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Pintos sterben nach und nach....

Dieses Thema im Forum "Unverständliches Garnelensterben" wurde erstellt von baddevil, 17 März 2017.

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Dieses Thema wird von 11 Benutzern beobachtet..
  1. baddevil
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    baddevil GF-Mitglied

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    baddevil 17 März 2017
    Hallo zusammen,

    ich kämpfe immer wieder mit Garnelensterben, vor einem Jahr habe ich 20 rote Pintos gekauft.
    Vermehren tun sie sich sehr schleppend immer wieder sterben die Garnelen weg mal ausgewachsene mal Jungtiere, es waren schon ca. 25 Tiere im Becken jetzt sind es nur noch 12. Ich würde mich freuen wenn jemand einen Tipp für mich hat.



    Was ist genau das Problem?


    - Seit wann tritt es auf?
    Pintos sterben im langsam, was mir auffällt ist dass ich schon einen Tag vorher sehe welche Garnele stirbt
    durch torkeln


    - Wurde schon irgendetwas gemacht? Wenn ja: Was?
    Wasserwechsel 50% 80% die letzten Tage


    - Wie lange läuft das Becken bereits?
    ca. 1 Jahr

    - Wie groß ist das Becken?
    25 Liter

    - Wie wird es gefiltert?
    Bob Schwammfilter mit Motor

    - Welcher Bodengrund wird verwendet?
    ADA Amazonia

    - Sind Pflanzen, Wurzeln, Steine im Becken? Wenn ja: Welche genau?
    Planzen von Anfang an keine wurzeln

    - Wird das Wasser technisch oder chemisch aufbereitet? Womit?
    Osmosewasser aufgehärtet mit SaltyShrimp auf 300ms

    - Wie sind folgende Wasserwerte im AQ:
    PH: 6
    GH: 4
    KH:0
    Leitfähigkeit:300
    Nitrit:0
    Nitrat:0
    Ammoniak: ?
    Kupfer:0

    - Welche Temperatur hat das Wasser im Becken?
    21C

    - Wie oft wird ein Wasserwechsel gemacht und wieviel?
    Wöchentlich mindestens 60%

    - Wie ist der genaue Besatz des Beckens?
    12 Pintos und PHS

    - Was wird gefüttert? Wie oft und wieviel?
    Walnussblätter aus dem Garten SMBB und GT Live sehr sparsam 1x Woche

    - Gab es in letzter Zeit Neukäufe von Tieren, Pflanzen oder Einrichtungsgegenständen?
    Nein

    - Wurden im Raum in dem das Becken steht irgendwelche Chemikalien (z.b. Raumspray, Insektenspray, Floh- oder Zeckenmitteln bei anderen Haustieren angewendet, etc.) verwendet?
    Nein

    - Sind im Aquarium irgendwelche unbekannten Tiere (Parasiten) zu sehen?
    Nein nix
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    Werbung 29 März 2017
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  3. shrimpanse
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    shrimpanse 17 März 2017
    Hallo Andreas,

    mir wäre die GH zu Gering, das gibt Probleme mit der Häutung. Ich würde die auf 6-8 hoch schieben.

    Viele Grüße,
    Markus
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  4. baddevil
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    baddevil 17 März 2017
    Hallo Markus,

    ja gestern habe ich zufällig sehr viel Haut auf dem Boden liegen sehen.
    Wie kann ich den GH erhöhen ? mit dem Leitwert ?
  5. Kim0208
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    Kim0208 GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    Kim0208 17 März 2017
    Hallo Markus,

    wie hoch ist denn der Leitwert von deinem
    Osmosewasser. Ausgehend von diesem Wert solltest
    du den LW in deinem Wechselwasser um 250µs erhöhen.
    Damit erhälst du eine GH von 5-6 im Wechselwasser.

    Und ja über den Leitwert erhöhst du die GH mit dem Beesalz.

