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Wasserwerte

Dieses Thema im Forum "Unverständliches Garnelensterben" wurde erstellt von MB_Mondeofahrer, 9 Januar 2018.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. MB_Mondeofahrer
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    MB_Mondeofahrer GF-Mitglied

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    MB_Mondeofahrer 9 Januar 2018
    Hallo zusammen,

    hab ein eingelaufenes 30 L Tetra übernommen.

    Mit Soil Boden einiges an Pflanzen und ca 40 Garnelen gemischt von allem etwas.
    Jetzt möchte ich das ganze natürlich richtig angehen, hab zwar schon etwas Aquarium erfahrung aber nicht rein Garnelen.

    Hab jetzt mal Wasserwerte gemessen

    KH4
    PH6
    Leitwert 350

    Gefiltert wird mit einem kleinen Aussenfilter

    Wir haben eine Osmoseanlage im Haus (zwecks Meerwasser) deshalb komme ich da gut ran und das wird aufgesalzen mit Salty Shrimp Bee Shrimp Mineral GH+

    Hab einen Oxydator von Söchting drin und Füttere normal so alle 2 bis 3 Tage mit Pudding Classic von GT essentials (hab das alles so von der vorbesitzerin übernommen)

    Besatz ca

    Schwarze Pintos,
    Black Sakuras
    Red Sakuras
    Orange Fire
    Blue Dreams
    Taiwan Bees rot und Schwarz
    2 Rote Nashorngarnelen
    Schoko Sakuras

    Jetzt is meine Frage ich habe das Becken jetzt ca 6 Wochen, und es sterben vereinzelt tiere. Meine Vermutung ist wegen zuviel CO² im Becken. Wollte mir jetzt einen Luftbetriebenen Filter mit Schwamm und Luftpumpe besorgen, was haltet ihr von den Teilen? Und was könnte sonst die Ursache fürs sterben sein? Und die nächste Frage ich finde den Leitwert etwas zu hoch wie kann ich den am besten senken, oder kann ich den noch so lassen? Und ich habe eine Kellerwohnung, deshalb leichte Temperaturprobleme (in der Nacht zu Kalt am Tag zu warm) gibts es auch eine gute und günstigere Alternative zum Aquamedic Twin Controller damit ich eine Stabile Temperatur bekommen kann. Und in einer Ecke sehe ich viele kleine weise Punkte rumspringen, Frage Schädlinge oder gute kleine Tierchen?

    Vielen Dank für eure Hilfe und Sorry für die Vielen Fragen.
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  3. TheYeti
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    TheYeti Moderations-Yeti Moderator

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    TheYeti 9 Januar 2018
    Hallo,

    willkommen im Forum. Mit den von dir bereitgestellten Informationen ist es sehr schwer etwas zur Optimierung des Beckens zu sagen. Will man das in den Griff bekomme, so muss man an mehreren Punkten ansetzen:

    1. Background
    An deinen Fragen merkt man, dass dir noch das notwendige Aquaristikwissen zur Garnelenhaltung fehlt. Zeit also für eine "Grundausbildung". Daher empfehle ich zeitnah folgende Lektüre:

    a) https://de.wikibooks.org/wiki/Haltung_von_Süßwassergarnelen
    b) http://www.garnelenforum.de/board/wiki/leitfaden-fur-anfanger/

    2. Die Bewohner
    Die Bewohner sind einfach nur ein wild zusammengewürfelter Mix, der von seinen Bedürfnissen nicht im Geringsten zueinander passt. Egal worum es dem Vorbesitzer ging, aber um das Tierwohl definitiv nicht. Das sind die Momente, in denen ich einen Pflicht zum Fachkundenachweis immer ganz sympathisch finde.
    Wenn das auf Dauer laufen soll, wirst du Tiere abgeben müssen, um eine Gruppe mit einheitlichen Bedürfnissen zu schaffen, die man auch realistisch erfüllen kann.
    Daher solltest du dir mal die Bedürfnisse der einzelnen Arten zu Gemüte führen:
    http://crustahunter.com/carideagarnelen/

    3. Die Wasserwerte
    Als Meerwasseraquaristiker ist dir die Bedeutung der Wasserwerte ja sicher ein Begriff. Daher sollten es schon ein paar Daten mehr sein, um das Becken einschätzen zu können:

    GH
    KH
    PH
    NO3
    PO4
    Temperatur (was ist "zu kalt" oder "zu warm"?)

