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Fadenalgen? Und bräunlicher Belag?

Dieses Thema im Forum "Algen" wurde erstellt von Bastian1337, 15 Mai 2014.

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Dieses Thema wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. Bastian1337
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    Bastian1337 GF-Mitglied

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    Bastian1337 15 Mai 2014
    Hallo Leute,

    wie ihr auf dem Bild sehen könnt habe ich Algen (Fadenalgen?), die wie feine Spinnweben an den Pflanzen hängen. In geringen Ausmaße hatte ich dies schon öfter, allerdings deutlich geringer und nur für max. einen Tag.

    Nun scheint sich das Problem leider auszubreiten. Auch ist ein hellbrauner Belag teilweise auf den Blättern und dem Stein (im Bild rechts auf dem Stein) zu sehen. Der Belag scheint hauptsächlich jeweils auf den Oberseiten aufzutreten.

    IMG_20140515_212910.jpg

    Könnte dies durch die Beleuchtung bedingt sein? An den Beleuchtungszeiten habe ich nichts geändert. Direktes Sonnenlicht fällt nicht ins Aquarium, aber die Tage sind ja länger geworden. Kann dies ein Problem sein?

    Oder kann es an den Wasserwerten liegen? Seit einigen Wochen setze ich aufgesalztes Osmosewasser statt Leitungswasser ein. Nitrat liegt bei ca. 10mg/l, Phosphor oder Eisen kann ich aktuell nicht messen.
    Ich nutze jeden Tag ausschließlich den den Dennerle Tagesdünger.

    Habt ihr Tipps für mich, an welcher Schraube ich drehen soll, um dieses Problem in den Griff zu kriegen?

    Grüße,
    Bastian
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  3. Kim0208
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    Kim0208 16 Mai 2014
    Hallo Bastian,

    gibst du auch CO2 ins Becken?
    Wenn nicht würde ich den Tagesdünger mal reduzieren.
    Evtl. gibst du zuviele Nährstoffe ins Becken die die Pflanzen garnicht so
    schnell verarbeiten können da andere Stoffe fehlen wie zb. CO2.

    Wenn du den Tagesdünger nur alle 3 Tage gibst und dir evtl. mal CO2 zulegst sollte
    das wesentlich besser werden.

    Lieben Gruß
    Kim
  4. Bastian1337
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    Bastian1337 GF-Mitglied

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    Bastian1337 16 Mai 2014
    Hallo Kim,

    C02 gebe ich nicht ins Becken. Nur 2-3 Tropfen Tagesdünger täglich in den 30l Cube.
    Ok, ich werde die Düngung reduzieren.
    Habe gedacht, dass durch das Osmosewasser was ich jetzt einsetze eher mehr Dünger notwendig wäre, da über das Wasser nun kaum noch Nährstoffe ins Becken kommen.

    Bis jetzt sind die Pflanzen sehr gut gewachsen.

    Grüße,
    Bastian
  5. Kim0208
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    Kim0208 GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    Kim0208 16 Mai 2014
    Hallo Bastian,

    es ist richtig das in Osmosewasser keine Nährstoffe für Pflanzen enthalten sind.
    Aber durch den Abbau von Dreck und Pflanzenresten durch Bakterien entstehen wieder Stoffe
    die die Pflanzen zum Wachstum benötigen. Gibst du jetzt zuviel Dünger in das Becken
    freuen sich die Pflanzen nicht aber die Algen.
    Ich selber habe das in meinen Becken auch so erlebt. Nach der Reduzierung des Düngers und durch
    Zugabe von CO2 oder Easy Life Carbo konnte das Problem schnell behoben werden.

