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Schockhäutung und Temperaturschwankungen

Dieses Thema im Forum "Haltung / Einrichtung" wurde erstellt von Schwefelfell, 27 Mai 2012.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Schwefelfell
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    Schwefelfell GF-Mitglied

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    Schwefelfell 27 Mai 2012
    Hallo zusammen,

    angeregt von diesem Thema stellt sich mir die Frage, ob Garnelen empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen sind oder ob das als urbane Legende zu verbuchen ist. Ich war stets der Meinung, dass kaltes Wechselwasser eine Schockhäutung auslösen könne und habe deshalb Wasserwechsel mit höchstens 2-3° kälterem Wasser durchgeführt.
    Shrimpfarmffm jedoch führt teilweise Wasserwechsel mit 8° kaltem Wasser durch, ohne dass es zu Ausfällen kommt.

    Wie sind eure Erfahrungen?

    Ich bin gespannt.
  2. Acid Phreak
    Offline

    Acid Phreak GF-Mitglied

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    Acid Phreak 27 Mai 2012
    hallo

    das ist so einfach nicht zu sagen, du kannst kaltes wasser nehmen aber dann sollte es möglichst langsam gemacht werden.

    was ich für problematisch halte ist, wenn das neue wechsel wasser nicht eingestellt ist und es so zu problemen führen kann. stichwort osmotischer druck(als beispiel).

    greetz
  3. Judiran
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    Judiran GF-Mitglied

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    Judiran 27 Mai 2012
    Hallo
    Wenn ich Wasserwechsel mache, hat mein Wechselwasser einen Temperaturunterschied von 2-3 Grad. Habe damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
    Bei 8 Grad kaltem Wasser spielt eventuell auch die Menge des Wechselwasser bzw. die Beckengrösse eine Rolle.
    Wenn ich bei meinem 578ltr. Becken einen Wasserwechsel von 50ltr. mache, wird sich das auf die Temperatur nicht auswirken.
  4. Sharkhunter
    Offline

    Sharkhunter Guest

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    Sharkhunter 27 Mai 2012
    Hi,

    ich wechsel in meinen derzeit 18 Becken einmal wöchentlich 40-50% Wasser. Das Wechselwasser ist i.d.R. zwischen 5 und 10°C kälter als das AQ-Wasser, der Zulauf des "neuen" Wassers erfolgt über 9/12er Schläuche aus den Mischtanks - also eher langsam.
    Hatte dadurch bei einigen hundert Garnelen (RF, Sakura, Red Bee, Blue Tiger) bisher keine Schockhäutungen oder Ausfälle.
  5. Bane
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    Bane GF-Mitglied

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    Bane 27 Mai 2012
    Ich habe mein Wechselwasser temperaturmäßig auch noch nie angepasst, auch im Winter nicht.
    Manchmal ergab es sich, dass ein größerer WW gemacht wurde, teilweise >50%.
    Bei den Tais mache ich das neue Wasser mit einem dünnen Luftschlauch rein, bei den anderen wird es forsch reingekippt...

    Im Winter kam es dann auch vor, dass die Temp. Von 22-24 Grad auf 12-15 Grad fiel bei der rabiaten Methode.
    Da geht einem anfangs schon die Muffe, kann ich euch sagen aber das Wasser ist "eingestellt" und abgesehen von Temp. und PH sehr ähnlich...

    Allerdings geht die Temp. dann auch nach einigen Std. wieder rauf wegen der Zimmertemp. und dieser starke Temp.-Abfall ist dann nur kurzwelig. Ein direktes Umfallen oder Häuten der Tiere habe ich noch nicht beobachtet!

    Ich kam zu dem Schluss, das die Temp. bei meinen Tieren nicht wirklich eine Schockhäutung auslößt. Klar, es kommt vor, dass sich ein oder zwei Tiere direkt beim WW häuten aber das ist für mich zu wenig um von Schock zu sprechen, da alle anderen Mitbewohner im Becken ja keine Häutung durchführen. Nein, die häuten sich wenn die es für richtig halten...

    Wenn bei mir Tiere eingehen, dann ist das meiner Meinung nach nur durch Altersschwäche oder Überfütterung...
  6. Schwefelfell
    Offline

    Schwefelfell GF-Mitglied

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    Schwefelfell 27 Mai 2012
    Hallo!

    Ich danke euch für die bisherigen Beiträge. Die scheinen ja die Schockhäutungstheorie zu widerlegen, selbst bei schneller Wasserzufuhr (ich kippe mein Wasser auch immer vorsichtig direkt aus dem Eimer ins Becken). Also habe ich heute wieder was gelernt - ich hätte nicht gedacht, dass kaltes Wasser so unproblematisch ist.
  7. Bane
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    Bane GF-Mitglied

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    Bane 27 Mai 2012
    Ach vergessen:

    Ich pflege Snows, Ueno Red Bees, Sakuras, Mischlinge (F1+ und F2, beide Phänotyp Black Bee), Cpos und die Tais...
  8. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied

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    shrimpfarmffm 27 Mai 2012
    ich denke, dass das kalte wasser vielleicht sogar bei der häutung hilft.
    es klappt sehr gut bei mir. ich verwende in den becken leitungswasser, dieses ist von den werten her immer nahezu gleich.
    bis auf die temperatur, die kann mitunter bei 8°C liegen.
    ich wechsel stets 50% des Wassers.
    ich fülle es mit einem Gartenschlauch (Brause) in die becken.
    garnelen scheinen tiefe temperaturen über kurze zeit gut zu vertragen.
    die becken befinden sich im keller, die heizstäbe heizen das wasser innerhalb von ca. 6-8std. dann wieder auf 24°C.
  9. MundM
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    MundM -gesperrt-

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    MundM 27 Mai 2012
    Also wenn ich das Wasser nicht gerade aufbereite(Osmose) dann läuft es bei mir aus der Leitung in die Becken.
    Je nachdem wie sie besetzt sind auch mal öfter in der Woche.Und bei meinen Krebsen und Garnelen wo ich so verfahre,und die Temparatur absinkt hab ich noch keine Probleme gehabt.

    Selbst bei den meisten Fischen verfahre ich so und es funktioniert prima!

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