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Artgerechte Haltung, Techniklos usw.

Dieses Thema im Forum "Vermehrung / Zucht" wurde erstellt von Nichtidentische, 18 Oktober 2012.

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Dieses Thema wird von 11 Benutzern beobachtet..
  1. Nichtidentische
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    Nichtidentische GF-Mitglied

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    Nichtidentische 18 Oktober 2012
    Hallo, ihr Lieben, ich denke, ihr vergesst den Markt.

    Eine produktive Garnelenart wie NH (RF) oder die Red-Bee macht bei jedem, der nicht allzu viel falsch macht, in techniklosen 60-er oder 100-er Becken (keine Kosten außer 10 Liter Wasser im Monat, abhängig von Raumtemperatur) ruckzuck ein paar hundert Output im Jahr, wenn nicht im Monat.
    Jeder, der sich halbwegs ambitioniert 10 Garnelen kauft, wird in einem Jahr allermindestens 100 auf den Markt werfen können, was verschenken einschließt. Nehmen wir selbts einen extrem expansiven Markt an, in dem ein Garnelenfieber die Gesellschaft erfasst und immer mehr Leute Garnelen kaufen, so hat dennoch die exponentiale Vermehrungsrate der Garnelen bald den Zuwachs der Neuinteressenten ausgeknockt. Wenn in jedem Mittelstädtchen auch nur 10 normale Garnelenhalter wohnen, hast du den Markt gesättigt und der Zoohandel wird kaum noch was verkaufen. Daher müssen ja auch Hochzuchtformen und Japanimporte den Feinschmeckern Anreize bieten, überhaupt noch Garnelen zu kaufen. Und die neuen Arten kommen dazu, eine klassische Marktstrategie: Neue Produkte schaffen, expandieren, Kosten rationalisieren, Produktion zentralisieren. Selbst wenn man derzeit durchaus noch einen ungesättigten Markt hat (ich finde in Mittelhessen keine guten Aquaristik-Shops, Meerwasser Totalausfall, Züchter weit weg, Aquaristik und Antiquitäten sind alle im Ruhrgebiet), und auch annimmt, dass aufgrund der hohen Versandkosten Selbstabholer IMMER einen lokalen Markt brauchen, also die Rationalisierung und Monopolisierung Grenzen hat, bleibt doch die Arbeit der Selektion, des Fangens und des Verkaufens, die letzten Endes kaum Gewinn bringen. Es ist wie in allen Bereichen: ein paar mögen frühzeitig Chancen genutzt, klug agiert und Kontakte gepflegt haben und einen Betrieb aufgebaut haben. Dafür braucht man dann aber auch die Lage, Startkapital, Know-How und Ausdauer. Wie bei allen Spekulationen: Nur überschüssiges Kapital investieren, das auch kaputt gehen kann.

    Was wirklich interessant wäre: Kann man als Otto Normal mit techniklosen Becken und Walnusslaub/Brennesselblätter/Löwenzahn eine produktive Garnelenart wie RF für ca. vier kleine Garnelenpfannen im Monat nutzen und dadurch den durchschnittlichen "Fisch"-bedarf mit einem Aufwand von 2 Stunden pro Monat und 20 Liter Wasser decken. Dann wäre nämlich Meer und vietnamnesischen Flüssen geholfen (und den Menschen in der Garnelenindustrie dort Arbeitsplätze zerstört, die sie evtl. wieder als Fischer finden können).

    Lg
    F
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  3. Sharkhunter
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    Sharkhunter Guest

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    Sharkhunter 18 Oktober 2012
    Hi,

    ich gehe mal davon aus, dass das nicht ernst gemeint ist - oder wie soll die geringe verwertbaren Fleischanteile einer Zwerggarnele den "Fisch"-bedarf (was auch immer das ist) decken.
    Wenn, dann richtig: http://www.garnelenhof.de/
  4. demlak
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    demlak GF-Mitglied

