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Hydren und Muscheln- Behandlung

Dieses Thema im Forum "Plagegeister / Ungebetene Gäste" wurde erstellt von Jackylie, 13 Juni 2008.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. Jackylie
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    Jackylie GF-Mitglied

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    Jackylie 13 Juni 2008
    Hallo, ich habe in meinem 290 Liter Becken heute einige Hydren entdeckt. In dem Becken sind nur 6 Amanos, 5 thailändische Muscheln und einige Schnecken (Posthorn- Napf- und Turmdeckelschnecken).
    Im Moment stören die Hydren mich nicht, da ja keine Gefahr droht. Oder gehen die an die Amanos? ich denke mal eher nicht.

    Aber was mich beunruhigt: Die Viecher legen ja eventuell Eier, die sehr widersandsfähig sein sollen.

    Meine Frage: Wie bekomme ich die am besten weg, ohne den Muscheln zu schaden? Die Muscheln in ein anderes Becken zu separieren ist glaube ich nicht so sinnvoll, weil ja vielleicht Hydren dran haften. Oder gibts keine andere Wahl?

    Schnecken sterben ja auch bei der Behandlung mit Flubenol oder Panacur so wie ich das gelesen hab. Was mach ich denn mit den ganzen TDS? Hab bestimmt 300 im Bodengrund. Ein paar könnte ich absammeln, aber der Rest versaut mir doch bestimmt den Bodengrund, wenn die da sterben, oder?

    Für Ratschläge wäre ich echt dankbar.

    Liebe Grüße, Melanie

    Achso, eine vielleicht dumme Frage hab ich noch: Spürt man die Nesseln wenn man die Hydren berührt? Hab nämlich ehrlich gesagt ein bisschen Angst vor den Viechern. Obwohl die ja auch ganz interessant zu beobachten sind.
  2. Palinurus
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    Palinurus GF-Mitglied

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    Palinurus 13 Juni 2008
    Hi Melanie

    Meistens gehen sie nach einer gewissen Zeit von selbst weg, es sei denn sie finden Futter, wie Cylops, Daphnien oder frischgeschlüpfte Garnelen. Deine Amanos könnten Larven produzieren, die zwar im Süßwasser keine Chance hätten, aber den Hydren eine Großvermehrung ermöglichen könnten. Wenn es erst wenige sind, sammel sie mit einer Pipette ab.

    MfG.
    Wolfgang
  3. Jackylie
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    Jackylie GF-Mitglied

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    Jackylie 13 Juni 2008
    Hallo, Danke für die Antwort. Meien Amanos sind noch sehr jung, hatte bisher noch keine Eiertragenden Weibchen, diese Futterquelle fällt schonmal weg. Aber da e schon einige Hydren sind, denke ich dass sie schon irgendwie an Futter rankommen...
    Fressen die auch kleine Schnecken? Dann hätten die Hydren reichlich Nahrung...
    Ich denke ich bringe die Muscheln und die Amanos in ein anderes Becken ein und mach in dem Hydrenbecken garnichts mehr ausser Licht und CO2 für die Pflanzen, dann hätten die Hydren auch nichts mehr zu futtern, zumindest nach einiger Zeit. Nur hoffe ich, dass ich sie mir nicht auch noch in ein anderes Becken hole, wenn ich die Muscheln und co separiere.

    Wielange dauert es ungefähr, oder wie lange sollte es dauern, bis die Hydren weg sind?

    Kann man die auch z.B. erfolgreich in einem 12L Becken halten? Interessant sind die Dinger ja schon...

    Liebe Grüße, Melanie
  4. Stachelmaus
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    Stachelmaus GF-Mitglied

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    Stachelmaus 14 Juni 2008
    Hallo,
    Schnecken fressen die nicht, sind zu hart, da richten die Nesselzellen nichts aus.

    Das Nesseln dürfte man kaum spüren, dafür sind die Dinger doch zu klein. Ich habe meine grünen Hydren, die ich mir wohl mit Pflanzen eingeschleppt hatte, durch geduldiges Absammeln entfernt.
    Etwa 2 Wochen lang saß ich jeden Abend 1-2 Stunden mit einer Lupe vorm Aqua und habe jede Hydra entfernt, die ich erwischen konnte.
    Wenn sie auf Pflanzen saßen, habe ich einfach ein Stück vom Blatt mit abgeschnitten, an den Scheiben habe ich sie mit einer Einwegspritze abgesaugt oder sie mit heißem Wasser angespritzt.

    Da ich Neoheterandria elegans im Becken hatte, deren Jungtiere sehr klein sind, wollte ich die Hydren nicht im Becken haben. Die Fische und auch die CR sind bei Berührungen mit den Hydren deutlich zusammengezuckt und geflüchtet.

    Nach Fütterungen mit Artemienauplien oder nach Wasserwechseln ließen sich oft einige Hydren an der Wasseroberfläche treiben, wo ich sie dann bequem abschöpfen konnte.

