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Video: Zwerggarnelen verlassen das Wasser

Dieses Thema im Forum "Allgemein" wurde erstellt von madt, 5 Juli 2011.

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Dieses Thema wird von 9 Benutzern beobachtet..
  1. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 5 Juli 2011
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  2. moners
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    moners GF-Mitglied

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    moners 5 Juli 2011
    Was denn da los ? Nicht die besten WW hm ? ;)
  3. Norman321
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    Norman321 GF-Mitglied

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    Norman321 5 Juli 2011
    Kauf dir ne Hundeleine;-) Wasn da los? Wieso tun die das?


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  4. ChrischiO
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    ChrischiO GF-Mitglied

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    ChrischiO 6 Juli 2011
  5. Kayaku_T
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    Kayaku_T GF-Mitglied

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    Kayaku_T 6 Juli 2011
    Sehr interresantes Video mal wieder ^_^

    Ja das Garnelen das Wasser Verlassen ist nicht immer etwas schlechtes. Soweit ich weiß sind die so Programmiert dass die auch die heimischen gewässer verlassen. Bestimmte indikatoren wie der "Wasserfall " bingt die dazu "anzunehmen" das außerhalb des jetzigen Standortes auch ein Gewässer mit ähnlichen Wasserwerten sein sollte daher schwimmen die wohl auch gegne die Richtung des Stromes bzw. in der Nähe. Außerdem sind die auch recht neugierig könnte auch eine Ursache sein.
  6. Tiger_Tom
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    Tiger_Tom Guest

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    Tiger_Tom 6 Juli 2011
    Das erinnert mich wieder an meine Amanos, die fast alle aus dem Becken verschwunden sind, als ich meinen ersten Cube hatte. Habe heute noch Paranoia deswegen und verrammel meine Beckenöffnungen mit Filterwatte und Gaffaband.
  7. blacktetra
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    blacktetra GF-Mitglied

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    blacktetra 6 Juli 2011
    Hi,

    persönlich würde ich das Wasser nie so lange und so heftig rein plätschern lassen.
    Da dürfte doch so einiges ausgasen dürfen…

    Ich leite das einzugießene Wasser immer mit einem Plastiklöffel geben die Scheibe,
    damit es breitflächig an der Scheibe ohne plätschern reinfliessen kann.
    Möchte das CO2 nämlich soweit wie möglich drin behalten.

    Manchmal gieße ich auch über das dafür platzierte Thermometer das neue Wasser ein.
    Gelegentlich klettern dann Garnelen auf das Thermometer und möchten den Wasserstrahl hoch.
    :)
  8. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 6 Juli 2011
    Hallo,

    @ ChrischiO : an die Bilder von Dir habe ich auch gleich gedacht, wir hatte ja damals im Chat drüber gesprochen.
    Ja, die Tiere machen das nur solange es beim Wasserwechsel plätschert, wenn das Becken wieder voll ist, gehen alle wieder den gewöhnlichen Tätigkeiten nach.

    @ Kayaku_T : etwas ähnliches habe ich mir auch überlegt, siehe unten.

    @ blacktetra : da dem Wasser kein CO2 zugesetzt wird, kann da auch nichts ausgasen. viel wichtiger finde ich, dass mein Wechselwasser (ca. pH 6,5) langsam ins Becken (ca. pH 5,5) kommt. Ich hab eher schlechte Erfahrungen damit gemacht, das Wechselwasser schnell ins Becken zu gießen.

    Ich habe mir dazu folgendes überlegt:

    Das Verhalten basiert möglicherweise auf einem natürlichen Wanderverhalten, welches durch Reize ausgelöst wird, wie sie auch beim Wasserwechsel entstehen. Also Plätschern, Verdünnung des Wassers etc.. Möglicherweise ein Wasserfall, oder ein Regenschauer.

