Get your Shrimp here

Gute und mit hoher Qualität Fotos machen

Eine Spegelreflex ist sicher was feines, aber mit ein paar Kniffen lassen sich auch so mit Digitalkameras tolle Bilder zaubern.

Wichtig ist die gute Ausleuchtung des Objektes, ein korrekt gesetzte Focus, moeglichst wenig "wackeln" und der den meisten wohl unbekannte Aspekt, das RAW Bild Format. JPGs aus Digicams koennen oft nur schwierig nachbearbeitet werden - ein RAW ist wie ein Negativ, und kann nach allen wuenschen bearbeitet werden.. benoetigt allerdings auch eine Fotosoftware die es unterstuetzt.
 
Hi,
IMHO sind die schon angesprochenen Bridge-Kameras ein guter Kompromiss. Ich war es auch leid mit Digicams vor allem bei schlechten Bedingungen nur laue Fotos schießen zu können (bei guten Lichtverhältnissen schafft jede Cam ein vernünftiges Bild, nur bei schlechten Lichtwerten erkennt man Kameras die ihr Geld auch wert sind). Die Standardantwort war immer .. willst Du bessere Bilder, dann Spiegelreflex. Aber ich hatte noch eine aus der Analogzeit .. und die liegt noch fast neuwertig im Schrank und verstaubt .. warum? Sie ist zu unhandlich ... nicht für spontane Schnappschüsse geeignet und so viele Feiern, dass es sich lohnt so ein Ding samt Fotorucksack mitzuschleppen, feiern wir nicht ...

Also habe ich mich für eine Canon G12 entschieden, die für mich mit um die 440 EUR ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis darstellte. Nach ca. 6.000 Fotos bilde ich mir nun auch ein, einigermaßen gute Fotos schießen zu können. Was Du aber nicht vergessen darfst ist, dass Du für die Makrofotografie auch noch ein bisschen Zubehör brauchst. Mindestens ein Stativ und einen mittelleistungsstarken Blitz, sehr hilfreich empfinde ich auch noch meine Auslösefernbedienung (dann verwackelt nichts beim auslösen an der Kamera). Wenn Du die Kamera auf Stativ mit Auslösefernbedienung nutzt, dann kannst Du bei kleiner Blene (wg. der größeren Tiefenschärfe) und mittlerer Verschlusszeit (manueller Modus notwendig!) sehr atomosphärische Fotos machen (aber an den Weißabgleich an Deine Lichtfarbe im Aq. anpassen). Einzigste Bedingung.. die Nele muss stillstehen :arrgw:

Dies wär meine Empfehlung, da diese Kamera von der Größe her gerade noch als Kompakte durchgehen kann (mit einer kleinen Digicam-Tasche passt Sie noch in die Jacke) und damit auch in anderen Lebenssituationen schnappschuss-fähig ist :)


Gruß
Nesch.
 
Hi Leute,

ich hab ne Sony Alpha ohne Makro,
mit der krieg ich so einfach keine Nahaufnahmen hin.

Mit Microsoft Picture Manager kann man aber mit etwas rumspielen
auch halbwegs brauchbare Fotos basteln:


VdU (3).JPGVdU (2).JPG

Ich hab lediglich den Bereich den ich brauch aus den Orginal-Fotos ausgeschnitten
und dann etwas verkeinert damit ich sie hochladen kann
und net so verpixelt sind...
 
Ich trauere immer noch meiner alten Olympus E-400 nach. Tolle Bilder, klasse Auflösung.

Allerdings verbringe ich meinen Urlaub meistens in DK im März. Da war der ständige Objektivwechsel immer mal ein Ärgernis – Besonders wenn man dann auch noch ständig nach seinen Hunden schauen muss.

Ich habe mich dann für eine Panasonic FZ38 (Bridge) entschieden. Die macht zwar nicht ganz so gute Fotos wie meine alte DSLR, aber ist für mich ein guter Kompromiss.

Wie hier schon geschrieben wurde, sagt die Megapixelwahnzahl nichts über die Qualität der Fotos aus.

Entscheidend sind hier 2 Punkte:
1. Das Verhältnis zwischen Megapixel und CCD-Fläche (viele MP und kleine CCD-Fläche = schlecht)
2. Das Objektiv

So kann man schnell für ein gutes Gehäuse mit sehr gutem Objektiv mal 2K Euronen hinlegen.