    LG
    Kim
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  6. TheYeti
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    TheYeti Moderations-Yeti Moderator

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    TheYeti 17 März 2017
    Hallo,

    die Werte passen so nicht wirklich zusammen. Dafür, dass es kein Nitirit oder Nitrat gibt, sind GH und KH für den gemessenen Leitwert zu niedrig. Nach einem Jahr ist der Amazonia allerdings mit SIcherheit auch nicht mehr so "scharf", dass er die Werte so massiv runterzieht. Daher würde ich jetzt nicht einfach nur die GH anheben, auch wenn ich zustimme, dass ich sie auch als zu niedrig einschätze.

    Deshalb sehe ich hier folgende Möglichkeiten:

    1. Leitwertmessgerät zeigt Unfug an, das sollte sich aber nachprüfen lassen. Z.B., indem man eine Flasche destilliertes Wasser besorgt und mal nachmisst, dass sollte dann max. 5µS haben. Ganz ohne Leitfähigkeit gibts nämlich nicht, da Wasser schließleich Autoprotolyse betreibt. Zum Vergleich mal das Leitungswasser vor der Osmoseanlage und da Osmosewasser nachmessen. Die Rückhalterate sollte ohne weitere technische Maßnahmen in der Grundkonfiguration etwa 90-92% betragen. Also sollte das Osmosewasser noch 5-10% des ursprünglichen Leitwerts haben.
    Als nächstes würde ich das destillierte Wasser mit dem Salty Shrimp aufsalzen und dabei den Leitwert so einstellen, dass wirklich GH 6 vorliegt. Das ist bei 200µS der Fall. Die meisten Leitfähigkeitsmessgeräte haben eine Toleranz von 2-5% soviel Abweichung wäre im Rahmen der Messgenauigkeit also akzeptabel.
    Wenn du die GH des aufgesalzenen Osmosewassers mit dem Wassertest gegenmisst, sollte sich zeigen, ob die Werte plausibel sind oder nicht.
    2. Wie alt ist das Salty Shrimp?
    Ich habe die Erfahrung gemcht, dass es nach einer gewissen Lagerdauer zur Entmischung der einzelnen Komponenten kommen kann. In der Dose sacken die "schweren" Bestandteile dann nach unten durch, währne die obere Schicht aus den leichteren Bestandteilen besteht. Ist das der Fall und es wird vor dem Aufsalzen ich ausreichend geschüttelt, damit wieder einer homogene Salzmischung ensteht, können die Wasserwerte, trotz korrekt eingestelltem Leitwert, vom Soll abweichen.
    3. Ich habe mit dem Amazonia bei meinen Taiwanern auch keine wirklich berauschenden Erfahrungen gemacht, und bin zu der EInschätzung gelangt, dass der Soil zwar für Scaper ein wirklich tolles Zeug ist, es aber für Garnelen bessere Produkte gibt. Dies ist aber nur meine persönliche EInschätzung, und andere Halter schwören auf den Amazonia.

    Meine Empfehlung ist daher, die zunächst die korrekte Funktion, von Leitwertmessgerät, Salz und Wassertest zu prüfen. Bleibt dies ohne schlüssiges Ergebnis, würde ich nicht lange fackeln, und die Tiere aus dem Becken holen. Es ist zwar nicht gesagt, dass der Soil das Problem ist, aber es macht ja Sinn, die Tiere vorsorglich von möglichen Fehlerquellen zu trennen, bis man den Durchblick hat, wo nun das Problem zu suchen ist.
    Die Shrimps kommen auch mal 2 Wochen ohne Fußboden klar, und wenn man nicht mit CO2 oder anderen Mitteln am pH-Wert schraubt, passiert für gewöhnlich nichts von wegen Säuresturz etc..

