Caridinaos
GF-Mitglied
Ich denke, ein Thema, mit dem wahrscheinlich jeder Garnelenhalter schon einmal zu kämpfen hatte: die Nicht-Vermehrung.
Zu meinem Becken: Ich habe aktuell ca. 9–10 Blue Bolt OE in meinem Becken. Das Becken ist 30 × 30 × 30 cm groß, läuft mit einem Spongefilter, hat ein 895 Lumen starkes Licht, das ungefähr 9½ Stunden täglich läuft, und eine stabile Temperatur von 22 Grad Celsius. Außerdem befinden sich zwei Seemandelbaumblätter im Becken.
Der Untergrund besteht aus einer eher dünnen Schicht Dennerle ShrimpKing Aktivsoil (wie auf dem Bild zu erkennen) sowie einem aufgefüllten Behältnis mit demselben Substrat, auf dem Javamoos wächst.
Der Leitwert liegt bei ungefähr 200 µS/cm. Anfangs habe ich destilliertes Wasser gekauft und es mit speziellem Bee-Salz auf den entsprechenden Leitwert aufgesalzen. Mittlerweile verwende ich eine Osmoseanlage. Beim Thema Wasserwechsel habe ich (aufgrund mangelnder Breeding-Aktivität) von gar keinen Wasserwechseln (basierend auf den YouTube-Videos von MarksShrimpTanks) auf einen Zwei-Wochen-Rhythmus umgestellt. Bei einem Nettowasservolumen von ungefähr 25 Litern wechsle ich aktuell alle zwei Wochen etwa 5 Liter, also rund 20 %.
Zur Fütterung: Anfangs habe ich ziemlich häufig gefüttert, mit Ausnahme eines Tages in der Woche. Die Ernährung bestand meistens daraus, dass ich drei Mal pro Woche ein bis zwei klein zerbröselte Crusta Sticks gegeben habe und einmal pro Woche Gurke und Spinat. Das Gemüse habe ich jeweils ungefähr 20 Stunden im Aquarium gelassen und danach wieder entfernt. Die Crusta Sticks wurden immer vollständig gefressen und auch das Gemüse wurde zumindest in den ersten Stunden recht aktiv bearbeitet.
Seit ungefähr sechs bis sieben Wochen habe ich die Fütterung etwas reduziert, um zu testen, ob dadurch vielleicht die Fortpflanzung angeregt wird. Im Schnitt füttere ich jetzt etwa drei Mal pro Woche Crusta Sticks (wieder zerkleinert) und einmal pro Woche abwechselnd Gurke oder Spinat. Karotten, Zucchini und Brokkoli habe ich ebenfalls ausprobiert, aber die Tiere zeigten dabei längst nicht dasselbe Interesse wie bei Gurke oder Blattspinat.
Immer mal wieder, in keinen festgeschriebenen Abständen gebe ich eine Fingerspitze Bacter AE zum Becken hinzu.
Insgesamt habe ich die kleine Kolonie jetzt seit etwa vier Monaten. Eventuell male ich mir (durch Social Media und diverse YouTube-Garnelen-Influencer) auch aus, dass die Fortpflanzung schneller passieren müsste, als das in der Realität tatsächlich der Fall ist.
Mit der Geschlechtsbestimmung tue ich mich ehrlich gesagt etwas schwer. Ich vermute, dass ich ungefähr sechs bis sieben Weibchen und zwei bis drei Männchen habe, garantieren kann ich das allerdings nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausschließlich Männchen oder ausschließlich Weibchen im Becken sind, halte ich persönlich für eher unrealistisch und auch mathematisch – wenn man die Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachtet – für ziemlich unwahrscheinlich (außer ich hatte wirklich extremes Pech).
Hat hier jemand Tipps, wie man die Vermehrung vielleicht ein wenig in Fahrt bringen könnte?
Vielleicht noch erwähnenswert: Ich hatte meines Wissens nach bisher nur einen Todesfall in den vier Monaten, in denen ich die Tiere halte. Die Garnelen zeigen zumindest für mein Auge keine offensichtlichen Stressanzeichen wie starkes oder unregelmäßiges Fächern. Sie fressen normal und stürzen sich – wie oben beschrieben – auch relativ schnell auf ins Becken fallendes Futter.
Für Tipps und Tricks, was bei euch geholfen hat, wäre ich dankbar.
