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Hab keinen Titel :)

oneARMED

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Garneleneier
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Hallo ihr!

Wie der Anstand es gebietet stelle ich mich kurz vor. Also ich heisse Rouven, bin 32 Jahre alt und komme aus der Nähe von Karlsruhe. Bis jetzt habe ich recht wenig aktive Erfahrung mit Aquarien, habe mich aber passiv schon länger darauf vorbereitet. Bis jetzt war halt nie Platz für sowas.

Momentan sitze ich noch an einem Käfig für ein Streifenhörnchen welches anfang nächsten Jahres bei mir einzieht. Da es ein Jungtier wird, muss ich halt noch warten bis es auf der Welt ist *g* Klar und danach auch noch ein paar Wochen. Tja und diese Zeit will sinnvoll genutzt werden!

In meinem Wohnzimmer hätte ich noch Platz für ein Aquarium. Mit der Größe bin ich mir da noch nicht so sicher. Platz wäre für 50x50x80 (TxHxB in cm) oder 40x40x100. Allerdings wäre auch Platz für 3 NanoCubes. Mal schauen, das hängt nochvon einigen Faktoren ab. Bewohnt soll es mal von Süßwassergarnelen werden. Und da tauchen schon die ersten Fragen auf.

Manche Arten Zwerggarnelen kann man ja zusammen halten. Ich habe mir jetzt mal einige aus dem GU-Buch herausgesucht, die mir so optisch gefallen. Laut den Angaben im Buch und auch aus unzähligen Webshops, sollte es was das Wasser betrifft ja möglich sein. Also die Haltungsbedingungen wie Wasserhärte usw. meine ich. Nur heisst das ja nicht automatisch, dass die Tiere auch eine Freude daran haben an der Vergesellschaftung *g* Finde ich nämlich 3-4 Arten die sich vergesellschaften lassen, dann nehme ich ein großes Aquarium. Sollte man es grundsätzlich lieber bleiben lassen, dann erstmal einen Cube und später dann evtl. Nachschub an Würfeln und Arten.

Gibt es unter den folgenden so 3-4 Arten die man zusammen halten könnte?

1. Hummelgarnele (Caridina breviata)
2. kristallrote Zwerggarnele (Caridina cf. cantonensis Crystal Red)
3. Red-Bee-Garnele (Caridina cf. cantonensis Red Bee)
4. blaue Tigergarnele (Caridina cf. cantonensis Blue Tiger)
5. grüne Zwerggarnele (Caridina cf. babaulti)
6. orange Zwerggarnele (Caridina cf. babaulti orange)
7. Mandarin-Garnele (Caridina cf. propinqua)

Wenn ja, dann wieviele pro Schwarm? Das Becken hätte ja brutto so 200 bzw. 160 Liter. Netto also ungefähr 140 bzw. 110 Liter, so knapp über den Daumen, wenn man alles andere abzieht. Vielleicht kann mir da ja jemand weiterhelfen.

Ansonsten freue ich mich, hier doch den einen oder anderen hilfreichen Thread gefunden zu haben! Irgendwann hören die Anfängerfragen dann auch auf :D

Gruß Rouven
 
Hallo Rouven,

willkommen im Forum!
1 bis 4 sollte man nicht zusammen halten, da sie sich evtl. untereinander verpaaren, bzw. kreuzen könnten.
Das gleiche gilt für Nr. 5 und 6, wobei bei Nr. 6 anscheinend noch nicht ganz geklärt ist, ob es sich hier wirklich um eine Babaulti handelt. Aber sicher ist sicher.
Die Nr.7 vermehrt sich im Süßwasser gar nicht und kann deshalb mit allen anderen Arten zusammen gehalten werden.
Also, theoretisch könntest du eine Art aus Nr. 1 bis 4, zusammen mit Nr.5 oder Nr.6 und dazu Nr.7 halten. Leider gibt es da jedoch auch ein "aber":
Wenn sich die Garnelen auch vermehren sollen, dann ist ein Aquarium pro Art günstiger. Es gibt z.B. inzwischen mehrere Berichte, daß Bienengarnelen, bzw. Crystal Reds und Red Bees sich kaum oder sogar gar nicht vermehrt haben, solange noch andere Garnelenarten mit im Aquarium waren. Und also sie in ein extra Aquarium gesetzt wurden, hat es plötzlich auch mit dem Nachwuchs geklappt. Der Grund dafür ist noch nicht geklärt und es könnte natürlich auch Zufall sein. Bei anderen klappt es auch mit mehreren Arten ganz gut. Es vermehrt sich dann aber meist eine der Arten deutlich stärker als die anderen.
Ich denke, man muß da unterscheiden zwischen Garnelenhaltung und gezielter Zucht. Zusammen halten kann man alle Arten, die sich nicht kreuzen (siehe z.B. Kreuzungstabelle dieses Forums). Dann kann es allerdings passieren, daß sich nur eine Art so richtig vermehrt und die anderen mit der Zeit möglicherweise sogar eher weniger werden. Wenn man jedoch gezielt Garnelen züchten möchte, ist ein Aquarium pro Art die bessere Wahl.