Anbei mal ein Foto von der FZ38, Automatik, Landschaft mit Portrait. Für mich OK!

g1.jpg



LG
Heiko
 
Hi

Ich zeige jetzt mal an vier Bildern, was mit einer Bridgekamera (Panasonic Lumix FZ50) und einfachen Nahaufnahmelinsen möglich ist. Preislich ist es ungefähr ein Viertel, als wenn man sich eine DSLR, ein Makroobjektiv, ein Stativ und einen Zusatzblitz kauft. Die Bilder aus freier Hand und ohne Zusatzblitz gemacht

MfG.
Wolfgang
 

Anhänge

  • IMG_3620r.jpg
    IMG_3620r.jpg
    159,7 KB · Aufrufe: 53
  • IMG_3651r.jpg
    IMG_3651r.jpg
    97,4 KB · Aufrufe: 50
  • Macrobrachium sp. r..jpg
    Macrobrachium sp. r..jpg
    108 KB · Aufrufe: 53
  • P1220974r.jpg
    P1220974r.jpg
    150,7 KB · Aufrufe: 60
Hi Wolfgang,
sorry, aber das ist aber auch qualitativ nur n Viertel. Allerdings, ohne Dir nahetreten zu wollen, denke ich daß es an Deinem Setup liegt. Ich habe schon andere Bridgekamerabilder gesehen, die deutlich besser waren. Beispiele wurden sogar in Deinem Bridgethread aufgezeigt.

Wie ich schon des öfteren erwähnte: Man ist mit 500-600 Euro mit gutem, gebrauchtem Equip (DSLR Body, Macro und Blitz) dabei. Wenn man keinen Wert auf Markenwahn legt kann man sicher auch noch 100-150Euro am Blitz sparen und hat dann ne vollwertige DSLR mit der man nur noch umgehen können muß ( ;) )
 
Muss mich Micha da leider anschließen, allerdings sei mal zu erwähnen das der letzte Punkt in Bezug auf die DSLR wohl doch der schwerste ist :D

Gruß
Maria
 
Hallo Wolfgang,

sieht ja recht ordentlich aus (für 600x800) ;)
Welche Vorsatzlinse verwendest Du?

LG
Heiko
 
Okay, also generelle Tipps für Bilder (Kameraunabhängig):

· Ein häufiges "Problem", welches mir an vielen Bildern, auch hier im Forum, auffällt, ist ein fehlender Weißabgleich. Wenn man den macht, wirkt das Foto qualitativ schon viel hochwertiger, weil der elende Farbstich wegfällt. Der geht bei Aquarienaufnahmen meistens ins grün-gelbliche. Den Weißabgleich sollte man mit jeder Kamera hinbekommen. Wenn man mit einer Kompaktkamera knipst, die meistens kein Raw-Format kennen, würde ich den auf jeden Fall vor der Aufnahme machen (mit Raw-Format kann man das nachträglich erledigen).
Im Kameramenü steht der Weißabgleich meistens auf Auto oder auf einer bestimmten Lichtquelle oder Wetterlage. Hier einfach mal herumprobieren oder einen manuellen Weißabgleich mittels weißem Blatt Papier machen.

· Ein Hauptpunkt ist eben auch das gute Licht. Ohne Licht kein Foto, egal mit welcher Kamera. Wer keinen externen Blitz hat, kann auch zu anderen Lichtquellen greifen.
Also für das Bild ruhig eine weitere Lampe (idealerweise mit der selben Lichtfarbe wie die Aquariumbeleuchtung) verwenden. Es funktionieren aber auch Schreibtischleuchten. Beachten: immer von oben ausleuchten, nie von vorne. Das gibt nur hässliche Spiegelungen. Bezüglich der Spiegelungen: andere Lichtquellen im Raum vermeiden und parallel zur Scheibe knipsen.
Noch mal wegen des Lichts: Falls du Schwimmpflanzen hast, nimm diese für das Foto heraus. Sie werfen nur unnötige Schatten auf den Boden und mopsen damit Licht.