    Das beschrieben Taumeln der Tiere passt jetzt nicht so richtig zu vermuteten Häutungsproblemen, denn meistens erkennt man ja am toten Tier, dass es sich um eine missglückte Häutung handelt. Wenn diese Symptome aber fehlen, wäre ich mir mit der Diagnose "Häutungsprobleme" nicht wirklich sicher, auch wenn sie zur niedrigen GH passen würde. Außerdem müssen die Tiere sich binnen des vergangenen Jahres ja wiederholt erfolgreich gehäutet haben, sonst wären sie nicht mehr da und hätten sich auch nicht vermehrt.

    Die ist auch ein Grund, warum ich die Tiere erstmal aus dem Becken nehmen und in eine optimale Umgebung (zumindest was die Wasserwerte anbetrifft) bringen würde, um zu schauen, wie es weiter geht. Stabilisieren sich die Tiere in ihrem Übergangswohnheim, würde ich das Becken platt machen und mit einem nicht oder nur schwach gedüngten Soil neu aufsetzen.
    Red Bee Sand oder Fluval Stratum sind da auch für Sofortbesatz geeignet, weil sie relativ gemäßigt ans Werk gehen und als ungedüngte Soils die Ammonium- und Nitrat-Problematik nicht kennen.

    Sollte es in der Übergangsquarantäne weiterhin Probleme geben, muss man nochmal genauer hinschauen und ggf. über eine Behandlung der Tiere nachdenken, aber für solch eine Maßnahme ist es meiner Meinung nach noch zu früh...


    VG vom Himalaya
    Yeti
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  7. baddevil
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    baddevil GF-Mitglied

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    baddevil 17 März 2017
    Hallo Yeti,

    wow vielen Dank für deine Mühe und ausführliche Erläuterung.
    Mein Leitwertmessgerät ist OK das wird in meinem Geschäft geeicht.
    Ich habe im Stadtwasser ca. 580ms in meinem Osmosewasser habe ich ca. 6ms, ich habe aber vergessen zu erwähnen dass ich noch einen Silikatfilter hinter der Osmoseanlage habe :/.
    ich habe mir gerade eine tote Garnele unter der Lupe angeschaut es gibt keinen Hinweis auf Häutungsprobleme.
    Morgen werde ich mir nochmals ein Wassertest kaufen weil der doch ziemlich alt ist und eventuell falsche Werte anzeigt.

    Ich habe noch Akadama Bodengrund übrig mit dem Bodengrund hatte ich damals gute Erfahrung gemacht bis ich dann hier im Forum vieles über ADA Amazonia gelesen habe und dann meine Becken umgestellt habe.
    Kann ich mit wenig Akadama so 2cm und einem dem eingelaufenem Filter sofort besetzten ?
  8. Kim0208
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    Kim0208 GF-Mitglied GF Supporter Gonzales war hier

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    Kim0208 17 März 2017
    Ich würde es riskieren.

    LG
    Kim
  9. TheYeti
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    TheYeti Moderations-Yeti Moderator

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    TheYeti 17 März 2017
    Hallo,

    du bist doch mit dem Besetzen gar nicht unter Zeitdruck. Pack die Tiere erstmal in ein anderes Becken ohne Bodengrund, mach ihnen das passende Wasser und beobachte, wie sie sich machen, wenn die Wasserwerte stimmen. Es haben ja auch schon Tiere problemlos 2 Wochen im Eimer gewohnt ohne Schaden zu nehmen, wenn man darauf achtet genug Sauerstoff einzubringen und ausreichend Wasser wechselt. Wenn du dich wirklich jetzt schon für einen Re-Start entscheiden willst, kannst du das Becken auch neu aufsetzen, dann ne Woche einlaufen lassen und die Tiere so lange zwischenparken. So ist es wenigstens kein völliger Kaltstart mehr.

    Ich habe z.B. eine Plastikbox mit Deckel von IKEA als Zwischenlager für meine Garnelen. Die Box hat das Lebensmittelzeichen eingeprägt, ist also lebensmittelecht und ist sonst meine Aquaristikbox unterm Bett, wo alle irgendwann mal angeschafften Utensilien drin lagern. Brauche ich ein Übergangs oder Quarantänebecken, kommen die Sachen vorübergehend in eine Tüte und die Box mutiert zum Aquarium auf Zeit. Sprudelstein oder Oxydator rein, ein bisserl Moos oder ihre Wurzel und gut ist. Wenn man den Deckel der Box lose auflegt kann auch keiner raushüpfen.