Viele Grüße

Peter
 
Hallo Peter.

Wow! Vielen Dank! Damit hilfst Du mir schon eine ganze Ecke weiter. Mittlerweile habe ich auch noch weitere Threads zu dem Thema gefunden und sollte die Idee wohl nochmal überdenken. So ein Gemeinschaftszoo scheint wohl doch nicht so das Wahre zu sein. In diesem Fall werde ich mich wohl für Einzelaquarien entscheiden, da ich am Anfang nicht gleich mit Experimenten beginnen will. Sowas überlasse ich Experten die wissen was sie tun. Entweder gibt es erstmal ein Cube und später eventuell noch 1 oder 2 dazu, oder ein großes Becken, welches ich dann innen in 4 Teile aufteile. 1 kleines für Filter, Heizung und was da so alles benötigt wird und 3 größere, jeweils für eine Art. Aber hab ja noch Zeit zum überlegen, da ich eh nicht Einkaufen gehe, bevor ich weit genug im Thema drin bin.

Als Besatz für das erste Becken würde ich dann vermutlich Red Bees oder Crystal Reds nehmen. Danach folgen dann Blue Tiger und im dritten Becken dann grüne Zwerggarnelen.

Noch eine Frage zum geteilten Becken: Die Garnelenarten wären ja jede in einem eigenen Abteil, das Wasser jedoch würde sich im gesamten Becken vermischen. Könnte das zu Problemen führen, da die verschiedenen Arten sich "riechen" könnten? Also sollte jedes Becken seinen eigenen Wasserkreislauf haben oder stört ein Gesamtkreislauf nicht?

Mein Ziel ist übrigens lediglich mich an den Tieren zu erfreuen. Vom Züchten lass ich erstmal die Finger weg. Vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich weiss was ich mache, aber momentan reizen mich wirklich nur die Tierchen zum anschauen.

Vielen Dank nochmal für Deine Hilfe!
 
Hi Rouven,

wenn sie sich nur riechen können ist das kein Problem. :)
Jedoch wenn in einem Becken Probleme mit dem Wasser auftreten, sind gleich alle Becken betroffen - deshalb würde ich es nicht machen.
 
Hi Ella,

daran habe ich auch schon gedacht, kam aber bei jedem weiteren Thread den ich gelesen habe wieder ins schleudern. Einerseits umgehe ich mit Einzelbecken ganz klar die Gefahr der Übertragung von irgendwas. Ob das Krankheiten, Inhaltsstoffe des Wassers oder sonstwas ist. Andererseits ist es viel schwerer ein kleines Becken im Gleichgewicht zu halten, als ein großes. Denn da würden sich z.B. Schadstoffe weitaus mehr verdünnen, wenn sie denn mal vorkommen sollten. Daher die Idee mit dem Gesamtbecken.

Momentan will ich mich da auch noch garnicht festlegen, wobei meine Tendenz schon eher in Richtung Einzelbecken geht. So 3 Cubes nebeneinander sind ja auch ganz nett. Vermutlich wird es auch darauf hinaus laufen. Hab mir sogar schon überlegt am 27ten schnell in die Nachbarstadt zu fahren und so ein 30er zu kaufen. Das würde ich dann erstmal ne Weile als Blumentopf verwenden und nur Wasserpflanzen darin wachsen lassen. Schätze mal, dass es dann nicht lange geht, bis meine Entscheidung steht ;) Vor allem könnte ich die Zeit danach ja wunderbar zum Einlaufen des Aquariums und zur Fortbildung in Sachen Garnelen nehmen. Mal schauen *g*

Vielen Dank auch für Deine Meinung! Schön dass Du verstanden hast was ich mit dem "riechen" sagen wollte :smilielol5:Wusste aber echt nicht wie ichs sonst ausdrücken soll.
 
