Hi
Nachdem ich in den vergangenen Jahren immer wieder versucht habe, Medakas aufzuziehen und bis auf den ersten Versuch mir immer alle ab einer gewissen Größe weggestorben sind, wollte ich 2025 keinen weiteren Versuch mehr starten. Wie der Zufall es so will, sind mir dann aber doch ein paar Eier in die Hände geraten und ich wollte es auf einen letzten Versuch ankommen lassen. Meine Anpassungen an die Jahre davor waren deutlich kürzere Fütterungsintervalle und die Eier und Larven waren in einem Behältnis mit Teichwasser (wo die Eier abgelegt worden waren), was fast täglich gewechselt wurde. Von den geschlüpften Larven sind lediglich 2-3 gestorben, die aber auch von Anfang an seltsam geschwommen sind (immer ruckweise, und wenn sie nicht geschwommen sind, sind sie abgesackt).
Die Fische haben mittlerweile eine Größe von ca. 2-2,5 cm erreicht.
Vorgestern hatte ich dann ein schlechtes Bauchgefühl bei einem der Fische, die Farbe war irgendwie weißer, nicht so lebendig und er hat mir nicht so gut gefallen. War nicht wirklich agil, hat meines Wissens nicht gefressen und hatte zeitweise einen dünnen Kotfaden.
Ich habe mir dann die anderen Fische genauer angesehen und konnte noch zwei weitere ausmachen, die aber äußerliche Probleme hatten. Einer hatte an der linken Kieme einen sehr kleinen Flaum, ob pilzig oder Schuppen abstehen konnte ich leider nicht erkennen. Einer (ob es der gleiche ist weiß ich nicht) hatte von hinten betrachtet an der rechten Bauchseite etwas Kleines abstehen und der Kleinste hatte einen kantigen (ventral) Bauch.
Als Sofortmaßnahme habe ich ca. 90% des Wassers gewechselt, da ich die letzten Wochen nicht da war, und nicht weiß wie genau man sich an die Futterangaben gehalten hat. Ob möglichweise zu viel oder zu häufig gefüttert wurde. Desweiteren habe ich das Wasser mit Huminstoffen behandelt, um eine mögliche Keimdichte zu senken, mögliche Verpilzungen abzuschwächen.
Gestern konnte ich keine Veränderungen feststellen. Der Fisch mit dem schlechten Bauchgefühl war unverändert, aber auch nicht verschlimmert. Lediglich beim Kleinsten und noch einem oder zwei anderen konnte ich an der Unterseite des Bauches einen roten Fleck/Erhebung/Loch (schwer zu sagen) feststellen. Die mit diesem Fleck sind einmalig korkenzieherartig nach oben oder unten geschwommen/gezuckt.
Heute habe ich dann erneut ca. 90% des Wassers gewechselt und Huminstoffe hinzugegeben.
Die Fische machen heute einen agilen Eindruck und auch der Fisch mit dem schlechten Gefühl ist meines Erachtens wieder agiler und sucht nach Futter, wobei ich beim füttern nicht sehen konnte, ob er etwas frisst.
In Bezug auf den roten Fleck/ Loch frage ich mich jetzt allerdings woher das kommt. Denn letztes Jahr ist mir einer der letzten vom Nachwuchs in Quarantäne gestorben und der hatte ein ähnliches Loch im Bauch.
Aktuell ist von dem Nachwuchs noch keiner verstorben, wobei ich fast die Befürchtung habe, dass ich dennoch auch dieses Jahr, den Nachwuchs nicht bis zum Erwachsen sein durchbringen werde.
Kann dieses Loch parasitäre Ursache haben oder hatte jemand schonmal ähnliche Beobachtungen? Wie wäre das weitere Vorgehen, alle zwei Tage werde ich das Wasser zu 90% wechseln und mit Huminstoffen versetzen. Ist eine andere Behandlung sinnvoll? Ich hatte letztes Jahr mit einem Zusatz aus der Zoofachhandel behandelt, allerdings hat es die Tiere auch nicht vom sterben abgehalten.
Bilder auf denen man etwas erkennen kann sind mir leider noch nicht gelungen.
Und wenn meine Fragen niemand beantworten kann, hat vielleicht dennoch der ein oder andere Erfahrungsberichte oder einen Tipp in Bezug auf die Aufzucht von Medakas.