    VG vom Himalaya
    Yeti
  10. Carsten Logemann
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    Carsten Logemann GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    Carsten Logemann 17 März 2017
    Hallo Andreas,
    mir fällt auf dass die Nährstoffversorgung für dein Becken recht wenig ist, wenn nur 1x die Woche wenig gefüttert wird dürfte sich keine üppige Mikrofauna entwickeln. Die Blätter selber kann man nicht als wertiges Futter ansehen, das sind eher Ballastsoffe. Garnelen und deren Nachwuchs ernähren sich meist von Biofilm, sie sind praktisch immer am fressen. Dieser Biofilm besteht aus Kombinationen von diversen Algen und Bakterien. Wenn der Biofilm nichts zu futtern bekommt, dann entwickelt sich da auch nicht gut was. Man sollte nicht immer nur die Tiere versorgen, selbst wenn gar keine Garnelen im Becken wären müsste man Nährstoffe einbringen, sonst kann ein Aquarium nicht gut laufen.

    Nachdem was ich von dir gelesen habe würde ich folgendes vorschlagen.
    - Den Boden bzw. die obere Schicht (2cm) vorsichtig mulmen, um ein evtl. vorhandenes schlechtes Milieu zu beseitigen.
    - Dann zu einer täglichen Fütterung mit Staubfutter übergehen. Das Life kenne ich persönlich nicht, aber da es als Alleinfutter ausgeschrieben ist, wird es denke ich alles benötigte enthalten. Wir nehmen Bacter AE und Shrimp Baby Food. Aber!! Täglich füttern heißt nicht viel füttern, geringe Mengen sind gut. Steigere jetzt aber die Fütterung bitte sehr langsam, sonst liegt zuviel am Boden was schimmelt und das gilt es zu verhindern. Eine Begleitfauna die das entsprechend verstoffwechselt muss sich erst entwickeln, hier gilt es die richtige Balance zu finden.
    - Ich rate dir zu einer Humin-Kur um die Abwehrkräfte der Garnelen zu stärken. Täglich eine tote Garnele oder Nachwuch der nicht hochkommt wären klassische Auswirkungen bei immun-geschwächten Tieren. Wenn bei uns Garnelen schwächeln, dann erhöhen wir zuerst die Humindosis und das allein wirkt oft schon sehr gut. Nehme BlackWaterPowder oder unser Liquid Humin+. Mach dir für zwei Wochen schönes bräunliches/Bernsteinfarbenes Wasser, tief braun muss nicht sein, aber wenn es klar wird dann Humin nachlegen..... und verwende die Produkte auch in Zukunft regelmäßig, wenn auch weniger dann ok ist. Huminstoffe gehören in ein Aquarium und die Blätter allein sind meist nach wenigen Tagen "leer".
    Hier haben wir etwas dazu geschrieben: http://www.glasgarten-aquarium.de/liquid_humin_plus.html Leider scheint die Notwendigkeit von Huminstoffen und die direkten Zusammenhänge zur Tiergesundheit beim Aquarianer noch immer nicht ausreichend verbreitet, obwohl wissenschaftlich belegt... aber ich schreibe ja solche Beiträge hier und wenn es auch bei dir hilft, dann empfiehlst du es ja sicher auch irgendwann weiter.:)

    Grüße und viel Glück.
    Carsten
    Zuletzt bearbeitet: 17 März 2017
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  11. baddevil
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    baddevil GF-Mitglied