    Bei ausreichender Fütterung vermehren sich die Hydren durch Knospenbildung, erst in Hungerzeiten vermehren sie sich geschlechtlich und produzieren Eier.

    Meine grünen Hydren war ich jedenfalls nach 2 Wochen los, und bis heute sind in dem Becken auch keine mehr aufgetaucht.

    Wenn Du sie in einem separaten Becken als Haustiere halten möchtest, kannst Du sie mit Artemianauplien und sehr kleinen Cyclops und Wasserflöhen füttern.
  5. Shrimp
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    Shrimp GF-Mitglied GF Supporter

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    Shrimp 14 Juni 2008
    Ist halb so wild und eigentlich sind Hydren doch ganz niedlich * :rolleyes: :

    - Nein, Du kannst sie ruhig streicheln ohne genesselt zu werden
    - Grüne Hydren halten sich auch ohne Futter sehr lange
    - Statt Chemie ein paar Spitzschlammschnecken rein und mit etwas Geduld wirst Du bald keine Hydren im 290er mehr sehen
    - * eine Haltung im 12 L Becken wäre möglich

    VG
    Shrimp
  6. Devil-Crusta10
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    Devil-Crusta10 Guest

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    Devil-Crusta10 14 Juni 2008
    Hi,

    nochwas, Hydren legen keine Eier, sie bilden sowas wie kleine Ableger die sich dann irgendwann abschnüren. Ich würde die Tiere (Amanos ud Muscheln) auch nicht umsetzen,denn dadurch kannst du dir die Hydren auf deine anderen Becken verteilen, mir so mit Schnecken passiert,macht aber nix,ein paar finde ich nicht so tragisch, ist halt Natur.
  7. Chung
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    Chung -gesperrt-

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    Chung 14 Juni 2008
    Hi das mit den Eiern sind die Planarien.
    Hat sie vielleicht verwechselt.
  8. Stachelmaus
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    Stachelmaus GF-Mitglied

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    Stachelmaus 14 Juni 2008
    Moinsen,
    wenn man dieser Seite, und diversen anderen, Glauben schenken darf, vermehren sich sich auch geschlechtlich:
    http://www.northern.edu/natsource/INVERT1/Hydra1.htm

  9. Jackylie
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    Jackylie GF-Mitglied

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    Jackylie 14 Juni 2008
    Hallo, Danke für die vielen Tips.

    Das Hydren sich auch geschlechtlich vermehren habe ich aus einem Link, der in einem anderen Thread zu finden war. Ob es stimmt kann ich nicht sagen.
    Ich habe schon versucht, die Hydren mit ner Einwegspritze abzusaugen, aber die sind bombenfest... Wollte sie mir unter dem Mikroskop anschauen.

    Das mit dem heissen Wasser ist eine gute Idee, werd ich gleich ausprobieren.

    Und ein paar Hydren werden dann gleich in mein 12er umziehen, habe schon Wasserflöhe gekauft :rolleyes:

    Spitzschlammschnecken werde ich auch ausprobieren, die können danach in meinen Teich einziehen, nur habe ich Angst um meine Pflanzen... Aber man kann ja nicht alles haben ;)

    Liebe Grüße, Melanie
  10. Shrimp
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    Shrimp GF-Mitglied GF Supporter

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    Shrimp 14 Juni 2008
    Meine Spitzschlamm gehen definitiv nicht an gesunde Pflanzen - es gibt aber auch andere Berichte.

    Bei den Hydren fällt mir da grade noch ein : Hat die schon mal jemand versuchsweise gegen ( nicht gefährlich aber nervige ) Muschelkrebschen probiert ?

    VG
    Shrimp
  11. Stachelmaus
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    Stachelmaus GF-Mitglied

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    Stachelmaus 14 Juni 2008
    Moin,
    sorry, will nicht nerven, nur um das mal zu klären:
    - Vermehrung durch Knospenbildung und Abschnürung der neugebildeten Knospen = ungeschlechtliche Vermehrung, Nachkommen sind genetisch identisch mit dem Muttertier
    - Geschlechtliche Vermehrung erfolgt durch Befruchtung von Eiern. Die Tiere sind meist Zwitter und befruchten sich dann gegenseitig. Die Eier bilden dann ein Dauerstadium, aus dem bei günstigen Bedingungen eine neue Hydra ohne Larvenstadium schlüpft


    Gegen Muschelkrebse helfen die kaum. Die Muschelkrebse sind viel zu hartschalig und zu flink.
    Ich konnte nie sehen, dass sie mal einen erwischt hätten. Vielleicht kriegen sie mal ein oder zwei kleine Exemplare, aber effektiv ist das nicht.
  12. Crumb63
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    Crumb63 GF-Mitglied

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    Crumb63 14 Juni 2008
    Ich hatte vor einiger Zeit auch ne Menge Hydras bei meinen RCs gesehen. Ich habe dann zwei grosse Spitzschlammschnecken hineingetan und seitdem habe ich - wenn überhaupt noch - nur noch vereinzelt mal eine Hydra gesehen.

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