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Vasenaquaristik? Was soll das denn sein?

Dieses Thema im Forum "Vasen Aquaristik" wurde erstellt von KirstenC., 9 Mai 2013.

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Dieses Thema wird von 15 Benutzern beobachtet..
  1. KirstenC.
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    KirstenC. GF-Mitglied

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    KirstenC. 9 Mai 2013
    Hallo :)

    Früher, also damals... als ich noch jung war... *g* ...

    ... da gab es auch schon Aquarien zu kaufen. Standardmaße natürlich. Wer ganz cool war, ließ sich eins vom Glaser bauen oder baute sogar selber. (Noch viel früher gabs kaum Aquarien zu kaufen und selber kleben war die Norm, aber so alt bin ich noch nicht). In der Regel waren die Verhältnisse der Abmessungen von Höhe, Tiefe und Breite aber zumindest immer ähnlich.

    Irgendwann gab es plötzlich die Nano-Aquaristik... Klein war in und wurde entsprechend produziert und beworben.

    Dann wurden irgendwann die "Cubes" erfunden. Eine revolutionäre Entdeckung: Aquarien können würfelförmig sein! Unglaublich! Was für eine aufregende Entdeckung! Und was für ein Markterfolg! Auf die Idee musste auch erstmal einer kommen.... :cool:

    Vasen wurden wahrscheinlich schon immer von Aquarianern genutzt. Als Zwischenlager für Pflanzen, die man aussortiert hatte oder als Schneckenvase für die Futterschneckenzucht, als Quarantänebecken, als provisorisches Aufzuchtbecken etc. Aber den Mut, das ganze dann "Aquarium" zu nennen, hatte man natürlich nicht. War ja nur ne Vase...

    So fristeten die Vasen in der Aquaristik eine verschämt verschwiegene Randexistenz. Obwohl sich manchmal ganz ungeplant und unerwartet relativ stabile Systeme entwickelten, die jahrelang einfach so liefen, ohne je Probleme zu verursachen, machte sich kaum jemand Gedanken darüber, warum es in so einer stiefmütterlich ignorierten Vase so problemlos läuft, während es im wohlüberwachten, volltechnisierten und perfekt gepflegten Becken nebenan so oft den Bach runter ging.
    Aussortierte Pflanzen wuchsen vielleicht besser, wirkten vitaler... eingeschleppte Schnecken vermehrten sich nicht übermäßig, selbst von versehentlich eingeschleppten Fisch- oder Garnelenlarven tauchten plötzlich ausgewachsene, fröhliche, gesunde Tiere in den Vasen auf, Algenprobleme gab es keine... aber es war und blieb ja "nur eine Vase"....

    Was ist also eigentlich so anders an Vasenaquaristik?

    Meiner Meinung nach ist es nicht die Vase. Die Vase ist an sich nur der neue Cube: Eine ungewohnte Form für ein Aquarium. Die Naturgesetze sind die gleichen wie in jedem Aquarium.

    Es ist die Ignoranz, das nicht ganz für voll nehmen, das "nicht bekümmern" und vielleicht sogar die fehlende Technisierung. Es ist auch das Tageslicht, vielleicht sogar die Sonne, die das Leben fördert. Es sind die wenigen Tiere, die wenig Biomasse bilden und den Bakterien genug Zeit für ihre Arbeit lassen.

    Das zu erkennen und fördern zu wollen ist Vasenaquarstik in meinen Augen.


    Ob man das in einer Vase tut, in einem eckigen Becken, in einem Fingerhut oder in einem Gartenteich, ist egal, spielt keine Rolle.
    Vasenaquaristik hat eigentlich gar nichts mit Vasen zu tun... Die ungewöhnliche Form ist nur ein Krückstock, der uns hilft, die Vase nicht als Aquarium zu sehen und sie einfach mehr in Ruhe zu lassen und auf Technik zu verzichten, ... denn:

    Es ist ja nur eine Vase!

    Just my 2 cents...