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    demlak 18 Oktober 2012
    mir is noch nich ganz klar wie das mit dem techniklos klappen soll..
    hab ich kein licht.. hab ich keine photosynthese -> hab ich keine photosynthese -> keine sauerstoffeinbringung, keine nitrat zehrung, es entsteht eine keimbelastung, etc. --> problem
    hab ich keinen filter hab ich keine wasserbewegung die sauerstoff einbringt.. und halt keine filterung.. rest siehe letzte zeile

    und dann z.b. 150 garnelen die in eine 60 liter pfütze fröhlich rum******en.. mit 10 liter im monat wasserwechsel am leben halten.. selbst bei RF stell ich mir das problematisch vor...



    und nebenbei bemerkt: schonmal überlegt warum da bei dir oder woanders kein garnelenshop zum hingehen vorhanden ist? manchmal solls vorkommen, das der markt sich selbst reguliert.. hab ich gerüchteweise gehört...
  5. Sharkhunter
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    Sharkhunter Guest

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    Sharkhunter 18 Oktober 2012
    Hi,
    ganz so ist es nicht. Bei uns stehen einige technik- und z.t. pflanzenlose Becken seit 10 und mehr Jahren, die hervorragend funktionieren. Die Sauerstoffeinbringung durch Pflanzen nach Photosynthese wird oft überschätzt, vor allem vergisst man gern, dass Pflanzen je nach Art 50 - 70% des produzierten Sauerstoffs rund um die Uhr selbst wieder verbrauchen.
    Der durchgängig an der Grenzschicht Luft/Wasser stattfindende Gasaustausch ist in Abhängigkeit von Temperatur und Besatz oftmals völlig ausreichend - auch ohne Wasserbewegung oder Pflanzen.
  6. kishori
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    kishori GF-Mitglied

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    kishori 18 Oktober 2012
    Hallo,

    @ demlak

    zum Thema techniklos: Ich hatte ein paar Monate ein 12l Becken komplett ohne Technik laufen. Licht kam nur vom Fenster (Nordseite) rein, Wasser habe ich eher selten gewechselt, meist nur aufgefüllt.
    Anfangs waren 10 RF drin, dann kamen 20 Babaultis dazu. Ich hatte ständig tragende Weibchen, trotz Planarien im Becken auch jede Menge Nachwuchs. Die Pflanzen sind gewachsen, es gammelte nichts vor sich hin, das Wasser war voll von Cyclops, Muschelkrebsen etc.

    Als ich dann ein neues Becken bekommen habe, hab ich das alte Nano ins große Becken integriert. Und beim rausangeln der Garnelen hab ich dann nicht schlecht gestaunt. Bei Temperaturen von 18-23°C, ohne jegliche Filterung oder Beleuchtung, hatten sich die Garnelen allesamt stark vermehrt. In der ganzen Zeit sind lediglich 2 Alttiere gestorben.

    Also bitte erkundige dich erst einmal, bevor du mögliche Mitleser hier wissen lässt, dass es ja eigentlich überhaupt nicht funktionieren kann.

    Im jetzigen Nano (20l) habe ich nur eine 11W Beleuchtung, ca. 9 Std./Tag. Auch kein Filter und keine Heizung. Und nach nur wenigen Tagen hat bereits das erste Blaue Tigermädel Eier, in ca. 1 Woche müsste sie entlassen. Den Garnelen geht's also sowohl im völlig techniklosen als auch nur mit Beleuchtung ausgestatteten Becken anscheinend sehr gut.

    lg, kish
  7. Nichtidentische
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    Nichtidentische GF-Mitglied

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    Nichtidentische 19 Oktober 2012
    Auch noch zu demlak, bzw. techniklos und Photosynthese: Lebst du im Keller? Bei meinem 60-er am Fenster seh ich dank einer Erfindung namens Fenster die Gasblasen massig aufsteigen. Ich hatte techniklos, d.h. ohne jede Stromzufuhr ein offenes 60-er über 4 Jahre hinweg. Seit einem Monat ist ein Kugel-HMF drin mit 2,5 Watt, weil Elassoma reinsollen. Dabei habe ich die große Wurzel rausgeholt und einen sehr fragilen roten Tigerlotus entdeckt, den ich vor vier Jahren gekauft hatte, zwei Monate später aber nie wieder sah und abgeschrieben hatte. Er ist zugewuchert und hat dank Knolle trotzdem immer wieder mal ein Blatt Richtung Fenster durchgebracht. Ansonsten ist das Problem bei techniklos die Algen zu beherrschen -das heißt absammeln und tolerieren. Mooskugeln muss man entfilzen, aber sie gehen. Hornkraut geht eher nicht, Javafarn kümmert, schwächelt und wird dann von PHS geplättet. Zwergwasserschlauch geht perfekt, macht schöne "Wiesen".
    Insgesamt: weniger Aufwand als irgendwas, keine Kosten. Ich halte grade noch 8 junge Guppies seit fünf Monaten ohne Futter in dem verkrauteten techniklosen, sie wachsen nicht, aber sie leben und fressen Mikros, was so reinfällt und Algen. WW alle fünf Wochen, ich habe auch schon ein halbes Jahr keinen WW gemacht (nur mit RF drin), einfach immer Leitungswasser nachgefüllt - es ging, die RF lebten und die CPOs auch. Wassertemperatur ging auch mal bis auf 13-14 Grad runter. Verluste, aber kein Totalausfall.