Hallo Rouven,

wenn das Becken geteilt ist, glaube ich eigentlich nicht, daß sich die beiden Garnelenarten dann noch irgendwie stören. Das mit dem "riechen" ist übrigens gar nicht so abwegig: Es gab mal die Theorie, daß Red Fire Garnelen (bzw. auch deren Nominatform N. heteropoda) irgendwelche Stoffe an das Wasser abgeben, die Bienengarnelen davon abhalten, sich zu vermehren. Ob an dieser Theorie wirklich etwas dran ist, weiß ich nicht. Das ist nie richtig geklärt worden.
Wie Ella schon geschrieben hat und du ja auch schon selbst erkannt hast, hätte ein komplett geteiltes Becken mit völlig unabhängigen Wasserkreisläufen für jede Unterteilung den Vorteil, daß wenn mal in einer der Abteilungen irgend ein größeres Problem (ansteckende Erkrankung, Vergiftung, o.ä.) auftaucht, die anderen Garnelen in den davon getrennten Abteilungen nicht betroffen wären. Ein großes Becken mit einer Unterteilung, bei der das gleiche Wasser durch alle Abteilungen zirkulieren kann, würde vermutlich etwas stabiler laufen, das Problem könnte dann aber von einer Abteilung in die anderen Abteilungen transportiert werden. Beides hat also seine Vor- und Nachteile.

Viele Grüße

Peter
 
Hallo Rouven!

Dein Problem hatte ich zu Anfang auch. Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden was ich nun nehmen soll.
Ich habe mir dann überlegt, was bekomme ich für mein Geld. Letztendlich lief es auf standartbecken 54L heraus. Sie sind billig und man braucht nicht viel mehr um darin Garnelen halten zu können. HMF einkleben, Bodengrund rein Wasser und Pflanzen rein und dann warten.
So kommst du mitunter gesammt billiger weg, als ein 30er Nanocube ohne Extras kostet.
Ich würde dir, um auf deine Varianten zurück zu kommen, aber von der Unterteilung des großen Beckens abraten. Warum? Weil ich finde, dort werden die einzelnen Becken im Vergleich zu der länge, zu hoch. Was ich damit sagen wollte, die Garnelen haben darin zwar viele Liter, aber dennoch wenig Platz zum schwimmen. Ich hielt mal RedBees in einem 40x20x20 (HxBxT) und die Garnelen sind wirklich nur selten mal an die Oberfläche gekommen.

Fazit->
Viele 54er wegen dem Preisleistungsverhältnis


LG ;)
 
Hallo Peter!

Mensch bin ich froh, dass ich mich da jetzt nicht lächerlich gemacht habe mit dem "riechen" *g* Dachte dabei an Wildtiere in der Savanne, die ja oft schon Gefahr wittern, bevor überhaupt irgendwas ist. Die Theorie der Red Fires werde ich mal suchen, interessiert mich nämlich gerade, auch wenn ich das Gemeinschaftsaquarium ja fast schon verworfen habe. So ein bisschen Zusatzwissen schadet ja nie.

Ach ja, meine Vorauswahl der Arten, ist die eigentlich so sinvoll für einen Anfänger?
Red Bees oder Crystal Red, Blue Tiger und grüne Zwerggarnelen. Oder würdet ihr mir da von etwas abraten? Gibt ja mehr oder weniger "komplizierte" Tiere. Laut meinem Büchlein steht nichts dagegen, aber eine Quelle ist mir ein bisschen zu wenig um Entscheidungen zu treffen. Soll ja auch vorkommen, dass sich da mal Fehler einschleichen oder Halter ganz andere Erfahrungen damit gemacht haben. Ich will halt nicht von Fettnapf zu Fettnapf treten, daher frag ich lieber einmal mehr nach. Wenns nervt, einfach sagen!
 
Hallo Rouven!

Also man sagt, dass BlueTiger und RedBees zu den "Fortgeschrittenen" Arten gehören.
Ich kann dir da aber nicht viel sagen. Ich habe mit CR angefangen und einen Monat später hatte ich die Dopplehinomarus schwimmen.
Hat geklappt.