    In der Natur besiedeln diese Tiere kleine Bäche, die oft von Kanten und Fällen unterbrochen werden. Da ein solches Klettern die Ausbreitung der Population auch "Bach aufwärts" ermöglicht, bringt es den betreffenden Tieren einen Vorteil. Das sind gute Voraussetzungen um Mutationen in dieser Richtung zu festigen. Denn nur Tiere die Klettern, können den Bereich oberhalb des Wasserfalls erreichen.

    Die Garnelen halten sich teils mehrere Minuten außerhalb des Wassers auf. Dabei scheinen sie nicht zu fressen. Es wurden bis zu etwa sechs cm Weg, gerade nach oben an der senkrechten Scheibe zurückgelegt! Auch tragende Weibchen klettern aus dem Wasser.

    Die Tiere werden durch die Adhäsionskräfte des Wassers an der Oberfläche fixiert und können sich dann rudernd und krabbelnd fort bewegen. Vermutlich lassen sich auf diese Weise, im feuchten, zerklüfteten Gestein recht weite Strecken zurück legen. Auch ist zu sehen, wie die Antennen immer wieder als "Anker" genutzt werden. Dabei werden die Antennen an die feuchte Scheibe außerhalb des Wassers gelegt und dort im Wasserfilm fixiert. Dies ermöglicht es der Garnele an einem Ort zu bleiben, während sie versucht, mit den Beinen Halt zu finden, ohne weg gespült zu werden.

    Nach dem Wasserwechsel gehen alle Tiere wieder den normalen Garnelentätigkeiten nach.

    Das Video Zeigt deutlich, dass Garnelen nicht nur durch unkontrolliertes Springen in der Lage sind, das Wasser zu verlassen, sondern zielgerichtet wandern können.
  9. Jesters Tear
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    Jesters Tear GF-Mitglied

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    Jesters Tear 6 Juli 2011
    Wie lange halten es Garnelen außerhalb des Wasser aus? Meine klettern manchmal auf noch schwimmende SMB Blätter und ich habe Angst das sie nicht mehr zurückfinden/kommen.
  10. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 9 Juli 2011
    Hallo Jan,

    die Garnelen aus dem Clip bleiben bis zu etwa zwei Minuten an der Scheibe "kleben".
    Allerdings spritzt auch öfter Wasser an die Scheiben so, dass sie eigentlich nicht austrocknen können.
    Es scheint aber, als könnten die Tiere recht gut entscheiden, wann sie zurück ins Wasser müssen
    Im Notfall können sie durch eine schnelle Kontraktion der Muskeln im Hinterleib (Fluchtreaktion)
    wieder in Richtung des Wassers hüpfen. So lange die Tiere in einem Wasserfilm liegen,
    besteht kaum Gefahr würde ich sagen.
  11. Jesters Tear
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    Jesters Tear GF-Mitglied

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    Jesters Tear 9 Juli 2011
    Thx.

    Ich habe heute das Auffüllwasser reinplätschern lassen, als Resultat schwam ein Großteil der Garnelen aufgeregt an der Wasseroberfläche drum herum. Nächstes mal mache ich es näher an der Scheibe. Schaun mer mal...
  12. weisser Tiger
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    weisser Tiger GF-Mitglied

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    weisser Tiger 9 Juli 2011
    Hm, in den Bächen wo z.B. "Hummeln" herkommen plätschert es auch und keine verläßt das Wasser. Warum auch? Die haben dort keine Fressfeinde und genug zu futtern. Und das Wasser ist auch in Ordnung. Normalerweise versuchen die Garnelen nicht zusagenden Bedingungen durch Sprüngen zu entgehen. Sei es nun Fressfeind, Kescher oder ungewohntes Wasser. Wenn sie denn noch die Kraft dazu haben.
    Ich habe solche herausklettern zweimal beobachtet. Einmal bei einer Börse kurz nach dem Einsetzen ins Verkaufsbecken und einmal bei mir, nachdem ich frisch angekommene Tiere in (eigentlich) vernünftiges Wasser umgesetzt hatte. Meine Therotie: die Tiere sind entkräftet (aus welchen Gründen auch immer), wurden eventuell gerade eingesetzt oder es gab einen ordentlichen WW (was ja nichts schlechtes ist) und versuchen den neuen, ihnen nicht zusagenden Bedingungen zu entweichen.

