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Zebrarennschnecke - Die Algenvernichterin

Moin!

Vielleicht isses ja Zufall, aber meine (vom Gehäuse her betrachtet) helleren Exemplare sind die aktiveren tagsüber. Die dunkleren pennen fast nur. Dafür wendet sich nachts das Blatt. Über die Nachtaktivität habe ich auch schon gelesen, würde die Sache ja erklären ;)
 
Also unsere Geweihschnecken (sind ja mit Rennschnecken verwandt) waren nur die ersten paar Tage seltsam.
Eine hat sich direkt nach dem Einsetzen erst einmal für 24h vollständig vergraben. Als wir sie dann ausbuddeln wollten, kam sie grade von alleine wieder hoch. Danach hat sie noch ein paar mal gebuddelt, aber nicht mehr so extrem. Ich denke, sie hatte einfach zu viel Stress gehabt und wollte einfach nur noch ihre Ruhe haben. (Die sie unter dem Kies ja auch hatte...)
Die erste Woche oder so, konnte man den Fuß der Schnecken auch nur sehen, wenn sie an der Scheibe hingen. Inzwichen kommen sie sehr weit aus ihren Häuschen raus und putzen fleißig das ganze Becken.
Nur nach dem Einsetzen der Garnelen hatte die eine plötzlich sehr unterschiedlich lange Fühler... Es erscheint mir aber unwahrscheinlich, dass den eine Garnele abgeknipst hat. Inzwischen (nach einer Woche) ist der malträtierte Fühler wieder fast genauso lang wie der gesunde.
 
Gehäusekorrosion

Hallo ihr,

heute hab ich eine interessante Beobachtung gemacht, und mich würd interessieren, ob ihr das bei euren Rennschnecken auch schon gesehen habt ...

Meine jüngsten Neuzugänge wohnen seit ein paar Wochen im großen Schlammspringerbecken, das wie alle meine Brackwasseraquarien recht gut gesalzen ist. Ich hätt also angenommen, dass da auch Kalk in ausreichender Menge vorhanden ist, zumal da regelmäßige Teilwasserwechsel stattfinden.

Jetzt hat sich aber zwei Tage lang hat sich eine der kleineren Schnecken von einer großen Huckepack durch's Becken tragen lassen, ein Verhalten, das ich in den 16 Monaten, die ich Rennschnecken pflege, noch nie gesehen hab.

Seit heute in der Früh ist die Große wieder solo, dafür hat sie jetzt an der Gehäusespitze einen veritablen Korrosionsschaden. Die Kleine hat sie ganz offensichtlich als Kalkquelle benutzt. Das ist insofern kurios als in dem Becken auch hunderte Turmdeckelschnecken leben, die sowas von kompletten Gehäusen haben wie es bei denen im Süßwasserbecken kaum mal zu sehen ist. Die TDS leben halt auch nicht ewig, deshalb ist der Boden übersät mit leeren großen TDS-Häusern. Die werden aber von den Rennschnecken ignoriert.

Als Sofortmaßnahme hab ich heute Sepiaschalen in den Brackwasserbecken verteilt.

Nichtsdestotrotz ist mir dieser Kalkraub ein Rätsel.

Liebe Grüße
Linda
 
Also dieses Huckepacktragen habe ich bei unseren schon sehr oft beobachten können (bis zu 48h lang!)... Sieht für mich nach Paarung aus, weil danach meistens neue Eier auftauchen, obwohl sie bei uns in Süßwasser leben. Und es trägt bei uns immer die kleinere die große. Also würde ich mal tippen, dass bei uns die kleinere ein Weibchen ist.

Diese Korrosion an der Gehäusespitze (wenn man das so nennen will) hatten unsere beiden leider schon vor dem Kauf. Daher weiß ich nicht, ob das bei einer solchen Aktion passiert ist.
 
Hallo Marlene,

ich hatte es tatsächlich bisher nicht bemerkt. Jetzt, nach deinem Hinweis, glaube ich auch, dass diese Art der Annäherung mit Paarung zu tun hat. Heute hab ich wieder eine kleine Rennschecke huckepack auf einer Großen gesehen. Es hat halt nicht so lang gedauert wie beim letzten Mal.

Die Gehäuse-Korrosionsschäden erinnern aber tatsächlich an Fraßspuren. Das ist wohl so eine Art Liebesbezeugung bei Rennschnecken :)

lg
Linda
 
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