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005 Der richtige Standplatz

29 April 2018
005 Der richtige Standplatz
  • Wohin mit dem Aquarium? – Der richtige Standplatz
    Bevor man in den Laden geht und sich ein Aquarium holt, sollte man sich Gedanken machen, wo das Becken später stehen soll.

    Normalerweise soll ein Aquarium ja einen Blickfang im Raum darstellen, also hat man sicher schon eine Vorstellung davon, wo das Becken später stehen soll. Dieser Standplatz hat allerdings einige Anforderungen zu erfüllen:

    · Je nach Beckengröße muss der Boden in der Lage sein, das Becken nebst Inhalt zu tragen. Für ein Nanobecken kein Problem, bei größeren Literzahlen sollte man vorher schauen, was möglich ist.

    · Bei einem Nanobecken muss natürlich das Möbel, welches das Aquarium später tragen soll in der Lage sein, das zusätzliche Gewicht zu verkraften. Gerade bei Regalen können hier die Probleme erst mit der Zeit auftreten, wenn das Brett sich vom Gewicht durchzubiegen beginnt. Hier muss noch nicht einmal das Brett selber brechen, es kann schon reichen, wenn das Becken stellenweise hohlliegt und durch die Spannung, Glas ist nun einmal spröde, einen Spannungsriss bekommt, und sich unvermittelt mit einem leisen und ominösen „Knack“ zerlegt. Wichtig ist auch, Unebenheiten zwischen dem Aquarium und dem Untergrund auszugleichen, weshalb eine Aquarienunterlage ein Muss darstellt. Alternativ geht auch eine Platte Styropor, aber die zumeist schwarzen Aquarienunterlagen sind nur etwa 5mm dick und verschwinden unauffällig unter dem Aqarium.

    · Ausreichend Steckdosen (mindestens 3 oder Mehrfachstecker) zum Betrieb der Technik. Auch wenn man lediglich Filter und Beleuchtung anschließen will (Heizung ist ja nicht immer erforderlich), macht eine zusätzliche Steckdose Sinn, sollte man einmal zusätzlich belüften, einen Kühlventilator anschließen oder vielleicht doch einmal heizen wollen. Wichtig ist auch, dass die Kabelführung so erfolgt, dass Wasser, welches vielleicht mal versehentlich am Kabel herunterlaufen sollte, nicht in die Steckdose gelangen kann. Hier kann man sich im Bedarfsfall mit einer Kabelschlinge behelfen, bei der eine Biegung oder Schlaufe dazu führt, dass das Wasser das Kabel wieder hinauflaufen müsste, um in die Steckdose gelangen zu können.

    · Kein direktes Sonnenlicht. Ein Trick für den erfolgreichen Aquarienbetrieb und zur Vermeidung von Algen besteht darin, dass man die „Lichtmenge“ (auch wenn der Begriff physikalisch eigentlich anders verwendet wird) passend zu den Bedürfnissen der Pflanzen und des Aquariums steuert. Dies geschieht über die Stärke der jeweiligen Lampe, und/oder über die Beleuchtungsdauer. Das geht mit einer Zeitschaltuhr sehr bequem. Dummerweise hat die Sonne keine Zeitschaltuhr. Außerdem kann direkte Sonne ein Becken auch sehr aufheizen, und es wird den Bewohnern dann gerade im Sommer unangenehm warm.

    Hat man dies alles beachtet, steht dem Aufbau des Beckens nichts mehr im Wege.