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Perlhuhnbärbling Zuchtproblem

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von A1u, 24 August 2014.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. A1u
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    A1u GF-Mitglied

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    A1u 24 August 2014
    Hallo,
    Ich schaffe es einfach nicht meine Perlhühner zu vermehren. Die 11 Perlhühner leben mit meinen schätzungsweise 500 Red Fire Garnelen in einem 240l Becken. Das Becken ist sehr dicht bepflanzt und in der Mitte steht auch ein Bäumchen mit Christmas-Moos. Versucht habe ich es bisher mit dem Moos über Glas Trick. Also Glas oder auch ein anderes Gefäß in das Aquarium stellen, Netz drüber spannen und Javamoos drauflegen und dieses mit einem stein beschweren. Auf diese Art und Weise versuche ich es nun seit drei Wochen aber schaffe es einfach nicht. Ich glaube die Perlhühner laichen immer an einer anderen stelle und die Garnelen freuen sich über einen Proteinhaltigen Snack. Wie kann ich es anders schaffen diese wunderschönen Fische zu vermehren?
    Beste Grüße
    Alexander
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  3. Öhrchen
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    Öhrchen GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    Öhrchen 24 August 2014
    Hallo Alexander,
    da könnte es tatsächlich am großen Becken, und zu vielen möglichen Laichplätzen, scheitern :) Gibst du das Gefäß mit dem Moos dann in ein anderes Becken? Ich stelle immer die komplette Schüssel samt Moos, Mulm und hoffentlich PHB Eiern in das Aufzuchtbecken. Es dauert dann zT über eine Woche, bis ich die ersten Winzlinge sehe. Garnelen leben in dem Aufzuchtbecken auch, sie scheinen nicht in größerem Maß an den Perlhuhnlaich zu gehen, allerdings schlüpfen immer nur 3-10 Larven. Könnte sein, daß es ohne Garnelen mehr wären.
    Wodurch ich auch immer wieder PHB Winzlinge kriege, ist durch gezielte Absaugen von Mulm an "verdächtigen" Stellen. Das Wechselwasser hebe ich auf, und finde eigentlich immer ein oder zwei Winzfische. Die pappen anfangs meist am Eimerrand oder Boden, und können mit einer großen Spritze abgesaugt und umgesetzt werden. Sicher nicht die effektivste Methode, reicht aber zur Bestandserhaltung.
    Übrigens werden PHB besonders laichfreudig durch Lebendfutter, auch die Jungtiere wachsen zügiger, wenn sie kleines Lebendfutter bekommen.
  4. A1u
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    A1u GF-Mitglied

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    A1u 24 August 2014
    Hallo,
    Ja genau das Gefäß mit dem Moos wird alle zwei Tage in ein anderes unbesetztes(außer ein paar PHS) Becken gestellt und durch ein neues gleiches ersetzt (Habe mir vier stück gebastelt). Lebendfutter habe ich auch. Es wird jeden Tag mit Mikrowürmchen bzw. "Walter Worms" (also die 1-2mm langen) gefüttert. Allerdings habe ich da auch noch nicht so ganz den dreh raus wie ich die entnehmen soll. Laichfreudig scheinen sie auch zu sein. Zumindest sieht man eigentlich immer 2-3 Paare die Balzen.
    Beste Grüße
    Alexander
  5. petra b.
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    petra b. GF-Mitglied

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    petra b. 24 August 2014
    Hallo,
    probier's doch mal "andersrum".
    Ein Paar für ca. 1 Woche in das "Aufzuchtbecken" mit nur einem "Laichplatz".

    P.S.: Wenn denn Schnecken in das Aufzuchtbecken "sollen", würde ich nur Turmdeckelschnecken nehmen.
    Posthornschnecken produzieren, im Vergleich zu Turmdeckelschnecken(und anderen), sehr viel "Dreck".
  6. Öhrchen
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    Öhrchen GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    Öhrchen 24 August 2014
    Hi,
    das Gefäß mit dem Moos steht dann auch nur 2 Tage im Aufzuchtbecken? Laß es mal länger drin. Anfangs sieht man die frisch geschlüpften PHB auch noch nicht, die kleben an Pflanzen usw, es dauert etwas, bis sie frei schwimmen.
  7. Kadettcab
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    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 24 August 2014
    Moin,
    Ich würde mir eine Zuchtgruppe zusammenstellen und diese separieren. Ordentlich mit kleinem Frostfutter fett füttern und dann alle 5-7 Tage in ein anderes Becken setzen. IdR schlüpfen die Larven nach 7-10 Tagen. Ein paar Tage später schwimmen sie schon frei. Nach gut zwei Wochen sind sie groß genug von den adulten Tieren nichtmehr gefressen zu werden.
  8. Corrin
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    Corrin GF-Mitglied

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    Corrin 24 August 2014
    Genau wie Micha es schrieb, Zuchtgruppe in kleines dicht bepflanztes Becken setzten und gut füttern.
    Schwammfilter bzw. Luftheber. Wenig Strömung.
    Ich habe dazu Cyclopse Eeze als Frostfutter genommen. Viel Moos, wenig Licht. Nach spätestens 7 Tagen adulte Tiere wieder raus und abwarten - That s all.
    Genug Moos im Becken ist wichtig weil der Nachwuchs dort auch genug zu fressen findet, es geht auch Staubfutter ( Flockenfutter ab in den Mörser, bloß nix überteuertes kaufen) oder aus dem Meerwasserbereich Red Breeze, ist praktisch auch Cyclopse Eeze als Trockenpulver.

