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Systemische Mykose

Dieses Thema im Forum "Krankheiten und Probleme" wurde erstellt von Zwergkrebs, 9 September 2018.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs GF-Mitglied

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    Zwergkrebs 9 September 2018
    Hallo zusammen

    ich versuche mich kurz zu fassen ;)

    Nachdem mir durch “falschen“ Kies alle Sulawesiinlandsgarnelchen gestorben sind habe ich das Becken neu aufgesetzt und einfahren lassen. Letzte Woche habe ich dann Blue Rili bei <beliebiger Händler> bestellt. Nach 3 tägiger Quarantäne (ja etwas kurz vllt...) habe ich alle ins Becken zu den Schneckchen gesetzt. Eine war “eiertragend“ dachte ich...haha. So, das waren keine Eier sondern eine prächtige Mykose.

    Ich habe nun schon so viel zu dem Thema gelesen aber nicht, ob auch Schnecken sich anstecken können bzw. ob ich in dieses Becken jemals wieder neue Garnelen setzen kann (ohne wieder alles neu machen zu müssen).

    Ich habe den ganzen Stamm zurück in Quarantäne gesetzt. Die offensichtlich befallene Garnele nochmal seperat. Für alle gibt es erstmal eine Huminkur.

    Bleibt der Erreger im Becken oder stirbt er irgendwann wenn er keine Garnele mehr findet? :(

    LG Denise
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  3. TheYeti
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    TheYeti Moderations-Yeti Moderator

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    TheYeti 9 September 2018
    Hallo,

    das ist ein wenig komplex, da bei Pilzinfektionen ja nicht nur aktive Pilze, sondern parallel dazu auch Sporen als Ausbreitungs- und Dauermedien vorliegen. Es besteht also immer ein Restrisiko irgendwo Sporen zurückzubehalten, die bei entsprechenden Umgebungsbedingungen wieder aktiv werden.

    Das klingt auf der einen Seite jetzt dramatisch, auf der anderen Seite muss es dies aber auch wiederum nicht sein.
    Nur die bloße Anwesenheit von Pilzsporen muss nicht unweigerlich zu einer Infektion bei den Tieren führen. Um eine Infektion auszulösen müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen:

    1. Eine ausreichende Kontagiosität des Erregers
    D.h. der Erreger muss die Fähigkeit besitzen seinen Zielorganismus über entsprechende Infektionswege zu erreichen und auf dem Weg auch noch am Leben zu bleiben.

    Hier setzen so ziemlich alle Desinfektionsmaßnahmen an, denn es ist ihr Ziel dem Keim den Weg zum Zieloranismus zu vermiesen. Beim Aquarium ein bisschen schwierig, denn die wirklich potenten Desinfektionsmittel sind meistens aucn nicht so wirklich bekömmlich für die Bewohner.
    Die Huminkur wird da also nur bedingt helfen, denn die Huminstoffe sind zu mild, um Pilzsporen zu knacken, um auf den Pilz selbst zu wirken müssten die Huminstoffe zufällig einen Ansatzpunkt im Stoffwechsel des Pilzes haben und diesen hemmen. Für eine chemische Zerstörung des Pilzes wird das wohl nicht reichen, weil dazu müsste die Huminstoffe deutlich aggressiver sein.
    Allerdings stellt sich hier ernsthaft die Frage, ob wirklich nennenswerte Mengen des Pilzes frei im Aquarium sein können, da er sich aus gutem Grund einen Wirt aussucht und parasitär lebt.

    Ich würde also eher nein vermuten.

    Was vielleicht ins Becken gelangte Sporen angeht, so ist das wohl eher ein statistisches Problem:
    a) waren die Tiere nur kurz im Becken
    b) sollte sich die Anzahl möglicherweise vorhandener Sporen mit der Zeit einfach durch die Beckenhygiene und den Wasserwechsel verringern, so dass die Wahrscheinlichkeit auf den Erreger zu treffen mit der Zeit natürlich sinkt.

    2. Eine ausreichend hohe Infektiosität des Erregers
    Mit dem Begriff Infektiosität bezeichnet die Medizin die Fähigkeit eines Erregers den Wirt nach dem Aufeinandertreffen auch wirklich zu infizieren.
    Dies ist keine wirklich feste Größe, denn hier spielt auch der Wirt eine entscheidende Rolle. Dies sieht man z.B. daran, dass manche Erkrankungen fast ausschließlich bei abwehrgeschwächten Individuen auftreten, bei kerngesunden aber nicht bzw. dass ein deutlich intensiverer Kontakt zum Erreger erforderlich ist, um eine Infektion gefolgt von einer Erkrankung auszulösen.