    Lieben Gruß

    Kirsten
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  3. univers
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    univers 9 Mai 2013
    :)
  4. Münchner Wasser
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    Münchner Wasser GF-Mitglied

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    Münchner Wasser 9 Mai 2013
    Hallo Kirsten,
    mein als Kind vom Sperrmüll gerettetes 54 l Aquarium, dass techniklos (und völlig kenntnislos meinerseits) auf der Terrasse lief und Kaulquappen zu gesunden Fröschen und Kröten reifen ließ, war eindeutig eine Vase!
    Katharina
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  5. MC Curry Wurst
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    MC Curry Wurst GF-Mitglied

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    MC Curry Wurst 9 Mai 2013
    Hi
    Ich find das ein guten anlass mal über eine Vase nachzudenkeno_O
    Ich stand bisher negativ zu solch "Experimenten".
    Doch ich hab bemerkt das Vasen gut laufen...
    Ich hatte mein Kafi für fast 3 Monate in einer solchen. Mit einer Halogenlampe als Licht und als Wärmequelle.
    Nun die Vasen sind schon interessant.
    Ein winziges Ökosystem das rund läuft und sehr interessant sein kann. Das reitzt schon...:cool:
    Nur hätte ich da kein platz auf meiner Fensterbank... 31 Zimmerpflanzen brauchen auch Platz.:D
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  6. Öhrchen
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    Öhrchen 9 Mai 2013
    Hi

    ein Aquarium ist ein Aquarium ist ein Aquarium, egal, wie groß es ist und welche Form es hat :)

    Wie du schon schreibst, Kirsten, die zugrunde liegenden Prozesse sind immer die selben.
    Ich habe hier von der techniklosen 2l Vase, die lediglich künstlich beleuchtet wird (kriegt nicht genug Tageslicht) über Standardbecken über mein 60er "Technikbecken" alles Mögliche stehen. Und der Witz ist, alles funktioniert! Am anfälligsten ist tatsächlich das 60er Becken, da gibt es so viele "Schrauben", an denen "Feintuning" gemacht werden, und eben auch schiefgehen, kann. Die kleine Vase macht wirklich wenig Probleme, jetzt, wo ich die richtigen Pflanzen gefunden habe.
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  7. Kayatork
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    Kayatork 9 Mai 2013
    Vermutlich ist es wirklich das "fehlende Rumfummeln" des Menschen, was die Vase zu einem eigenen kleinen funktionierenden Ökosystem macht :rolleyes:

    Also einfach mal Finger still halten und der Natur ihren Lauf lassen :)
  8. Öhrchen
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    Öhrchen 9 Mai 2013
    Jein. Wasserwechsel müssen schon sein, denke ich.
  9. Caresue
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    Caresue 9 Mai 2013
    Kirsten?! dein Vasenblog ist so wundervoll genial geworden ich schau ihn mir die ganze Zeit an! Und dein Post hier ist echt schön! Da erwisch ich mich doch tatsächlich, dass ich mir auch so eine Vase kaufe.. wo ich doch eh morgen mal in den IKEA fahren wollt :mad: o_O
    Mal sehen ob ich mich zusammen reißen kann, oder auch mit so ner Vase heim komm :D wir hätten da nämlich auch noch Platz im Bad am Fenster und natürlich auf der Fensterbank ;) und so ein kleines süßes eigentlich ja gar kein Aquarium da sagt meine Schwester sicher nicht nein :D ;)

    Also wie schon gesagt ich finds wundertoll was du aus einer Vase alles machst und es sieht echt toll aus! So total untypisch und eben doch voll natürlich :)
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  10. KirstenC.
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    KirstenC. 9 Mai 2013
    Huhu :)
    Ich hab ja fast überall Garnelen drin und probiere es deshalb nicht aus... aber ich habe sehr oft von Vasen gelesen, in denen immer nur verdunstetes Wasser aufgefüllt wurde (Osmose/dest. natürlich). Sozusagen "Altwasservasen"...

    Ganz klar: Bei Garnelenhaltung nicht zu empfehlen, denn da scheint es keine/kaum Erfahrungen zu geben.

    Lieben Gruß

    Kirsten
  11. Kayatork
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    Kayatork 9 Mai 2013
    Das meinte ich damit auch nicht, eher diverse Mittelchen ;)
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  12. Öhrchen
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    Öhrchen 9 Mai 2013
    Wobei ich bei meiner kleinen Vase nur sehr sporadisch wechsle, dafür aber immer rund 90%. Ich nehme aufgesalzenes Osmosewasser, gibt weniger Kalkränder. Funktionierte aber auch mit Betonwasser und 50/50 gemischten Wasser ganz gut.
    Faszinierend ist es allemal, daß diese Mini-Ökosysteme so gut funktionieren.
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  13. anna-sophie1
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    anna-sophie1 GF-Mitglied

