Hi David,
da brauchst Du nicht zu testen, das hat Herr Mendel vor langer Zeit gemacht

Die wildfarbenen vererben dominant, die roten rezessiv.
Das heißt, wenn Du von einer roten und einer wildfarbenen Nachwuchs hast, sind die erstmal alle wildfarben, tragen das Rot aber rezessiv in den Genen - sind also mischerbig. Wenn Du von diesen mischerbigen wieder zwei verpaarst, haben die 1/3 reinerbig wildfarbenen Nachwuchs, 1/3 mischerbigen (ebenfalls wildfarben, aber eben mit dem Potential, selbst rote Junge bekommen zu können) und 1/3 roten Nachwuchs. Das ist natürlich nur ne Statistik, die realen Zahlen können durchaus schwanken bei der Geschichte.
Ich habe bei mir auch einen Stamm wildfarbene Rückenstrichler sitzen, die aus mischerbigen Elterntieren hervorgingen. Hin und wieder hat's auch rote dabei, auch intensiv rote, aber es werden immer weniger. Die roten kann man übrigens unbesorgt zu den Fires setzen, die sind ja selbst auch wieder reinerbig.
Die wildfarbenen und die roten sind ein und dieselbe Art, die haben keine Farbvorlieben bei der Kreuzung.
Cheers
Ulli