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Perlhuhnbärbling mit "Belag" unter dem Mund

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von Mscr1, 24 September 2017.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Mscr1
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    Mscr1 24 September 2017
    Bei einem Perlhuhnbärbling (ein etwas zu dickes Exemplar) fiel mir eine Stelle mit einer Art Belag auf der Unterseite des Kopfes auf. Dieser war nicht eindeutig weiß, eher transparent. Ich glaube auch eine ähnliche Stelle bei einem zweiten Exemplar entdeckt zu haben, dieser atmet schnell. Die betroffenen Tiere kamen kurz in ein Salzbad, zurzeit wird das Wasser gewechselt. Was könnte auf diese Beschreibung passen?
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  3. Mscr1
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    Mscr1 24 September 2017
    Nachtrag: Ein Jungfisch schwimmt schräg. Vor einer Woche war von diesen Problemen noch nichts zu bemerken, ich habe keine Ahnung von was das kommen kann.
  4. Mscr1
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    Mscr1 21 Oktober 2017
    Das Problem ist wieder da. Was könnte der Fisch im Anhang haben? Zwischenzeitlich musste ich feststellen, dass auf Google meine Bezugsquelle bewertet wird.



    Moderator Warnung! Hallo, es ist ganz klar bekannt und häufig genug diskutiert, dass hier keine Händlerbewertungen erfolgen. Auch Links zu Bewertungsseiten oder Ähnlichem sind untersagt. Daher hier die offizielle Aufforderung dies zukünftig zu unterlassen.

    Yeti

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22 Oktober 2017
  5. BlueFire
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    BlueFire 22 Oktober 2017
  6. Mowa
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    Mowa 22 Oktober 2017
    Hei, es is ganz normal, das sich Fische im Handel was einfangen können. Das ist wie mit Kindern, die in die Kinderkrippe oder in den Kindergarten gehen. Bis sie in die Schule gehen, haben sie meißtens ihr Imunsystem soweit aufgebaut, das sie so schnell nicht jeder Hauch umbläst.
    Allerdings steht und fällt es mit dem Transport, dem Eingewöhnungsprozedere und den allgemeinen Haltungsbedingungen.
    Fische sind von dem ganzen doch oft etwas geschwächt. Dadurch kommen dann Krankheiten zutage, die beim Händler evt. garnicht rausgekommen wären. Es gibt auch Händler, die verkaufen erst 2 Wochen nach Ankunft weiter, um genau das zu vermeiden.
    Um den Fischen das eingewöhnen zu erleichtern, ist es gut keine Spontankäufe zu machen, sondern nochmal nachhause zu gehen und 80% Wasserwechsel zu machen..weil die einheimischen Fische, die das alles gewöhnt sind, sind auch keine Engel, sondern können diverse latente Krankheitserereger seien es Bakterien, Pilze oder Parasiten ausscheiden, die dann im Wasser sind. Kommen die neuen Fisch da rein und kennen diese Erreger nicht, erkranken sie daran. Wenn man die Brühe vorsorglich verdünnt hat, ist die Warscheinlichkeit geringer, das sie sich was einfachen und können sich in Ruhe, eingewöhnen. Andersherrum, bringen die neuen Fische auch wieder latente Erreger mit, die die einheimischen Insassen nicht kennen...perfekt wäre ein kleines Quarantänebecken, wo sie erstmal 2 Wochen beobachtet und an die Wasserparameter gewöhnt werden können. Das Wasser kann dann, wenn es gut aussieht auch Literweise hin und her tauschen, sozusagen zum Impfen. Seit ich das so mache, ist alles safe...Wenn die Neulinge doch etwas mitbringen, kann man sie sparsam behandeln und auch große Wasserwechsel zum Schwärmer eliminieren, sind kein Problem.
    Wenn das nicht geht, ist es sinnvoll, 2 Tage später nochmal einen großen Wasserwechsel zu machen und in Folge auch regelmäßig, um potenzielle Erreger auszutragen.
    Also nicht immer gleich gegen die Händler schießen. Die können auch nix dafür und geben nur weiter, was sie wiederum von ihrem Händler bekommen haben. Wenn die Verhältnisse beim Händler ok sind, kommen die Krankheiten oft garnicht raus, sondern erst dann, wenns Querläuft, beim "Endverbraucher"
    Also auchmal ruhig an die eigene Nase fassen.
    Ich krieg regelmäßig neue Arten rein und da muß ich immer damit rechnen, das sie Kinderkrankheiten an Bord haben...
    Na dann behandeln wir sie halt...was solls..alles kein Problem...
    VG Monika
    Zuletzt bearbeitet: 22 Oktober 2017
  7. Mscr1
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    Mscr1 30 November 2017
    Nachtrag: Das Problem mit dem schnellen Atmen scheint durch Darmflagellaten verursacht worden zu sein. Eine Behandlung mit Flagellol zeigte Wirkung. Ich habe mir zwischenzeitlich einige Tierhandlungen angesehen, die Symptomatik der schnellen Atmung, die in einer späteren Phase in Schwimsmtörungen umschlägt scheint ein Problem zu sein, das von den Größhändlern und Züchtern ausgeht.
  8. Mowa
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    Mowa 30 November 2017
    Hei, danke für das Feedback!
    Werde das Mittel mal notieren, falls meine Dario Dario oder Elassoma mal wieder solche Anwandlungen haben.
    Evt. wäre es auch etwas für Eingangsquarantäne, noch bevor Symtome auftreten.
    Habe auch mal den Waschzettel gegoogelt und darin ist auch erklärt, das diese Parasiten Dauerstadien im Bodengrund bilden, die ebenfalls vom Mittel abgetötet werden.
    Auch für Garnelen und Wasserpflanzen ist es angeblich verträglich.
    VG Monika
  9. carnica
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    carnica 3 Dezember 2017
    Das ist ehe eine Spekulation, Darmflagellaten sind nur unterm Mikroskop eindeutig zu erkennen schon bei 40 facher Vergrößerung.