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    anna-sophie1 9 Mai 2013
    Danke für den Beitrag. Im 30l Cube kämpfe ich gerade gegen Grünalgen. Da wird dann hin- und herüberlegt, ob der Filterauslass nun noch 2 Grad gedreht wird, oder nicht, ob ich lieber einen ml Dünger mehr oder weniger verwende, ob das Bio-Co2 wohl auch perfekt gemischt ist...
    Die Vasenthreads verfolge ich schon länger und da der Wunsch nach einem Schlafzimmerbecken existiert, aber aus verschiedenen Gründen erst viiiiiel später realisierbar sein wird, hab ich jetzt eine Schlafzimmervase. Nettovolumen ca. 4l. Da war vorher nur Dekosand und ne Kerze drin. Als Bodengrund habe ich Kieselsteine verwendet (Körnung etwa 20mm), die ich noch liegen hatte. Bepflanzt ist das ganze noch extrem spärlich mit Ablegern aus den beiden Becken. Da der Bodengrund so grob ist, will ich den Pflanzen etwas Zeit zum anwachsen geben.
    Hatte in der Küche ein Glas mit Schneckenlaich, das ist schon mal umgezogen und dann hab ich schneckenmäßig viel spannendes im 54l Becken entdeckt, was noch umziehen wird. Eine extrem große sehr hübsche Blasenschnecke und irgendeine eingeschleppte Tellerschneckenart (keine Posthörnchen). Für genauere Bestimmung sind die einfach noch zu klein.
    Einzige Technik ist derzeit eine Halogenlampe, die aber nur bei Bedarf an ist, wenn es zu dunkel zum gucken ist. Da ich die eigentlich anderweitig brauche und die sehr heiß wird, werde ich sie aber bei Gelegenheit durch eine günstige LED ersetzen.
    Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt und ob ich für die anderen Becken Lehren daraus ziehen kann.
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  14. Kayatork
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    Kayatork 9 Mai 2013
    Hallo Tina :)
    Herzlich Willkommen unter den Vasenfans :-D Ich bin auch noch ganz frisch auf diesem Sektor, aber schon sehr begeistert!
    Stell doch mal nen Bild von deiner Vase in einem eigenen Thread ein ;)
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  15. anna-sophie1
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    anna-sophie1 GF-Mitglied

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    anna-sophie1 9 Mai 2013
    Das habe ich in ein paar Tagen vor. Wollte pflanzentechnisch das 54l Becken und den 30l Cube die Tage minimal umgestalten und da fällt sicher was für die Vase ab. Noch ist es etwas karg.
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  16. kasselkrebs
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    kasselkrebs 9 Mai 2013
    Ach das Kampfwort heist Hydroponik. Ich habe hier auch eine Efeutute die Ihre Wurzeln in die Garnelenvase hängt in der Zeitweise Blue Pearls, CPO-Junge uvm leben.
  17. Klabuster
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    Klabuster 9 Mai 2013
    Hallo Kirsten,

    Du bist eindeutig zu jung. ;) Die ersten Aquarien waren u.a. Vasen, bzw. vasenähnliche Gefäße im 13. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert kam das wieder groß in Mode, u.a. bis heute z.b. in den sogenannten Goldfischgläsern.
    Das einzig Neue an der Nanoaquaristik ist btw auch nur der Name. Ich habe vor ein paar Jahrzehnten auch mit Kleinbecken von 5 bis 25l angefangen - meist selbstgebaut und nur zum Teil aus Glas.

    Also ist Vasenaquaristik eigentlich eher eine Form von Retroaquaristik. ;)
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  18. Akuma
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    Akuma GF-Mitglied

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    Akuma 9 Mai 2013
    Ha!
    Back to the Roots!!!
    Wir haben es eben im Blut! :D
    Groß und rechteckig kann doch wohl jeder... ;)

    Gruß Nina (die schon das nächste Projekt plant ^.^)
  19. Natalie76
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    Natalie76 12 Mai 2013
    Hallo,

    jetzt habt ihr mich neugierig gemacht und gruschtel schon in den glasgefäßen im haushalt..

    was mich als einziges jetzt zögern lässt, ist das problem der kalkränder..

    wir haben hier eine GH von 16 im leitungswasser und ich bin schon an den aquarien am gucken das im griff zu halten..
    (osmose anlage etc kommt nicht in frage)
    geht regenwasser, oder destiliertes wasser besser?