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    baddevil 18 März 2017
    Hallo Carsten,

    danke für deine Antwort. Bacter AE habe ich sogar Zuhause habe es aber nur alle 4 Wochen sparsam benutzt.
    Heute habe ich die Pintos in ein anderes Becken gesetzt da heute Morgen schon wieder tote Garnelen im Becken waren. Das ich vielleicht zu wenig füttere kann schon sein, da ich immer wieder lese dass viel zu viel gefüttert wird manche füttern nur einmal in der Woche und die Garnelen vermehren sich. Das erklärt sich auch warum sich die Schnecken bei mir sich nicht vermehren.
    Im alten Becken haben sich die Tiere fast nicht bewegt es wurde auch nichts abgegrast so wie ich das kenne.
    Als ich nun die Tiere umgesiedelt habe schwimmen sie schon seit einer Stunde pausenlos durchs Becken ich weiss nicht ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist... mal abwarten was jetzt kommt schlimmer kann es nicht werden.
    Danke nochmals für eure Hilfestellung:thumbsup:

    Nochmal ein Bild

    tote.jpg
  12. Garnelen_Kai
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    Garnelen_Kai GF-Mitglied GF Supporter

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    Garnelen_Kai 18 März 2017
    Hallo - ist es nicht furchtbar, wenn ein User nicht in der Lage ist, seinen Post mit einem Namen zu beenden?

    Zur Sache....
    Ich gebe Carsten völlig Recht, dass Humin positiv auf das Aquarium wirkt.
    Ob auch auf Garnelen kann ich nicht sagen. Auf Fische auf jeden Fall.

    Zu meiner Diskzszeit hatte ich immer kränkelde Fische, welches ich im Nachhinein meiner schlechten Fütterungsmethode zuschreibe.

    Wenn die Diskus mal wieder lustlos und etwas dunkler wie es sein sollte in einer Ecke hingen, habe ich eine Huminkur gemacht. Bereits nach einigen Tagen waren sie wieder viel agiler und zeigten leuchtende Farben.
    Das konnten auch andere Diskusfreunde bei sich bestätigen.
    Humin habe ich immer zu Hause und gebe es regelmäßig in meine Becken.

    Wer meine Garnelen kennt, weiss was "robust" heißt. Ob das nun am Humin liegt, ich weiss es nicht. Natürlich ist das kein Wundermittel was totgeweihte Garnelen zu neuem Leben erweckt.
    Aber als Hilfsmittel sicher eine Bereicherung.

    LG Kai
  13. Neid
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    Neid GF-Mitglied Gonzales war hier

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    Neid 18 März 2017
    Hi

    Ich Lese ja schon eine Weile stum mit, ich kann nur sagen das ich ein Hybrid Stamm erworben habe der krank wurde. Die Tiere änderten ihre nicht vorhandene Farbe in Weiß und starben dann von 15 Tieren sind jetzt 9 noch da. Ich habe Lange überlegt was ich tuhn kann um Ihnen zu helfen. Als erstes habe ich mir L Humin besorgt und überdosiert die ersten 14 Tage mit ins WW gegeben dann normal dosiert. WW auf 80% gesteigert. Fütterung habe ich eingestellt und nur noch Laub ins Wasser gegeben für 2 Monate. Aufeinmal trug eine der Überlebende Eier da hab ich dann wider Backter mit ins Wasser gegeben. Sie vermehren sich immer noch schleppend aber von den neun Tieren sind 3 vom Ursprünglichen Besatz. 1 ist ein Carbon Baby das ich mit in die Vase übergesiedelt habe der Rest setzt sich aus Nachkommen zusammen.

    Meinen Jedis so Nene ich die Hybride hat die Kur jedenfalls geholfen sich zu stabilisieren. Ein Versuch ist es jedenfalls wert.

