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Meine kleinen Desaster beim DIY

Dieses Thema im Forum "Halterberichte / Projekte" wurde erstellt von Just, 19 November 2018.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Just
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    Just 19 November 2018
    Hallo!
    Hier möchte ich gern über die Missgeschicke und Rückschläge berichten, bei meinen Versuchen das aquaristische Rad neu zu erfinden -sprich mehr oder weniger unüberlegt draufloszubasteln-, entstanden sind.
    Im Optimalfall ist es amüsant und hält andere davon ab dieselben Denkfehler zu machen...



    Den Anfang macht mein "Blauer Block", den ich in der Einlaufphase unter meine Aquarien vorgestellt habe.

    Kurz: ein 80er auseinandergenommen, auf 25 cm gekürzt und neu verklebt. Dabei habe ich 2 3mmTrennscheiben mit Lücke zum Boden eingeklebt.
    (Dem versierten Bastler fällt hier bestimmt schon der erste Fehler auf...)
    Ein Bodenfilter mit Steigrohr mittig sowie 2 Doppelschwammfilter mit je einem Schwamm re/li und mitte. Lücken zu den Trennscheiben mit grobem Filterschwamm gefüllt. Soil (Environment) oben drauf.
    Das lief soweit gut und stabil an. Keine Ausfälle bei den Bewohnern, die nicht auf ein seliges Alter zurückzuführen gewesen wären.
    Nur leider blieben die Tiere und hier insbesondere der Nachwuchs nicht im elterlichen Abteil, sondern tauchten ständig woanders auf.
    Der Fehler Nr.1 war schnell gefunden, da ich eine Blue Bolt Fluse beim Passieren der Trennscheibennaht beobachten konnte.
    KLAR: das Glas wölbt sich beim Befüllen nach aussen und die sparsame Verklebung von 3mm Glas hält das ganze nicht zusammen. Schwupps können Fischlarven und Flusen fröhlich durch die Abteile hupfen. Ich half mir damit die etwas größeren Garnelen regelmäßig einzusortieren und ins passende Abteil zu verfrachten. Nervig aber zielführend.

    Jetzt der 2. Fehler:
    Durch 2 kurz nacheinander verstorbene Pintos und ein sehr mulmiges mittel Abteil kam ich auf die Idee den Soil einmal abzusaugen und auf Gammelstellen zu Überprüfen, welche bei einem Bofi eigentlich nicht vorkommen sollten.
    Garnelen raus, Pflanzen raus, Soil raus...
    Huuuuch! Da Bewegt sich was.
    IMG_20181118_104232.jpg

    Bei genauer Betrachtung eine rote Bee. Nach fisseliger Entfernung der Bodenplatten und nachdem sich der Mulm etwas gesetzt hatte, fing ich eine RedBolt, 2Red ruby, 3 Blackbees und eine Snowwhite in diesem Abteil.
    Keine davon hatte ich je gesehen, das waren die ersten roten Taiwaner überhaupt.
    Die anderen Abteile mussten dann natürlich auch daran glauben und wurden komplett geräumt.
    Hier eine Auswahl der Garnelen, die im Bofi aufgewachsen sind:
    IMG_20181119_105447_157.jpg IMG_20181117_121148.jpg IMG_20181119_144034_122.jpg
    Bevor nun aber jemand auf die Idee kommt Garnelen im Bofi/ hinterm HMF großzuziehen;
    Es sind sicherlich einige auch dort verendet und wahrscheinlich wären die Tiere auch größer und schneller oberhalb des Soils herangewachsen!

    Wie kamen die Flusen nun in den Untergrund?

    - Der grobe Filterschaum als Lückenfüller war nicht weit genug unter dem Soil und an einigen Stellen kommten die Winzlinge runterklettern. Da es scheinbar ausreichend dort zu futtern gab, sind sie gewachsen und kamen nicht zurück.

    Bis ich feinen Filterschaum organisiert habe, türmt sich unter den Trennscheiben der Soil auf um den Grenzverkehr zu limitieren. (-:

    IMG_20181119_151148_545.jpg
    So sieht der Blaue Block jetzt aus. Die Mitte hat noch einen Schwammfilter dazubekommen.

    So, das war's erstmal.
    Es sei an dieser Stelle jeder eingeladen eigene DIY Missgeschicke beizusteuern!



