eingebildet.

    Mir würde als zukünftiger Besatz für mein Aquarium folgendes vorschweben:

    20-30 Red Fire Garnelen
    8-10 Vietnamesische Kardinalfische
    10 Posthornschnecken
    10 Turmdeckelschnecken

    Was haltet ihr davon?

    Freu mich über Tipps, Anregungen und Erklärungen!
  14. *Mona*
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    *Mona* GF-Mitglied

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    *Mona* 27 Januar 2012
    Hallo,

    kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wie man hier im Forum fragen muss, um auch ein paar hilfreiche Antworten zu bekommen?
    Ich will ja nicht unverschämt sein, da ich aus eigener Erfahrung (in anderen Bereichen, wo ich mich gut auskenne) weiß, dass jeder natürlich in seiner Freizeit anderen hier mit seinem Wissen weiterhilft. Dennoch finde ich es etwas frustrierend, wenn jemand, der einfach mal doof fragt, was ein Garnelenaquarium insgesamt so kostet (eigentlich etwas, das sich jeder mit ein bisschen gutem Willen selber zusammensuchen kann) 3 Seiten an Antworten bekommt und selber versucht man sich gut zu informieren und hat noch ein paar Fragen, aber leider praktisch keine Antworten...
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  15. GSX
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    GSX GF-Mitglied

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    GSX 27 Januar 2012
    Hallo Nicole,

    eigentlich hast du ja schon treffende Antworten bekommen, ich schliess mich Hugo an und würde in das Becken keine Investitionen vorallem an Zeit stecken. Das Becken neu zu machen ist sicher leichter, also "ICH" würde es machen. Vorallem wegen der Plagegeister und weil du eh schon denke ich ziemlich frustriert bist und die Lust dann schnell ganz erlischt.
    Ich bin zwar schon mein Leben lang Aquarianer, was Garnelen angeht aber auch noch etwas "grün". Ich habe monatelang das Internet geforstet, vorallem wegen der WW für Garnelen. Bei deinen Ausgangswerten wirds denke ich schwer ohne Zutun.
    Ich habe mich für mein 60erCube für folgende Lösung entschieden. Einen BoFi verbaut der von einem Eheim Außenfilter betrieben wird und als Bodengrund Akadama reingemacht. Das ist ein sogenannter aktiver Bodengrund der die Wasserwerte senkt. Muß aber regelmäßig überwacht werden und meißt nach 2 jahren gewechselt werden. Desweiteren ist eine CO2 Anlage dran, welche den PH auch etwas drückt.
    Man kann natürlich wie die meisten hier das Wasser aufbereiten mittels Osmose und kann dabei normalen Kies verwenden.
    Die dritte Variante wäre, Garnelen auszuwählen, die mit deinen WW klar kommen.
    Also nicht den Mut verlieren, eigentlich gibts hier für alles eine Antwort. Es melden sich bestimmt noch andere mit gutgemeinten Ratschlägen.

    Viel Freude weiterhin

    Gruß Roland
  16. Das Bo
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    Das Bo GF-Mitglied

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    Das Bo 27 Januar 2012
    Die Wasserwerte sind für RF definitiv in Ordung. Nur Nitrat 0 ist seltsam. PH kannst Du versuchen über Erlenzapfen oder eine kleine Bio-Co2 Anlage ein wenig zu senken, halte ich aber nicht für unbedingt notwendig. Wo deine KH hin ist, kann ich Die leider auch nicht sagen, bin slebst so nicht so fit in den ganzen Abhängigkeiten der einzelnen Wasserwerte.
  17. philofax
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    philofax GF-Mitglied

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    philofax 27 Januar 2012
    wenn in dem becken bereits so viele garnelen verendet sind, mir waere es zu heikel. zumal sich fuer den uebergang fuer den retttbaren rest schon eine pfuetze findet und wenn es ein minibecken (10l fuer 9.99 EUR) mit filter (falls deiner zu gross ist, ein eheim 2006 fuer 14.-) und bisschen vom alten bodengrund. dann hast du ein ausweichbecken, auch praktisch fuer spaeter als notfallbecken oder um was auszulagern.

    solange alles reine spekulation ist, warum das becken nicht lief, steck statt in neue tiere, das geld in neuen kies, bodengrund (ansichstsache) und mach es neu. einlaufen lassen, je nach persoenlichem zutrauen 2 - 4 wochen und dann kannst du wenigstens den aktuellen zustand als ursache ausschliessen, wenn das immer noch was schief geht.

