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Aquarienunterschrank selbst bauen

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von JoeLePaul, 14 September 2020.

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Dieses Thema wird von 5 Benutzern beobachtet..
  1. JoeLePaul
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    JoeLePaul GF-Mitglied

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    JoeLePaul 14 September 2020
    Hallo zusammen,

    nachdem mir der dritte kommerzielle Aquarienunterschrank aus Pressspan durch Wasser-Missgeschicke unschön aufgequollen ist (die Front-Türen schließen auch nicht mehr), spiele ich mit dem Gedanken, mir selber einen Unterschrank/Unterschränke für meine Aquarien (50-120 Liter) zu bauen. An Alu-Profile kommt man nicht so leicht ran (es braucht einen Schweißer etc.) und Ytong-Unterschränke sehen nicht äshetisch aus. Deswegen dachte ich an ein wasserstabiles Holz: Siebdruckplatten. Das Design des Schrankes bzw. die Anordnung der Platten würde ich einfach von dem Presspan-Modell übernehmen, aber Siebdruckplatten sollten nicht aufquellen. Oder sollte ich lackiertes Multiplex nehmen? Oder habt ihr eine bessere Idee?

    Danke für euren Rat!

    Joe
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  3. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 14 September 2020
    Ich bin kein Spezialist was Tischlerei angeht, aber meines Wissens sind Siebdruckplatten doch wasserfeste Multiplex-Platten? In sofern wären Siebdruckplatten die bessere Lösung.

    Welche kommerziellen Schränke hast Du denn probiert? Wir haben einen von Juwel, soweit ich das beurteilen kann ist das auch nur handelsübliche kunststofffurnierte Spanplatte 19 mm. Das Becken läuft jetzt 7 Jahre und sind noch keine Beschädigungen zu sehen.

    Gruß Reiner
  4. the Matt
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    the Matt GF-Mitglied

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    the Matt 14 September 2020
    Hi!
    Wenn bitte daran denken, dass auch Siebdruckplatten nach dem Zuschnitt "offene" Kanten haben. Die müssen auch versiegelt werden, ansonsten quillts genauso.
    Das Problem ist nur, dass man es den Platten bis zuletzt kaum ansieht :)
  5. Mephistopheles
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    Mephistopheles GF-Mitglied

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    Mephistopheles 14 September 2020
    Hallali,

    bei Pressspanplatten sind immer nur die sichbaren Kanten durch aufgeklebten Kantenschutz "einigermaßen" versiegelt.
    Alles, was man nicht sieht, ist als offene Sägekante ausgeführt. Dort kommt Wasser gut hinein und startet sein unseliges Werk.
    Ich baue zur Zeit am einem Regal, bei dem ich Pressspanplatten nutze.
    Ich gehe dabei so vor, dass ich in den einzelnen Fächern alle Innen-(Stoß-)kanten mit Sikaflex (Silikon sollte auch gehen) versiegel.
    Die Flächen der Pressspanplatten sind aus Kunststoff.
    Mit der Versiegelung sollte dass Wasser, was ja beim Arbeiten immer mal überschwappen kann, sicher vom Inneren der Platten ferngehalten werden.
    Ich überlege derzeit noch, ob ich die Übergänge von den Flächen zum Kantenband (also nur im Frontbereich) ebenfalls noch versiegel, bin mir aber derzeit unsicher, was ich dazu nehme, ohne dass es sichtbar ist und trotzdem dicht bleibt. Vorschläge erwünscht.

    Schönen Gruß
    Markus
    Zuletzt bearbeitet: 14 September 2020
  6. rrosin
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    rrosin GF-Mitglied

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    rrosin 14 September 2020
    Unser Technikschrank ist aus kunststofffurnierten Spanplatten. Die Sägekanten habe ich großzügig mit Holzleim eingeschmiert und teilweise Kantenumleimer aufgebügelt. Diese Stellen sind ziemlich dicht. Dummerweise wollte ich mir das Leben einfach machen und habe auch Regalbretter verarbeitet - da ist an einigen Stellen Wasser in die Kanten gelaufen und das Holz aufgequellt. Dein Plan, alles zusätzlich zu versiegeln ist also auf jeden Fall sinnvoll. Auf fertig umleimte Kanten würde ich komplett verzichten und lieber alle Kanten selbst abdichten und bei Bedarf bekleben/bebügeln.

    Gruß Reiner
  7. Gyuri
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    Gyuri GF-Mitglied

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    Gyuri 14 September 2020
    Ob es ein "guter Rat" sein könnte?
    Vor vielen Jahren ließ ich mir von einem Bundeswehrkollegen einen Rahmen aus Winkelprofilstahl zusammenschweißen. Die Scheiben sollte mir ein anderer dann einkleben. Dazu kam es aber leider nicht mehr und so lag bei mir ein 140x60x60cm Rahmen im Keller rum.
    Als ich dann wieder einen fand, der mir ein so großes Becken kleben konnte, meinte der, so macht man das schon lange nicht mehr. Er klebte mir dann so ein Becken nur aus Glas.
    Die Frage nach einem geeigneten Unterbau für dieses gwaltige Gewicht :switz: brachte mich dann auf die Idee, den alten Stahlrahmen drunter zu stellen (ein paar Stützen wurden noch zusätzlich eingeschweißt), eine Küchenplatte drauf und mit nicht tragenden dünnen Spanplatten zu verkleiden. Zwei geräumige Schubladen und rundum Türen (es sollte ein Raumteiler werden) bastelte ich auch für die Filteranlage drunter.
    Als ich wegen Umzug das Becken verkaufte, bekam der Käufer die ganze Technik und den verkleideten Rahmen dazu.

    Jetzt habe ich nur ein kleines Fluval-Becken mit dem dazugehörigen "geschwungenen" Unterbau.
    Für die paar Kilo :cool2: reicht das. Das Becken meiner Frau (30L) steht ganz einfach auf "ihrem" Sideboard, dunkle Eiche.

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