    Hier besteht also eine Wechselbeziehung zwischen den Abwehrmaßnahmen des Wirts, der Menge des Erregers (Intensität des Erregerkontakts) und den sonstigen Umgebungsbedingungen.

    Unterm Strich bleiben aus meiner Sicht also folgende Optionen:

    1. Wenn man sowieso beabsichtigt das Becken neu aufzusetzen, sollte man die Nutzung von Desinfektionsmaßnahmen durchaus in die engere Wahl ziehen. Ohne die Anwesenheit sensibler Aquarienbewohner kann man hier ja ruhig etwas robuster zu Werke gehen. Hauptsache man bekommt die entsprechenden Desinfizienzien wieder vollständig aus dem Becken herausgespült.
    Ich würde es z.B. mal mit Auswischen mit Easy Carbo versuchen, denn der Hauptsinhaltsstoff Glutaraldehyd zeigt bereits in 0,1% Lösung fungizide Wirkung. Ob EC diese Konzentration aufweist, ist eine gute Frage, denn da schweigt sich EasyLife ja drüber aus.
    Da es allerdings auch nichts kaputtmachen kann, würde ich das einfach machen und das leere Becken mit EC auswischen.

    2. Wenn man die wirtseigene Abwehr ins Kalkül zieht, so folgt daraus, dass man die Abwehr der Tiere vor dem Bezug des Beckens maximal stärken sollte.

    Ich gehe bei neuen Tieren immer so vor, dass ich ihnen in Quarantäne jeden Tage eine kleine Dosis Beta Glucan verpasse, um ihr Immunsystem zu stimulieren. Das Eingewöhnen neuer Tiere mache ich grundsätzlich auch nicht mit Aquarienwasser, sondern salze mir Osmosewasser auf die Werte des Aquariums auf. Es geht dabei ja schließlich nur darum, dass die Werte nicht meilenweit auseinander liegen. Das Wenige, was der Unterschied zum Aquarium vielleicht noch ist, ist dann unerheblich. Außerdem kommen die Tiere so noch nicht mit der Bakterienfauna des Beckens in Kontak, sonder können sich in keimarmer Umgebung an die Wasserwerte gewöhnen und vom Reisetstress erholen, wenn sie auf dem Versandweg angereist sind.
    Das hat außerdem den Nebeneffekt, dass ich den Altbestand der Tiere ebenfalls mit Beta Glucan vorbereiten kann. Das Angleichen der Keimflora zwischen dem Quarantänebecken und dem Haltungsbecken beginne ich dann erst nach 2-3 Tagen durch wechselseitigen Wassertausch.

    Vor dem endgültigen Umsetzen mache ich dann das Haltungsbecken nochmal frisch, indem ich Mulm sauge und dabei einen sehr großen Wasserwechsel mache. Auf diesem Weg hatte ich noch nie Unverträglichkeitsprobleme.

    Jetzt hat die Ursprungsfrage ja nichts direkt mit dem Umsetzen neuer Tiere zu tun, aber ich hoffe erläutert zu haben, wie man versuchen kann die Abwehr der Tiere maximal zu stärken (Erst Anpassung an die Wasserwerte, dann Erholung vom Reisetstress, pushen des Immunsystems und erst dann Konfrontation mit Fremdkeimen) und gleichzeitig durch eine entsprechende Hygienemaßnahmen die Gesamtkeimbelastung im Zielbecken zum Zeitpunkt des Umsetzens zu minimieren.
    Das ist natürlich keine automatische Garantie, dass alles immer problemlos klappt, aber verschiebt die Wahrscheinlichkeit in Richtung zum Erfolg.

    Was die Schnecken angeht, so halte ich es prinzipiell für möglich, dass auch sie einen Befall mit Lagenidium bekommen können, jedoch scheinen Garnelen da anfälliger zu sein, denn bisher konnte man darüber noch nichts lesen. Daher würde ich mich da jetzt nicht wirklich zu verrückt machen.

    VG vom Himalaya
    Yeti
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  4. Carsten Logemann
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    Carsten Logemann GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    Carsten Logemann 9 September 2018
    Moin,
    zu der "Systemischen Mykose" gibt es neue Erkenntnisse, sie ist nämlich keine. :) Einen Beitrag dazu findet ihr bei uns im Garnelenhaus Wiki mit der Überschrift:

    "Systemische Mykose" - ein Befall mit einer parasitischen Alge

    Zitat:"In verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten aus Japan und Polen wurde in den letzten Jahren die in Japan und weiteren Teilen von Asien heimische parasitäre Alge Cladogonium ogishimae als Erreger der sogenannten "systemischen Mykose" beziehungsweise des "Garnelenschimmels" eindeutig identifiziert."