    Lieben Gruß
    Kim
  6. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    shrimpfarmffm 16 Mai 2014
    Wenn du osmosewasser verwendest fehlen dir eher die makronährstoffe. Im dennerle Tagesduenger sind diese aber garnicht enthalten. Mikronaehrstoffe sollte .an eh sehr minimalistisch düngen. Es führt sonst schnell zu Algenwuchs. Ohne co2 sogar noch weniger. CO2 ist der am meisten den wuchs limitierende Faktor. Neben Licht versteht sich.
  7. Bastian1337
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    Bastian1337 GF-Mitglied

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    Bastian1337 23 Mai 2014
    Hallo,

    ich wollte kurz Rückmeldung geben. Habe das Düngen von jeden auf alle 3 Tage reduziert. Die Fadenalgen(?) sind tatsächlich komplett verschwunden, sieht soweit wieder gut aus.
    Allerdings bildet sich (nun) auf den Blättern verstärkt ein brauner Belag. Manche Pflanzen sehen normal aus, manche sind sehr braun. Könnten dies Kieselalgen sein?
    Ich habe das Wasser seit 16 Tagen nicht gewechselt, da ich für den Urlaub testen wollte. Könnte hier das Problem liegen?
  8. bluetiger92
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    bluetiger92 GF-Mitglied

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    bluetiger92 23 Mai 2014
    In jedem Fall hilft ein Wasserwechsel :)
    Und eine Co2 Anlage (selber bauen für ein paar Euro wäre da schon eine günstige Lösung und ist für jeden machbar!)
    Ansonsten halt dich an das was shrimpfarmffm gesagt hat!
    Makrodünger kaufen (d.h. einen Dünger der Nitrat, Phosphat und Kalium zuführt) und den ergänzend zu deinem Tagesdünger geben. Zusätzlich ein wenig Co2 und die Pflanzen sollten nen ordentlichen Satz machen und das hilft dir dann wiederum am allerbesten gegen die Algen!

    LG,
    Max
  9. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    shrimpfarmffm 23 Mai 2014
    Hast du ein paar Schnecken im Becken, die den braunalgenwuchs wegfuttern könnten? Dieser ist als solcher nicht dramatisch. Im ersten halben Jahr eines Beckens beobachtet man Braunlagen oft. Später selten. Ich denke nicht zuletzt wegen der Mikrofauna und Schnecken, die ihm letztlich zu Leibe rücken.
  10. Bastian1337
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    Bastian1337 GF-Mitglied

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    Bastian1337 23 Mai 2014
    Schnecken habe ich (noch) keine im Becken. Habe ich mich noch nicht näher mit befasst. Können die nicht schnell zu einer Plage werden, wenn die sich extrem vermehren? Welche und wie viel Schnecken würdest du für ein 30l Becken empfehlen?

    Das Becken läuft erst 2,5 Monate, ist also im ersten Halbjahr, so wie du sagst. Sollte sich der Algenwuchs vielleicht noch alleine regulieren oder haben bis dahin die Pflanzen schon zu sehr gelitten?
  11. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    shrimpfarmffm 23 Mai 2014
    Unter Braunalgen leiden die Pflanzen nicht so stark wie unter dichten bart-, Fusel-, oder Fadenalgen.
    Schnecken werden nur zur Plage wenn sie durch übermäßige Fütterung zuviel Nahrung erhalten und diese in die Reproduktion investieren können. Sie übernehmen wichtige Aufgaben wie z.b. entstehende Algen abzuweiden bevor diese sichtbar auffallen können. Im Bodengrund übernehmen Turmdeckelschnecken ähnliche Aufgaben wie die Regenwürmer im Garten, indem sie den Boden durchlüften und Organische Substanzen auffressen bevor diese durch Fäulnis ein Problem werden können. Besonders in Sand und feinen Kies graben sie sich teilweise so stark ein, dass man sie nur noch selten sieht.

    Ich empfehle daher zumindest eine Oberirdische und eine Unterirdische Schneckenart. Z.B. für Oberhalb Posthornschnecken, die es sogar in interessanten Farben gibt. Für den Kies wären wie gesagt die Turmdeckelschnecken geeignet. Ob alle so gut funktionieren wie die malaiische TDS weiß ich nicht, da ich nur diese habe. Ansonsten ständen auch hier zumindest einige interessante Gehäuseformen zur Debatte.

    In einem 30er cube kann man schon mit jeweils 10 tieren beginnen.
    Für Garnelen stellen die kleinen Schneckenbabys auch immerwieder einen willkommenen Snack dar.

    Grüße

    Philipp

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