    Zum Fleisch: Es geht ja eher um den Geschmack. Viel Fleisch ist nicht dran, das stimmt. Aber an den konventionellen Schweineschnitzeln ist ja auch das allermeiste Wasser, daher schrumpfen sie auch in der Pfanne ein, nicht aber ein marmoriertes Bioschnitzel. Es war nicht durchweg ein Scherz. Mit Blaptica Dubia wäre es aber wesentlich besser möglich, die kann man mit Küchenabfällen füttern, braucht weder Licht noch Heizung und dann ist ordentlich Protein dran.
  8. Nichtidentische
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    Nichtidentische GF-Mitglied

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    Nichtidentische 19 Oktober 2012
    Nichts anderes sage ich doch.

    Und nein, sicher wird man nicht mit meiner Methode 160 Garnelen in einem 60-er techniklos halten können und dann noch, wie es die Kinder machen, Futter aus dem Garnelenshop zufüttern. 40-50 sollte gehen, mit Laubfutter sparsam (einmal im Monat neues Blatt). Population wäre dann relativ stabil. Also kein Output, der wäre aber durch mehr WW und Futter durchaus zu erreichen.
  9. Mike1963
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    Mike1963 GF-Mitglied

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    Mike1963 19 Oktober 2012
    Hallo Nichtidentische,

    dazu muss ich folgendes Bemerken :
    Es sollte doch unser Bestreben als Halter sein, den Pfleglingen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Sicher kann es auch techniklos, mit
    minimalem Aufwand funktionieren. Doch bezweifle ich, das sich die Tiere dann wohl fühlen. Man kann auch Hühner in winzigen Käfigen halten,
    aber nur wegen des Profites die Tiere in Qualhaltungen aufzuziehen, davon halte ich absolut nichts.

    Meine Becken laufen mit der üblichen Technik und erfreuen mich jeden Tag beim reinschauen. Es sind kleine Unterwasserwelten in denen ich
    immer mal wieder was neues entdecke. Die Garnelen sind munter und erkunden den ganzen Tag die Becken. Das ist genau das was mir an dem
    Hobby sehr viel Spass macht und dabei schaue ich erst in zweiter Linie auf die Kosten.

    Ich weis das es meinen Zöglingen gut geht und das ist mir am wichtigsten.

    Gruß
    Mike
  10. Blaubarsch Bube
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    Blaubarsch Bube GF-Mitglied

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    Blaubarsch Bube 19 Oktober 2012
    Hallo Mike,
    Wenn die Tiere gut stehen und sich produktiv vermehren, dann werden sie sich nicht unwohl fühlen, denn das wäre ein Widerspruch in sich.
    Bei allem Spielkram der sonst noch drumherum betrieben wird, fühlst du dich als Halter gegebenenfalls wohler, aber den Tieren wirst du es kaum anmerken.