    Quarantäne ist dabei sehr zu empfehlen, da Ansteckungsgefahr besteht. Grundsätzlich befällt diese Garnelenalge aber selten gesunde und fitte Tiere, daher sollte man nochmal die Haltunsbedingungen überblicken und ggf. ändern/verbessern. Meist kommt man ja aber schon befallen Tiere nach Hause, aber bei guten Bedingungen (die Viele ja schon haben) breiten sich die Algen nicht weiter aus und gehen sogar meist ganz zurück. Dennoch würde ich stark befallene Tiere in Quarantäne setzen und nicht bei den anderen Garnelen im Becken lassen.
    Ich wiederhole mich, aber Huminstoffe gehören nicht nur meiner Meinung nach in jedes Garnelenbecken. Ich habe damals selbst nur mit Huminstoffen und ohne jegliche andere Anwendung einen Garnelenalgenbefall ausgesessen. Das ist nun schon mehrere Jahre her und das Becken läuft heute noch, die Alge ist nie wieder aufgetaucht.:)

    Grüße
    Carsten
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  5. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm 9 September 2018
    Kann ich aus eigener Erfahrung so bestätigen!
  6. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs GF-Mitglied

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    Zwergkrebs 9 September 2018
    Huhu,

    wow vielen Dank für deine super ausführliche Antwort :)
    Das stimmt, sie waren nicht lang drin und es ist zum Glück nach wie vor nur die eine betroffen, die schon so geliefert wurde. Ich lasse dann die Tiere eine ganze Weile in Quarantäne. Sie bekommen eh nur hochwertiges und abwechslungsreiches Futter. Im eigentlichen Becken in dem jetzt noch die blauen PHS sitzen mache ich dann jetzt mehrmals wöchentlich 50%ige WW. Die Eingewöhnung werde ich dann bald mal so wie von Tier beschroeben testen, Yeti :)

    Ein Fan von Huminsäuren bin ich auch seit einigen Wochen :) Habe bisher immer Erlenzapfen dafür genommen, wurde mir aber zu teuer xD Habe jetzt Liquid Humin +. Das kommt sowohl ins Garnelenbecken als auch zu den Fischen :)

    Naja dann schauen wir mal, ob ich nicht auch Glück habe und die Tiere nicht erkranken, wenn sie hier jetzt besser gehalten werden. Hätte ich mal vorher gewusst, dass das Importtiere sind, dann hätte ich sie nie gekauft :/

    Danke euch vielmals, ich versuche mir nich zu viele Sorgen zu machen und setze dann in 1-2 Monaten die Garnelen wieder ein, wenn bis dahin keine weitere sichtbar erkrankt ist.

    Schönen Wochenstart euch :)

    LG Denise
  7. nupsi
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    nupsi GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    nupsi 9 September 2018
    Hallo Denise,

    der Name Deiner Einkaufsquelle wurde hier durch die Forensoftware zensiert - nun kennst Du einen der Gründe dafür.

    Aber - ohne wissenschaftlichen Hintergund - ich kann berichten, dass ich auch schon Neocaridinas mit Lagenidiumbefall erworben hatte.
    Es waren Importtiere, ja, das wusste ich auch. Sie sahen aber gut aus und ich habe mir vor Ort 10 Garnelen ausgesucht und mitgenommen.

    Wenige Zeit später entdeckte ich an einem Tier diesen "netten Flausch"... hab sie direkt erlöst. Klingt bitter, aber ich hatte zuvor mal Red Fire, bei denen sich diese Krankheit ausgebreitet hatte und ich hab einiges versucht, aber es verteilte sich und es gab irgendwann eine Menge Infizierter. Ich konnte keine der befallenen Garnelen retten.
    Also habe ich beim zweiten Mal (dieses Mal waren es Blue Jellys) direkt kurzen Prozess gemacht.

    Das Aquarium erhielt kurzerhand ein Reset, keine weitere Garnele bekam diesen Befall. Ich habe offenbar schnell genug gehandelt.

    Heutzutage habe ich nur noch die besagten Blue Jellys, denen es soweit gut geht, alle anderen Aquarien sind bei mir mit Caridinas besetzt, welche noch nie diesen Befall mit Lagenidium bekommen haben. Ich habe doch mal zu hören bekommen, dass Lagenidium nur Neocaridinas befallen kann. Ich gehe davon aus, dass da Wahres dran ist.

