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Zu wenig Baytril ?

Dieses Thema im Forum "Krankheiten und Probleme" wurde erstellt von Spieleheinie, 4 Dezember 2018.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 4 Dezember 2018
    Hallo liebe Garnelenfreunde,

    ich habe eine Bakterielle Infektion im Aquarium.
    Nach einigen erfolglosen Versuchen die Infektion ohne Antibiotika zu beseitigen,
    habe ich mich doch entschieden Baytril zu benutzen.

    Im Internet steht auf den meisten seiten dass man 1 ml 5% Baytril auf 10 l Wasser gibt.
    Ich hab ein 50 l Becken mit ca. 35-40 l Wasser.

    Der Tierarzt hat mir "nur" 1 ml Baytril mitgegeben.
    Als ich ihn fragte ob das nicht zu wenig sei, meinte er dass das ziemlich riskant ist und die Tiere dabei sterben könnten.

    Meine Fragen:
    Denkt Ihr dass die aktuelle Dosierung genügt ?
    Wie/Wann merke ich, ob es zuwenig ist ?
    Könnte ich einfach Nachdosieren ohne dass etwas negatives passiert (außer dass alle Bakterien sterben) ?

    Vielen Dank im Voraus! :)
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  3. Tappi
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    Tappi GF-Mitglied

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    Tappi 4 Dezember 2018
    Moin :)

    was zeigen deine Tiere denn für Symptome? Hast du es mal mit Seemandelbaumblättern oder Erlenzapfen probiert? Huminsäuren sind wichtig für Garnelen und hindern schädliche Bakterien daran sich zu vermehren. Das Zeug was du da benutzt killt dir so ziemlich alles im Aquarium gute und schlechte Bakterien.

    Ich hab auch ziemlich oft schon Probleme mit baketeriellen infektionen gehabt, die Tiere verfärben sich in der Regel milchig und haben deformierte Fühler. Da hilft eigentlich nur noch sondieren, kranke Tiere sind in der Regel kaum noch zu retten und um eine verbreitung zu verhindern oder im Vorfeld zu vermeiden benutze ich Betaglucan und Bacter AE damit hab ich die besten Erfahrungen gemacht, aber auch das Flüssige Filter Medium von EasyLife wirkt wahre Wunder.

    Tote Tiere müssen sofort entfernt werden, gesunde fressen die toten und infizieren sich dadurch.
    Zuletzt bearbeitet: 4 Dezember 2018
  4. rr@h2o
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    rr@h2o GF-Mitglied

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    rr@h2o 4 Dezember 2018
    Hallo, sofern Du wirklich vor hast, mit Baytril zu behandeln, muss die Dosis stimmen. Wenn Du zu niedrig dosierst, wirkt das AB nicht und die Bakterien können resistent gegen das Mittel werden.

    Entweder volle Dosis oder nicht anwenden. Alternativ würde ich versuchen, einen anderen Tierarzt zu kontaktieren.

    Viel Glück.
  5. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 4 Dezember 2018
    Danke für deine Antwort!
    Viele Tiere verstecken sich im linken Eck meines Aquarium neben auf einer Holzwurzel. Die Garnelen Essen da nix, sondern stehen einfach nur da.
    Und alle paar Tage stirbt eine oder mehrere Garnelen, egal ob jung oder alt.
    Ich habe auch mitbekommen dass die sterbenden Garnelen einfach seitlich umkippen und mit den Schwimmbeinen bisschen Wackeln. Kurz danach sind diese dann Tot.
    Die toten Tiere versuche ich schnellstmöglich zu entfernen.
    Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen habe ich drinnen.
    Liquid Humin+ habe ich mir am WE bestellt.
    BacterAE und Betaglucan habe ich bereits im Einsatz.

    Dass alle Bakterien sterbe ist mir bewusst.
    Ich habe bereits von Microbe-Lift das "Special Blend" gekauft um gute Bakterien wieder einzubringen und neue Filtermedien, Aktivkohle um die Antibiotika-Reste zu entfernen.

