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10 Liter Cube - wie möglichst wenig Fehler in der Einlaufphase?

Dieses Thema im Forum "Haltung / Einrichtung" wurde erstellt von sofaelite, 30 September 2020.

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Dieses Thema wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. sofaelite
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    sofaelite GF-Mitglied

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    sofaelite 30 September 2020
    Moin Forum,

    ich hatte vor vielen Jahren schon mal einige kleinere Erfahrungen in der Aquaristik und
    mir ist nun zufällig und unverhofft ein 10 Liter Nano Cube inkl. Zubehör in die Hände gekommen und ich
    habe mir gestern vom Händler etwas Kies und ein paar Pflanzen geholt.

    Ich möchte den Cube als Pflanzenbecken mit ein paar Schnecken und Red Fire Garnelen im Regal mit möglichst wenig Aufwand betreiben. Ich denke was anderes ist Aufgrund der Größe und unseres
    Betonwassers (19,4 dH) nicht möglich?

    Ich habe durch einige Videos und lesen hier im Forum meine Infos etwas aufgefrischt und wollte
    mal erfragen ob ihr mir helfen könnt die gröbsten Fehler zu vermeiden.

    Bisher eingerichtet:

    10 Liter Cube
    Schwarzer Sulawesi Kies
    (ich habe KEIN Nährboden - also kein Deponit Mix eingefügt, es ist nur der Kies drinne)
    Dennerle Eckfilter
    Dennerle 6 Watt LED M

    Nach Beratung im Laden habe ich das Becken zum Start stark bepflanzt mit:

    Anubias - barterie nana

    Rotala rotundifolia ´green´
    Cryptocoryne parva

    Zuhause habe ich dann an den Schildern aber gelesen das die Anubias
    zur Haltung als "Easy" angegeben wurde, aber die Rotala rotundifolia und Cryptocoryne parva
    als "medium"

    Werden mir die Rotala und Cryptocoryne parva ohne co2 Dünung (welche nicht geplant ist)
    und ohne Deponit Mix eingehen, oder kann ich die trotzdem mit späterer Flüssigdüngung halten?

    Der Dennerle 10L Cube ist ja Standardmässig eigentlich mit der StyleLED (3 Watt) bestückt. Ich habe
    nun aber eine StyleLED 6 Watt M für die grösseren Becken drüber. Geht das klar, oder ist das Licht
    viel zu stark?

    In der Einlaufphase habe ich gelesen das man keine Mittagspause schalten und maximal
    6 Stunden pro Tag beleuchten soll (Eingewöhnungsphase und Algenvorbeugung) Sollte ich jetzt
    da ich die stärkere Lampe habe, noch weiter runter gehen und in den ersten Wochen nur 5
    Stunden pro Tag beleuchten?

    Auch zur Düngung habe ich in Foren und Videos unterschiedliche Sachen gelesen.
    Da ein 10liter Becken ja recht anspruchsvoll ist, denke ich das die ersten 3 Wochen gar nichts
    Düngen sinnvoll ist? Im Laden wurden mir so kleine Nährstoffperlen verkauft für den Kies verkauft
    zum reindrücken (da ich ja kein Deponitmix drin habe)
    Sollte ich die jetzt schon reinsetzen oder noch abwarten um nicht das Algenwachstum in der Einlaufphase zu unterstützen?

    Gibt es sonst noch etwas was ich beachten / verbessern kann? Wasserwechsel hatte ich in
    den ersten 2 wochen alle 3 Tage fünfzig Prozent geplant.
    Zuletzt bearbeitet: 30 September 2020
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  3. rrosin
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    rrosin 30 September 2020
    Hallo und herzlich Willkommen!

    Viiiiele Fragen... ein paar Antworten:

    - Wasser würde ich zu 50% durch destilliertes oder Osmose-Wasser ersetzen

    - Rotalas und Cryptocorynen sind so gut wie nicht kaputtzukriegen, wachsen halt bei schlechteren Bedingungen nicht optimal

    - Beleuchtung könnte etwas heftig werden ohne CO2 und ohne Düngung. Im Zweifel Schwimmpflanzen einsetzen

    - Bodendüngung ist sinnvoll, da Du Bodenpflanzen hast. Mehr Algen würdest Du dadurch nur bekommen, wenn die Pflanzen deswegen die Nährstoffe nicht mehr aus dem Wasser holen würden. Da hast Du aber nicht allzuviele drin

