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Inzucht

Dieses Thema im Forum "Halterberichte / Projekte" wurde erstellt von Garnelenfreund, 4 März 2008.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 2 Benutzern beobachtet..
  1. Garnelenfreund
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    Garnelenfreund GF-Mitglied

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    Garnelenfreund 4 März 2008
    Hallo zusammen,

    das Thema Inzucht bei Hochzuchtgarnelen wurde in der Vergangenheit gelegentlich angesprochen und weitestgehend als vernachlässigbar angesehen. Nun sind unsere Erfahrungen im Vergleich zu japanischen Züchtern noch recht jung.

    Nachdem Arne auf eine Garnele von Hakata aufmerksam gemacht hat (http://imgb.dena.ne.jp/exb5/20080227/95/100555359_1.jpg) bin ich neugierig geworden. Jede Top-Garnele hat ihre eigene Geschichte. Im Zusammenhang mit der Garnele von Hakata sprechen die Japaner von "Hybrid".

    Allerdings wird diese Begriff nicht auf Nachkommen "unterschiedlicher Arten" angewendet, sondern auf Nachkommen "unterschiedlicher Zuchtstämme" - also gleicher Arten.

    Die Hakata Red Bee ist ein Kreuzungsprodukt aus insgesamt 3 verschiedenen Stämmen. Allein ein Vorfahre entstammt aus einer Linie, die kontinuierlich 5 Jahre selektiert worden ist. Hintergrund soll tatsächlich eine Inzucht-Problematik sein. Genetische Mängel innerhalb eines Stammes lassen sich nicht ohne Weiteres durch Selektion "bereinigen". Einzelne Japaner sprechen von "systematischen" Mängeln, die letztlich dazu führen, dass die Zucht an einem Punkt endet und man sich die Frage stellt - wie es weiter geht. Das Thema ist auch in Japan nicht ganz unbestritten, da gern darauf verwiesen wird, wie "rein" ihre Stämme sind. Doch durch die Kreuzung verschiedener Stämme entwickeln sich neue Linien (mit neuen Namen), die -wie oben zu sehen- selbst langjährige Züchter ins Staunen versetzen.

    Mich würde natürlich interessieren: haben wir in Deutschland unterschiedliche Stämme in ausreichender Anzahl...


    Gruß Alexander
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  3. happy-man
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    happy-man GF-Mitglied

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    happy-man 4 März 2008
    ich denke auch, das inzucht ei problem ist. Allerdings wenn man einen stamm seit einigen generationen hat, genügt es sicher, wenn man paar tiere mit anderen austauscht. denn die erbanlagen gehen nach 3 bis 4 generationen weitgenug auseinander. Anders funktioniert das in der Natur auch nicht, wenn sich zwei schwärme begegnen.
    Ich hab mir dazu einen zweiten stamm RF zugelegt.
    Wenn ich die tiere ausreichens selektiert habe kann ich die Stämme mischen und erhalte dann hoffentlich wieder kräftig gefärbte tiere.
  4. Mischy
    Offline

    Mischy GF-Mitglied

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    Mischy 4 März 2008
    Hallo Alexander,

    meines Wissens tummeln sich wohl Red Bee Stämme von mindestens zwei handvoll verschiedener Züchter. Ich denke schon, dass dieses Material auf jeden Fall ausreichen sollte. Es liegt allerdings bei den Züchtern, dann auch entsprechend zu verfahren...

    Grüße,
    Micha

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