LG Manu
 
Hallo Rouven,

na ja, Red Bees gehören nicht zu den wirklichen Anfängergarnelen. Vor allem die höheren Grades mit sehr viel Weißanteil sind schon etwas anspruchsvoller.
Es kommt aber auch etwas auf die Wasserwerte an, die man den Garnelen bieten kann, ohne viel mit dem Wasser panschen zu müssen. Für Red Bees und Crystal Reds ist es z.B. von Vorteil, wenn das Wasser nicht zu hart ist.
'Normal' gefärbte Crystal Reds und blaue Tiger sind meist etwas einfacher zu halten als Hochzucht Red Bees. Mit 'normal' gefärbt meine ich die Crystal Reds mit eher mehr rot als weiß.
Als richtige Anfängergarnelen würde ich die beiden Arten auch nicht bezeichnen. Meine ersten Garnelen waren allerdings ebenfalls Crystal Reds und bei mir hat es gleich von Anfang an gut geklappt. Ich hatte aber den Vorteil, daß unser Leitungswasser hier anscheinend recht günstig für Bienengarnelen ist und daß ich schon einige Jahrzente Erfahrung mit Fischen hatte. Deshalb konnte ich möglicherweise damals den einen oder anderen Fehler vermeiden und die anderen kleinen Fehler, die ich am Anfang bestimmt gemacht habe, haben mir die Garnelen verziehen. Na ja, und das Garnelenforum als Informationsquelle gab es damals auch schon. :D
Die Babaultis sind wohl nicht so anspruchsvoll wie die drei o.g. Arten. Da müßte aber noch mal jemand etwas dazu sagen, der Babaultis hält, denn ich habe keine Erfahrung mit diesen Garnelen.
Bei der Caridina cf. propinqua kann ich nichts zur Schwierigkeit sagen.

Wenn man bestimmte Garnelenarten überhaupt als Anfängergarnelen bezeichnen kann, dann kämen dafür eher die bekantesten Neocaridina-Arten in Betracht. Also z.B. Red Fire, Yellow Fire, Blue Pearl, White Pearl, usw. und natürlich deren Nominatformen. Diese Arten sind nicht ganz so anspruchsvoll. Was aber nicht heißen soll, daß man ihnen nicht ebenfalls möglichst optimale Bedingungen bieten sollte.

Viele Grüße

Peter
 
Hi ihr!

Vielen Dank Peter für die wiedermal ausführliche Erklärung. Du raubst mir zwar meine Träume :D , aber das ist gut so. Der Grund warum ich mit etwas einfachem anfangen möchte ist schlicht der, dass die Anzahl der möglichen Fehler kleiner ist. Soll also nicht heissen, dass ich mir so ein Teil anschaffe und es sich dann selbst überlasse! Für mich sind Tiere sowas wie Kinder. Jedenfalls haben sie die gleiche Lebensberechtigung wie wir auch und wenn wir sie schon in Gefangenschaft halten, dann sollten sie es auch auf jeden Fall gut haben. Dafür bin ich dann auch gerne bereit etwas mehr Zeit zu investieren. Wer den Link im ersten Post mal angeklickt hat, sieht meine Einstellung zu Tieren. Alles versuchen dass es ihm Spass macht *g*

Was die Garnelen betrifft bin ich ja wie gesagt flexibel. Werde da Peters Ratschlag befolgen und mich erstmal an die Fires und die Pearls halten. Zumal zu Beginn ja eh nur eine Art einziehen soll. Die anderen Becken kommen dann mit der Erfahrung.

Mittlerweile bin ich mir auch schon fast sicher, dass das Erste Aqua ein 30er Cube wird. Da such ich mir dann ein paar Schöne Pflanzen aus dem Forum zusammen und stells erstmal bis Februar so ins Wohnzimmer. So habe ich genug Zeit die Wasserwerte zu überprüfen, eventuelle Änderungen vorzunehmen und vor allem zum lernen. Wenn ich mich dann informiert genug fühle, fahre ich zum Züchter, schau mir die Tiere vor Ort an und entscheide dann.

Gibt es eigentlich ein Wassermessset welches empfehlenswert ist oder macht das keinen Unterschied? Das wäre nämlich so ziemlich das erste was ich kaufe! Bei uns ist das Leitungswasser nämlich, soweit ich weiss, ziemlich hart. Wenn mich nicht alles täuscht liegt der Härtegrad bei 16. Außerdem isses so mineralhaltig, dass man es schon fast als Mineralwasser verticken könnte :D Da muss ich mich auf jeden Fall vorab schonmal informieren. Am besten halt durch eigene Tests, denn wer weiss wann und wo die Wasserwerke getestet haben ;)
 
Also ich habe keine Erfahrung mit Messsets, habe aber gehört dass die Streifentests ungenau sein sollten. Du kannst ja mal ein Glas Leitungswasser nehemen und zum Zohändler "Klotz" fahren. Der ist gegenüber vom Arbeitsamt in Rastatt und macht dir das in der Regel umsonst.
Ich habe es zwar schon vor gut 5 Jahren dort machen lassen, denke aber er ist wirklich freundlich und macht es immernoch.