    viele Grüße
    Andreas
  13. Jesters Tear
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    Jesters Tear GF-Mitglied

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    Jesters Tear 9 Juli 2011
    Aber merkwürdig ist es doch, das sie es hier nur beim WW und nicht sonst machen. Meine z. B. klettern nur auf die schwimmenden SMB weil sie dort etwas fressbares vermuten. Schlechte Wasserwerte würden sich doch nicht so äußern, vermute ich.
  14. Jörn
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    Jörn GF-Mitglied

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    Jörn 10 Juli 2011
    Ich denke auch nicht das es dabei um schlechte Werte geht. Ich habe eine Wurzel, die oben aus dem Wasser schaut. Meinen Filterausgang habe ich so gelegt das das Wasser ueber die Wurzel ins Wasser laeuft. Gelegentlich haengen Garnelen nun an der Wurzel bis oben an den Ausgang des Filters (der ist 2 mm ueber der Wurzel ca) und ich habe auch schon den Versuch gesehen wie Sie dort reinklettern wollen. zwischen Wasserstand und Wurzelende sind ca 5cm.
    Ich kann dies wie gesagt nur gelegentlichbeobachten und das Wasser das aus meinem Filter ausfliesst ist dasselbe das reinfliesst - nur gefiltert halt..
  15. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 10 Juli 2011
    Hallo,

    in anderen Becken klettern die Tiere bei mir auch bisweilen den Filterauslaufbogen hinauf.
    Daher denke ich, dass es etwas mit dem Wandern Bach aufwärts zu tun hat.
    Wie Jörn ja auch schreibt, wird das Verhalten auch ohne Wasserwechsel, dann scheinbar
    durch eine gerichtete Wasserbewegung, bzw. Plätschern etc. ausgelöst. Unabhängig davon,
    ob neues Wasser dazu kommt oder nur gleiches Wasser bewegt wird.
  16. No Entry
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    No Entry Guest

    Garneleneier:
    No Entry 10 Juli 2011
    Hi
    das nennt man Evolution :hehe:
    bis dann
    Mario
  17. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 10 Juli 2011

    Hallo Andreas,

    ich hab den Beitrag eben ganz übersehen, sorry.

    Ich denke auch nicht, dass die Garnelen ständig wandern.
    Dennoch halte ich ein solches Verhalten für sinnvoll,
    da es, neben anderen Wegen, eine Ausbreitung in Richtung der Quelle des Gewässers ermöglicht.

    Ich beobachte das Klettern öfter, meist sind es einzelne Tiere, die auf den
    Ansaugkörben herum klettern, die ich an an einigen Auslaufbögen montiert habe,
    um das austretende Wasser zu zerstreuen. Bisher habe ich vermutet sie würden
    dort nach Algen suchen. Auf den Videoaufnahmen ist aber kein Fressen zu erkennen,
    daher hab ich in eine andere Richtung überlegt.
    Was mich an Deiner Theorie zum grübeln bringt ist:

    Warum versuchen die Garnelen denn gerade in Richtung des neu einfließenden Wassers zu
    wandern, wenn dieses die vermeintliche Ursache für ihr temporäres, Unwohlsein darstellt?

    Dass man die Tiere in der Natur bisher nicht bei dem Verhalten beobachtet hat,
    könnte auch daran liegen, dass weit weniger Zeit mit der Beobachtung der Garnelen
    im natürlichen Habitat zugebracht wird als mit der Beobachtung im Aquarium.