    P.S.: Schöne Blumen!
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  11. Nichtidentische
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    Nichtidentische GF-Mitglied

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    Nichtidentische 19 Oktober 2012
    Ich mach das doch nicht wegen dem "Profit", techniklos im 60-er. Du bist ja lustig. Es geht darum, Haltungsbedingungen auszuloten und in meinem Fall Energie zu sparen - negativer Profit, wenn du willst. Für den Strom werden Tiere an anderer Stelle getötet, Tagebau, Uranabbau, etc..
    Und das sind höhere Säugetiere, mitunter Menschen. Ich schaue auf Energieverbrauch - wenn jemand meint, er müsste Diskusfische bei 18 Grad halten, kann er ja gucken was passiert. Neocaridinia Heteropoda geht. Manche halten zum puren Spaß einen Riesenhund der sein Kilo Fleisch am Tag frisst und regen sich dann über Geländewagen auf. Andere fahren mit dem Auto zur Arbeit und dadurch zwangsläufig im Jahr mehrere Kröten, Blindschleichen und tausende von Insekten tot, meinen aber, wenn in einem techniklosen Becken eine Garnele verkümmert, sei das Tierquälerei. Ich habe neulich einen Heizstab eingesetzt in ein anderes 60-er. Das Teil war defekt oder falsch geregelt, jedenfalls waren am nächsten Tag 20 Tiere tot, immerhin überlebten genug. War nicht nett, die Technik, in dem Fall. Manche haben auch fiese Filter, die kleine Garnelen einsaugen.
    Es sind dennoch niedere Tiere, die in der Natur einem weitaus höheren Stress- und Selektionsdruck unterliegen. Bei Garnelen kann man die Grenzen ruhig testen. Wer kein indischer Yogi ist, hat da keine höhere Moral. Säugetiere wie Kühe und Schweine werden wirklich elend gehalten. Was Tierquälerei ausmacht ist entweder absolute Verrohung oder sadistische Freue am Leiden von Tieren.
  12. Clemens
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    Clemens 19 Oktober 2012
    Hi, dann gehts also Hühnern die in Käfigen eingesperrt sind auch gut, weil die sich trotzdem vermehren? Menschen die versklavt und vergewaltigt werden vermehren sich auch, ich weiß nicht wo das toll sein soll. Vermehrung hat nichts mit dem Wohlbefinden zu tun, sondern mit der Arterhaltung.
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  13. Mike1963
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    Mike1963 GF-Mitglied

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    Mike1963 19 Oktober 2012
    Hi ( hier könnte Dein Name stehen ) Nichtidentische,
    ob es nun niedere Tiere oder Säugetiere sind ändert für mich persönlich nichts. Es sind Lebewesen. Ich hatte auch nicht Dich mit dem Profitmachen gemeint ( sorry wenn das so rüberkam ).
    Bei Neocaridinia Arten kann das ja auch durchaus gehen. Die Vermehrungsrate wird sich aber denke ich im vergleich zu optimalen Haltungsbedingungen eher in Grenzen halten.
    Hier muss Jeder für sich entscheiden wie er seine Garnelen hält. Da hier aber auch sehr viele Anfänger mitlesen, wollte ich nur den Eindruck man könne generell alle Garnelen techniklos halten,
    so nicht stehen lassen. Das Technik nicht immer zu 100% funktioniert stimmt, da gebe ich dir recht ( siehe Heizstab ), wobei ich hier zur Sicherheit immer ein Thermometer im Becken habe.
    In den meisten meiner Becken setze ich noch nicht einmal einen Heizstab ein, da die Temperatur meistens zwischen 19 und 22° C schwankt.

    LG
    Mike
  14. Blaubarsch Bube
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    Blaubarsch Bube 19 Oktober 2012
    Hallo,
    Sind wir hier im Kindergarten, dass wir auf so populistische und völlig deplatzierte Vergleiche zurückgreifen müssen?

    Was hat denn bitte Käfighaltung von Hennen (!) und die Versklavung von Menschen mit einem techniklosen Garnelenbecken zu tun?

    Wenn Vermehrung nix mit Wohlfühlen, sondern nur mit reiner Arterhaltung zu tun hat, dann frage ich mich ernsthaft, warum hier so viele Leute Geschiss um ihr Wasser etc machen.
    Unter widrigen Bedingungen müsste die NZ zwecks Arterhaltung dann mindestens genauso gut funktionieren.
    Tut sie in der Praxis aber nicht...
    Warum wohl?