    LG Steffy
    Zuletzt bearbeitet: 18 März 2017
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  14. Carsten Logemann
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    Carsten Logemann GF-Mitglied GF Supporter Autorisierter Partner

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    Carsten Logemann 18 März 2017
    Moin Kai,
    wir haben beste Erfahrungen mit Huminstoffen gemacht und daher würde ich schon behaupten, dass es auch für Garnelen notwendig ist. Der Dr. Steinberg hat in seinen Arbeiten anschaulich erklärt dass es kaum ein Habitat gibt, in dem nicht reichlich Huminstoffe im Wasser sind. Damit sind auch optisch klare Flüsse und Bäche gemeint, nicht nur die Schwarzwasserflüsse wie Rio Negro und Co.. Er konnte nachweisen, dass es kein "Hilfsmittel" ist sondern sich die Organismen und deren Immunsysteme auf das vorhandensein von Huminstoffen angepasst haben. Nimmt man ihnen die Huminstoffe weg, haben die Immunsysteme keinen Reiz mehr so aktiv zu sein und ihre Leistung zu bringen. Die Tiere sind dann viel empfindlicher gegen Keime oder Schwankungen der Wasserwerte etc. und beginnen zu schwächeln. Ein Aquarium ohne Huminstoffe sollte es nicht mehr geben und er fragte nach einem seiner Vorträge schon fast etwas provokativ, ob es nicht sogar Quälerei wäre die Tiere in einem Aquarium ohne Huminstoffe zu halten... uns hat das überzeugt, wann werden schon für unser Hobby so aufwändige wissenschaftliche Untersuchungen gemacht, die dann auch noch so ein klares Ergebnis zeigen?

    Aber du hast natürlich völlig recht, es ist kein Wundermittel und tot geweihte Garnelen werden auch so sterben... Huminstoffe sollten eher vorbeugend eingesetzt werden, damit es weniger häufig zu Problemen kommt und die Tiere, wie deine, robust sind.
    Abwehrkräfte stärken, aber nicht mit Joghurt, sondern mit Huminstoffen, wie sie die Natur verwendet und die Tiere aus ihrer Heimat kennen.;)

    Grüße
    Carsten
    Zuletzt bearbeitet: 18 März 2017
  15. baddevil
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    baddevil 19 März 2017
    Guten Morgen zusammen,

    ich möchte mich nochmals kurz melden und sagen was ich nun gemacht habe.
    Ich habe ein leeres Becken aufgefüllt mit knappe 2 cm Akadama, 10 Liter vom altem Becken zugegeben den Rest mit frischem aufgesalzenes Osmosewasser.
    Alten Filter unter kaltem Wasser kurz ausgespült (Bob Schwammfilter) und ins neue Becken getan.
    Abgebrühtes Seemandelbaumblatt und 4 Erlenzapfen zugegeben zusätzlich noch einen halben Messlöffel Bacter AE.
    Tiere ein paar Stunden später umgesetzt weil die Pintos immer regungsloser wurden und das Verhalten gar nicht mehr passte.

    Heute Morgen gleich losgerannt Licht im Becken angemacht und voller Angstschweiß reingeschaut ob ich wieder tote Garnelen finde....:confused:

    Was soll ich sagen.... So fit habe ich die Pintos schon lange nicht mehr gesehen :hurray:

    Es sind sogar Schwangere im Becken natürlich kann es sein dass die Jungtiere nicht hochkommen weil noch kein Biofilm auf dem Bodengrund vorhanden ist aber ich habe ja noch etwas Zeit bis die schlüpfen.

    jetzt habe ich mir noch Humin plus bestellt und hoffe dass ich alle Garnelen durchbekomme.

    Pflanzen halten hier natürlich auch nicht werde wohl nun mit Moos arbeiten müssen.

    Hier noch ein paar Bilder..... Kann mir jemand sagen was die weisse Garnele ist ? Ist das eine Snow White ? können die bei Pintos fallen ?

    Jetzt möchte ich meine anderen Becken so nacheinander umstelle auf einen anderen Bodengrund, aber ob Akadama auf Dauer gut ist weiß ich nicht den gibts ja fast nirgends mehr zu kaufen..