    Ich stimme dem Gedanken zu, dass es besondere, über das normale Bachmillieu
    hinausgehende Reize geben könnte, die zu dem Verhalten führen, denke aber trotzdem,
    dass es einer der Ausbreitungswege der Tiere ist. Ein kräftiger Schauer mit einem
    nachfolgenden kurzen Ansteigen des Wasserspiegels, Temperaturveränderungen und
    Veränderungen der Wasserchemie zu Beispiel könnte das Verhalten möglicherweise
    auch im Bach auslösen und so die Ausbreitung ankurbeln.

    Ich finde es sehr schön, dass sich so viele an der Diskussion beteiligen.
  18. JoergB
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    JoergB GF-Mitglied

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    JoergB 10 Juli 2011
    Hi
    Ich denke auch dass es mit eroberung von neuen Lebensraum zu tun haben könnte. Wie viele tiere hast du denn in deinem Becken? Vieleicht hat es auch was mit der Besatzdichte zu tun.
    Es gibt ja auch verschiedene Fischarten die es vom Roten Meer durch den Suez Kanal geschafft haben bis ins Mittelmeer, um neuen Lebensraum zu erobern.

    Viele Gruesse
    Joerg
  19. Bane
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    Bane GF-Mitglied

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    Bane 10 Juli 2011
    Hi!
    Ja, das mit dem Erobern eines neuen Lebensraums und die Entstehung neuer Arten durch Isolation/Separation ist schon interessant...

    Ich hatte mal ne Doku gesehen, wo Garnelen in kleine Bäche in Tazmanien und andere Vorinseln von Australien beschrieben worden sind! Die konnten sich aber auch nicht erklären wie diese Süßwassergarnelen in diese Gefilde gekommen sind...

    Ach, und meine betätigen sich auch ab und an gern als "Freeclimber" ;)
    Hatten des öfteren versucht über den HMF zu krabbeln auch ohne Wasserfilm, ich glaub die haben den Mulm in der Nase gehabt und wollten sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen! Meine auch, dass der PH minimal anders war hinter der Matte, vielleicht hatte die das zusätzlich gereizt, who knows...
  20. madt
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    madt GF-Mitglied

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    madt 13 Juli 2011
    Hallo,

    ich wollte nochmal was dazu schreiben:

    Bereits bei früheren Wasserwechseln war mir das Verhalten aufgefallen.
    Beim letzten Wasserwechsel hätte ich dieses Video auch genau so nochmal filmen
    können. Die Tiere haben sich nämlich fast genau so verhalten wie eine Woche vorher.
    Das Verhalten ist - was mein Becken und Wasser betrifft - sogar einleitbar bzw. reproduzierbar.

    Ich habe dieses Mal darauf geachtet und die Garnelen beginnen bereits unruhig zu werden und
    zu klettern, wenn der Wasserstand gesenkt wird und das aus dem Filter austretende Wasser
    stärker zu plätschern beginnt. Also noch bevor neues Wasser hinzu gegeben wird.

    Mein Wechselwasser unterscheidet sich, zumindest bei den von mir gemessenen
    Parametern nur im pH Wert vom Wasser im Becken. Man kann aber davon ausgehen,
    dass sich auch Nitrat und Phosphat im Beckenwassser, die Woche über leicht erhöht haben.
    Das kann allerdings nicht so dramatisch sein, da sich der Leitwert über die Woche nur sehr
    geringfügig ändert.

    @JoergB: ich glaube auch, dass es sich nicht zuletzt um ein, die Ausbreitung förderndes
    Verhalten handelt. Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.
    Ich hab auch mal eine Doku gesehen, in der es um kleine Grundeln ging, die Meter hohe Klippen
    hoch kletterten um in die Bäche auf dem Land zu gelangen.

    @bane : es gibt ja mehrere Möglichkeiten, wie die Tiere irgendwo hin kommen. In manchen Fällen
    wandern sie gar nicht, sondern der Lebensraum verändert sich derart, dass für ein Vorkommen
    auf den ersten Blick ein komplizierter Wandermechanismus ursächlich sein kann. In Wirklichkeit
    hat sich die Verbreitungsschranke aber hinter den Tieren geschlossen.

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