    ich habe hier so eine todespfuetze .. weiss gar nicht genau warum ich die geholt habe, da werf ich ab und an mal die blasenschnecken rein, die mir " zu viel" erscheinen .. manchmal sind es einfach dutzende an der scheibe. wenn gaertnern angesagt ist, schmeiss ich die stengel nicht gleich weg, erst mal in die pfuetze legen und ueberlegen ob die als ableger taugen oder nicht .. naja und dann hau ich sie doch weg. zuviele mooskugeln bestellt? ab in das pfuetzchen ..

    aber das nur so als anregung. und lass dich nicht entmutigen, schreib und frage weiter, hier geht leider manchmal was unter, ist aber nicht aus boesem willen.
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  18. *Mona*
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    *Mona* 1 Februar 2012
    Hallo!

    Ich danke euch, für eure Antworten.
    Der PH-Wert mit 8 ist grenzwertig - das weiß ich. Mit Neocaridina hoffe ich aber, dass es trotzdem noch funktionieren kann, wenn sie aus ähnlichem Wasser kommen. Mit speziellem Bodengrund, Osmoseanlage, etc., um den PH-Wert zu drücken, möchte ich momentan ehrlich gesagt nicht hantieren. Dafür fühle ich mich wissensmäßig noch zu blank. Entweder es funktioniert mit dem Leitungswasser oder ich würde das Thema Garnelen wahrscheinlich ad acta legen. Ein paar Erlenzapfen und Seemandelbaumblätter ins Becken geben, ist natürlich kein Ding und zumindeste einen Versuch wert, ob man den PH-Wert damit etwas runter bekommt. Allerdings wird die Wirkung ja eher minimal bis nicht messbar sein, soweit ich das bisher gelesen habe.
    Den Nitrat-Wert habe ich übrigens nochmal überprüft und bin wieder bei einem Wert von 0 gelandet.

    Mein momentaner Plan, der sich auch schon halb in der Umsetzung befindet, ist, ein zweites, kleineres Becken einzurichten. Meine Schwiegermutter hatte noch ein originalverpacktes 25-Liter-Becken im Keller rumstehen. Das hat sie mir vererbt. Dazu habe ich nun noch eine Klemmleuchte besorgt und einen Filter, außerdem bin ich bereits dabei einige Pflanzen zu wässern. Ein Thermostat habe ich noch von dem 54-l-Komplettset. Muss mal schauen, wie das dann mit der Temperatur hinhaut, da dieses zweite Becken in unserem nahezu unbeheizten Büro stehen soll. Wenn dieses kleinere AQ dann eingefahren ist, siedel ich die drei verbliebenen Red-Fire und die paar PHS um und mach das große Becken komplett neu. Eventuell lass ich die Red-Fire dann sogar in dem 25-Liter AQ, sofern es gut funktioniert (hab ein bisschen Schiss, da´s ja immer heißt je kleiner umso komplizierter) und hol noch ein paar weitere Red-Fire und ein paar TDS dazu. Und in das große Becken setz ich dann nach dem Einfahren vielleicht ein paar White-Pearl, Vietn. Kardinalfische und einige Schnecken. Und schwupp, schon hat man zwei Garnelenbecken *g* Hoffentlich funktioniert´s diesmal, sonst hab ich gleich den doppelten Frust...

    Diese In-Vitro in so einer Nährlösung gezogenen Pflanzen können gleich ohne wässern ins Becken, richtig? Ich hab mir nämlich ein paar bestellt und die würde ich dann schonmal einsetzen und den Filter anschmeißen bis ich die übrigen Pflanzen auch einsetzen kann.
  19. Ute
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    Ute 1 Februar 2012
    Hallo Mona,

    ich wollte nur noch mal nachfragen, ob es ganz sicher eine Mangroven Wurzel ist oder nicht vielleicht eine Mopani. Ich hatte vor
    Jahren damit zu tun, als mir auch nach und nach alle RedFire Garnelen eingegangen sind.

    LG Ute
  20. *Mona*
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    *Mona* 1 Februar 2012
    Hallo Ute,
    hm, sicher ist relativ. Ich habe die Wurzel als Mangrovenwurzel gekauft und anhand von Bildern im Internet verglichen und für mich sieht die Wurzel nicht aus wie eine Mopani. Das typische an einer Mopani sind ja glaube ich die hellen, glatten äußeren Flächen und das dunklere Innenleben. So sieht meine Wurzel definitiv nicht aus.

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