    4. Das Becken selbst
    Hier wäre zunächst ein Foto ganz hilfreich. Außerdem kannst du dich gedanklich schon einmal darauf einstellen das Becken ggf. neu aufzusetzen, denn eine KH von 4° trotzt Soil bedeutet, dass der Soil schon einmal hin ist. Die schlaue Vorbesitzerin ohne Ahnung hat wahrscheinlich mit Leitungswasser den Soil verbraucht. Willst du die Weichwassergarnelen behalten, führt kein Weg an neuem Soil und dem dauerhaften Aufhärten von Osmosewasser vorbei.

    So, für den Anfang sollte das reichen, und du hast schon ein wenig zu tun, um dich zu orientieren und die notwendigen Informationen für die weitere Diskussion zu messen/messen zu lassen. Wenn du es ganz gründlich machen willst, so kannst du den Problemfragebogen, hier zu finden:
    http://www.garnelenforum.de/board/t...meinen-garnelen-erst-lesen-dann-posten.93202/ ,
    als Grundlage verwenden. Dann sind wirklich alle Informationen auf dem Tisch. Da du das Becken übernommen hast, wirst du sicher wenig zur Vorgeschichte sagen können, aber was du weisst ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.


    Ich erlaube mir außerdem mal, den Thread in den Bereich "Probleme und Garnelensterben" zu verschieben.


    VG vom Himalaya
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  4. MB_Mondeofahrer
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    MB_Mondeofahrer GF-Mitglied

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    MB_Mondeofahrer 9 Januar 2018
    Hallo

    Eine Frage warum is der Soil verbraucht bei einem kh 4? Mein osmosewasser hat auch kh 4.

    Test muss ich mir noch ein paar besorgen.

    Temperatur schwankt zwischen 20-24 grad Nacht kälter tagsüber wärmer da dachte ich das ich so einen controller besorge.
  5. TheYeti
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    TheYeti Moderations-Yeti Moderator

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    TheYeti 9 Januar 2018
    Ok,

    also dann mal zurück auf Los.

    1. Wenn die Osmoseanlage funktioniert, hat das Wasser eine KH von 0, es sei denn, man würde da Beton durchpumpen. Im Regelfall hat eine Osmoseanlage einen Rückhaltewert um die 93/94%, ja nach Stoff, der rausgefangen werden soll auch mehr oder weniger.
    Ergo, deine Osmoseanlage funktioniert nicht richtig. Grob gerechnet müsstest du bei korrekter Funktion und Rückhalterate da Wasser mit einer KH>40° durchpumpen, damit auch nur annährend 4 ° KH im Osmosewasser zurückbleiben.

    2. Soil stell im normalen Funktionszustand eine Wasserhärte von GH 4,5-6 und KH 0 bis niedrig <1 ein. Tut er das nicht, ist er verbraucht, weil seine Ionenaufnahmekapazität erschöpft ist. Das passiert mit der Zeit, besonders schnell jedoch, wenn man die Ausgabe und die Mühe der Osmoseanlage scheut, aber trotzdem Weichwassergarnelen mit Leitungswasser zu halten versucht. Die unbedarfteren Halter hoffen dann darauf, dass der Soil die Leitungswasserwerte schon passend ziehen wird.
    Das ist aber eigentlich eine dumme Idee, da man so riesige Wertschwankungen im Becken provoziert und den Soil, je nach Härte des Ausgangswassers, rasend schnell verbraucht. Bei jedem Wasserwechsel schnellen die Härtewerte durch das eingebrachte (harte) Leitungs(wechsel)wasser nach oben und werden dann vom Soil in den nächsten Stunden wieder abgesenkt. Das Spielchen lässt die Tiere bei jedem Wasserwechsel Achterbahn fahren und eigentlich ist das jedes Mal wie ein Umzug in ein neues Becken ohne Eingewöhnung.
    Wenn du ein wenig in unserer Problemecke nachliest, kannst du genug Berichte finden, wo die Leute so ihre Tiere nach und nach um die Ecke gebracht haben. Dadurch dass die Tiere permanent gestresst werden, kommt dann irgendwann schon der passende Infekt, der das Immunsystem der Tiere überfordert und zum großen Sterben führt.


    Prinzipiell sind Garnelen nicht aus Zucker und können in vernünftigen Grenzen auch einiges ab, auch wir Menschen kommen nur sehr begrenzt außerhalb unserer notwendigen Lebensparameter klar.