    Viel Spaß dabei !
  9. A1u
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    A1u GF-Mitglied

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    A1u 25 August 2014
    Hallo,
    Das Problem ist das ich es einfach nicht schaffe die kleinen Biester raus zu fischen :mad:. Grade bei einem so großen und dicht bepflanzten Becken ist das doch extrem schwierig. Habt ihr da vielleicht Tipps? Ich habe hier entweder ein 12l Glasbecken oder eine 30l Plastikbox. Habe eine gute Hand voll mit Javamoos, Weepingmoos, Teichlebermoos und Christmasmoos. Sollte ich einen Bodengrund reinmachen? Habe grade auch keine Luftpumpe da. Würde das auch ungefiltert funktionieren? Was bedeutet wenig licht? Dunkle Ecke ohne Beleuchtung? Zum füttern habe ich wie gesagt 1-2mm Mikrowürmchen und ja das überteuerte Staubfutter habe ich auch noch ein wenig (War als ich ein Becken übernommen habe dabei :D)
    Beste Grüße
    Alexander
  10. Corrin
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    Corrin GF-Mitglied

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    Corrin 25 August 2014
    12 Liter selbst bei nur einer Woche sehe ich als Tierquälerei an, sorry. Da hüpfen die wahrscheinlich sogar raus. Absolutes Nein.

    Plastikbox könnte gehen, aber jetzt mal Hand auf's Herz :
    Du möchtest Fische züchten und die Möglichkeiten die du zur Verfügung hast sind eher dürftig.
    Besorg dir ein Becken ( evtl. gebraucht aus Kleinanzeigen ) um die 30 Liter, einen Luftheber-Schwammfilter und ne günstige Lampe. Wenn das Becken im geheizten Zimmer steht brauchst du keinen Heizer. Bodengrund kann aber muss nicht. Wenn die Elterntiere im Becken bleiben ist grober Bodengrund gut weil die Kleinen sich dort verstecken könnten. Viel Moos ist aber besser.
    Schwammfilter im großen Becken ne Zeit lang mitlaufen lassen spart Einlaufzeit. Dann wie beschrieben oben züchten.
    Ich für meinen Teil habe die Jungfische nach zwei Wochen in 30 er Garnelencubes umgesetzt und erst wenn sie groß genug waren ins Hauptbecken.
  11. wogi1987
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    wogi1987 GF-Mitglied

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    wogi1987 25 August 2014
    Hmm, ich benutze für die Zucht oft 12er Becken. Auch das aufpeppeln mache ich in solchen Becken. Die Fütterung kann man dort viel gezielter machen.. Bis jetzt ist mir kein Fisch rausgesprungen. Ein Elassoma Pärchen halte ich in so einem Becken sogar dauerhaft.
    Tr4Ps und qty gefällt das.
  12. Corrin
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    Corrin GF-Mitglied

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    Corrin 25 August 2014
    - ohne Worte -
  13. wogi1987
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    wogi1987 GF-Mitglied

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    wogi1987 25 August 2014
    Ich verstehe da das Problem nicht. Klar kann man keine PHBs in einem 12er Becken dauerhaft halten.

    Aber ein gut eingerichtetes 12er Becken nehmen. Kleiner luftbetriebener Schwammfilter dazu, dann 2 Weibchen reinsetzen und gut anfüttern. Nach 2-3 Tagen ein Männchen dazu, wieder 2-3 Tage warten und alle 3 raus. Sollte doch gehen. Wenn viel Laichkraut / Moos / andere feinfiedrige Pflanzen drin sind, wird der Druck auf die Weibchen nicht zu hoch und bei drei Fischen auf zwölf Liter, dass sind 4 Liter Volumen/Fisch. In den meisten 60l Becken sind weit über 20 Fische drin, das heißt hier ist das Verhältnis Volumen/ Fisch wesentlich geringer. Klar, dass sie hier nicht soviel Schwimmraum haben, aber das ganze ist nur für eine Woche. Danach können sie wie hier wieder in ein 120l Becken umziehen. Bei so einem kleinen Becken könnte man auch einen Durchlauf zum Haltungsbecken machen, dann weichen nicht einmal die Wasserwerte ab und man spart sich das beheizen und das Angewöhnen der Fische an andere Werte. Somit auch den Fischen etwas Stress.
    petra b. und Öhrchen gefällt das.
  14. Kadettcab
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    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 26 August 2014
    Moin,
    PHB rausfangen? Ganz Einfach:
    Du brauchst einen großen Kescher und etwas zum "jagen".
    Den großen Kescher stellst Du an einer Stelle hin wo die Fische durchmüssen wenn sie vor dem "Jagdwerkzeug" flüchten. Natürlich schön aufgebläht hinstellen.
    Dann die Fische ohne Hast und Hektik in Richtung des großen Keschers jagen. IdR schwimmt direkt ein Großteil der Gruppe gemeinsam in den Kescher.

    Zur Nachzucht sollen sich übrigens Plastikblumenkästen, wie man am Balkon oder draussen auf der Fensterbank benutzt gut funktionieren.
    Einfach Bodengrund, Laichkraut / Moos rein und evtl n kleiner Filter. Optimalerweise stellt man sich direkt mal 5-10 Kästen hin. Alle fünf Tage werden die Fische umgesetzt.l
  15. wogi1987
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    wogi1987 GF-Mitglied

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    wogi1987 26 August 2014
    Wie groß sollten die Kästen dann sein?

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