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4mg/l Phosphat wird von der Gemeinde ins Trinkwasser Gespült.

Dieses Thema im Forum "Wirbellose" wurde erstellt von todi73, 22 Februar 2018.

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Dieses Thema wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. todi73
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    todi73 GF-Mitglied

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    todi73 22 Februar 2018
    Hallo, ich mache mir sorgen wegen meinen Garnelenbecken. Wir bekommen einen neuen Wasserversorger der will die Wasserrohrleitungen auf weichers Wasser vorbereiten und speist 4mg/l Phospaht ins Trinkwassernetz.

    Jetzt meine Frage: kann man den Phosphat-Gehalt im Wasser senken bevor ich es ins Aquarium fülle die Einspeisung ins Wassernetz soll 1/2 Jahr dauern. Ich habe mir schon einen Test zum Bestimmen des PO4 Wertes Geholt und die Werte sind bei bei 0,02mg/l. Wenn der wert aber auf ca. 2mg/l ansteigt habe ich bestimmt ein reines Algebbecken.
    Hat jemand eine Idee.
  2. Thumper
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    Thumper GF-Mitglied

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    Thumper 22 Februar 2018
    Moin,

    entweder Osmoseanlage/Vollentsalzer + Aufsalzen oder aber du stellst die Wasserwerte entsprechend ein, sodass es zu keinem Nährstoffmangel kommt.
    Hingegen der weit verbreiteten Aussage löst Phosphat keine Algen aus. Keine einzige. Lediglich ein ungleichgewicht zwischen den Makro- und Mikronährstoffen führt zu Algen.
    Das Problem wird aber dann sein, dass durch die hohe Menge PO4 die ein oder andere Pflanze zu Kümmerwuchs und Verkrüppelung neigt...

    Ich tätes es einige Zeit ausprobieren, denn solange du wenig Licht auf dem Becken hast und das Becken soweit stabil läuft, sollte auch mal mehr PO4 nicht viel ausrichten. Zur Not (bei Fadenalgenbildung) hebe den NO3 Wert an.
  3. eheimliger
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    eheimliger GF-Mitglied

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    eheimliger 22 Februar 2018
    Hallo, sehe da auch nicht so das große Problem solange Du Pflanzen pflegst, aber Du solltest achtsam sein. Algenprobleme sehe ich auch nicht zwangsläufig.
    Wenn du nur ca 20-30% WW machst sehe ich da gar kein Problem, evtl den NPK weglassen und nur N zugeben wenn Du überhaupt etwas zugibst.
    Wollte eigentlich nichts schreiben denn Bene hat es ja schon getan, aber manchmal ist eine 2te Meinung hilfreich.
  4. todi73
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    todi73 GF-Mitglied

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    todi73 22 Februar 2018
    Danke für den Rat. Eine Osmoseanlage wollte ich mir für das 1/2 Jahr nicht zulegen.
    Meine Beleuchtung läuft 8 Stunden am Tag, um wieviel sollte ich sie reduzieren deiner Meinung nach?
    Ich habe 4 Becken a 30Liter Red Fire, Blue Dream, Blue Jelly und bald Orange Rilli Garnellen, ich habe vorhin beim Eikaufen gesehen das es stilles Mineralwasser im 5Liter Gebinde für 1 Euro gibt. Wäre das eine Alternative zum Wasserwechsel?
  5. todi73
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    todi73 GF-Mitglied

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    todi73 22 Februar 2018
    Keine Zusatze! was ist NPK und N. Isz vieleicht eine doofe Frage aber neugierig bin ich auch.
  6. garnelen knud
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    garnelen knud GF-Mitglied

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    garnelen knud 22 Februar 2018
    Hallo,
    Mit NPk ist der Dünger gemeint, er besteht aus N= Nitrat, P= Phosaphat k=Kalium, er wird benötigt, damit Pflanzen wachsen. Wenn du schon viel von P in deinem Wasser hast brauchst du nur noch N zu düngen, somit würden kaum bzw keine Algen entstehen und die Pflanzen würden dafür wachsen.
    Lg. Knud
  7. Julia²
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    Julia² GF-Mitglied

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    Julia² 23 Februar 2018
    Hi,

    Auf gar keinen Fall Mineralwasser nehmen. Wenn überhaupt, dann Aqua dest aus dem Baumarkt, 5l kosten da auch so um die 1-2€. Ansonsten mal im Aquariengeschäft des Vertrauens nach fragen, ob die vll Osmosewasser verkaufen. Da bräuchtest du natürlich noch ein geeignetes Salz zum Aufhärten dazu.
  8. Thumper
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    Thumper GF-Mitglied

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    Thumper 23 Februar 2018
    Moin,
    Falls du den Schritt gehen willst, ich hab reichlich Salze zu Hause, entweder nur GH anhebend oder GH und KH angebend. Da kann ich dir gerne eine Portion kostenfrei zukommen lassen ;)
  9. todi73
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    todi73 GF-Mitglied

