Im Garnelenhaus-Onlineshop bieten wir eine große Auswahl an Garnelen, Schnecken, Wasserpflanzen, Aquascaping uvm. Fraku Garnelentom
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FAQ - Häufig gestellte Fragen

20 April 2013
FAQ - Häufig gestellte Fragen
  • Hier habe ich einige Fragen und Probleme zusammengetragen, die immer wieder und häufig bei unseren Usern auftauchen.

    Bei welchen Werten hält man XY-Garnelen?
    Grundsätzlich kann man sagen: Garnelen der Neocaridina (palmata und davidi) sind sehr tolerant, was Wasserparameter angeht. Man kann sie durch vorsichtiges Umgewöhnen in nahezu jedem Wasser halten und vermehren. Die Caridina stellen dagegen ein paar Anforderungen, die man für eine erfolgreiche Haltung erfüllen sollte. Sie bevorzugen Weichwasser mit den Werten KH 0-1 / GH 5-6 / Leitwert 200-250µs. Am besten erreicht man dies durch aufgehärtetets Osmose- oder VE-Wasser. Entsprechende Präparate sind im Handel erhältlich. Bienen und Taiwaner sind auf diese Werte stärker angewiesen als Tiger.

    Was sind das für Würmer an der Scheibe? / Was sind das für USOs in meinem AQ?
    Für die genaue Identifikation der Unbekannten Schwimmenden Objekte (USO) sind scharfe Fotos am besten. Wem diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht, kann hier abgleichen, ob sich die Tierchen ähneln: http://www.crustahunter.com/die-begleitfauna/

    Was für Laub darf ins Becken?
    Neben den im Handel erhältlichen Seemandelbaumblättern (SMBB) sind besonders Walnuss, Eiche, Buche und Brennnessel beliebt. Auch Hasel, Löwenzahn und Birke werden gern verfüttert. Geeignet ist braunes Herbstlaub von allen heimischen Laubbäumen, mit Ausnahme von Kastanie, Ahorn und Platane. Diese Bäume sind häufig von Parasiten befallen, oder die Blätter tragen eine Wachsschicht. Am besten ist es, das Laub im Herbst frisch vom Baum zu pflücken. Wenn die braunen Blätter vollkommen trocken sind, lassen sie sich in Kartons oder Papiertüten nahezu unbegrenzt aufbewahren. Die Blätter kann man entweder einfach ins Becken geben – dann schwimmen sie ein paar Tage lang –, oder kurz überbrühen – dann gehen sie gleich unter. Man kann auch grünes Laub sammeln, dann gilt es aber zu beachten, dass sie wesentlich mehr Nährstoffe enthalten und daher sparsamer verfüttert werden sollten.

    Kann man Garnelen und Fische bzw. Garnelen untereinander vergesellschaften?
    Grundsätzlich kann man Garnelen und Fische vergesellschaften. Die meisten Fische sehen jedoch den Garnelennachwuchs als Snack zwischendurch, sodass kaum Jungtiere hochkommen.
    Garnelen untereinander sollte man nur vergesellschaften, wenn sie sich nicht kreuzen, oder man eine solche Kreuzung billigend in Kauf nimmt oder gezielt anstrebt (z.B. zur Zucht von Tigerbienen).

    Warum sterben meine Garnelen?
    Hierzu bitte unbedingt den Fragebogen ausfüllen: http://www.garnelenforum.de/board/wiki/fragebogen-bei-problemen/

    Erste Garnele trägt Eier, was nun?
    Nicht in Panik verfallen! Das Beste, was man tun kann, ist: nichts. Die Garnele muss nicht umgesetzt werden, noch muss sie gesonderte Behandlung erfahren. Alles kann seinen gewohnten Gang gehen. Bei Stress werfen die Weibchen oft ihre Eier ab und/oder häuten sich zu früh.

    Hilfe, Schneckenplage!
    Schneckenplage: Schnecken schleppt man sich oft ungewollt ins Aquarium ein. Meist sind das Blasen- oder Posthornschnecken. Das Futterangebot regelt die Populationsgröße, d.h. je mehr Futter zur Verfügung steht, desto mehr Jungschnecken erreichen das adulte Alter. Neben der täglichen Fütterungsgewohnheit sollte man folgende Futterquellen in Betracht ziehen, wenn es zu viele Schnecken werden: Mulm/Detritus, Algen, Aufwuchs, abgestorbene Pflanzenteile, tote Tiere. Neben dem Absammeln überzähliger Schnecken ist eine Reduktion der genannten Futterquellen die wirksamste und langfristigste Methode, den Schneckenboom einzudämmen. Dringend abzuraten ist von Funktionstieren wie Raubschnecken (Anentome helena), Schmerlen und Kugelfischen. Meist haben sie die Schneckenpopulation in kurzer Zeit vernichtet und man sieht sich vor dem Problem, sie weiterhin mit Schnecken versorgen zu müssen. Raubschnecken können sich ebenfalls vermehren, sodass man nicht selten dann eine Helena-Plage hat.

    Weißer Schleim im Aquarium
    Oft tritt in der Einlaufphase eines Aquariums ein weißer, schleimartiger Überzug an Deko, Einrichtung und Pflanzen auf. Dabei handelt es sich um einen harmlosen Bakterienrasen, der mit der Zeit von allein verschwindet. Oft wird er auch von Schnecken oder Garnelen abgeweidet.

    Braucht man Wasseraufbereiter?
    Wasseraufbereiter bindet laut Herstellerangaben giftige Bestandteile des Leitungswassers wie Schwermetalle und Chlor. Letzterers kann man entfernen, indem man das Leitungswasser über den Duschkopf in einen Eimer füllt und 10min stehen lässt. Chlorgase sind extrem flüchtig, das Wasser ist nach spätestens einem Tag chlorfrei. Schwermetalle findet man im Wasser, wenn die zuführenden Wasserrohre aus Blei oder Kupfer bestehen. Hier hilft es, wenn man das Wasser vor der Entnahme einige Minuten laufen lässt, z.B. beim Duschen. Auch eine Osmoseanlage entfernt diese Stoffe aus dem Wasser.

    Womit düngen?
    Jeder handelsübliche Aquariendünger ist auch für Wirbellose geeignet. Sie enthalten zwar Kupfer, aber in einer für Garnelen und Schnecken unbedenklichen und für Pflanzen verwertbaren Form. Man unterscheidet beim Düngen zwischen Mikro- und Makronährstoffen. Erstere sind in den meisten Tages- oder Wochendüngern enthalten, letztere nur in speziellen NPK-Düngern.


    Autor: Wolke