    VG vom Himalaya
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  6. MB_Mondeofahrer
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    MB_Mondeofahrer 13 Januar 2018
    So hallo

    heute hatte ich mal wieder Zeit mich ausgiebig damit zu beschäftigen.

    Wasserwechsel gemacht, Wasser neu getestet, diesmal mit einem anderen test. Und dort kam Raus das mein KH nur 0,3 ist. Der alte Test hat wohl nicht so ganz gestimmt. Mein Osmosewasser hat jetzt auch kh 0.

    PH 6 (abgelaufener Test, neuer ist bestellt)
    Kh 0,3
    die anderen Tests sind auch bestellt.
    Leitwert nach wasserwechsel 280µs cm (war ungefähr mein Ziel dahin zu kommen)

    Und ganz so schlecht können die Werte in meinem Becken dann auch nicht sein, konnte heute min. 3 jungtiere davon schon 1 mit färbung sehen. Wenn die überleben, dann denke ich müssten die werte ja passen oder sehe ich das Falsch?

    gruß

    ach ja hänge noch ein Foto von meinem becken an das war vor dem Wasserwechsel, der Rücklauf vom Aussenfilter war so hoch um das vermutete CO2 auszutreiben, was sich jetzt mit anderem KH ja erledigt hat.

    Bin trozdem am überlegen mir noch so einen Schwammfilter zu holen, was haltet ihr davon?

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  7. TheYeti
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    TheYeti 15 Januar 2018
    Ja, das siehst du falsch. Es sagt nämlich nichts darüber aus, ob es den Tieren gut geht oder nicht, denn die Wasserwerte passen vielleicht für eine Art aber nicht für alle. Du hast gefragt, ich habe dir geantwortet, aber die Antwort scheint nicht zu gefallen. Auch dein Status-Update weist ja daraufhin, dass du keinen Rat brauchst und mit einfach machen schon Erfolg haben wirst.
    Kein Ding, aber ich bin dann mal raus aus dem Bus. Genug Infos und Tipps habe ich dir ja da gelassen, damit du dich über die Aquaristik- und Garnelenbasics informieren kannst und keine Tipps brauchst, die dir nicht gefallen.


    Also, viel Erfolg

    VG vom Himalaya
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  8. MB_Mondeofahrer
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    MB_Mondeofahrer GF-Mitglied

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    MB_Mondeofahrer 15 Januar 2018
    Hallo Yeti,

    meine Signatur hat mit dem Thema oder Becken oder dergleichen nichts zu tun, hatte am Wochenende nur Zeit mein Profil mal auszufüllen.
    Wenn ich keine Tipps usw wollen würde warum habe ich mich dann im Forum angemeldet.

    (zu den Tipps, bin fleißig am Lesen, und auch schon auf der Suche nach einem 2ten Becken Dennerle 60l um es den anderen Garnelen gerecht zu machen)

    lg
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  9. Thomas1975
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    Thomas1975 GF-Mitglied

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    Thomas1975 15 Januar 2018
    Hallo,
    das Problem ist einfach das du eine vielzahl von Garnelen im Becken hast und bei dieser Zusammenstellung bräuchtest du eigentlich viel mehr Becken. Wenn man alleine von den Neocaridinas ausgeht, die ja bunt zusammengewürfelt sind ist das für ein Züchter schon ein no Go, aber egal dann vermischen sie sich halt und sehen irgendwann sehr bescheiden aus. Ehrlich gesagt tut es mir Leid um die verschiedenen Sakuras und den Blue Dreams. Dann sind auch noch Caridinas im Becken (Pintos und Taiwan Bees) und natürlich die Nashorn Garnelen, die für ein 30l Becken sowieso zu groß sind. Neocaridinas brauchen härteres Wasser mit einem höheren PH-Wert, einer höheren KH und GH. Bei den Cardinas schaut das anders aus, niedriger PH-Wert, keine KH oder minimal und einen niedrige GH. Ich will die damit nur sagen das du nicht allen Tieren gerecht werden kannst was die Wasserwerte betrifft, weil sie halt unterschiedliche Bedürfnisse haben. Mit Soil und Osmose und dem GH+ fühlen sich höchstens die Caridinas wohl und die Neocaridinas bleiben irgendwann auf der Strecke. Das mit dem zweitem Becken ist schonmal ein guter Ansatz. ;)

    LG Thomas

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