· Wenn der Abstand von Bodengrund und Aquariumbeleuchtung zu groß ist, kommt oft zu wenig Licht für ein Foto auf den Boden (wo die Garnelen nun mal meistens sitzen). Wenn man eine Wurzel im Becken hat, kann man diese prima mit etwas Teichleber- oder anderem Moos bepflanzen. Das gibt ein super Fotoplatz, welcher viel besser beleuchtet ist (da näher am Licht). Will man nun ein Foto machen, legt man einfach einen Snack auf den besagten Platz und keine Minute später ist das Model bereit für ein Shooting :) Dort in den höheren Bereichen des Aquariums herrscht aber (je nach Filter) auch mehr Strömung als auf dem Boden. Um möglichst wenig Wasserbewegung zu haben, kann man dann noch den Filter ausschalten.

· Frontscheibe putzen, von innen und von außen.

· Am wichtigsten ist, wie Micha bereits erwähnt hat, allerdings Geduld und Übung. Wenn ich Fotos von meinen Garnelen mache, dann nehme ich mir eine Stunde zeit und mache schon mal an die 300 Bilder. Darunter gefällt mir dann vielleicht ein einziges. Mir ist der Aufwand aber nicht zu viel, ich hab immer Spaß dabei.

Das wars erstmal soweit von mir! Ich hoffe, etwas geholfen haben zu können ;)
 
Na da will ich auch mal wieder...

Geschossen nach 500 Foto`s hier eine Aufnahme von der FZ45 mit Reynox Linse

DeepBlueScacopherit.jpg

LG
martin
 
Für im Titel gefordertes kommt wirklich nur eine gute DSLR mit besserem Makrobjektiv in Frage. Basta. Lucky shots sind eher die Ausnahme, und somit kein Kriterium, dass für die Bridge sprechen würde.
Hart aber herzlich, sorry.

2656.jpg


1910.jpg


1856.jpg


LG
 
und somit kein Kriterium, dass für die Bridge sprechen würde.

Hallo Felix,
Du hast natürlich Recht. Eine Bridge ist halt ein Kompromiss, aber es ist auch immer die Frage nach den Anschaffungskosten zu stellen.
Mein Bekannter betreibt das als Hobby, aber wenn ich sehe, dass er für seine Ausrüstung auch einen guten gebrauchten PKW hätte kaufen können... :rolleyes:

Ist aber auch egal. Man muss halt nur selbst mit dem Ergebnis zufrieden sein - Egal ob Knipse, Bridge oder DSLR ;)

LG
Heiko

p.s.:
Die Fotos sind klasse!
 
Wie schonmal in einem anderen Thread besprochen, ärgere ich mich, das ich mir keine DSLR zugelegt habe... bei der Bridge fehlt einfach DIE Schärfe :-(

LG
martin
 
Nein - Digital Photo Professional :D
...und das gehört zur EOS-450. Irgendwie muss man ja aus RAW ein JPEG machen.
Gut sind sie allemal!

LG
Heiko
 
Felix.T ... da war aber noch Photoshop dran ... gelle :P

Wohl eher jemand der mit seiner Kamera umgehen kann.
Ich kenn Leute die mit teurem Equip nur Mist produzieren weil sie es einfach nicht einsehen sich mit dem Gerät auseinanderzusetzen.
Ich kann mich auch an einen Thread aus einem Fotoforum erinnern wo jemand mit seiner Eos 1d unzufrieden war, weil man da ja alles manuell einstellen muß und man für den Preis ja ein Vollautomatisches Gerät verlangen könne.
 
Ich kann mich auch an einen Thread aus einem Fotoforum erinnern wo jemand mit seiner Eos 1d unzufrieden war, weil man da ja alles manuell einstellen muß und man für den Preis ja ein Vollautomatisches Gerät verlangen könne.

Dafür gibt es in der Tat preiswertere Alternativen :ausla:
DSC08720.JPG

OK - man muss den Blitz zuschalten:D

LG
Heiko
 
@Stalcaire ... aber frag nicht was da für Fotos drauf sind ... und ich meine nicht die Qualität der Fotografie damit ... *immer noch rot werd*

Gruß
Nesch.
 
hallo felix
top bilder ! darf ich fragen welche cam du benutz und welches macro dazu ?
ich gehöre auch zu den jenigen die sich immer noch ein marco anschaffen möchte , aber nicht weiss welches .
ich habe die canon 40d .

lg jenny

lg jenny
 
Hi Jenny,
bin zwar nicht Felix, hab aber grad mal in seine Exifs reingesehn.
Er nutzt die Eos 450d und ein 60mm Makro.
Für Aquariumfotografie reichen 50-60mm. Genausogut gehen aber auch Makroobjektive um 100mm.
 
Zurück
Oben