    Schönen Sonntag an alle

    Schwanger.jpg
    Weiss.jpg
    soo.jpg
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  16. Garnelen_Kai
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    Garnelen_Kai 19 März 2017
    Hallo

    na das hört sich ja schon mal gut an.
    Hoffentlich bleibt es auch so.
    Ich hatte auch schon ein Becken mit Akadama laufen. Die Bee's haben sich prächtig vermehrt.

    Was mich am Akadama gestört hat, war seine poröse Oberfläche. Jeder Pflanzen- und Moosschnipsel konnte sich daran festkrallen.
    Ich konnte die Reste nie rausholen, ohne dass ich gleich eine große Menge vom Akadama mit rausgeholt habe.

    Akadama kommt ja ursprünglich aus der Bonsaihaltung. Es gibt Onlineshops für Bonsai's die auch Akadama führen. Auch bei Amazon bekommt man den noch.....

    LG Kai
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  17. carnica
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    carnica 19 März 2017
    Hallo Andreas,
    Da hast Du doch schon Huminstoffe, warum möchtest Du noch flüssiges rein geben?
    Du hast doch vor zwei Jahren gepostet das Du SMBB einbringst, hast Du dann damit aufgehört?
    LG Norbert
  18. baddevil
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    baddevil 19 März 2017
    Hallo Norbert,

    nein habe ich nicht damit aufgehört, gebe immer noch regelmäßig welche rein. Ich möchte aber bei Problembecken den Humingehalt für ein paar Wochen erhöhen ohne dass ich das Wasser mit zu viel Blätter belaste ob es wirklich was bringt wird sich dann zeigen.
  19. baddevil
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    baddevil 22 März 2017
    Hallo,
    ich hoffe dass ich nicht nerve :muede:...
    Ich habe mich soo gefreut und gedacht dass ich alles richtig gemacht habe, die Garnelen waren fit heute habe ich wieder tote Garnelen rausgefischt :rolleyes:.

    Manchmal frage ich mich ob ich zu blöd bin Garnelen zu halten ich versteh manchmal nicht welche Fehler ich mache und warum Garnelen sterben müssen obwohl die Wasserwerte (alles was man messen kann) stimmen.

    Jetzt bleibt mir nichts übrig wie abzuwarten und nach und nach tote Garnelen rausholen, da macht es keinen Spass mehr weil man halt nichts mehr tun kann.
  20. Neid
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    Neid GF-Mitglied Gonzales war hier

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    Neid 22 März 2017
    Hi Andreas

    Du nervst natürlich nicht :keks:.

    Ach Mensch lass die Ohren nicht hängen ......
    Ich weiß aus Erfarung wie bescheiden das ist :yes:.....
    Habe mir erst meinen Red Fire Stamm vergiftet :heul: sie erholen sich da von immer noch , sind aber übern Berg so weit ich das beurteilen kann.

    Dann starben auf einmal meine Hybriden weg wurden weiß und das war es dann. Von 15 sind mir 5 Adulte geblieben und seit neusten einige Jugtiere. Das große sterben begann letztes Jahr. Im Dezember hörte es auf einmal auf und seit dem klopf auf Holz wird es besser. Was da schief gelaufenen ist .....Vermutungen wilde Spekulationen kurz um ich weis es nicht wirklich.

    Manchmal liegt es einfach nicht an uns Halter sondern an eine Verkettung unglücklicher Umstände. Ich weis ist ein schwacher Trost.

    Ich drück dir jedenfalls die Daumen das sich der Stamm noch erholt von was auch immer und du wider Spaß an diesen Hobby hast.

    LG Steffy
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  21. shrimpanse
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    shrimpanse GF-Mitglied GF Supporter

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    shrimpanse 22 März 2017
    Hallo Andreas,

    wie bereits gesagt, finde ich deine GH etwas niedrig.
    Ausserdem sehe ich das wie Yeti, dass für GH=4 KH=0 NO3=0 der Leitwert verdächtig hoch ist. Wenn das Becken schon nen Jahr läuft könnte es sein, dass der Boden Phosphat Eingelagert hat und nun wieder abgibt.

    Viele Grüße,
    Markus

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