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  3. Mowa
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    Mowa 19 November 2018
    Hihi, ich hab erst blauer Bock gelesen..
    Schöne Idee...mir fällt da sicher was zu ein..nur jetzt blockiert das Hirn gerade...
    VG Monika
    Lunde und Just gefällt das.
  4. Just
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    Just 19 November 2018
    Freu mich auf einen Beitrag! ...und musste erstmal nachlesen, ob ich einen Schreibfehler gemacht hab.
  5. Just
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    Just 7 Februar 2020
    Hallo,
    lange habe ich nicht mehr geschrieben (Babypause!), das heißt nicht, dass es keine Bastelkatastrophen mehr gegeben hätte...
    Wie man beim Wasserwechsel Steckdosenleisten flutet, Teppiche in Feuchtbiotope verwandelt oder beim hastigen Auffüllen vergisst die Temperatur oder sonstige Beschaffenheit des Wassers zu kontrollieren, muss ich niemandem erklären.
    Wenn man gleichzeitig versucht die Streitereien von Kindern(5+7) zu schlichten und ein Baby zu stillen, passiert das von ganz allein...

    Ein wirklich doofes Desaster möchte ich euch aber nicht vorenthalten:
    Mitternächtlicherweise musste ich UNBEDINGT! ein Becken zusammenkleben. Da kramt man alles zusammen: Nagellackentferner zum entfetten, Isolierband zum fixieren, und eine halbleere Kartusche Küchen und Aquariensilikon. Da das Silikon schon etwas fest war, musste ich ziemlich drin herumprökeln bis sich halbwegs was herausdrücken ließ.
    Mit einigen Unterbrechungen durch den Jüngsten, war das Becken vor dem Morgengrauen zusammengeklebt.
    Über Tag nutze ich dann den letzten Rest Silikon für einige Lavabrocken, um damit Aufbauten zu konstruieren. Am späten Abend wollte ich sehen, wie sich die Lavabrocken im neuen Becken machen und war enttäuscht, als das Gebilde nicht zusammenhielt und das Silikon offenbar nicht fest geworden war. Die Lavasteine konnte ich nur noch wegwerfen.
    Dann habe ich das Becken hervorgeholt und zum Dichtigkeit testen mit Wasser befüllt. Es ist auch keine undichte Stelle dagewesen, --- bis sich eine Seitenscheibe im Zeitlupentempo vom Rest gelöst hat und (gottseidank nur) 10 l Wasser sich schlagartig der Schwerkraft ergaben.
    Ein schlauer Mensch (oder einer, der mehr Schlaf bekommt als eine Mama) hätte vielleicht rechtzeitig erkannt, das die Verklebung genausowenig hart geworden war, wie die der Lavasteine...

    Die nächsten Missgeschicke und Denkfehler beim DIY komnen bald...
    Zuletzt bearbeitet: 7 Februar 2020
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  6. Mowa
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    Mowa 7 Februar 2020
    Hei..na, dann hast Du ja einen Haufen erlebt:o
    Freu mich schon auf die nächsten Desaster:D
    VG Monika
  7. Lacy
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    Lacy 8 Februar 2020
    LOL Eine Schiebetür im Aquarium :drool5:
  8. Just
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    Just 9 Februar 2020
    Vielen Dank für Anteilnahme, fremdschämen und (-ist ja gewollt) Schadenfreude. Hauptsache Spaß dabei...
    Da ich grad dabei bin: Leute nie, aber auch niemals ein Becken zerlegen ohne Schutzbrille!

    Folgendes Fast-desaster gestern spätabends:
    Ein altes Becken, für umsonst und arg betagt, aber mit den PERFEKTEN Abmessungen für meinen Aquarienflurschrank.:hurray:
    Muss neu verklebt werden, keine Frage, doch wie zerlegen? Kutter und Zahnseide fuktionierten nur an zwei Ecken, der Rest saß bombenfest. Da zwängt man dann eine noch kleinere Klinge (Skalpell) zwischen Bodenplatte und Seitenwand, -ping- platzen einige Splitter ab und geradewegs ins Adlerauge.
    Zum Glück ließ sich das herausspühlen. Also nie, nie ohne Guckglas ! :nono:

    LG bis zum Nächsten!
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  9. Lacy
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    Lacy 9 Februar 2020
    Dann hast du ja in letzter Zeit etliches durchgemacht, beim Aquarienbau. Aber lass dich von unseren Kommentaren nicht unterkriegen - ICH würde mich niemals trauen, ein Becken selbst zu bauen.

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