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    todi73 23 Februar 2018
    Danke das ist sehr nett von dir aber ich habe mir überlegt das ich erstmal abwarte, wie hoch die Dosierung im Trinkwasser wird.Den Garnelen scheint der hohe PO4 Wert nicht zu schaden oder?
  10. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied

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    shrimpfarmffm 23 Februar 2018
    Hallo!
    Du könntest auch Phosphatex von jbl einsetzen und so den Phosphatwert senken.
    Unbedingt aber den Phosphatwert alle paar Tage testen und wenn der Phosphatwert unter 1mg/l liegt, könntest du das Phosphatex auch wieder heraus nehmen. Tiefer muss Phosphat ja nicht liegen.
  11. todi73
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    todi73 GF-Mitglied

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    todi73 24 Februar 2018
    Ich hatte gelesen das man nach der Anwendung von Phosphatex von jbl den Bodengrund austauschen muss. Oder kann man es auch im Eimer mischen (für ein paar Stunden stehen lassen) bevor es ins Becken kommt und Reste vom Phosphatex im Eimer belassen?
  12. KeRo
    Offline

    KeRo GF-Mitglied

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    KeRo 24 Februar 2018
    Hi,

    also wenn du den Phosphatgehalt senken magst, kannst du auf das von Philipp referenzierte PhosphatEx zurückgreifen. Dabei dürfte es sich um Eisen(III)-Chlorid handeln, welches in Anwesenheit von Phosphat zu Eisen(III)-Phosphat reagiert.
    In manchen Becken beobachtet man bei längeren Standzeiten eine Verkrüppelung der Triebspitzen bei dauerhaft nachweisbarem Phosphat. Zeitweise höhere Gehalte schaden aber niemandem. Algen können wachsen, aber nur, wenn dein Becken empfindlich dagegen ist. Es gibt, wie Bene und Frank bereits anmerkten, viele Becken, in denen dauerhaft nachweisbares Phosphat keine Probleme bereitet.

    Ich würde an deiner Stelle es einfach mal versuchen und beobachten. Sollten sich verstärkt Algen bilden (weil du jetzt eine Nährstoffbremse gelöst hast), fahre die Beleuchtung auf ein Minimum herunter. 6h haben sich bewährt. Sollte es dann immer schlimmer werden, dann würde ich zu dem PhosphatEx greifen und das Wasser in einem Eimer vorbereiten (Pumpe und PhosphatEx). Dann stehen lassen, sodass sich das Eisen(III)-Phosphat setzen kann. Den Rest ins Becken.
    Solltest du das Mittelchen in deinem Becken als Filtermaterial verwenden, könnte es zu den genannten Verkrüppelungen kommen, wenn das Filtermaterial nicht das Eisenphosphat aufnimmt. Dann reicht es aber aus, den Boden zu mulmen. Da habe ich auch schon einige Berichte von Aquarianern gelesen. Das funktioniert.
    Eine Osmoseanlage ist eine feine Sache und prinzipiell eine einfache Alternative zum Chemiegepantsche. Ursprünglich war meine für das Aquarium gedacht, aber zur Zeit läuft die hauptsächlich für Kaffee und Tee.

    Welcher Weg für dich der gangbarste ist, musst du nun entscheiden.

    Viele Grüße,
    Kevin
  13. nupsi
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    nupsi GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    nupsi 24 Februar 2018
    Moin,

    Ich will ja nicht die Pferde scheu machen, aber bitte versuche, heraus zu finden, was genau die da vor haben.
    Ich habe vor knapp 3 Jahren eine Anlage im Mietshaus eingebaut bekommen, die dem Korrosionsschutz dient, das Wasser deutlich enthärtet und den PH Wert auf 8,5 anhebt. (Spart Spül- und Waschmittel).

    Phosphat. Ähm jein.
    Natrium und Polyphosphate und noch ein paar unschöne Substanzen werden bei mir dem Trinkwasser beigemengt. Für Wirbellose eine tödliche Mischung, wie ich erfahren musste. :(
    Im übrigen schmeckt das Trinkwasser bei mir im Haus so widerlich, dass ich es nicht einmal mehr zum Zähne Putzen verwende.
    Ruf am besten mal bei den Stadtwerken an und erfrage Details.

    Seit bei mir im Haus diese "Dosieranlage" läuft, muss ich remineralisiertes Aquadest für alle 10 Aquarien nutzen, sonst wären alle unbewohnt.

    LG
    Tanja
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  14. shrimpfarmffm
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    shrimpfarmffm GF-Mitglied

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    shrimpfarmffm 25 Februar 2018
    Hallo,

    Immer wieder das selbe. Mietshäuser bekommen sinnlose Aufbereitungsanlagen aufgeschwätzt die weder die Rohre nennenswert schützen, noch das Wasser wirklich verbessern.
    Das Leitungswasser in Deutschland ist flächendeckend sehr gut.
    Eigentlich wird es durch die teuren Anlagen in den Häusern dann erst schlechter.
    Silberionen zum angeblich nötigen Keimschutz usw.

    Alles quatsch der nur dem Umsatz diverser Unternehmen dient.
    Zuletzt bearbeitet: 25 Februar 2018
    nupsi und Julia² gefällt das.

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