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Silikate im Wasser

Dieses Thema im Forum "Haltung / Einrichtung" wurde erstellt von Garnelen_Newbie, 12 Oktober 2017 um 10:49 Uhr.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. Garnelen_Newbie
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    Garnelen_Newbie GF-Mitglied

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    Garnelen_Newbie 12 Oktober 2017 um 10:49 Uhr
    Hallo!
    Ich bin ja nun trotz meines Usernamens nun schon etwas länger dabei.... Und immer wieder und immer noch klappt es einfach nicht richtig mit den Garnelen, so dass ich inzwischen hauptsächlich meine schönen Perlhühner bewundere und die Zwerggarnelen erstmal etwas 2abgeschrieben" habe. Und trotzdem ist der Wunsch nach einer munteren Nelen-Truppe immer noch da.
    Mehr durch Zufall bin ich auf der Seite vom Garnelen-Tom auf das Thema Silikate im Trinkwasser gekommen (http://www.garnelen-tom.de/forum/index.php/Thread/706-Mögliche-Poly-Phosphate-Silikat-Gemische-im-Leitungswasser/) und da kam mir doch einiges bekannt vor...
    Kein Nachwuchs kommt hoch, Garnelen sterben eine nach der anderen weg, vor allem nach Wasserwechsel, immer wieder Algenprobleme....
    Ein Blick auf die Webseite meines Wasserversorgers brachte nun folgende Erkenntnis:
    "Zum Schutz der Rohrleitungen und gegen sogenannte Rostwasserbildung wird dem Trinkwasser, (XXX), eine Phosphat-Kombination bzw. eine Phosphat-Silikat-Mischung zudosiert" (Zitat)

    Nun stellt sich die Frage:
    Gibt es nur die Möglichkeit, mit aufbereitetem wasser Garnelen zu halten oder hat jemand die Erfahrung gemacht, dass es auch mit den chemischen Silikatentfernern funktionieren kann?
    Erster Möglichkeit wäre mir zu aufwendig (zwei kleine Kinder im Haus... wenig Platz... wenig Zeit...) und ich würde dann die Hoffnung auf Garnelenhaltung endgültig einstellen.

    Und noch eine Frage:
    Meine Perlhühner sind munter und wirken gesund. Kann ihnen das Silikat aber dauerhaft vielleicht doch schaden?

    Danke und liebe Grüße!
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2017 um 10:50 Uhr
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  3. Mowa
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    Mowa GF-Mitglied

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    Mowa 12 Oktober 2017 um 13:33 Uhr
    Hei, wieviel Silicat habt ihr den im Wasser?
    Versuch halt mal Dest. Wasser aus dem Laden und härte es auf.
    Wenns dann besser wird, kannst Du das anstreben.
    Bei uns sind 12mg/Silicat und 2mg/Liter GesamtPhosphat und auch Orthoposphat im Wasser...
    Meine Garnelen gehts trotzdem prächtig.
    Ich halte das ganze für Hysterie und Geldmacherei.
    Wenn Du weniger Silicat in der LeitunswasserAnalsyse stehen hast, als ich, kannste das getrost vergessen...
    Silicat is überall drin. in Sand, Lehm, Steinen, sogar in Glas.
    Die ganze Erdkruste besteht aus Silicat. Googel mal...
    Da ist das bisschen im Leitungswasser ein Witz dagegen...

    Und selbst wenn ich Regenwasser direkt vom Himmel aufgefangen hab und das mit Bienensalz aufsalze, hab ich trotzdem Kieselalgen.
    Meine Donaukahnschnecken freuts und den Tieren geht es allen Prächtig..also was soll der Geiz?
    Wenn Du Kieselalgen hast, tu was für den Biofilm. Dann können die sich nicht festsetzen und werden von den Garnelen und andern Beckeninsassen gefressen...
    VG Monika
  4. nupsi
    Offline

    nupsi GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    nupsi 14 Oktober 2017 um 11:09 Uhr
    Hallo Garnelen_Newbie,

    ich möchte Monikas Aussage nicht widerlegen, da ich keine Möglichkeiten habe, Messungen durchzuführen.
    Aber:
    Seit bei mir im Haus eine Trinkwasseraufbereitungsanlage installiert wurde, das war im Mai 2015... welche Korrosionsschutz bieten soll, kann ich in meinem Wasser nicht einmal Guppys oder Schnecken am Leben halten.

    Dem Wasser werden Polyphosphate, Silikate und noch ein paar "lustige" Sachen beigemengt, sodass die Rohrleitungen (in dem Haus, in dem ich wohne sind die Frischwasserleitungen aus Eisen!) einen Schutzfilm von innen erhalten. Das soll der Durchrostung entgegen wirken und die Häufigkeit der Rohrbrüche reduzieren.

    Zeitgleich wird das Wasser etwas weicher, aber der PH Wert ist um eins auf etwa 8,5 gestiegen.

    Fazit: Als das "Monster im Keller" seinen Dienst antrat, hatte ich einmal in meiner Schneckenvase versehentlich Wasserwechsel mit Leitungswasser gemacht. :banghead:
    Am nächsten Tag lebte keine Schnecke mehr. (PHS und BS waren es).

    Da die Installation der Anlage gut zwei Monate im Voraus angekündigt wurde, hatte ich damals ausreichend Zeit, mir eine Wasseraufbereitungsanlage zu kaufen. Nun läuft mein Leitungswasser zuerst durch eine Umkehrosmoseanlage, das gewonnene Reinstwasser fließt dann durch einen Mischbettharzfilter und am Ende kommt etwas wie Aquadest (Leitwert 1 µs) heraus. Aufsalzen und ab ins Becken.

    Da ich hier rund 170 l Frischwasser je Woche für meine 9 Aquarien brauche, habe ich mich für eine leistungsstarke Anlage entschieden.

    Du bist da anders aufgestellt. Ich würde an Deiner Stelle mal versuchen, mit aufgesalzenem Aquadest zu hantieren. Ein paar Zoogeschäfte verkaufen auch Osmosewasser. Das reicht im Normalfall, soweit das Ausgangswasser nicht zu stark belastet war. Da könntest Du Dich mal schlau machen, denn wenn Du eine Quelle dafür hättest und dann immer nur einen Kanister füllen lassen musst, hättest Du wesentlich weniger Abfall produziert, als beim stetigen Nachkauf von Aquadestkanistern. (Noch ist auf den Kanistern kein Einwegpfand ;))

    LG
    Tanja

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