    @Mike:
    Niemand hat hier geschrieben, dass man alle Garnelen techniklos unter jeglichen Umständen halten kann.
    Es wurde lediglich geschrieben, dass es bei gut stehenden Tieren und normaler Vermehrung keinerlei Anlass gibt so eine Haltung zu kritisieren.
    Und außer den dümmlichen Vergleichen von Clemens kam bisher auch nix, was irgendwie ein haltbares Argument dagegen wäre.
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  15. Clemens
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    Clemens GF-Mitglied

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    Clemens 19 Oktober 2012
    Hi Axelrodia, schade, dass du nichtmal weißt wie man Respektvoll miteinander umgeht. Ich muss mich nicht als dümmlich bezeichnen lassen. Wenn du richtig gelesen hättest, dann hättest auch gesehen worauf ich mich bezogen habe.

    **Wenn die Tiere gut stehen und sich produktiv vermehren, dann werden sie sich nicht unwohl fühlen, denn das wäre ein Widerspruch in sich.**

    Das heißt darauf und auf nichts anderes habe ich mich bezogen.

    Manchmal hilft lesen ohne Vorurteile. Ich klinke mich hier aus, schade dass man wie der letzte A**** behandelt wird..
  16. Blaubarsch Bube
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    Blaubarsch Bube 19 Oktober 2012
    Hallo Clemens,
    und genau darauf beziehe ich mich auch.
    Oder würdest du einen versklavten Menschen als "gut stehend" im humanen Sinne bezeichnen?
    Und wenn du dir gerupfte Hühner in Legebatterien anschaust, dann sind die auch weit entfernt von "gut stehend", als synonym für gesunde Erscheinung und normales Verhalten.
  17. Mike1963
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    Mike1963 GF-Mitglied

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    Mike1963 19 Oktober 2012
    Hallo (hier könnte Dein Name stehen) Axelrodia,
    ich wollte lediglich aufzeigen das man hier differenziert schreiben sollte mit welchen Arten es techniklos gehen kann. Red Bee gehören da meiner Meinung nach nicht dazu.
    Aber das ist auch nicht das Hauptthema dieses Threads.
    Da ich nicht zu den Vermehrern gehöre, welche mit dem Hobby das "große Geld" verdienen möchten, klinke ich mich an dieser Stelle wieder aus.
    Ich wünsche Euch noch viel Spass mit diesem schönen Hobby.

    LG
    Mike
  18. Heydt-Box
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    Heydt-Box GF-Mitglied

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    Heydt-Box 19 Oktober 2012
    Mit dem Argument, das wenn sich die Tiere vermehren sind die Wasserwerte nicht so schlecht, ist meiner Meinung nach nicht passend.

    Es gibt viele Tierarten die sich vermehren obwohl es ihnen schlecht geht. Siehe alleine die ganzen Straßenhunde in Italien usw. Da ist halt der trieb der vermehrung sehr stark und dies ist es bei Garnelen auch.

    Ich will jedoch nicht bestreiten das ein technikloses Becken auch tierfreundlich sein kann.
  19. Blaubarsch Bube
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    Blaubarsch Bube GF-Mitglied

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    Blaubarsch Bube 19 Oktober 2012
    Hallo,
    für die These das Garnelen sich auch unter für sie objektiv schlechten Bedingungen problemlos vermehren, hätte ich gerne mal eine belastbare Quelle.
  20. demlak
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    demlak GF-Mitglied

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    demlak 19 Oktober 2012
  21. Blaubarsch Bube
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    Blaubarsch Bube GF-Mitglied

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    Blaubarsch Bube 19 Oktober 2012
    Hallo demlak,
    ab dem Punkt wo die Variabilität bei den Umweltbedingungen so hoch ist, dass eine produktive Reproduktion stattfindet, kann man doch nicht mehr von suboptimalen Bedingungen ausgehen, sondern muss einfach die Art anspruchslos nennen.
    Suboptimale Bedinungen setzen doch voraus, dass ein dauerhaftes Überleben inklusive Fortpflanzung im entsprechenden Milieu nicht möglich ist.

    Wie sollte man denn Wohlbefinden objektiv ausdrücken, wenn nicht in Gesundheit, arttypischen Verhalten und ordentlicher Reproduktion?
    Wenn das unter unterschiedlichsten Bedinungen gleichwertig gegeben ist, dann kann man nicht von besser, schlechter, oder "wohler fühlen" reden.
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