Vielleicht finden wir bald eine Möglichkeit mal paar Sachen zu bequatschen. Unter anderem könnten wir ja Phillip Werle besuchen, der scheint ja ein paar Tierchen zu haben die er uns sicher als Werbegeschenk mitgibt;)

LG
Hi ihr!

Vielen Dank Peter für die wiedermal ausführliche Erklärung. Du raubst mir zwar meine Träume :D , aber das ist gut so. Der Grund warum ich mit etwas einfachem anfangen möchte ist schlicht der, dass die Anzahl der möglichen Fehler kleiner ist. Soll also nicht heissen, dass ich mir so ein Teil anschaffe und es sich dann selbst überlasse! Für mich sind Tiere sowas wie Kinder. Jedenfalls haben sie die gleiche Lebensberechtigung wie wir auch und wenn wir sie schon in Gefangenschaft halten, dann sollten sie es auch auf jeden Fall gut haben. Dafür bin ich dann auch gerne bereit etwas mehr Zeit zu investieren. Wer den Link im ersten Post mal angeklickt hat, sieht meine Einstellung zu Tieren. Alles versuchen dass es ihm Spass macht *g*

Was die Garnelen betrifft bin ich ja wie gesagt flexibel. Werde da Peters Ratschlag befolgen und mich erstmal an die Fires und die Pearls halten. Zumal zu Beginn ja eh nur eine Art einziehen soll. Die anderen Becken kommen dann mit der Erfahrung.

Mittlerweile bin ich mir auch schon fast sicher, dass das Erste Aqua ein 30er Cube wird. Da such ich mir dann ein paar Schöne Pflanzen aus dem Forum zusammen und stells erstmal bis Februar so ins Wohnzimmer. So habe ich genug Zeit die Wasserwerte zu überprüfen, eventuelle Änderungen vorzunehmen und vor allem zum lernen. Wenn ich mich dann informiert genug fühle, fahre ich zum Züchter, schau mir die Tiere vor Ort an und entscheide dann.

Gibt es eigentlich ein Wassermessset welches empfehlenswert ist oder macht das keinen Unterschied? Das wäre nämlich so ziemlich das erste was ich kaufe! Bei uns ist das Leitungswasser nämlich, soweit ich weiss, ziemlich hart. Wenn mich nicht alles täuscht liegt der Härtegrad bei 16. Außerdem isses so mineralhaltig, dass man es schon fast als Mineralwasser verticken könnte :D Da muss ich mich auf jeden Fall vorab schonmal informieren. Am besten halt durch eigene Tests, denn wer weiss wann und wo die Wasserwerke getestet haben ;)
 
@ Manuel: Da bin ich dabei. Ich helfe Dir dann tragen ;)

Danke auch für den Tipp mit dem Zoohändler. So als erster Anhaltspunkt wäre das schon gut. Selbst wenn er ein paar Cent dafür will, daran solls ja nicht scheitern.

Da ich aber grundsätzlich lieber die Sicherheitsschiene fahre (vielleicht auch über-sicher *g*), werde ich mir so ein Teil zulegen. Ich könnte es mir nämlich nicht verzeihen, wenn sich etwas an den Wasserwerten ändern würde und ich nicht reagiere. Grad im Hinblick darauf, dass wir "komisches" Wasser haben.
 
Ich habe wohl einen Glücksgriff mit dem Rauentaler Leitungswasser gemacht...

Ich würde dir dann aber fast zu einem großen Koffer raten (möchte ich mir jedenfalls mal holen) ~80 Euro oder so.
 
Koffer klingt gut! Irgendwie professionell *g* Sowas werde ich mir dann wohl zulegen müssen. Bekommt man ja bestimmt auch bei dem in Rastatt, oder? Kannst mir noch ein paar Buchstaben vom Namen nennen ohne Werbung zu machen? Den Rest google ich mir dann zusammen.
 
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