    gespannte grüße
    Natalie
  20. Öhrchen
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    Öhrchen 12 Mai 2013
    Hallo Natalie,
    du kannst destilliertes Wasser mit deinem Leitungswasser mischen. Wenn du zB 1:1 mischst, halbierst du die Werte für GH und KH.
    Reines destilliertes Wasser geht auch, aber da müsstest du sowas wie GH+ Salz zugeben, da es sonst gar keine Mineralien enthält.
    Kalkränder können entfernt werden, indem man sie bei der teilentleerten Vase vorsichtig mit Essig wegwischt und dann mit klarem Wasser nachwischt vor dem Auffüllen.
  21. KirstenC.
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    KirstenC. GF-Mitglied

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    KirstenC. 14 Mai 2013
    Hallöchen :)

    Ich freue mich über die vielfältige Resonanz :)

    Die Frage: "Was ist Vasenaquaristik?" beschäftigt mich ja schon eine Weile.


    Einerseits ist es für mich etwas anderes als "Aquaristik", auch etwas anderes als "Nanoaquaristik"... Ein klassisches "Aquarium" wollte ich eigentlich nicht mehr haben. Erste Versuche, in kleinen Vasen emerse Mooswelten zu etablieren, waren nicht so sehr von Erfolg gekrönt.
    [​IMG] [​IMG]

    Außerdem begann ich, mich für Garnelen zu begeistern... So bin ich auf die Vasen gekommen. Meine Idee, dass natürliches Tageslicht für Wasserpflanzen nicht falsch sein kann, wenn doch alle Leute selbstverständlich ihre Zimmerpflanzen auf die Fensterbank stellen und teuere Aquarienbeleuchtung mit dem Zusatz "daylight" versehen wird, wollte ich auch gerne mal ausprobieren.
    Die kleinere Grundfläche einer Vase ist natürlich viel besser für eine Fensterbank geeignet, als ein Standardbecken. Immer mehr sprach für Vasenaquarien.

    Die Herausforderung, diese hohen, runden Dinger zu gestalten, hat mir sehr gefallen. Ein erster Mißerfolg mit absaufenden "schwebenden Inseln" aus Styropor hat mich schon ziemlich frustriert, aber dann kam der "Ent", eine verrückte Wurzel, die haargenau in meine Bladet passte und mir seitdem einfach nur Freude bereitet.
    entklein.jpg


    Na ja... und so ging alles seinen Weg.... Die ersten Garnelen zogen ein, die nächsten Vasen kamen ins Haus... Heftige Diskussionen über Sonnenlicht weckten meinen Trotz und ich begann das Projekt "Direkte Sonne ist auch nur Licht" usw usw....

    Und bei all dem hatte ich immer im Hinterkopf: "Es sind ja nur Vasen, keine Aquarien".

    Blödsinn!

    Aber wie schwierig es ist, "Vasenaquaristik zu definieren, sehen wir schon am Untertitel dieses Forums: "Noch kleiner als Nano" ???

    Nö... die wohl beliebteste Vase hier, Bladet mit 45cm, hat ein Bruttovolumen von 22l. Meine große Vase fasst 37l. Nix kleiner als Nano....

    Auch "technikarm" ist kein typisches Vasenkriterium. Man braucht sich keine Vase anschaffen, wenn man mal ein filterloses Aquarium haben möchte ;)
    Nicht einmal die Fensterbank als Standort gehört den Vasen alleine, viele hier haben Fensterbankbecken.

    Es gibt gar keine Vasenaquaristik. Die einzige mögliche Definition wäre, dass der Behälter ursprünglich als Vase produziert wurde und NOCH in keinem Aquaristikfachgeschäft zu kaufen ist. Sonst ist nichts Spezielles an Vasenaquaristik.

    Trotzdem ist ein Unterforum für Vasen nicht ganz verkehrt... An die Gestaltung stellt eine Vase in der Regel ganz andere Ansprüche als ein Aquarium, besonders, wenn man darin Garnelen halten möchte. So freue ich mich, hier Ideen zu finden und erbarmungslos zu imitieren;)

    Aber davon abgesehen gehören die Vasen in keine extra Ecke, denn:
    Wir haben alle nur Wasser in unseren Aquarien ;)

    Lieben Gruß

    Kirsten

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