    - Algen sind, besonders in der Einfahrphase, nichts schlimmes und auch nichts ungewöhnliches. Darüber würde ich mir also nicht zu sehr den Kopf zerbrechen

    - Solange das Becken außer den Pflanzen leer ist, haben die Wasserwechsel nur eingeschränkten Sinn. Es sei denn, die Pflanzen haben Pestizidrückstände, dann würde ich lieber wöchentlich 90% wechseln

    Gruß Reiner
    sofaelite gefällt das.
  4. sofaelite
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    sofaelite 30 September 2020
    Hallo Reiner,
    vielen Dank für die Antworten. Osmose oder Destilliertes Wasser kommt aus Kostengründen nicht in Frage (naja eher Zeitgründen, Besorgung, Lagerung, Mischen usw..)
    Alles was in den Cube kommt, muss die Umgebung des harten Leitungswassers abkönnen.

    Wegen des Lichts, ich habe schon extra Lange Rotalas eingesetzt die sich oben an die Wasseroberfläche legen, somit
    wäre das Licht schon etwas gedämpft. Würde es Sinn machen die 6 Stunden Belichtungszeit in der Anfangsphase zu splitten,
    also eine Mittagspause zu machen? 3 Stunden Hell, 3 Stunden Pause, 3 Stunden Hell? Ich habe gelesen das Pflanzen
    besonders in der Dunkelphase also nach der Beleuchtung ihren grössten Wachstumstrieb haben...
  5. rrosin
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    rrosin 1 Oktober 2020
    Keine Ahnung, ich dachte man macht die Mittagspause, weil das die Algen beim Wachstum stört. Aber ehrlich gesagt habe ich mich darum nie so recht gekümmert. Was ich in meinen Becken beobachte ist, dass sich Sauerstoffblasen je nach Pflanze erst nach 2 - 4 Stunden bilden, das kann aber auch daran liegen, dass am Anfang zu wenig CO2 drin ist. Nach 8 - 10 Stunden endet dann die Photosynthese, ich denke dass die Pflanzen dann einfach "schlapp machen". Ohne was genaues zu wissen würde ich mal vermuten, dass die Pflanzen ohne CO2-Zugabe eh nicht richtig in Fahrt kommen und sich dann auch mit Lichtpausen nicht mehr wirklich stark stimulieren lassen. Aber versuchen kann man's ja trotzdem.

    Gruß Reiner
  6. Gyuri
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    Gyuri GF-Mitglied

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    Gyuri 1 Oktober 2020
    Kann ja sein, dass es da wissenschaftliche Untersuchungen gibt …
    Ich habe so etwas nie gelesen und einfach in den Becken eine "Tag-Nacht-Gleichheit" eingeführt.
    Ganz früher, als Beleuchtungen noch viel Wärme abstrahlten, legte ich bei hohen Zimmertemperaturen in den Zeiten mit Sonneneinstrahlung eine Pause ein, um die Wassertemperatur nicht all zu hoch schießen zu lassen.
    LED wird nicht sehr warm und darum mache ich das nicht mehr.
    Die Pflanzen wachsen (auch ohne CO2) bei mir stärker als ich das mag.
    In einem halben Jahr habe ich ca. die doppelte Menge von dem, was ich eigesetzt habe, wieder raus gerissen … und jetzt wird es wieder mal Zeit.
  7. the Matt
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    the Matt Guest

    Garneleneier:
    the Matt 1 Oktober 2020
    Hi!
    Normaler Flüssigdünger reicht vollkommen aus, am besten erstmal vorsichtig dosieren.
    Die Pflanzen hungern lassen bringt nichts, regelmäßige Wasserwechsel um "Überschuss" zu entfernen schon.
    Beleuchtungspausen bringen keinen nachweislichen Nutzen, wenn Pflanzen "zu viel" Licht haben regeln sie das schon selbst (legen z.B. die Blätter an).
    Die Lampe ist tatsächlich ordentlich stark, was aber kein Problem sein sollte - fang ruhig mit 5Stunden an, die Rotala macht den kleinen Würfel eh schnell voll und schattet ab :)

    Blasen bilden sich erst ab einer gewissen Sättigung mit Sauerstoff. Vorm Einschalten der Beleuchtung ist ausreichend CO2 vorhanden, bei Nacht verstoffwechseln Pflanzen ganz "normal".

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