Eine schöne Restwoche euch allen.
Gruß
Janik
Zu meinem Becken: Ich habe aktuell ca. 9–10 Blue Bolt OE in meinem Becken. Das Becken ist 30 × 30 × 30 cm groß, läuft mit einem Spongefilter, hat ein 895 Lumen starkes Licht, das ungefähr 9½ Stunden täglich läuft, und eine stabile Temperatur von 22 Grad Celsius. Außerdem befinden sich zwei Seemandelbaumblätter im Becken.
Der Untergrund besteht aus einer eher dünnen Schicht Dennerle ShrimpKing Aktivsoil (wie auf dem Bild zu erkennen) sowie einem aufgefüllten Behältnis mit demselben Substrat, auf dem Javamoos wächst.
Der Leitwert liegt bei ungefähr 200 µS/cm. Anfangs habe ich destilliertes Wasser gekauft und es mit speziellem Bee-Salz auf den entsprechenden Leitwert aufgesalzen. Mittlerweile verwende ich eine Osmoseanlage. Beim Thema Wasserwechsel habe ich (aufgrund mangelnder Breeding-Aktivität) von gar keinen Wasserwechseln (basierend auf den YouTube-Videos von MarksShrimpTanks) auf einen Zwei-Wochen-Rhythmus umgestellt. Bei einem Nettowasservolumen von ungefähr 25 Litern wechsle ich aktuell alle zwei Wochen etwa 5 Liter, also rund 20 %.
Zur Fütterung: Anfangs habe ich ziemlich häufig gefüttert, mit Ausnahme eines Tages in der Woche. Die Ernährung bestand meistens daraus, dass ich drei Mal pro Woche ein bis zwei klein zerbröselte Crusta Sticks gegeben habe und einmal pro Woche Gurke und Spinat. Das Gemüse habe ich jeweils ungefähr 20 Stunden im Aquarium gelassen und danach wieder entfernt. Die Crusta Sticks wurden immer vollständig gefressen und auch das Gemüse wurde zumindest in den ersten Stunden recht aktiv bearbeitet.
Seit ungefähr sechs bis sieben Wochen habe ich die Fütterung etwas reduziert, um zu testen, ob dadurch vielleicht die Fortpflanzung angeregt wird. Im Schnitt füttere ich jetzt etwa drei Mal pro Woche Crusta Sticks (wieder zerkleinert) und einmal pro Woche abwechselnd Gurke oder Spinat. Karotten, Zucchini und Brokkoli habe ich ebenfalls ausprobiert, aber die Tiere zeigten dabei längst nicht dasselbe Interesse wie bei Gurke oder Blattspinat.
Immer mal wieder, in keinen festgeschriebenen Abständen gebe ich eine Fingerspitze Bacter AE zum Becken hinzu.
Insgesamt habe ich die kleine Kolonie jetzt seit etwa vier Monaten. Eventuell male ich mir (durch Social Media und diverse YouTube-Garnelen-Influencer) auch aus, dass die Fortpflanzung schneller passieren müsste, als das in der Realität tatsächlich der Fall ist.
Mit der Geschlechtsbestimmung tue ich mich ehrlich gesagt etwas schwer. Ich vermute, dass ich ungefähr sechs bis sieben Weibchen und zwei bis drei Männchen habe, garantieren kann ich das allerdings nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausschließlich Männchen oder ausschließlich Weibchen im Becken sind, halte ich persönlich für eher unrealistisch und auch mathematisch – wenn man die Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachtet – für ziemlich unwahrscheinlich (außer ich hatte wirklich extremes Pech).
Hat hier jemand Tipps, wie man die Vermehrung vielleicht ein wenig in Fahrt bringen könnte?
Vielleicht noch erwähnenswert: Ich hatte meines Wissens nach bisher nur einen Todesfall in den vier Monaten, in denen ich die Tiere halte. Die Garnelen zeigen zumindest für mein Auge keine offensichtlichen Stressanzeichen wie starkes oder unregelmäßiges Fächern. Sie fressen normal und stürzen sich – wie oben beschrieben – auch relativ schnell auf ins Becken fallendes Futter.
Für Tipps und Tricks, was bei euch geholfen hat, wäre ich dankbar.
Eine schöne Restwoche euch allen.
Gruß
Janik

