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Umzug mit 200l Becken

Dieses Thema im Forum "Technik" wurde erstellt von Slevin, 16 September 2010.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Slevin
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    Slevin GF-Mitglied

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    Slevin 16 September 2010
    Hallo alle zusammen!

    Da ich nun doch beim Umzug mein großes Becken mitnehmen kann habe ich noch die eine oder andere Frage an die "umzugserfahrenen" User!

    Es handelt sich wie gesagt um ein Becken mit ca. 200l Fassungsvermögen inkl. Unterschrank:

    04700_67700.jpg
    Es ist eine etwas ältere Version und die komischen bunten Dinger da drin müsst ihr euch auch wegdenken.

    Mein aktueller Plan wäre:

    • Transporter organisieren
    • Wasser bis auf 5cm ablassen und ca. die Hälfte in Eimern sammeln
    • Becken inklusive Unterschrank in den Transporter hieven
    • 2km zur neuen Wohnung fahren
    • Becken wieder ausladen / aufbauen, Wasser rein, rest auffüllen
    Was meint ihr?
    Kann man das Becken mit 3cm Bodengrund und 5cm Wasser noch tragen? Meiner Schätzung nach müsste man bei guten 40kg landen... oder?
    Würde die Bodenplatte ausreichen, damit das Becken nicht zu sehr belastet wird?
  2. Kadettcab
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    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 16 September 2010
    Hi Sven,
    ganz einfach gesagt: Vergiß es!
    Hab einen solchen Umzug grad hinter mir mit nem 220L Becken.
    Dachte auch ich könnte das Ganze mti Bodengrund transportieren. Von wegen. Nachdem ich das Becken mal an einer Seite angehoben schob ich diese Idee ganz schnell beiseite.
    Ich bin folgendermaßen Vorgegangen:
    - 2x 80L Fässer bei meinem Aquadealer geliehen
    - Fässer mit Aquariumwasser gefüllt, Fische und Pflanzen in die Fässer
    - Pumpe in einem Eimer mit Aquawasser laufen lassen
    - Becken komplett entleert und Bodengrund in diverse Eimer gefüllt.
    - Alles ins Auto geladen
    - eimer mit Filter ins Auto
    - Ab in die neue Wohnung
    - Eimer mit Filter direkt wieder an netz, damit die Bakterien überleben (bei mir hats etwa 30min gedauert ohne laufendem Filter)
    - Becken aufgestellt
    - Bodengrund und Pflanzen eingebracht
    - zuerst Wasser aus den Fässern ins Becken gepumpt
    - Genug Wasser im Faß gelassen für die Fische
    - Becken aufgefüllt mit passendem Wasser
    - Heizung dran, Filter rein, Fische rein, fertig!

    Steht jetzt seit gut nem monat und es gab weder einen erneuten Nitritanstieg noch Ausfälle. Becken ist auch ganz geblieben.
  3. Slevin
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    Slevin GF-Mitglied

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    Slevin 16 September 2010
    Hi Micha,

    danke für die ausführliche Antwort. Wieso hast du die Idee verworfen? War das Becken zu schwer? Ist alles durch die Gegend geschwappt?
  4. Mr.Crab
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    Mr.Crab GF-Mitglied

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    Mr.Crab 16 September 2010
    Ahoi Matrosen,

    mir steh auch bald ein umzug bevor vom schönen harz in den norden(bremen) habe zwar nur ne kleine aquarien,aber nach bremen fährt man ja schon ca. 2 1/2 std solange überleben doch die bakterien nicht,oder?
  5. Slevin
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    Slevin GF-Mitglied

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    Slevin 16 September 2010
    Moinsen Daniel,

    nö, tun sie nicht.

    Ich denke aber, dass es genügen sollte, die Filter in Aquarienwasser zu transportieren, sodass sie von gebrauchtem Wasser umspült werden können...?
  6. Kadettcab
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    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 16 September 2010
    Hi Sven,
    viel zu schwer das Ganze.
    Man hätte das zu zweit kaum tragen können. Der Bodengrund ist ja zusätzlich noch naß. Plus das Gewicht vom Becken.
    Hatte Angst, daß es mir den Boden vom Becken raushaut.
    So wars ne Stunde mehr Arbeit, aber es hat alles überlegt.
    Meine Cubes, Nanos und auch die 60er sind komplett mit Bodengrund umgezogen.

    zum Filter: Ich habe während des Transports dafür gesorgt, daß auf jeden Fall die ganze Zeit das Filtermedium umspült wird.
    Dazu habe ich bei meinen Innenfiltern die Pumpenköpfe demontiert.
    Durch die Schwappbewegung vom fahren denke ich sollte das reichen auch über zwei Stunden die meisten der bakterien am Leben zu halten.
  7. Slevin
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    Slevin GF-Mitglied

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    Slevin 16 September 2010
    Moin Micha,

    ich würde ja das Becken auf der Platte des Unterschranks transportieren - von daher sollte es keine punktuellen Belastungen geben.
  8. platypus
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    platypus GF-Mitglied

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    platypus 22 September 2010
    Ich/wir hatten vor einem Jahr einem Umzug mit zwei 200l Becken.
    Wir haben das ganze am abend zuvor abgebaut, die Fische in ein 60l und ein 80l mit einem Teil der Pflanzen umgesiedelt und dann dort die beiden Pumpen angeschlossen, sowie 2 alte Innenfilter die schon 4 Wochen mitgelaufen sind.
    Dann Kies raus und in Eimer gefüllt, große Menge Wasser in unzählige 10l Eimer mit Deckel gefüllt, in die ebenfalls der Rest der Pflanzen rein kam.

