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Ostrakoden - Muschelkrebse

11 Mai 2013
Ostrakoden - Muschelkrebse
  • Ostrakoden, diverse Gattungen und Arten

    Mikrofoto.de-Muschelkrebs_1.jpg

    Deutsche Bezeichnung:
    Muschelkrebse

    Verbreitung:
    Kosmopolit, sowohl in Süß- als auch in Salzwasser, seltener auch amphibisch.

    Merkmale:
    Die Größe schwankt von etwa einem halben mm bis hin zu 3 cm, die meisten Arten, vor allem für die Aquaristik relevante, haben eine Größe von 1 bis 3mm.
    Der weiche Körper wird durch zwei aus Chitin gebildete Halbschalen geschützt, die dem Krebs ein muschelartiges Aussehen geben (daher der Name). Das Erscheinungsbild reicht von näherungsweise kugelförmig bis länglich oval.
    Die Farbe reicht von weißlich, über beige, gelb bis hin zu braun, selten mal rötlich.
    Bei über 10000 Arten gibt es diverse morphologische Ausprägungen.
    Die Kleinkrebse bewegen sich kriechend oder frei schwimmend fort, von Daphnien und Cyclops lassen sich sehr kleine Individuen unterscheiden, da sie sich nicht ruckartig fortbewegen.

    Ernährung:
    Meist Detritus und Aufwuchs, aber es gibt auch filtrierende Arten. Räuberische und parasitierende Arten sind ebenfalls bekannt, kommen in Aquarien allerdings nicht vor.

    Vermehrung:
    In der Regel getrennt geschlechtlich, aber auch parthenogenethisch. Von der Nauplie bis zum adulten Krebs werden bis zu 9 Stadien mit 8 Häutungen durchlebt.

    Gegenmaßnahmen:
    Massenhaftes Auftreten zeugt meist von Überfütterung. Die Vermehrung lässt sich dann durch weniger Futter regeln. Allerdings ist das nicht immer der Grund und daher nicht immer ein Mittel eine starke Vermehrung einzudämmen.
    Mit kleinen Döschen mit Ködern (z.B. Gurke) lassen sich einige Muschelkrebse ebenso abfangen wie mit feinmaschigen Keschern. Allerdings lässt sich damit erst mal nur ein Ausdünnen des Bestandes erreichen, ganz wird man sie auf diese Weise nicht los.
    Da die in der Aquaristik vorkommenden Arten harmlos sind, ist dies auch nicht zwingend notwendig.

    Besonderes:
    Muschelkrebse gehören zu den häufigsten USOs im Aquarium.
    Einige Fische nutzen besonders die kleineren Arten gern als Lebendfutter. Jedoch ist davon abzuraten, solche Fische nur zum Zwecke der Muschelkrebsbekämpfung einzusetzen!

    Autor: NebelGeîst
    Bild: Frank Fox, http://www.mikro-foto.de/
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