Vielen Dank und liebe Grüße
Veronika
Nachdem ich in den vergangenen Jahren immer wieder versucht habe, Medakas aufzuziehen und bis auf den ersten Versuch mir immer alle ab einer gewissen Größe weggestorben sind, wollte ich 2025 keinen weiteren Versuch mehr starten. Wie der Zufall es so will, sind mir dann aber doch ein paar Eier in die Hände geraten und ich wollte es auf einen letzten Versuch ankommen lassen. Meine Anpassungen an die Jahre davor waren deutlich kürzere Fütterungsintervalle und die Eier und Larven waren in einem Behältnis mit Teichwasser (wo die Eier abgelegt worden waren), was fast täglich gewechselt wurde. Von den geschlüpften Larven sind lediglich 2-3 gestorben, die aber auch von Anfang an seltsam geschwommen sind (immer ruckweise, und wenn sie nicht geschwommen sind, sind sie abgesackt).
Die Fische haben mittlerweile eine Größe von ca. 2-2,5 cm erreicht.
Vorgestern hatte ich dann ein schlechtes Bauchgefühl bei einem der Fische, die Farbe war irgendwie weißer, nicht so lebendig und er hat mir nicht so gut gefallen. War nicht wirklich agil, hat meines Wissens nicht gefressen und hatte zeitweise einen dünnen Kotfaden.
Ich habe mir dann die anderen Fische genauer angesehen und konnte noch zwei weitere ausmachen, die aber äußerliche Probleme hatten. Einer hatte an der linken Kieme einen sehr kleinen Flaum, ob pilzig oder Schuppen abstehen konnte ich leider nicht erkennen. Einer (ob es der gleiche ist weiß ich nicht) hatte von hinten betrachtet an der rechten Bauchseite etwas Kleines abstehen und der Kleinste hatte einen kantigen (ventral) Bauch.
Als Sofortmaßnahme habe ich ca. 90% des Wassers gewechselt, da ich die letzten Wochen nicht da war, und nicht weiß wie genau man sich an die Futterangaben gehalten hat. Ob möglichweise zu viel oder zu häufig gefüttert wurde. Desweiteren habe ich das Wasser mit Huminstoffen behandelt, um eine mögliche Keimdichte zu senken, mögliche Verpilzungen abzuschwächen.
Gestern konnte ich keine Veränderungen feststellen. Der Fisch mit dem schlechten Bauchgefühl war unverändert, aber auch nicht verschlimmert. Lediglich beim Kleinsten und noch einem oder zwei anderen konnte ich an der Unterseite des Bauches einen roten Fleck/Erhebung/Loch (schwer zu sagen) feststellen. Die mit diesem Fleck sind einmalig korkenzieherartig nach oben oder unten geschwommen/gezuckt.
Heute habe ich dann erneut ca. 90% des Wassers gewechselt und Huminstoffe hinzugegeben.
Die Fische machen heute einen agilen Eindruck und auch der Fisch mit dem schlechten Gefühl ist meines Erachtens wieder agiler und sucht nach Futter, wobei ich beim füttern nicht sehen konnte, ob er etwas frisst.
In Bezug auf den roten Fleck/ Loch frage ich mich jetzt allerdings woher das kommt. Denn letztes Jahr ist mir einer der letzten vom Nachwuchs in Quarantäne gestorben und der hatte ein ähnliches Loch im Bauch.
Aktuell ist von dem Nachwuchs noch keiner verstorben, wobei ich fast die Befürchtung habe, dass ich dennoch auch dieses Jahr, den Nachwuchs nicht bis zum Erwachsen sein durchbringen werde.
Kann dieses Loch parasitäre Ursache haben oder hatte jemand schonmal ähnliche Beobachtungen? Wie wäre das weitere Vorgehen, alle zwei Tage werde ich das Wasser zu 90% wechseln und mit Huminstoffen versetzen. Ist eine andere Behandlung sinnvoll? Ich hatte letztes Jahr mit einem Zusatz aus der Zoofachhandel behandelt, allerdings hat es die Tiere auch nicht vom sterben abgehalten.
Bilder auf denen man etwas erkennen kann sind mir leider noch nicht gelungen.
Und wenn meine Fragen niemand beantworten kann, hat vielleicht dennoch der ein oder andere Erfahrungsberichte oder einen Tipp in Bezug auf die Aufzucht von Medakas.
Vielen Dank und liebe Grüße
Veronika