    LG
    Tanja
  8. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs 9 September 2018
    Hi Tanja,

    manchmal ist es einfach vernünftiger kurzen Prozess zu machen. Ich wollte echt vermeiden das Aquarium schon wieder komplett neu aufsetzen zu müssen :/ Alle Pflanzen ersetzen...Steine und Wurzeln abkochen, falls das reicht..neuer Kies bzw Sand...ich werde mal sehen, ob es nicht auch so geht :/

    Vielleicht sollte ich mir dann mal überlegen, nicht doch wieder Sulawesi Inländer einzusetzen. Habe bisher auch nur von befallenen Neos gehört...warum auch immer es nur sie erwischt hmm. Mal sehen, wie sich die noch nicht sichtbar erkrankten machen. Werde aber wohl trotzdem immer skeptisch ihnen gegenüber bleiben x.x

    LG Denise
  9. nupsi
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    nupsi GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    nupsi 9 September 2018
    Hallo Denise,

    da Du das AQ eh gerade neu aufgesetzt hattest, denke ich mal, dass es völlig ausreichend sein wird, die Garnelen eine Weile außerhalb zu lagern und in dem Aquarium derweil kräftige Wasserwechsel vorzunehmen.
    Huminstoffe und Betaglucan schaden gewiss nicht. LH+ nutze ich nach jedem Wasserwechsel, in allen Aquarien, auch in denen mit Fischbesatz. Es ist sicher kein Wundermittel, aber prophylaktisch eingesetzt ist es in meinen Augen sehr sinnvoll.

    Ob eventuell noch eine Behandlung (im derzeit garnelenfreien AQ) mit Desitropfen sinnvoll sein könnte?

    Wäre meine Idee jetzt, aber dazu sollten sich dann bitte eher die Experten äußern. Ich möchte Dir hier keine falschen Tipps geben. Ich hab Desitropfen sehr erfolgreich bei meinen Garnelen eingesetzt, die eine bakterielle Infektion bekommen hatten. Wenn hier aber nun eine Alge der Erreger ist, kann ich nicht abschätzen, ob Desitropfen das Mittel der Wahl wären.

    LG
    Tanja
  10. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs 9 September 2018
    Huhu,

    alles klar, schonmal schön, dass mein Plan nicht ganz daneben zu sein scheint :) Huminsäuren scheinen schon eine große Unterstützung für das Immunsystem zu sein. Einer meiner Regenbogenfische hatte eine kleine Verletzung seitlich am Körper. Habe dann wieder etwas merh Humin dazu gegeben und die Wunde heilte innerhalb von 3 Tagen. Ich kann das nur mit früheren Erfahrungen vergleichen, da haben ähnlich kleine Blessuren deutlich länger gebraucht, bis sie verschwunden waren. Aber auch so sehen alle immer deutlich munterer aus. Kann allein schon durch die dunklere Färbung des Wassers kommen aber wenns die Tierchen glücklich macht, ist es ja erstmal egal warum genau :)

    Desitropfen habe ich Samstag mal vorsorglich mitgenommen, für die knappen 2€ hab ich sie auch gerne auf Vorrat da. Sollen ja allgemein die Keimdichte unten halten. Habe bisher nur der sichtlich erkrankten Garnele was davon gegeben...nach dem Motto “da kann man eh nich mehr viel kaputt machen“ x.x Bin gespannt was für Meinungen zu den Desis kommen :) Selbst habe ich sie bisher nicht benutzt.

    Wie siehts eigentlich mit Esha Exit aus? Das wird immer noch oft dagegen empfohlen aber ist ja schon ne echte Keule und ob das was gegen die fiese Alge bringt? Da kann ich mir noch eher Easy Carbo vorstellen, da es ja auch Pinselalgen killt xD

    LG Denise
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  11. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs 11 September 2018
    Huhu, ein kleines Update:

    Die befallene Garnele ist heute leider verstorben. Bei den anderen in Quarantäne gibt es bisher keine Ausfälle und auch keine sichtbar erkrankten. Mal sehen wie es weiter geht. 50%iger WW im Nano ist für alle 2 Tage angesetzt. Überlege noch ob es sinnvoll ist mal alles an Deko und Pflanzen raus zu holen und abzuspülen und ggf mit EC zu behandeln. Zwecks Sporen wegspülen...falls das überhaupt so einfach geht :confused:

    Wünsche euch allen einen schönen Abend :)

    LG Denise
  12. Zwergkrebs
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    Zwergkrebs 12 September 2018
    Ein weiteres Update :( Bei einer weiteren Garnele waren nun sichtbar erste Sporen oder wie man es nennen mag zu erkennen...ich habe sie direkt erlöst :/ Fällt echt schwer, wenn das Tier eig noch fit ist aber man weiß, dass sie es nicht mehr lange ist :(

    Schönen Abend euch :zopf:

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