    Darmflagellaten gehören zur normalen Darmflora, deshalb könnten die sie auch erst durch das umsetzen in dein Aquarium zum tragen kommen den bei Stress, schlechte Fütterung, zu wenig Vitamine und schlechte Wasser Parameter, bekommen sie die Überhand und der Fisch magert ab, hohe Atemfrequenz als Symptom habe ich noch nicht gehört, normal haben sie schleimigen weißen Kot, aufgeblähte Bäuche kommen auch vor.

    LG Norbert
  10. cambarus
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    cambarus 10 Februar 2018
    Hallo zusammen,
    was mich wundert, bei allem Theoretisieren spricht niemand die Lebensumstände an. Bevor ich einen Import über Thailand (ursprünglich aus Myanmar) gemacht habe, habe ich mir die Erstbeschreibung dieser Art herausgesucht und darin nachgelesen, wo und wie die Fische leben. Sie mögen also zum Beispiel keinen sauren pH-Wert und auch die Temperatur kann ruhig bei niedrigen 20-22 °C liegen. Ich habe also ein Meterbecken mit unserem Leitungswasser gefüllt (genaue Analyse im Anhang; wir bekommen das Wasser vom WW Varloh), noch drei Tage über eingefahrene Filterwatte in der Filterkammer gezogen und dann die Fische eingesetzt.

    Besonders wichtig erscheint es mir, die Perlhuhnbärblinge vernünftig zu ernähren. Ich bin bei meinem Medakafutter gelandet, was sehr gut angenommen wird, manchmal bekommen die Fische zusätzlich dekapsulierte Artemia. Mit dieser Methode klappte auch die Nachzucht problemlos. Bei geschätzten über 1.000 Jungfischen habe ich dann erst einmal aufgehört und werde demnächst züchterisch mit dem eigenen Nachwuchs weiterarbeiten.

    Gruß,
    Friedrich

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