    Danke für deine Antwort!
    Ich habe das Mittel gestern ins Aquarium gespritzt.
    Aber ich habe mir für Donnerstag bei einem anderen Tierarzt einen Termin ausgemacht und besorge mir da 4 ml Baytril.
    Ist die Chance groß, dass da bereits die Bakterien resistent sind ?
  6. rr@h2o
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    rr@h2o GF-Mitglied

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    rr@h2o 4 Dezember 2018
    Das glaube ich nicht, aber ich bin kein Biologie. Trotzdem war es nicht sinnvoll, das AB so ins Becken zu geben ...

    Bevor Du mit der vollen Dosis am Donnerstag behandelst, mache einen großen Wasserwechsel mit gleichtemperiertem Wasser.

    Kannst Du evtl. eine Vergiftung ausschließen? Wie oft wechselst Du normalerweise Wasser?
  7. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 4 Dezember 2018
    Ich hatte bis jetzt noch nie eine Infektion im Aquarium und der Arzt hat mich verunsichert mit dem Sterben der Tiere.
    Ich dachte auch dass er weiß wovon er spricht.
    Aber was geschehen ist, ist geschehen.

    Eine lange Zeit habe ich alle 2 Wochen 50% gewechselt.
    Seit bisschen länger als einem Monat wechsel ich wöchentlich 50% Wasser.

    Also eine Vergiftung kann ich mir kaum vorstellen.
    Ich benutze Osmose Wasser das aufgesalzen wird mit Salty Bee GH+.
    Und die ganzen üblichen Werte wie Härte, PH, Nitrit, Nitrat passen.
  8. rr@h2o
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    rr@h2o GF-Mitglied

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    rr@h2o 4 Dezember 2018
    Der Arzt war eine Pfei.e, der recht wenig Ahnung von Garnelen hat. Falls noch ein Tier stirbt, nimmst Du dieses zum nächsten TA mit und bestehst auf die benötigte Dosis.

    Hast Du zwischenzeitlich neue Tiere ergänzt, bevor das sterben anfing?

    Kannst Du Parasiten, wie z.B. Saugwürmer ausschließen?

    Bitte immer wie folgt wöchentlich Wasser wechseln: 50/50/90/50/50/90 ...

    Was hast Du für Garnelen?
  9. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 4 Dezember 2018
    Ja, ich habe mehrere PRL Bee's von verschiedenen Stämmen gekauft.

    Ich denke auch dass ich deswegen einen Infekt habe, weil bei einer Lieferung leider fast alle Tiere starben. Das Wasser im Beutel hat bei der Lieferung sehr gestunken.
    Die restlichen überlebenden Garnelen starben ca. eine Woche danach im Aquarium. Anschließend starben auch vereinzelnd meine bisherigen Bee's.

    Den Tipp habe ich bereits woanders auch schon gelesen und werde ich in Zukunft auch befolgen.
  10. rr@h2o
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    rr@h2o GF-Mitglied

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    rr@h2o 4 Dezember 2018
    Oh Mann, da ist ja einiges schief gelaufen. Ich hätte solche Tiere gar nicht zu den anderen gesetzt und mein Geld zurück gefordert. Da warst Du ganz schön blauäugig, aber den Schaden hast Du ja jetzt eh schon. Hab früher auch schon so Sachen fabriziert, daraus lernt man. Bevor neue Tiere ins Becken gesetzt werden, vorab großen Wasserwechsel (90%), schauen, ob die Tiere gesund sind vor dem Einsetzen gaaanz langsam an Dein Wasser gewöhnen (über mehrere Stunden)

    Da kann man nur hoffen, dass alles gut ausgeht. Drücke Dir die Daumen. Berichte wie es weiter geht.
  11. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 4 Dezember 2018
    Ja, ist halt mein erstes eigenes Aquarium. Aber ich hab bis jetzt eh schon vieles gelernt und ich denke ich werde beim nächsten Aquarium dafür vieles richtig machen. :)

    Danke! Werde ich machen.
  12. Mowa
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    Mowa GF-Mitglied

