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Neocaridina und Caridina Babaulti Zebra/Stripes zusammen halten?

ShrimpSphere

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Moin moin,

als aller erstes, ja ich weiß, neos und caridinas hält man eigentlich nicht zusammen. Ich bin über die oben genannte caridina Babaulti Zebra gestoßen.
Grade die OE Variante davon spricht mich sehr an.
Diese Caridina Art soll eine der wenigen Caridinas sein die aber hartes Wasser benötigen.
Da sie sich mit den Neos nicht kreuzen halten einige die beiden auch zusammen.
Hat jemand hier Erfahrungen mit der Art?
Ich möchte in der Haltung meiner Tiere keine Kompromisse eingehen, diese Art soll sich aber in Wasserwerten für Neos so richtig wohl fühlen.
Ich war am überlegen sie zusammen mit Neos in einem 40L Becken zu halten. Hat da jemand Erfahrungswerte?
Und als zweite Frage wie siehts mit Nachwuchs aus? Die Jungtiere sollen ja anders als bei Neos als Larven schlüpfen und verschiedene Stadien durchlaufen, zieht man die sonst normal wie Neos auf, also quasi ohne großes zutun?

Danke!:)
 
Moin moin,

die Babaulti Zebra (auch die OE-Varianten) gehört tatsächlich zu den wenigen Caridina-Arten, die sich auch in härterem Wasser wohlfühlen können und deshalb oft zusammen mit Neocaridina gehalten werden. Da sie sich nicht mit Neocaridina kreuzen, ist das grundsätzlich kein Problem.

Beim Nachwuchs gibt es eine häufige Verwechslung: Babaulti bringen keine Larven hervor, die eine Brackwasserphase benötigen wie z. B. Amanogarnelen. Die Jungtiere schlüpfen bereits als fertig entwickelte Mini-Garnelen und können ganz normal im Süßwasser aufwachsen. Die Vermehrung funktioniert daher ähnlich unkompliziert wie bei Neocaridina.

Was man allerdings bedenken sollte: Babaultis sind oft deutlich zurückhaltender und vermehren sich meist langsamer als Neocaridina. Deshalb sieht man in gemischten Becken häufig, dass sich auf Dauer eine Art durchsetzt bzw. zahlenmäßig klar dominiert. Das geschieht nicht durch Aggression, sondern weil eine Art unter den gegebenen Bedingungen einfach erfolgreicher ist.

Für eine zeitweise gemeinsame Haltung spricht zwar wenig dagegen, langfristig sind Artenbecken aber meist die bessere Wahl, wenn man beide Arten dauerhaft in guten Beständen erhalten möchte. Gerade bei Garnelen führt eine Vergesellschaftung oft dazu, dass eine Art mit der Zeit immer seltener wird oder sogar ganz verschwindet. Das liegt meist nicht an Aggression, sondern daran, dass eine Art:
-sich schneller vermehrt,
-die Nahrung effizienter nutzt,
-weniger scheu ist,
-oder die vorhandenen Bedingungen einfach etwas besser verträgt.

Für die Tiere selbst sind stabile Wasserwerte und ein passendes Umfeld letztendlich wichtiger als die Möglichkeit, zwei Arten zusammen zu halten. Daher würde ich persönlich eher zu einem Artenbecken raten :)
 
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