    So konnten wir uns bis zum nächsten Abend, bis dann auch die genauen Standorte der Aquarien fest stand, Zeit lassen und haben die Becken wieder eingerichtet. Um sicher zu gehen, haben wir die Becken dann so eine Woche einlaufen , mit den alten Filtern. Da wir eh noch 2 Wochen bis zur Übergabe der alten Wohnung hatten und nur von einer Seite der Stadt zur anderen gezogen sind, war das die für uns Beste Lösung.

    Zum Tragen der Becken:
    Wir haben jeweils das Aquarium und den Unterschrank getrennt getragen, denn beides zusammen war aus dem 5. Stock einfach zu schwer. Dabei hatten wir vier starke Männer die zusammen angefasst haben! Im LKW haben wir dann aber die Aquarien wieder auf die Unterschranke gestellt. Damit es stabiler steht und es keine Probleme mit dem Boden gibt.

    Achso ich vergaß zu sagen, dass es sich dabei um reine Fischaquarien handelte und nicht um Garnelen!
  9. Slevin
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    Slevin GF-Mitglied

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    Slevin 22 September 2010
    Hallo Nora,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.

    Ich habe mich mittlerweile dazu entschlossen, das Becken komplett leer zu transportieren.

    Mein aktueller Plan:

    • versuchen, nach und nach sämtliche Garnelen zu fangen und ins kleine 54l Becken zu setzen
    • Pflanzen & Bodengrund in Eimer verfrachten
    • Außenfilter an einem Eimer weiterlaufen lassen
    • HMF bekommt eine neue Filtermatte (ja, ich habe einen HMF betrieben über einen Außenfilter... Ich nenne es mal "historisch gewachsen")
    • am neuen Standort wieder aufbauen, neuer Bodengrund, ein paar Wochen warten
    • alle Tiere aus dem 54er Becken wieder ins große

    Ich hatte am Wochenende eine Reuse aus einer Plastikflasche gebaut...
    Nach mehreren Versuchen blieb es dabei. Nur die beiden Welse waren dämlich genug, sich in die Flasche zu verirren... :arrgw:

    Was ich noch nicht so recht weiß: wohin in der Zwischenzeit mit den beiden recht großen Antennenwelsen? :confused:
  10. platypus
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    platypus GF-Mitglied

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    platypus 22 September 2010
    Der Plan hört sich doch ganz gut an.

    Die Welse würde ich mit ins kleine Becken setzen, stell ihnen noch ne Höhle oder ein anderes Versteck rein und dann Klappt das schon.
    Wieviele große Antennenwelse fristen ihr ganzes Leben in einem 60l Becken, da schaffen das deine für ein paar Wochen sicher auch, ist ja nur vorrüber gehend.

    Bei meinem Umzug haben sich u.a. im 60l Becken 6 Engelswelse, ein fast ausgewachsenes Skalarpächen und diverse Welse getummelt. Also eigentlich hoffnungslos überbesetzt aber für ein paar Wochen klappt das schon. Beim Händler sind die Fische ja auch oft in viel zu kleinen Becken. Klar ist das keine Lösung für ewig aber als Übergang geht das schon. Ich behauptemal, dass ist so weniger Stress für sie, als wenn sie in ein noch nicht eingelaufenes Becken komme.
  11. philishave
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    philishave GF-Mitglied

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    philishave 22 September 2010
    Hey,

    die Antennewelse packen es schon eine Zeit lang auch ausgewachsen in einem 54er. Das ist kein Problem. Meine Leben zum Zwecke der Vermehrung immer mal wieder in so kleinen BEcken. Hat Ihnen in 4 Jahren noch nicht geschadet.

    ICh frage mich nur, was der ganze Aufwand soll??? Ich habe umgerüstet von einem kleinen 80er auf ein großes 120er. Kommt einem Umzug nahe, da nichts im neuen Becken einlaufen sollte. Es sollte ja schließelich an der Stelle stehen wie zuvor das Alte. Habe den Bodengrund weiter benutzt und weiteren einfach mit drauf gepackt. Der Filter lief einfach an nem Eimer weiter. Die Bakterien leben ja nicht nur im Filter. Sonst müsste ja bei jedem längeren Stromausfall jedes Becken kippen. Ich hatte weder Nitritpeak noch Ausfälle. Obwohl ich 2 mal innerhalb kürzester Zeit die Fische keschern (Becken > Eimer > Becken) und umsetzen musste.

    ICh würde einfach versuchen so viel Wasser mit zu nehmen wie möglich. Im Zweifel Kanister leihen. Bodengrund feucht halten. Genau wie die Filtermatte.
    Habe das im Frühling bei nem Freund auch gemacht. Mit einem 150cm Becken. Das war schei.. aufwändig. Aber passiert ist nix. Da waren die Filter sogar ungefähr 2 Std stromlos.

    Wichtiger ist es bei solchen Projekten Abläufe zu planen.

    Viel glück beim Umzug
    Philipp
  12. Slevin
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    Slevin 22 September 2010
    Moin,

    HMF und Bodengrund sollen neu, da ich eh beides tauschen wollte. Dann mache ich das lieber gleich und lasse dann wieder ein Weilchen einlaufen.
  13. platypus
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    platypus GF-Mitglied

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    platypus 22 September 2010
    Wenn du die Zeit hast, zum Einlaufen, dann nutze sie ruhig. Klar es geht auch ohne aber ich finde, wenn wenn man die Zeit hat, dann sollte man sie ruhig geben.
  14. Slevin
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    Slevin 22 September 2010
    Wohnungschlüssel habe ich - aus der alten Wohnung müssen wir am 31.10 :)

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