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    Mowa 5 Dezember 2018
    Jo, das sieht alles so einfach aus..aber ohne Knowhow is man halt oftmals verloren.
    Ich glaub ich würde das ganze mit dem Antibiotika lassen...das ganze auslaufen lassen, desinfizieren (bzw. Becken 4 Wochen ohne Besatz laufen lassen, WW und Filterputz oder Wasserstoffperoxyd) und neu starten...
    Das ist billiger (das Geld in neue Garnelen investieren), einfacher und umweltverträglicher.
    Diese Antibiotika fördern Resistenzen, die die Menschheit noch ausrotten werden.
    Wer mal ein Familienmitglied an einem resistenten Bakterienstamm leiden sah, wird ganz anders darüber nachdenken...
    Bei mir war es jemand mit Krankenhauskeim. Das war sehr, sehr übel und hat ihn letztendlich nach vielen Wochen, die wir mitgelitten haben, dahingerafft.
    Gekostet hat es 12000€, weil er länger als ein viertel Jahr im Pflegeheim war, und er nicht nach Hause zu seiner Frau konnte...sonst hätte er sie womöglich noch angesteckt...
    Aber lassen wird das...
    VG Monika
    Zuletzt bearbeitet: 5 Dezember 2018
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  13. nupsi
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    nupsi 5 Dezember 2018
    Moin,

    Monikas Beitrag ging zwar etwas auch in eine andere Richtung, aber ich finde eben diese Betrachtungsweise auch sehr wichtig.

    Ich bin nun keine Veterinärin. Aber bei ungeklärter Infektion der Garnelen würde ich nicht ohne Laboruntersuchung zu Baytril greifen. Meines Wissens nach steht Baytril auf der Liste der Reserve-Antibiotika. Ausgerechnet damit so lax umzugehen, kann ich nicht befürworten. Ich selbst habe in den vergangenen 3 Jahren 4 nette Menschen an MRSA verloren und bin in Person eine der wenigen, die eine Infektion mit diesen resistenten Keimen überlebt hat. Frag mich bitte nicht nach Einzelheiten, ich kenne den Tod seit dem mit Vornamen.

    Sofortmaßnahme wäre für meinen Geschmack der Einsatz von Desitropfen gewesen (bekommt man selbst im Baumarkt für kleines Geld).
    Betaglucan und co. sind eher prophylaktisch wirksam. Meine Vermutung für Deinen traurigen Fall ist, dass die Tiere aus verschiedenen Quellen einfach nicht miteinander klar kommen. Zusammen setzen ist mit mehrwöchiger Quarantäne erfolgversprechender. Aber nun ist der Schaden angerichtet. Das tut mir Leid für Dich und Deine Tiere. Aber wir alle machen Fehler und das gewiss nicht mit Absicht. Ein Teil der Tiere verstarb ja recht schnell. Also hast Du hier vermutlich schon eine Ursache. Sie waren augenscheinlich bereits erkrankt oder stark geschwächt.

    Auch wenn es bitter ist: ich würde an Deiner Stelle das Lehrgeld bezahlen und abwarten.
    Wenn keine Garnelen mehr zu retten sind, alles einmal zurück auf Start stellen und mit Geduld und der unangenehmen neuen Erfahrung als Bereicherung neu beginnen.

    Ich habe mit den Shrimps einige Fehlstarts hingelegt. Das ist nichts, worauf ich stolz sein könnte. Aber Dank toller Hilfe und Unterstützung, vor allem hier durch Mitglieder des Forums, habe ich nicht aufgegeben und es immer wieder versucht, bis es einigermaßen lief.

    Kopf hoch, ein Fehlversuch bedeutet nicht die Aufgabe der Idee.

    LG
    Tanja
  14. Spieleheinie
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    Spieleheinie GF-Mitglied

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    Spieleheinie 6 Dezember 2018 um 14:22 Uhr
    Danke für eure Hilfe!
    Es tut mir äußerst leid, dass Ihr so viel schlechte Erfahrungen damit gemacht habt.

    Ich werde es aber trotzdem versuchen, mit der Hoffnung dass es besser wird.
    Falls es keine Besserung gibt, werden vermutlich die restlichen Garnelen sterben und ich werde einen Neuanfang versuchen.

    Aber vorerst bin ich mal zuversichtlich.

    Ich halte Euch auf dem laufenden.

    LG,
    Deniz

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