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Inaktivität und extremes Verstecken

Dieses Thema im Forum "Unverständliches Garnelensterben" wurde erstellt von Nolfravel, 5 November 2018.

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Dieses Thema wird von 1 Benutzer beobachtet..
  1. Nolfravel
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    Nolfravel 5 November 2018
    Moin zusammen,
    Ich habe zurzeit ein Problem mit einem meiner Becken, es ist glücklicherweise noch nichts sehr dramatisches passiert (3 Garnelen sind verstorben, jetzt ist der komplette Besatz kurzfristig in ein anderes Becken umgezogen und fühlt sich sichtlich pudelwohl.), trotzdem weiß ich einfach nicht woran es liegt. Das Becken ist ein 45f (16l, sehr flach), beinahe der komplette Boden mit HCC bewachsen, nicht aufhärtende Steine, Enviroment Soil, Osmosewasser mit GH+ entsprechend aufgesalzen. Bei den Garnelen handelt es sich um Pintos.
    Ich würde mich nicht mehr als totalen Anfänger bezeichnen, mache das seit 2,5 Jahren und habe eigentlich keine Probleme mit der Haltung und Vermehrung von Taiwanern.

    In diesem Becken verhielten sich die Tiere jedoch komisch, wurden immer inaktiver und haben sich wirklich in den letzten Gesteinslöchern und Ritzen versteckt. Ich dachte erst dass es am neuen Becken und der relativ starken Beleuchtung liegt, es sind jedoch selbst bei ausgeschaltetem Licht nur sehr sehr wenige Tiere zum Vorschein gekommen. Die Tiere saßen also letztendlich maximal versteckt und haben sich inaktiv verhalten. Als dann innerhalb von 2 Wochen das dritte Tier gestorben ist habe ich den ganzen Bestand in mein anderes Becken umgesetzt, hier fühlten sie sich schlagartig deutlich wohler, sind aktiv und verstecken sich nicht. Soweit so gut, für mich ist aber interessant dass es sich dabei quasi um das selbe Setup handelt. (Zusätzlich zum Enviroment soll ist noch JBL shrimp Soil drin, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass es am Enviment Soil liegt, der bei mir und anderen einfach gut funktioniert. )
    Ansonsten alles gleich, dieselben Steine, dasselbe Wasser, dieselbe Beleuchtung, Filterung über einen Eheim Aussenfilter, Düngung eines Scapes entsprechend, einziger Unterschied ist die Art und Weise der CO2 Einbringung.

    Um auf den Punkt zu kommen, ich möchte früher oder später die Pintos wieder in dem 45f haben, so ganz ohne Garnelen ist es dann doch nicht so spannend.

    Ich habe in dem Problembecken wöchentlich 5-6l Wasser gewechselt, was etwa 50% entspricht. Dadurch dass die Tiere sich in dem anderen Becken mit denselben Wasserwerten, Abwehr mer Wasservolumen wohlfühlen, denke ich dass es sich um ein bakterielles Problem oder um zu hohe Keimbelastung handelt. Da ich das das Becken relativ früh besetzt habe, hab ich ziemlich viel Wallnusslaub eingebracht und es vermutlich mit dem Staubfutter (Bacter AE und Betaglucan) etwas zu gut gemeint für ein so kleines Becken.

    So, genug beschrieben, nun zu meinen Fragen:

    Hat jemand eine Idee woran es noch liegen könnte?
    Wie sollte ich sinnvollerweise verfahren, damit sich die Tiere in dem Becken wieder wohl fühlen?


    Würde jetzt das Becken einfach weiterlaufen lassen, kein Staubfutter mehr einbringen und wöchentlich sehr große Wasserwechel (so viel wie geht) machen und in zwei bis drei Wochen die ersten Tiere „testweise“ einsetzen. Weil ich aber nicht einfach Tiere zu Testzwecken „verheizen“ will und an denen echt hänge, würde ich gerne einfach wissen was falsch gelaufen sein kann und bin froh über jegliche Ideen, Vorschläge und Anregungen. :-)

    Beste Grüße
    Jan Peter
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    Werbung 18 November 2018
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  3. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    shrimpfarmffm 5 November 2018
    Ich vermute die Ursache im Biofilm.
    D.h. leider genau das was wir nicht nachweisen können.
    Gerade bei den Pintos stelle ich immer wieder fest, dass sie in scheinbar identischen Aquarien unterschiedlich leicht zu halten sind.

    Interessant war da bei mir, dass der Eintrag größerer Mengen Mulm aus einem Becken mit perfekten Nachwuchsraten auch im Problembecken dann hervorragende Ergebnisse erzielte.
    Der Biofilm muss dann selbstverständlich gehegt und gepflegt werden. Bei mir übernehmen das dann BacterAE oder Polytase.
    Aber ohne den vorherigen Eintrag von Mulm aus dem perfekt laufendem Becken, konnten BacterAE und Polytase keinerlei Verbesserung bringen.
    Da scheinen andere Mikroorganismen eine Rolle zu spielen.
    KeRo gefällt das.
  4. Nolfravel
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    Nolfravel GF-Mitglied

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    Nolfravel 6 November 2018
    Moin Philipp,
    Das ist dann ja schonmal ein Ansatz mit dem ich arbeiten kann, danke dafür.

    Du meinst also einmalig (oder mehrmalig) beispielsweise den Filterschwamm aus meinem gut laufenden Becken im Problembecken ausspülen?

    Beste Grüße
    Jan Peter

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