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Cambarellus chapalanus

10 Juni 2014
Cambarellus chapalanus
  • Cambarellus chapalanus (Faxon, 1898)

    Der heutige Cambarellus chapalanus wurde 1898 von Faxon erstmals beschrieben, damals fälschlich als Cambarus chapalanus benannt. Durch die Geschichte änderte sich sein Name immer wieder, bis Fitzpatrik 1983 den für heute gültigen Namen festlegte.


    Deutsche Bezeichnung:
    Mexikanischer Zwergflusskrebs, Chapala-Zwergkrebs


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    Typenfundort:
    Diese Art stammt ursprünglich aus dem Chapalasee (Lago de Chapala) in Mexiko, Bundestaat Jalisco, sowie benachbarten Seen (wie z.B. dem Lago Magdalen). Es gibt mittlerweile auch Funde aus den benachbarten Bundesstaaten Michoacán und Campeche sowie aus Florida.
    In stehenden Gewässern, vorwiegend in Seen und Teichen mit dichten Pflanzenbewuchs, ist er am häufigsten zu finden.


    Größe:
    Mit 5 cm Körpergröße gehört der C. chapalanus zu den größten Zwergflusskrebsen.


    Wasserwerte:
    Im Aquarium pH 6-8, GH 5-20°, Temperatur 18-26 °C.


    Aussehen:
    Seine Färbung kann sehr variabel sein. Braune, grau, leicht orange und sogar blaue Tiere (allerdings nicht erbfest) treten in Erscheinung. Auffällig und typisch sind die breiten Rückenstreifen.

    Haltung:
    Die Art lässt sich auf Grund der Größe auch in kleinen Becken, ab 30 l Inhalt pflegen, jedoch sollte die Mindestgröße ein 60 Liter Becken darstellen.
    Das Aquarium sollte mit zahlreichen Verstecken ausgestattet sein. Die Verstecke können z.B. aus Kokosnussschalen, Bambusrohren, Steinaufbauten oder Welshöhlen bestehen,usw. Die Röhren/Verstecke sollten einen Innendurchmesser von mindestens 2 cm besitzen, damit die Krebse sich darin wohlfühlen.
    Wichtig ist eine möglichst große Fläche, die Höhe der Wassersäule ist zweitrangig, auch wenn die Krebse gerne klettern. Sie klettern auch gerne mal aus dem Becken, von daher ist eine dichte Abdeckung der Becken wichtig und empfehlenswert.


    Da Pflanzen nicht behelligt werden, kann man das Aquarium auch gut bepflanzen. Den Krebsen kommt dies nur zu gute, da sie dann noch mehr Versteckplätze finden und vor allem ihre Kletterleidenschaft unter Beweis stellen können. Schwimmpflanzen werden sehr gerne angenommen.
    Sie bevorzugen nicht zu saubere Aquarien, das heißt, dass es auch einige Mulm-Ecken und eine Schicht Falllaub geben darf, was besonders wichtig bei der Aufzucht von Jungtieren ist. Doch sollte dies nicht auf die regelmäßigen Wasserwechsel Einfluss nehmen, da sie auf sauberes, sauerstoffreiches Wasser angewiesen sind.


    Zucht:
    Zwischen dem dritten und vierten Monat werden die Tiere geschlechtsreif.
    Die Entwicklung vom Ei zum Jungkrebs dauert, je nach Temperatur, zwischen 3 und 4 Wochen. Während dieser Zeit lebt das Weibchen gerne versteckt.
    Jungtiere bleiben nach dem Schlupf noch 2-4 Tage bei dem Weibchen und haben eine Größe von ca. 5 mm. Danach häutet sich das Weibchen und verpaart sich gleich erneut. Die Tragezeit kann je nach Temperatur variieren.
    Alle 2-3 Monate kann mit neuem Nachwuchs gerechnet werden.
    Die Aufzucht der Jungtiere kann in Gesellschaft der Eltern erfolgen, solange das Becken ausreichend strukturiert und eine gute Laub- und Mulmschicht vorhanden ist.


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    Ernährung:
    Als Futter wird annähernd alles akzeptiert.
    Die Kost sollte möglichst abwechslungsreich und Laub im Aquarium immer vorhanden sein. Auch auf ausreichend pflanzliche Kost sollte geachtet werden.


    Alter:
    Im Aquarium bei guter Pflege bis zu drei Jahre.


    Sonstiges:
    Der Cambarellus chapalanus ist ein friedlicher, einfach zu haltender (Anfänger) Zwergkrebs. Er zeigt wenig innerartliche Aggression. In einem Artenbecken kommt sein soziales Verhalten um einiges besser zur Geltung. Bei einer sehr hohen Populationsdichte kann es vereinzelt auch zu Kannibalismus kommen.

    Die Vergesellschaftung mit friedlichen, kleinen Fischen, Schnecken und Garnelen ist bedingt möglich.


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    Autor: Brigitte Cobb
    Bilder: Brigitte Cobb

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